Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: https://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=6501

Femto-KP re. 2009, Mannheim (+/)

Horst11408
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KC-Experience: Keratokonus beiderseits

Femto-KP re. 2009, Mannheim (+/)

Post by Horst11408 »

Nachdem im Forum über viele negative Erfahrungen berichtet wird, möchte ich von meinen bislang sehr positiven Erfahrungen berichten.

1999 wurde bei mir die Diagnose Keratokonus beiderseits rechts stärker als links gestellt. Da ich keine harten Kontaktlinsen vertrage, wurde mein rechtes Auge mit einer Softpermlinse (harte Linse in einer weichen Kontaktlinse eingeschweißt) versorgt.

Damit kam ich bis 2008 gut „über die Runden“. Dann verschlimmerte sich die Hornhautvorwölbung rechts und die Sehkraft des rechten Auges wurde trotz Softpermlinse immer schlechter. Am 03.12.2008 suchte ich Herrn Prof. Dr, Jonas, Augenklinik im Klinikum Mannheim, zur Abklärung einer Hornhaut-Transplantation auf. Nach ausführlicher und kompetenter Beratung über die OP-Methode und die Risiken meldete ich mich für eine HH-Transplantation an. Um Wartezeiten zu vermeiden, empfahl Prof. Jonas ein untypisiertes HH-Transplantat vor.

Dienstag, 20.01.2009: Stationäre Aufnahme im Klinikum Mannheim mit den üblichen Voruntersuchungen zur Narkosefähigkeit.

Mittwoch, 21.01.2009: Der große Tag. 11.30 Uhr 1 Tablette Dormicum zur Beruhigung, Augentropfen zur Betäubung des Auges, Spritzen in den Augenbereich, um das Auge bewegungsunfähig zu machen und ab unter den Femto-Laser. Das Augenlid wird dabei mit einer Klammer offen gehalten. Klingt schmerzhaft und schlimm, ist es aber nicht, weil das Auge nach der Betäubung eh nichts mehr spürt. Mit dem Laser wird aus der alten Hornhaut ein 0,9 cm großes Stück Hornhaut geschnitten mit 2 Ausbuchtungen, wie bei einem Puzzleteil. Exakt das gleiche Stück wird aus der Spenderhornhaut herausgeschnitten, so dass die Sache hinterher 100% passt. Der Laser fühlt sich im Auge so an, als wenn man mit einem abgebrochenen Fingernagel leicht über den Handrücken fährt. Danach geht es in den eigentlichen OP, wo unter Vollnarkose die mit dem Laser vorgeschnittene alte Hornhaut herausgenommen und die neue eingenäht wird. Davon merkt man aber überhaupt nichts mehr, weil man bereits tief schläft. Nach 3 Stunden im Traumland kommt man wieder zurück auf die Station. Das Auge ist mit einem Verband zugeklebt.

Jetzt begann für mich der unangenehmste Teil des Eingriffs. Durch die „Verletzung“ der Hornhaut und das Fremdkörpergefühl infolge des Transplantats. tränte das Auge Tag und Nacht wie ein alter Kieslaster. Dazwischen tropften mir die Krankenschwestern 4mal täglich verschiedene Augentropfen und Bepanthen Augesalbe ins Auge, was ich, da ich im Augenbereich auch vorher schon sehr empfindlich war, als sehr unangenehm empfand. Muss aber sein wegen der Wundheilung! Dazu gab es Tabletten (Diamox) zur Senkung des Augeninnendrucks.
Durch die starke Tränenbildung konnte ich die erste Nacht nach der OP nicht schlafen.

Donnerstag, 22.01.2009: Bei der 1. Visite nach der OP waren der Prof. und die Stationsärzte mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der Sehtest ergab eine Steigerung der Sehkraft von 3-4% vor der OP auf 10%. Für mich etwas enttäuschend, weil ich irgendetwas von 60-80 % hier im Forum gelesen hatte, aber die Ärzte sagten, das werde sich im Laufe der Zeit noch verbessern. Auch heute tränte das Auge den ganzen Tag und ich konnte, nachdem ich über 24 Stunden am Stück wach gewesen war, weiterhin nicht schlafen. Abends lies ich mir von der Krankenschwester eine Schlaftablette geben und konnte endlich einschlafen. Das hätte ich gleich machen sollen.

Freitag, 23.01.2009: Der starke Tränenfluss ließ nach und ich wurde von der Station in das Patientenhaus im Klinikum verlegt. Das ist ein hotelähnliches Gebäude mit Einzelzimmern, ähnlich einer Rehaklinik und man hat seine Ruhe, was ich als äußerst angenehm empfand. Seine medizinischen Behandlungen (Tropfen der Augen und Augencreme) erhält man in diesem Haus an der Rezeption im Schwesternzimmer. Voraussetzung für die Verlegung ins Patientenhaus ist, dass man sich selbst versorgen und zum Essen in den Speisesaal gehen kann. Zur Visite geht man zweimal täglich in die benachbarte Augenklinik.

Samstag, 24.01.2009: Die Sehkraft betrug weiterhin 10%. Das Auge soll jetzt alle 2 Stunden mit Bepanthen Augencreme behandelt werden, was mir sehr lästig ist. Der Tränenfluss und das Fremdkörpergefühl lassen weiter nach.

Sonntag, 25.01.2009: Erneut 3x täglich Diamox für den Augeninnendruck. Herabsetzung der Augencreme auf 3x täglich zusammen mit den kortisonhaltigen Augentropfen (Inflanefran forte)
Ab heute brauche ich keine Schlaftabletten mehr, denn der Tränenfluss und das Fremdkörpergefühl sind weiter zurückgegangen.

Montag, 26.01.2009: Sehtest fällt heute aus, da die Birne der Anzeigetafel defekt ist. Ich habe, als bei der Visite der Verband abgenommen wurde den Eindruck gehabt, dass die Hornhaut inzwischen nicht mehr gelblich, sondern eher nebelig weiß ist. Der Gelbstich wäre Blut von benachbarten Gefäßen gewesen, das unter die Hornhaut gelangt war und jetzt verschwunden sei.

Dienstag, 27.01.2009: Entlassungstag; Sehtest ergibt 5% Sehkraft, was mich doch etwas beunruhigt. Der Prof. ist mit dem Zustand der Wunde und der Hornhaut jedoch zufrieden und verordnet 5 x täglich Inflanefran Augentropfen.

Mittwoch, 28.01.2009: Vorstellung beim niedergelassenen Augenarzt, wegen der Krankmeldung. Auch dieser ist mit der Wundheilung sehr zufrieden. Eine AU-Bescheinigung wird für 2 Wochen ausgestellt, danach soll eine stufenweise Wiedereingliederung ins Berufsleben erfolgen, was ich mir bei meiner 8-stündigen Bildschirmarbeit eigentlich nicht vorstellen kann.

Dienstag, 03.02.2009: Kontrolluntersuchung bei Prof. Jonas, Weiterhin guter Heilungsverlauf. Sehkraft mit Augengläsern liegt bei 20%. Habe den Augenoptiker meines Vertrauens (Optik 104 in Mannheim-Seckenheim) aufgesucht, der nochmals eine Topografiemessung des Auges vornahm und mit viel Geduld auf eine Sehkraft von 25% kam. Aus Kosten-/Nutzengründen riet er von einem neuen Brillenglas in dieser Stärke ab, da das keinen spürbaren Erfolg bringt und zu erwarten sei, dass sich die Sehstärke ohnehin in monatlichen Abständen ändern wird (er hatte bereits mehrere Kunden mit HH-Transplantationen bei denen dies so war). Das alte rechte Brillenglas wird gegen Fensterglas getauscht.

Mittwoch, 11.02.2009: Vorstellung beim niedergelassenen Augenarzt. Sehkraft liegt mit Korrektur jetzt bei 40 %, was aber nicht wirklich berauschend ist. Die Augentropfen (3 x tägl. Inflanefran Forte) soll ich weiter nehmen und ab morgen die Arbeit wieder aufnehmen. Damit war ich wegen der OP insgesamt 3 Wochen aus dem Arbeitsleben.

Donnerstag, 12.02.2009: Habe die Arbeit wieder aufgenommen. Das Lesen, mit dem ich vor der OP keine Probleme hatte, fällt mir sehr schwer. Also muss eine Lesehilfe her. Mit einer Kontaktlinse auf dem linken Auge und einer Einweglesebrille klappt es aber dann doch einigermaßen.

Dienstag, 03.03.2009: Nachuntersuchung in der Ambulanz der Augenklinik. Transplantat ist kristallklar und sitzt gut, Sehkraft mit Korrektur jetzt bei 50 %. Allerdings bin ich auf dem operierten Auge jetzt nicht mehr kurzsichtig, sondern weitsichtig. Der Augendruck ist mit 23 etwas erhöht, deshalb soll ich zusätzlich 2x täglich Alphagan Augentropfen nehmen. Die Kortisontropfen (Inflanefran forte) soll ich noch 2 Wochen lang 3x täglich nehmen, danach auf 1 x täglich (abends) reduzieren, bis auf weiteres, bei einer evtl. Eintrübung der Hornhaut öfters. In diesem Fall soll ich mich sofort in der Klinik vorstellen. Nächster Kontrolltermin 14.04.2009. Da will ich auch mal fragen, wann ungefähr die Fäden gezogen werden, was im Regelfall nach 9 Monaten geschieht.
Anschließend wieder Besuch beim Optiker meines Vertrauens (Optik 104 in Seckenheim). Der kitzelt mit umfangreichen Versuchen insgesamt 60% heraus. Das klingt doch ganz gut und ich bestelle mir für das rechte Auge ein neues Brillenglas.

Mittwoch, 04.03. uns Donnerstag, 05.03.2009: Die Tropfen für den Augeninnendruck (Alphagan) brennen in den Augen und führen dazu, dass das operierte Auge wieder tränt. Nachdem ich sie jetzt abgesetzt habe, geht es meinem Auge wieder besser. Muss mal sehen, ob man da nicht ersatzweise wieder Tabletten nehmen kann.

Ja, das war es erstmal …

Rückwirkend betrachtet kann man sagen, dass der Heilverlauf bislang gar nicht so schlecht war und ich innerhalb von knapp 7 Wochen bei 60 % Sehkraft liege. Man muss auf jeden Fall Geduld mitbringen, denn es dauert doch einige Zeit, bis man einen Erfolg „sehen“ kann.

Allen, die vor einer solchen OP stehen, kann ich sagen, habt keine Angst, das kann man auch als empfindlicher Mensch gut überstehen. Bleibt auf jeden Fall 1 Woche stationär in der Klinik, dann könnt ihr euch in Ruhe erholen und habt die Sicherheit, dass wenn irgendetwas schief läuft, immer ein medizinisches Notfallteam für euch da ist.
sabine s.
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Posts: 2364
Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
Been thanked: 2 times

Re: Keratoplastik mit dem Femtolaser 2009 - Erfahrungsbericht

Post by sabine s. »

hallo horst

vielen dank für deinen anschaulichen bericht!!! femtolaser-kp fehlt hier noch irgendwie, deswegen ists sehr wichtig, daß du geschrieben hast.
im großen und ganzen gleichts einer normalen keratoplastik, zumindest, was den post.op. verlauf betrifft.
dein visus ist nach so kurzer zeit sehr gut!!!!!!
von systemischen drucksenkern würde ich sehr sehr abraten.
auch wenn die alphagan oder alphagent tropfen unangenehm sind, so haben sie lang nicht so viele gravierende nebenwirkungen wie zb. diamox.
ein druck von 23 ist im prinzip noch tolerabel, deshalb bleib bitte, es wird ja nicht mehr so lange dauern, bei den drucksenkenden augenTROPFEN. ich spreche aus erfahrung!!!!!!

ich wünsche dir weiterhin einen guten heilungsverlauf, bislang scheints ja wirklich gut auszusehen.
schreibe doch bitte weiter!! das interessiert viele von uns hier.

alles gute!!!
grüßle

sabine s.
Keramart
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Joined: 2008-05-07, 20:23
KC-Experience: Seit ca. dem 16. Lebensjahr Keratokonus beidseitig
Korrektur über harte Kontaktlinsen
Keratoconus since: Diagnose mit 17 (Sehtest zum Führerschein). Optiker konnte keine Brillenstärke ermitteln, Verweis zum Augenarzt. Der hat sofort KK diagnostiziert.
Experience with eyeglasses / lenses: Seit dem 17. Lebensjahr harte Linsen, außer für den Sehtest und die Füherscheinprüfung aber nie getragen (Schmerzen beim Einsetzen, oft über 1 Stunde erfolglos das Einsetzen der Linsen versucht).
6 Jahre später dann quadrantenspezifische harte Linsen bekommen, seitdem täglich getragen.
Rat an alle Neulinge: Geduld. Linsen sind am Anfang echt unangenehm, daran gewöhnt man sich. Und: Sucht euch einen erfahrenen Anpasser. Augenärzte oder Optiker, die sowas nebenbei machen, sind NICHT geeignet!
Begeiterscheinungen: Würde ich nicht mit KK in Verbindung bringen, aber ich habe eine starke Psoriasis (Schuppenflechte).

Re: Keratoplastik mit dem Femtolaser 2009 - Erfahrungsbericht

Post by Keramart »

Hallo Horst,

danke für deine Schilderungen des Heilungverlaufs. Wünsche dir auch weiterhin gute Besserung.

Interessant, dass Mannheim den Fermentosekundenlaser+"Puzzleteil-Form" einsetzt. Bisher meinte ich immer, das täten nur Erlangen und Homburg. Ist das in Mannheim neu? Und wer setzt sonst noch diese Technik ein?
Fränki
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KC-Experience: Habe hauptsächlich Probleme mit dem Rechten Auge und harte Kontaktlinsen vertrage ich nicht!Habe es zweimal bei verschieden Spezialisten versucht!Besonders wenn das Licht schwächer und die Augen müder,beeinflußt das schlechte das gute Auge!
Keratoconus since: vor 21 jahren,war nur eine kurze Zeit
Experience with eyeglasses / lenses: Brille funktionierte nicht!

Kontaktlinsen schrecklich!
Operationen: ---------------------

Re: Keratoplastik mit dem Femtolaser 2009 - Erfahrungsbericht

Post by Fränki »

Wow.ist ja ein super Bericht.....stehe vor der Entscheidung ob ich das gleiche am rechten Auge auch machen soll oder nicht,habe halt Angst das mein linkes Auge 100% auch mal schlechter wird und Kontaktlinsen vertrage ich nicht!Habe es schon zweimal versucht!

Könntest Du mir bitte noch mehr berichten!?

Wie lange hält eigentlich so ein Implantat?

Gruß Fränki :roll:
Horst11408
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KC-Experience: Keratokonus beiderseits

Keratoplastik mit dem Femtolaser 2009 - Erfahrungsbericht Te

Post by Horst11408 »

Tja, wir schreiben jetzt das Jahr 2012 und seit meiner OP sind 3 Jahre vergangen.

Nachdem 2010 ein leichtes Kratzgefühl am operierten Auge aufgetreten war, diagnostizierte der Augenarzt, dass ein Faden gerissen sei und riet zur Fadenentfernung.
Die Fäden wurden dann in der Augenklinik der Uniklinik Mannheim entfernt (war etwa 1/2 Stunde etwas unangenehm, da man live dabei ist).

Die spätere Nachuntersuchung in der Augenklinik ergab, dass das Transplantat sehr gut mit der Hornhaut verwachsen ist. Der Visus liegt weiterhin ohne Korrektur bei ca. 60 % und ich habe seither auch keinerlei Beschwerden mehr.

Mit dieser Sehkraft komme ich auf dem rechten Auge auch relativ gut ohne Sehhilfe aus. Lediglich im Rahmen der Alterssichtigkeit (Generation 50+) brauche ich inzwischen eine Lesebrille. :::cool

Mein Optiker in Mannheim, der sehr engagiert ist, hat seit der Operation 2009 in seinem Optikerladen regelmäßig Topographie-Aufnahmen meiner Augen gemacht und die Veränderungen im Computer gespeichert, so dass man alles nachvollziehen kann.
Wesentlich mehr als die 60 % konnte er aber trotz verschiedenster Einstellungen nicht herauskitzeln. Auf dem linken Auge, das ebenfalls zum Keratokunus neigt, trage ich momentan eine weiche torische Kontaktlinse.

Ich bin mit dem Verlauf insgesamt sehr zufrieden und kann allen Betroffenen mit dieser Erkrankung nur sagen: Es ist garnicht so schlimm, wie es auf den Bildern im Internet aussieht und geschildert wird.

Euer Horst 11408
:::party