Hallo Hans,
vielen Dank für deinen Beitrag.
Was du schreibst ist mir weitgehend bekannt. Nur die Infos der genauen Wirkung zum Crosslinking-Verfahren und dass es hierzu noch keine Langzeitstudien gibt, waren mir so noch nicht bewusst.
Danke für die aufschlussreiche Aufklärung. Ein Grund mehr für mich, hier etwas kritisch zu sein.
Trotzdem scheint das UV-Licht sowie das Riboflavin ja etwas zu bewirken, sonst käme der Keratokonus ja bei den Meisten durch das Crosslinking nicht zum Stillstand.
Ich finde es super, dass es überhaupt Ärzte zu geben scheint, die die Methode der Riboflavin-Einnahme in Verbindung mit Tageslicht in Erwägung ziehen, um einen Eingriff am Auge evtl. zu umgehen.
Schade, dass es hierzu leider keine Berichte von Anwendern dieser Methode zu geben scheint.
Mein Sohn wird das Riboflavin von Jenapharm auf jeden Fall mal ausprobieren. Es ist mit 10 mg relativ niedrig dosiert, so dass es in Verbindung mit vitaminreicher Kost sicher keinen Schaden anrichten kann. Migränepatienten nehmen wohl bis zu 400mg pro Tag. Vorbeugend wird es wohl auch in niedrigerer Dosierung bei grauem Star angewendet.
Quelle:
http://dgk.de/gesundheit/mikronaehrstof ... lavin.html
Ich will hier auf keinen Fall Werbung machen und bin auch kein Verfechter, vor allem von isolierten Vitaminen, da diese sich ja auch gegenseitig beeinflussen. Ich selbst vertrage zum Beispiel aufgrund einer Histamin-intoleranz überhaupt keine Vitaminpräparate.
Ob mein Sohn es verträgt, wird sich dann zeigen. Ich werde nach einiger Zeit hier berichten wie es sich ausgewirkt hat. Es dürfte auf jeden Fall einen Versuch wert sein, allemal sympatischer als irgendwelche Eingriffe
am Auge. Hier sollte man auch bedenken, dass es ja auch wirtschaftliche Interessen der Ärzte sind solche Eingriffe vorzunehmen.
Sollte es nichts nützen, mit der Riboflavin Einnahme, kann man sich immer noch für einen solchen Eingriff entscheiden.
Ob mein Sohn sich überreden lässt, sich hier anzumelden, dürfte schwierig werden, denn zumindest im Moment (ist mitten in seiner Gesellenprüfung) schiebt er das Thema gern noch von sich. Da er mit körperlichen Vorgängen immer schon so seine Schwierigkeiten hatte, Z.B. : bis zu starker Übelkeit mit Ohnmacht im Biounterricht, kann ich ihn hierzu auch nicht drängen. Am liebsten setzt er sich deswegen so wenig wie möglich mit dem Thema auseinander.
Ich hoffe aber, dass sich das noch ändern wird und werde ihn auch dazu ermutigen.
LG