heute wurde bei mir, durch eine Routineuntersuchung (Hagelkorn)in einer Augenklinik, Keratokonus diagnostiziert. Ich bin 24 Jahre und männlich.
Ich habe gemerkt, dass ich mit dem linken Auge Probleme habe Buchstaben (z.B Werbetafeln o.ä.) zu erkennen. Ich musss mein linkes Auge sehr stark öffnen und mich sehr konzetrieren, dann klappt es aber noch heilwegs. Als ich dies Ansprach, wurde die Untersuchung eingeleitet (dank dem Oberarzt).
Daraufhin wurde mit kurz erklärt, was ich habe -nämlich Keratokonus- (die richtige Einsicht kam aber nun zu Hause durch das Internet). In der Klinik wurde mir auch erklärt, dass Cross-linking und Harte Linsen Mittel wären, die vielleicht Anwendung finden müssen. Man wolle aber erst einmal alles beobachten, wie schnell die Krankheit bei mir vorranschreitet (der Doc. meinte, die krankheit wurde recht früh erkannt). Deshalb soll ich mich erst im März 2013 wieder vorstellen, um zu untersuchen, was sich verändert hat.
An sich würde ich sagen, kann ich recht gut sehen (habe und hatte auch nie eine Brille), Sehrkraft liegt bei mir wohl zur Zeit bei 80% (li) und 100% (re). Das heißt ich konnte den Alltag bisher ohne Probleme meistern. Dennoch...bin ich echt sehr niedergeschlagen, verspüre Ohnmacht und habe auch Ängste, wie es weiter geht.
Hab (unter anderem hier) öfter gelesen, dass man keine Zeit verstreichen lassen soll und nun bin ich unsicher. Ich fühle mich Ohnmächtig, weil ich das Gefühl hab ich kann nichts machen und nur abwarten, wie meine Augen im Laufe der Zeit schlechter werden.
Muss ich Angst haben, dass in diesne 4 Monate sich sehr viel tut (d.h. Verschlechterung)?
Welche Therapie soll ich machen? (Da ich studiere, kann ich es mir z.b. nicht leisten, zu den besten Fachärzten Europas zu jeten und mich dort untersuchen zu lassen).
Soll ich schnellst möglich ein Cross-Linking anstreben oder einfach normal ohne Leben, bis es nicht mehr geht?
Im Endeffekt fühl ich mich nach der Diagnose leer und weiß nicht, was die Zukunft bringt.
Ich weiß, dass für meine (angestrebte) zukünftige berufl. Laufbahn gute Augen (Bücher lesen, am PC lesen/schreiben/arbeiten) unabdingbar sind und habe nun die Sorge, dass dies -je älter ich werde- nur noch unter großen Mühen und Anstrengungen oder vielleicht gar nicht mehr möglich sein wird.
Vielleicht hat da jemand Erfahrungswerte für mich, wem es ähnlich geht.
PS: Ich möchte den Ärzten vertrauen und glaube sehr an deren Kompetenz, nur ist es für mich verwirrend, dass man so viel unterschiedliches Liest und jeder etwas anderes behauptet. Das verunsichert mich sehr.
Hoff jemand kann mir vielleicht weiter helfen
Viele grüße