Ich habe mich daher heute mal beim Optiker untersuchen lassen, in der Hoffnung nun - fast 5 Monate nach der Vernetzung meines rechten Auges - eine bessere Brille erhalten zu können als ich diejenige, die ich aktuell trage.
Obwohl ich den Eindruck hatte, daß er sich wirklich Mühe gegeben hat, ist dabei nur das aus meiner Sicht deprimierende Ergebnis "eine neue Brille bringt auch nicht mehr als die 70% die ich heute auch mit Brille erreicht habe.
Im Rückblick fällt mir dazu ein, daß mein Augenarzt schon vor 1 Jahr zu diesem Ergebnis kam (damals wurden 80% Sehstärke mit Brille gemessen).
Im Joho in Dortmund hingegen habe ich bei der Voruntersuchung zur Vernetzung letzten Sommer 100% mit deren Korrekturmöglichkeiten erreicht - was mich erst recht zur Vernetzung motiviert hatte, nach dem Motto "den Zustand vernetzen, dann eine neue Brille und wieder 100% sehen!!
Tja, das hat so nicht funktioniert. Warum auch immer.
Da ich mich aber (noch) nicht mit dem Seheindruck der mir bleibt zufrieden geben mag (es frustriert mich einfach als ehemaliges "Adlerauge"), denke ich über meine Alternativen nach.
Dr. Lombardi hat mich und meine frisch erstellte Topographie ja in Leipzig beraten und mir eine reelle Chance vorausgesagt nach einer OP bei ihm ggf. sogar ohne Sehhilfen besser als jetzt mit Brille sehen zu können. Wenn ich mir sicher sein könnte ein solches Ergebnis zu erreichen, würde ich wohl nicht allzu lange überlegen. Nachdem ich aber zumindest subjektiv heute - wie gesagt 4 1/2 Monate nach der Vernetzung - schlechter sehe als vor der Vernetzung, mag ich mir meine Stimmung nicht vorstellen wenn ich nach einer Lombardi-OP nicht zumindest mit Brille wieder 100% sehen könnte.
Alternativ überlege ich, ob ich mich, wenngleich ich wegen der Handhabung und dem Pflegeaufwand nicht gerade scharf darauf bin, statt dessen doch mal einem guten Kontaktlinsenanpasser anvertrauen sollte
Wer kann sich in meine Lage hineinversetzten und mir ggf. mit eigenen Erfahrungswerten bei der Entscheidung ein wenig helfen?