Hallo loiu,
loiu wrote:Ich finde, da gibt es nichts zu diskutieren. Kaum ein Arzt in der Welt findet, ARK sei eine angemessene Behandlung für Keratokonus. Hier im Forum wird ARK als "alternative Methode" gepriesen.
Ist es aber nicht.
du kannst gerne die vier Ärzte dazuhaben, die sich mir gegenüber persönlich ebenfalls gegen Dr. Lombardis Methode geäußert haben. Einer davon ist sogar Professor, den kannste dann doppelt zählen und kriegst so dein zweites Dutzend eher voll.
Viele andere hier und ich haben uns also erdreistet, uns zu informieren, selber zu denken und, Gott bewahre, zu einer für uns passenden Entscheidung für oder gegen eine Behandlungsmöglichkeit zu kommen und uns darüber auszutauschen, womit ich ausdrücklich nicht nur Dr. Lombardis Methode meine. Und das, obwohl wir doch gerade wegen Forumsteilnehmern wie dir eigentlich wissen müssten, wo der Hase langläuft.
loiu wrote:Es ist eine hochriskante, sehr invasive und sehr teure Behandlung, die Lombardi mit anderen Verfahren kombiniert, die auch nicht anerkannt sind (und mir wie reine Abzocke vorkommen, wie Bioresonanz)
Bitte definiere „hoch riskant“ und „sehr invasiv“, im Vergleich wozu? Die Ultima Ratio der Keratokonusbehandlung z.B., die Hornhauttransplantation, würde ich als wesentlich riskanter und invasiver bezeichnen als die Mini-ARK, u.a. wegen der Lebensdauer der Transplantate und des Astigmatismus- und Abstoßungsrisikos.
loiu wrote:Nach 10.000-20.000 investierten Euro kann man noch behindeter sein als vor der ARK, mit Narben in den Augen etc
Behindert, und zwar offiziell und mit höchster Wahrscheinlichkeit hochgradig sehbehindert wäre ich gewesen, wenn ich von der OP Abstand genommen und den nächsten KK-Schub abgewartet hätte; bei meinem letzten Schub habe ich innerhalb von ein paar Monaten vier Zeilen beim Sehtest mit Brille verloren.
Da ich keine Kontaktlinsen vertrage und bei Nah- und Computerarbeiten (ohne Vergrößerungssoftware ging gar nichts mehr, weil ich ohnehin nur ohne Brille einigermaßen arbeiten konnte) und beim Sehen allgemein über ein halbes Jahre lang tagtägliche, schwere Kopfschmerzen hatte, hätte ich eigentlich nur mein ganzes Leben komplett auf akustische Information umstellen, meinen Job aufgeben, Rente beantragen und schmerzmittelabhängig werden können...
loiu wrote:Ich bin kein Arzt, daher werde ich nicht über irgendwelchen, mir unbekannten Einzelheiten der OP mit jemandem diskutieren, der auch kein Arzt ist und keine wissenschaftliche Ausbildung genossen hat, und sowieso immer das letzte Wort haben will.
Und ich bin dafür, dass nur noch Ärzte und Wissenschaftler krank werden dürfen, damit die ganze Sache dann inkl. der Entwicklung von Therapien und vor allem Diskussion derselben "in der Wissenschaftsfamilie" bleiben kann...
loiu wrote:Aber darüber informieren, was ich erfahren habe, werde immer.
Das ist ja genau der Punkt, loiu: Es sind eben nicht deine persönlichen Erfahrungen oder Gedanken zu den Herausforderungen des KK, über die du hier schreibst, sondern die "Meinung" von Ärzten, die du hier aus unerfindlichen Gründen vertrittst und nicht müde wirst zu reproduzieren. Wie wäre es zur Abwechslung einmal mit einer Begründung deines Standpunkts oder wenigstens einer Erläuterung der Standpunkte der Ärzte?
Ach ja, das hatte ich völlig vergessen: Hier gibt's ja nichts zu diskutieren...
Viele Grüße
Britta