kurz zur Vorgeschichte:
Vor 2 Monaten wurde mir die Diagnose Keratokonus im frühen Stadium gestellt. (Meine Sehkraft liegt bei 1,25diop (L) 1,75diop (R)).
Nachdem ich mich ausreichend informiert hatte über die Behandlungsmöglichkeiten entschloss ich mich zu einer Vernetzung
Dabei wollte ich aber nicht warten bis der Keratokonus schlechter wird, da ich binnen letztem jahr mehrere Schübe (Sehverschlechterung) hatte
und man den aktuellen Status des KK ja nur einfrieren kann.
Gestern wurde ich nun bei Frau Dr. Wolf (Alz münchen) vernetzt. Das alz München hat ja bereits einige Jahre Erfahrung mit der Vernetzung.
Frau Dr. Wolf behandelt ca 5 KK Fälle pro Woche sagte mir eine OP-Schwester. Von daher ist das dort sehr routiniert und ich empfand mich dort als gut aufgehoben.
op und erste nacht
OP war definitiv schmerzfrei und selbst für einen wehleidigen wie mich gut zu überstehen
Der Eingriff hat ca eine stunde gedauert.
Zunächst wurde nur getropft ca 30min (alle 2min), danach wurde 30 Minuten bestrahlt und dabei wieder getropft im 2 Minuten takt, das wurde von den Schwestern übernommen.
Frau dr wolf kontrollierte ca alle 10min und sah nach dem rechten (Messungen der Hornhautdicke etc..)
Nach einer Stunde war der Eingriff überstanden. (Es war wirklich nicht schlimm
Die Augen waren dank Betäubung schmerzfrei und zu meiner überraschung kaum gerötet, was wohl an irgendwelchen Augentropfen lag.
Nun verabschiedeten wir uns und fuhren heim (350km).
Ich nahm die erste Schmerztablette caeine Stunde nach OP, eine weitere folgte 3 Stunden später, kurz vor Ankunft.
Die erste Nacht gilt ja als recht schmerzhaft, hatte man mich vorgewarnt. Ich legte mich gleich ins Bett und schlief bis 1 Uhr nachts, dann wachte ich mit mittelstarken bis starken Schmerzen auf.
Dabei tränte das Auge die ganze Zeit (ein Tränenbächlein jagte das andere).
Nachdem ich mich eine Weile im bett unruhig von der einen zur anderen bettseite rollte, besorgte ich mir eine weitere Schmerztablette und konnte gegen halb 3 Uhr wieder einschlafen.
Die erste nacht war relativ gut zu überstehen, wer weissheitszähne gezogen bekommt muss mehr aushalten.
Der 1. Tag
So.. heute morgen bin ich dann um kurz nach 7 aufgestanden und wir fuhren zu einem Augenarzt hier in der Nähe, welcher die Nachkontrolle für die nächsten paar tage übernehmen sollte.
Mein Auge tränen nicht mehr so stark, aber dennoch regelmäßig. Die Schmerzen sind nun auch ohne Schmerzmittel zu ertragen un das Auge war mittelstark gerötet.
Dem Augenarzt (bin sein erster CXL patient) übergab ich nun den Brief von Frau Dr. Wolf der alle nötigen infos für ihn beinhaltete .. lt. Frau Wolf sollte jeder Augenarzt die Nachuntersuchung übernehmen können, da es sich im Prinzip um das selbe wie eine Hornhautsverletztung handelt.
Laut Augenarzt sei das Auge in Ordnung und die Hornhaut wäre angeblich schon halb zugewachsen.
Nach der Kontrolle legte ich mich wieder ins Bett und schlief bis 12 Uhr.
Die Schmerzen sind mittlerweile gut zu ertragen, ich würde sagen wie ein Sandkorn im Auge. Das Augen tränt noch, aber nicht mehr so heftig,
wo gestern noch bei jedem blinzeln ein Tränenbächlein lief, ist es jetzt nur noch alle paar Minuten. Das Auge ist einfach nur sehr feucht.
Zur Sehkraft: Das ist schwer zu beurteilen da ich ja noch eine Verbandslinse im Auge habe, bisher ist sie schlechter als vorher ~50%, aber ich denke es wäre quatsch die sehkraft am 2. tag mit verbandslinse zu messen. Da wird sich wohl noch einiges Tun.
Mir gehts es von daher recht gut,
Frage
..ABER:
..die Rötung an meinem Auge macht mich etwas stutzig. Mein Auge ist rot wie bei einer Bindehautentzündung.
Ich hab hier mal ein Bild verklinkt, es handelt sich dabei nicht um mein Auge, aber die Stärke der Rötung entspricht exakt meinem http://www.megedi.com/wp-content/upload ... undung.jpg
Ist das normal das sie Rötung am 2. Tag so stark ist?
Ich hatte beim aufwachen vorhin etwas gelbliche, leicht zähe flüssigkeit im augenwinkel, nicht viel - nur tropfengroß.
(Bei einer Bindehautentzündung verkleben die Augen ja richtig)
Danke schonmal + Gruß
Chris