Hallo zusammen,
Meine OP ist nun fast eine Woche her und meinen ersten Augenarzt Termin habe ich nun auch hinter mir.
Dass nehme ich zum Anlass, mal etwas von den letzten Tagen zu berichten
Meine Krankheitsgeschichte:
Ich bin Johannes und 23 jahre alt. 2006 wurde an beiden Augen KK diagnostiziert. Am linken Auge gering am rechten schon weiter fortgeschritten.
Damals konnte meine Sehstärke noch problemlos durch formstabile Linsen ausgeglichen werden und ich schaffte es damit sogar 2008 in den Polizeidienst.
Leider verschlechterte sich mein rechtes Auge zunehmend und ich erreichte mit Linse im besten Fall nur noch einen Visus von max 30%.
Nach vielen vielen Versuchen, doch noch Linsen zu finden, die ausreichend waren, entschied ich mich für eine Transplantation am rechten Auge.
Ich stellte mich im März 2013 in der Uni Klinik Freiburg vor, und wurde auch sofort auf die Transplantatsliste der Hornhautbank gesetzt.
Ende Juni kam dann endlich der ersehnte Anruf aus der Klinik. So wurde ich dann am 02.07.2013 am rechten Auge operiert.
Zur OP:
Ich musste schon einen Tag vorher in der Klinik "einchecken", da noch einige Untersuchungen am Auge vorgenommen werden mussten.
Da ich unter Vollnarkose operiert werden sollte, musste ich auch noch zum Narkosearzt um den Ablauf zu besprechen.
Die Nacht vor der OP war überraschend gut und seltsamerweise hielt es sich mit der Aufregung auch in grenzen.
Um 10 Uhr morgens war es dann soweit. Ich wurde mit meinem Bett in den OP Bereich gebracht und kurz darauf auch schon in Narkose versetzt.
Da meine Hornhaut sehr verkrümmt und "kegelförmig" war, wollte man bei mir in einer perforierte Keratoplastik operieren.
Nach einer gefühlten Ewigkeit wachte ich um 13 Uhr mit einem Verband um das Auge und einem stechenden Schmerz im Auge auf.
Nachdem ich wieder auf mein Zimmer gebracht wurde, bekam ich einige Tabletten u. a. auch Schmerztabletten, was das ganze schon etwas erträglicher machte.
Gegen Abend bekam ich den Verband ab und eine "Bepanthen" Salbe ins Auge geschmiert. Komischer Weise keine Tropfen sondern bis zum Entlassen aus der Klinik nur Salbe...
Die OP verlief ohne Komplikationen.
Der restliche Krankenhausaufenthalt beinhaltete dann nur noch eine tägliche Visite beim Stationsarzt.
Der Schmerz und das Fremdkörpergefühl im Auge ließ nun von Tag zu Tag nach. Einzig die Lichtempfindlichkeit am operierten Auge habe ich eine Woche nach der OP immer noch.
Am 05.07. wurde ich dann entlassen. Ab diesem tag bekam ich dann auch Tropfen (Floxal EDO) welche ich nun 5 mal am Tag tropfen sollte.
Da sich das Epithel am operierten Auge noch nicht vollständig geschlossen hat, bekam ich eine Verbandslinse, die ich nun aufbehalten muss, bis sich das Epithel geschlossen hat.
Am 08.07. nun mein erster Augenarztbesuch.
Laut Arzt läuft die Heilung bis jetzt optimal. Eine Visuskontrolle wurde bis jetzt noch nicht durchgefürt. (nach der Entlassung im KH 0,05 %

....) naja mal abwarten.
Etwas besser sehe ich bloßem Auge aber schon.
Werde vom weiteren Verlauf berichten
Hoffe ich kann euch damit helfen.
Bei Fragen einfach drauf los
Gruß Johannes