Da ich auch eine mini ARK durchführen lies, möchte ich auch etwas über den vor, nach und OP-Verlauf berichten und hoffe dass ich damit jemandem helfen kann eine richtige Entscheidung zu treffen.
Zunächst möchte ich die Forum- Neulinge darauf aufmerksam machen, dass es im Forum Checkliste für Lombardi- OP gibt. Die Liste ist Perfekt, sie hat mir sehr geholfen. Ich bin unendlich dankbar den Leuten, die KC-Treffen 2005 organisiert haben und hier den Forum aktiv mitgestalten, Ihre Beiträge reinsetzen und Fragen beantworten. Das ist nicht selbstverständlich, denn laut H. Lombardi’s Angestellte Frederic kommen wöchentlich etwa 2 deutsche Patienten in die Praxis, da müsste eigentlich der Forum voll mir ARK- Beiträgen sein?
10.10.2005 Obwohl der Vortrag vom H. Lombardi beim KC-Treffen 2005 in Sulz mich nicht überzeugt hat, habe ich die Entscheidung getroffen mini ARK an einem Auge durchführen zu lassen. Die zahlreiche Beiträge im Forum über ARK und alternative Methoden, persönlicher Kontakt zu den ARK- Patienten in Sulz haben mich zum Entschluss gebracht. Mini- ARK sei für mich im Moment der richtige Weg.
15.10.2005 Ich frage nach einem Termin beim H. Lombardi in Rom für Montag 09.01.2006 per e-Mail an. Ich schreibe in Deutsch und bekomme auch in Deutschgeschrieben eine Terminbestätigung für 09.01.2006 um 12 Uhr. Über Email erfahre ich, ich solle 3-Wochen davor keine Linsen Tragen, eine Mütze und dunkle Brille als Wind- und Lichtschutz mitbringen. Das war mir über Forum schon bekannt. Ich telefoniere auch einmal mit Angela (Personal H. Lombardi), Sie spricht sehr gut deutsch, man wird mit Ihr verbunden, wenn man nach Ihr verlangt. Den Zeitpunkt 09.01.2006 habe ich gewählt, weil der Betrieb in dem ich tätig bin 2-Wochen davor Betriebsferien macht, da nutze ich die Möglichkeit 2,5 Wochen ohne Kontaktlinsen zu tragen beim H. Lombardi zu erscheinen. Ich möchte die Untersuchung an beiden Augen durchführen lassen, auch wenn ich nur ein Auge operieren will.
20.10.2005 Habe online über Germanwings Flug für 2 Personen für 210 Euro ab Stuttgart (hin und zurück) gebucht. Es geht am Sonntag den 08.01.2006 14:55 los, zurück kommen wir am Freitag den 13.01.2006 um 18:45. Den Zeitraum habe ich mit Angela telefonisch besprochen. Meine Frau fliegt mit, in der Zeit kommt Oma für eine Woche zu Ihren Enkelkindern bei uns ins Haus.
22.11.2005 Da ich viele Amalgamfüllungen habe und aus dem Forum entnommen habe, dass die raus müssen, H. Lombardi empfiehlt das, bin ich beim Zahnarzt und lasse ein Kostenvoranschlag machen. Das Thema nehme ich ernst. Die Schwermetalle können Enzyme blockieren. Werden sie blockiert ist der Kampf gegen Krankheiten gehemmt, da können dann Krankheiten hervorgerufen werden, vor allem wenn man genetisch sowieso dazu veranlagt ist.
31.11.2005 Ich besuche meinen Augenärztin und versuche Ihr auf mini- ARK anzusprechen.
Damit kann sie nichts anfangen. Sie kennt weder mini- ARK, noch Vernetzung in Dresden, sie kennt auch die Möglichkeit mit dem Intrastromalem Ring nicht. Die alle Methoden interessieren sie nicht, sie vertritt die Methoden nicht, solange es keine Studien mit Beweisen gibt. Das sei alles Blödsinn, sie würde sich nie so etwas antun, irgendwelche blöde Schnitte in der Hornhaut. Die einzige neue Methode, die sie kennt, ist die lamelläre Keratoplastik, aber es sei auch nichts, da die Patienten, die sie gesehen hat, haben schlechte OP-Ergebnisse gehabt.
Ich solle Kontaktlinsen tragen und wenn es mich quält, soll ich perforierende Keratoplastik durchführen lassen. Das ist die einzigste Möglichkeit. Das der Transplantat nur etwa 10- Jahre Lebensdauer hat, sei schlicht gelogen, behauptet sie.
Na ja, was anderes habe ich eigentlich auch nicht erwartet. Ich vermutete im Voraus, dass die Antwort so lauten wird.
Das ich aber auf dem rechten Auge leichte Trübung habe und auf dem linken Hornhautverdickung (weiß gar nicht was das soll) sei nicht so schlimm, sagt sie, es kommt vom Reiben der Kontaktlinsen auf der Hornhautoberfläche. Sauerstoffmangel besteht nicht. Ich interpretiere den ganzen Besuch so: Trage Kontaktlinsen bis du erblindest, dann lass perforierende Keratoplastik durchführen. So bleibst du ewig unser Patient.
Wieso soll ich keine mini- ARK machen? Wenn der Visus besser wird und ich nicht mehr auf Kontaktlinsen angewiesen bin, habe ich viel gewonnen. Und die Möglichkeit perforierende Keratoplastik machen zu lassen, bleibt doch immer noch erhalten. Das verstehe ich nicht.
03.10.2005 Buche online (booking.net) ein Doppelzimmer in 3-Sterne Hotel GRIFO in Via del Boschetto 144, 00184 Roma. Die Entfernung vom H. Lombardi Augenklinik beträgt laut AutoRoute 800m. Es gibt laut Lageplan eine Abkürzung, somit schätze ich die Entfernung auf 600m.ein. Das Hotel ist mit Frühstück und kostet für die 5 Übernachtungen (2 Personen) insgesamt335 Euro. Eine Toilette befindet sich im Zimmer, über Schiebetür getrennt. Die Dusche ist außerhalb des Zimmers, benutzen wird die Dusche nur von uns.
08.01.2006 Wir fliegen planmäßig knapp 2 Stunden nach ROM- Fiumicino. Ab da geht es 30 Minuten bis zum Hauptbahnhof Rom, weiter eine Station mit Metro und nach 150 Meter Fußweg haben wir unser Hotel erreicht. Wir legten unsere Koffer ab und gingen noch spazieren. Das Hotel lag so günstig, dass wir schon nach wenigen Minuten an einer Kreuzung standen, von wo man links Colosseum und rechts Piazzo Venezia gesehen hat. Wenn man noch nie in Rom war ist das sehr beeindruckend und unbedingt zu empfehlen.
09.01.2006 Wir sind pünktlich um 12 Uhr in der Praxis. Wir lernen eine neue Angestellte Frederic kennen, eine sehr nette Frau; die aus Deutschland kommt und 6 Monate da arbeitet. Im späteren Verlauf diente Sie uns als Dolmetscherin. Wer also Englisch nicht vollkommen beherrscht oder gar nicht kennt, es ist echt kein Problem. Das Personal ist sehr freundlich/ nett und kümmert sich sehr gut um die Patienten.
Zum Anfang füllten wir allerlei Fragebögen aus. Um etwa 13:30 Uhr ging es mit der Untersuchung los. Es sind insgesamt 5 Untersuchungsräume, wo Untersuchungsgeräte stehen, die ich in so einem Umfang noch in keinerlei Praxis, aber auch nicht in der Augenklinik Tübingen gesehen habe. Ein Raum davon ist für die Bioresonanzuntersuchung. Im Zimmer Nr.1, sind also insgesamt 6 Ärztezimmern, arbeitet H. Lombardi, der erst gegen 15 Uhr in die Praxis kam.
Man geht praktisch vom Zimmer zum Zimmer und zwischendurch sitzt man wartend im Flur, wo wir weitere Keratokonuspatienten kennen gelernt haben, einen US-Amerikaner aus Texas und eine Italienerin. Die Italienerin wurde am selben Tag operiert und am darauffolgenden Tag (Dienstag) nachoperiert. Der US-Amerikaner wurde an beiden Augen am Dienstag operiert, bei ihm waren keine Nachoperationen notwendig. Es waren auch andere nicht Keratokonus- Patienten da, ein älterer Mann aus Zypern, der Rest waren glaube ich alles Italienern.
Das Personal ist vielsprachig. Alle können Englisch und Italienisch. Angela und Frederic sprechen Deutsch. Frederic spricht noch Französisch. Doktor Viktor Glazko spricht russisch.
Die Bioresonanz hat bei mir 8 Befunde festgestellt:
1.Geopathie aufgrund unterirdischfließendem Wasser. Stufe 1, also schwächste Stufe.
Abhilfe: weißes Geopatic für ca.170 Euro, dass man unter das Bett legt. Es wurde Internetadresse aufgeschrieben, wo man das Zeug beschaffen kann.
2. Krankheitserreger Keratokonus. Abhilfe wären Tropfen, die mir mitgegeben wurden. Tropfen sind erst nach dem man mit dem nach OP-Antibiotikum fertig ist anzuwenden.
3. Irgend ein Pilz dass in den Lebensmitteln vorkommt, vor allem in den Getreideprodukten.
Abhilfe: Tipps zum Frischhalten der Lebensmitteln schriftlich mitgegeben.
4. Irgendein Genitalien Virus, der sofort nach dem Sie mich an irgendein elektrisches Gerät angeschlossen haben, nach 5 Minuten eliminiert wurde.
5. Amalgambelastung, Infolgedessen die Amalgamfüllungen raus müssen und danach Tropfen gegen Amalgambelastung eingenommen werden müssen.
Der Rest des Befundes wurde aufgeschrieben und wurde auch genannt, doch ich habe es nicht behalten können und werde beim nächsten Mal noch nachfragen, was das eigentlich ist und bedeutet.
Ich habe auch Unterlagen auf Deutsch bekommen, wie eine Bioresonanzuntersuchung funktioniert. Die Geräte stammen übrigens aus Deutschland und der Schweiz. Doch persönlich hat mich die Bioresonanzuntersuchung nicht überzeugt. Ich glaube wenn dass 100%-ig funktioniert hätte, dann könnten unsere Krankenkassen eine Menge Geld sparen.
Ich soll 50 Tage nach OP PH-Diät einhalten, ich bekam einen schriftlichen Vorschlag, was man essen sollte und was nicht. Die PH- Diät ist auch auf Dauer zu empfehlen. Währen diesen 50 Tage muss ich hömoopatische Medikamente zum Entgiften einnehmen, nur die Tropfen gegen Amalgambelastung soll ich erst nach dem Entfernen von Amalgam einnehmen. Die Medikamente kann man in beliebiger Apotheke Italiens bestellen/ holen. Sie kosteten mir115 Euro.
Zum Schluss gab es einen Gespräch mit H. Lombardi. Er sagte ich hätte Keratokonus 2-es Grades links und 3-es Grades rechts. Mein Linsenanpasser in Deutschland behauptete Krankheitsgrad 3 und 4. Meine Hornhautdicke ist: HHD links 450 Mikron; HHD rechts 390 Mikron. Gesunde HHD hat etwa 500 Mikron. Ich habe etwa 80% links und 5% rechts gesehen ( mit Kontaktlinsen hatte ich etwa 90 %). H. Lombardi sagte ich komme noch rechtszeitig zu ihm, gegenüber meisten anderen Patienten und man kann bei mir gute Ergebnisse erzielen. Ich würde nach OP 100% links und 85% rechts, rechts mit etwa -1,5 Dioptrien Brille, erreichen können. Er wollte mich an beiden Augen operieren, doch ich wollte es nicht und blieb dabei nur das linke Auge zu korrigieren. Er sagte er würde mich noch heute operieren und morgen sehe ich 100%, dann soll ich bis morgen überlegen ob ich das rechte Auge doch noch korrigieren lasse.
Um ca. 21:00 Uhr ging es dann in den OP-Raum. OP-Klamotten über die eigenen Klamotten anziehen. Schmerztabletten schlucken und sich auf den OP-Tisch legen. Ich schaute gegen Licht, im Hintergrund spielte klassische italienische Musik. Es wurde ein Betäubungsmittel in das Auge getropft und mehrmals Antibiotikum. In das Auge wird eine Klammer gesetzt, so dass man das Auge nicht mehr schließen kann. Man muss nur in das Licht schauen und darf das Auge nicht bewegen. H. Lombardi zeichnet vorher die Schnitte im Auge an. Vor dem eigentliche Schnitt wird noch ein weiteres Instrument in das Auge zentrisch eingesetzt, wahrscheinlich um das Auge noch mal zu fixieren. Während den Schnittfasen spürte ich nur Druck, keine Schmerzen. Nach dem ersten Schnitt trübte sich die Sicht ein. Etwa nach 5 Minuten machte H. Lombardi mehrmals nacheinander die Keratographie oder Topographie. Während er mit einer Kollegin die Aufnahmen begutachtete musste ich das Auge schnell aber sanft öffnen und schließen. Dann wurde die Klammer wieder eingesetzt und es folgten weitere Schnitte. Nachdem er erneut die Keratographie gemacht hatte war er zufrieden und ich durfte mich hinsetzen. Das ganze hat etwa 10 Minuten gedauert. Die Frederic fragte mich welche Farbe ihr Kittel hat. Er war auf dem linken Auge gelb bis leicht grün zu sehen, obwohl er weiß war. Laut Frederic war das Ok. Die Uhrzeit an der Wand konnte ich auch ablesen, nur wie gesagt war alles trüb zu sehen. Dann bekam ich noch Schmerzmittel und Antibiotikum, 4 Mal am Tag je 2 Tropfen, zum Tropfen mit nach Hausseweg und durfte gehen.
Nach etwa 5 Minute als ich die Praxis verlassen habe, habe ich nichts gesehen. Es war alles trüb und verschwommen, ich habe in Ferne und Nah sehr schlecht gesehen und da ich auf dem rechten Auge auch bloß 5% gesehen habe, war ich froh mit Begleitung in Rom zu sein. Meine Frau hat mich geführt, das Auge tränte sehr stark.
In dieser Nacht bin ich etwa um 24 Uhr eingeschlafen, ohne Schmerzmittel, das Auge tat nicht wirklich weh. Ich habe etwa 6 Stunden geschlafen, dabei mehrmals aufgewacht. Das Auge tränte sehr stark.
10.01.2006 Ich bin aufgewacht, aufgestanden und konnte es kaum glauben. Die Trübung war nicht da und ich habe perfekt gesehen. Ich machte das Fenster auf, schaute in die Ferne. Es war perfekt. Das war eine unglaubliche Freude, die durch meinen Körper ging. Ich sehe wieder gut, so wie früher und ohne die quälende Kontaktlinsen. Das Augetränen ging erst zurück als wir nach dem Frühstück spazieren gegangen sind. Etwa 1,5 Stunden verbrachten wir an der frischen Luft, es hat echt gut getan. Ich habe Rom mit „anderen Augen“ gesehen.
Den Rest der Zeit verbrachten wir im Hotel, ich bin viel gelegen und gegen 14:30 waren wir in der Praxis. Begeistert vom Ergebnis war ich für OP am 2- en Auge bereit.
Gegen 15:30 wurde das 2 Auge operiert. Es hat wesentlich länger gedauert, ich schätze 20-30 Minuten. Dabei gab es nach dem ersten Eingriff 3 wiederholte Eingriffe, in Wechsel zu Keratographieaufnahmen. Ich habe gespürt, es ist viel komplexer für den H. Lombardi daraus was zu machen.
Nach dem Eingriff habe ich die Uhrzeit an der Wand mit dem korrigierten Auge nicht ablesen können. Die Farbe des Kittels war gelb. Die Sicht war sehr Trüb, das Auge tränte sehr stark.
Ich soll am 12.01.2006 wieder kommen, da H. Lombardi am 11.01.2006 nicht in der Praxis ist und das Auge sowieso länger zum beruhigen braucht.
Ich habe bis ca. 24:00 Uhr starke schmerzen gehabt, bis ich eingeschlafen bin, die Schmerztabletten halfen nicht. Das Auge tränte sehr stark.
11.01.2006 Ich habe erträgliche Schmerzen auf dem rechten Auge, es tränt sehr stark. Ich verbringe den ganzen Tag im Bett. Es ist viel belastender als es auf der linken Seite war.
12.01.2006 Es ist viel besser als am 11.01.2006. Wir machen sogar einen längeren ca. 3 Stunden Spaziergang durch Rom und sehen uns einpaar Sehenswürdigkeiten an. Das Auge tränt nicht permanent sondern pulsierend. Die Lichtempfindlichkeit ist da aber nicht extrem. Dagegen, eigentlich die ganze Zeit in Rom, schütze ich meine Augen mit einer Sonnenbrille und Mütze.
Nachmittag sind wir dann in der Praxis. Die Augen werden kontrolliert. Beim Sehtest erreiche ich stolze 115 % links und 70 % mit -1,5 Dioptrien rechts. H. Lombardi sagte er kann rechts bessere Ergebnisse erzielen und es ist eine Nachkorrektur, noch heute, notwendig.
In ca. 30 Minuten war ich schon auf dem OP-Tisch. Ich konnte die Augen sehr schlecht ruhig halten, das hat sehr viel Kraft gekostet, ich war einfach schon fertig und kaputt. Ich weiß gar nicht wie viel mal der Doktor Aufnahmen gemacht hat und mir erneut Klammer eingesetzt hat. Ich denke 2-3 Mal. Irgendwann hörte ich nur „Perfecto“ und habe erklärt bekommen ich hätte keine Wölbung, keinen Konus im Sichtbereich mehr. Nach OP habe ich die Uhrzeit an der Wanduhr ablesen können. Ich hatte einwenig Kreislaufprobleme und nahm noch zur Erholung Platz im Wartezimmer ein. H. Lombardi sagte ich soll in 2 Monaten wieder kommen.
Da er in die Praxis erst immer nachmittags kommt, wäre auch Kontrolltermin am 13.01 nicht denkbar gewesen, da unser Flugzeug schon um 17:00 Uhr losging.
Zu den Kosten: Ich zahlte für OP links 3000 Euro, für OP rechts 3500 Euro.
Bioresonanz 220 Euro
Voruntersuchung 200 Euro
Medikamente 115 Euro
13.01.2006 Extreme Lichtempfindlichkeit und Tränenfluss besonders am rechten Auge.
Der Tag war reine Hölle. Wir sind um 12:00 Uhr aus dem Hotel und erst um 20:00 zu Hause gewesen. Ich habe mich vom Licht verstecken müssen. Macht man Augen zu, tränen sie sehr stark, macht man sie auf, tut es wegen dem Licht weh.
16.01.2006 Ich gehe zu meiner Augenärztin zur Kontrolle. Sie ist recht zurückhaltend und äußerst unzufrieden mit meiner Entscheidung für OP. Doch sie betreut mich sehr gut. Sie schreibt mich 2 Wochen krank und innerhalb der ersten Woche gehe ich jeden 2-en Tag zu Kontrolle. Für die Woche in Rom nahm ich Freizeit. Beim dritten Termin wirkt sie etwas freundlicher.
Am 19.01. schreibt sie mir ein anderes augenfreundlicheres Antibiotikum raus. Ab da geht es schnell bergauf.
24.01.2006 Die Lichtempfindlichkeit geht rasch zurück, ich kann wieder mit Einschränkung ans PC und Fernseher schauen. Lesen ist jetzt völlig unproblematisch.
25.01.2006 Draußen, beim hellen Licht, während der Autofahrt in die Praxis merke ich die Lichtempfindlichkeit noch deutlicht. Das rechte Auge fängt gleich zu tränen an. Grundsätzlich ist die Lichtempfindlichkeit morgens immer stark und lässt im Verlauf des Tages nach. Der Visus rechts ist auch morgens immer besser als nachmittags oder abends. Auf der linken Seite ist der Visus stabil. Beim Kontrolltermin in der Augenpraxis erreiche ich links locker 125 %. Höhere Auflösung hat die Ärztin gar nicht da. Rechts ( es ist der 13-e Tag nach dem letzten Eingriff rechts) wollte sie noch nicht messen, da das Auge noch etwas tränt und die Hornhaut noch nicht vollständig glatt, noch Rau, ist. Ich vermute ich könnte damit, mit Brille, auf 70-80% kommen. Auf dem linken Auge habe ich so gut wie kein Restastigmatismus mehr, dafür ist es rechts extrem, es ist alles doppelt. Doch wenn ich mit beiden Augen schaue, dann ist es nicht störend.
In Zukunft möchte ich in Dresden Vernetzung durchführen lassen, um den Zustand „einzufrieren“. H. Lombardi sagte er sehe das als nicht notwendig aber es spricht nichts dagegen.
Er sagte er kann das in seiner Praxis auch durchführen.
Ich plane meinen nächsten Kontrolltermin in Rom im Monat April und werde dann auch weiter berichten.
Gerne beantworte ich auch eure Fragen
Gruß