Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: viewtopic.php?t=6501

KP li. 2006, Homburg/Saar (+/)

Dominic
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KP li. 2006, Homburg/Saar (+/)

Post by Dominic »

Dominic, KPL, Homburg/Saar, 23.11.06


Hallo,

am Mittwoch morgen ist es so weit und ich werde nach Homburg fahren (oder gefahren werden :D ), wo dann am Donnerstag die OP bei Prof. Seitz stattfindet. Wie in meinem Profil schon beschrieben habe ich kein Keratokonus, bin aber auf die Seite aufmerksam geworden und habe mir hier viele Berichte durchgelesen und daher einige "praktische" Informationen bekommen.

Wie schon in Danielle's Thread (die auch in Homburg bei Prof. Seitz operiert wurde, deswegen sehr interessant für mich :) ) beschrieben möchte ich gerne hier meine Erfahrungen berichten und hoffe, ein positves Beispiel abzugeben, damit andere Betroffene mit mehr Ruhe in so eine OP gehen können.

Kurz zu dem betroffenen linken Auge. Die Hornhaut ist aufgrund eines Verkehrsunfalls vor 3 Jahren stark vernarbt und somit getrübt. Ich bin mit harter KL auf einen Visus von 0,3-0,4 gekommen, vertrage die Linse aber schon seit ein paar Monaten nicht mehr. Das rechte Auge hat auch eine kleine Narbe abbekommen, die aber unterhalb des Zentrums ist. Mit KL komme ich aber auf einen Visus von 0,6.

Ich hoffe, ich habe im Vorfeld schonmal genug Info's gegeben, wenn euch sonst noch irgendwas interesiiert, dann fragt einfach nach, ich bin ja ein offener Mensch.

Wenn ich dann aus dem Krankenhaus wieder da bin, was hoffentlich sehr schnell gehen wird, werde ich mal den ersten Bericht abgeben.

Machts gut bis dahin,
Beste Grüße aus dem Westerwald
Dominic
Anja_1
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KC-Experience: Hier steht eigentlich das Wichtigste: http://www.forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=689
Keratoconus since: Ende 2003

Post by Anja_1 »

Hallo Dominic,

wünsche Dir für die OP alles Gute!


Gruß
Anja
Gruß Anja

Keine Zukunft vermag gutzumachen,
was Du in der Gegenwart versäumst.

(Albert Schweitzer)
Markus
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KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
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Post by Markus »

Ich drück dir auch die Daumen! Wahrscheinlich wirst du gerade repariert! ;-)

Berichte wie es war!

VG MARKUS
Dominic
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Post by Dominic »

vielen dank für die guten wünsche, gleich gehts richtung homburg und morgen dann aufden op tisch.

bis die tage!
Dominic
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Post by Dominic »

Hallo zusammen,

so, ich bin dann gestern nach 7 Tagen nach Hause gekommen. Dann fang ich am Besten mal von vorne an.

Bin wie gesagt Mittwoch angekommen und durfte dann die üblichen Voruntersuchungen über mich ergehen lassen. Abends habe ich dann noch einmal ein Gespräch mit Prof Seitz gehabt. Der sagte mir, dass die OP aufgrund der Größe des Transplantats (8,5 - 8,6 mm Durchmesser) technisch nicht ganz einfach sei und es somit kein ganz normaler alltäglicher "Spaziergang" werde. Außerdem sei dadurch auch die Abstoßungswahrscheinlichkeit höher. Erfreut hat mich das ganze zwar nicht, aber was will man machen, es bleibt ja nichts anderes übrig.

Donnerstag ging es dann so um 11 Uhr los und ich war gute 3 Stunden später zurück auf meinem Zimmer. Die Anästhesisten waren echt sehr gut, da muss ich Danielle zustimmen, sie hatten sehr ruhige Stimmen und auch einen wirklich guten Umgang mit dem Patienten. Daumen hoch dafür! xs..xs..
Nach der OP habe ich dann erstmal gefragt, wie es denn ausgegangen sei und irgendwer sagte mir dann nur, dass es "gut" gelaufen ist, was für mich im ersten Moment sehr beruhigend war. Den restlichen Tag ging es mir auch eigentlich sehr gut, was mich auch sehr erstaunt hat. Ich habe natürlich ein leichtes kratzen im operierten Auge gemerkt, aber das habe ich so hingenommen. Habe dann auch gegen Abend Karten gespielt und bin wieder aufgestanden, also alles ganz normal.

Kritisch wurde es erst am nächsten Morgen, als ich um 5.30 wach wurde. Da war das kratzen im Auge schon recht extrem und es tat weh. Das änderte sich den ganzen Tag auch nicht. Bei der Visite von Prof Seitz war der allerdings sehr zufrieden. Die Hornhaut war glatt und klar, also optimal. Er sagte, dass es besser werden würde, wenn das Epithel erstmal komplett geschlossen sei. Ich bekam dann 5 mal täglich Inflanefran forte und Floxal Tropfen und hab mir am anfang stündlich Corneregel geben lassen. Ansonsten musste ich 100 mg Urbason (Kortison) nehmen, was aber täglich reduziert wurde. Dazu gab es abends 20 mg Paronzol (für den Magen wg. des Kortisons). Am ersten Tag hab waren da auch noch andere Tabletten dabei, die kannte ich aber nicht.

Das Ganze besserte sich dann täglich. Die Visiten fielen immer sehr zufriedenstellend und positiv aus und am Samstag war dann das Epithel schon zugewachsen. Allerdings muss ich sagen, dass gerade der Freitag und der Samstag zwei Tage waren, die ich gerne aus meinem Gedächnis streichen würde. Aber ich denke, bei so einer OP muss man da durch und es waren auch "nur" zwei sehr schlimme Tage. Der Rest war ertragbar und es ging wie gesagt täglich aufwärts, so dass Prof Seitz am Montag dann schon sagte, dass ich am Mittwoch oder Donnerstag nach Hause fahren kann. :mrgreen:

Beim Abschließenden Sehtest kam ich mit Korrektur auf einen Visus von 0,2. Aber ich glaube es ist noch sehr ausbaufähig, der junge Assistenzarzt war auch nicht unbedingt motiviert.

Momentan, also 8 Tagen nach der OP bin ich sehr zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis. Ich bin noch etwas vom Fremdköpergefühl beeinflusst, aber ich denke, es wird nicht mehr lange dauern. Daher bekomme ich das Auge noch nicht komplett und bedenkenlos auf und es tränt immer mal ein wenig, das aber alles eher dann, wenn ich mich auf mein Auge konzentriere. Wenn ich gedanklich abgelenkt bin kann ich eigentlich gut mit dem Auge umgehen.

Zur Zeit nehme ich noch 20 mg Urbason und 20 mg Paronzol, aber wahrscheinlich nur noch ein paar Tage. Ansonsten muss ich weiterhin 5 mal täglich Inflanefran forte und Corneregel nehmen. Das wird dann alle 6 Wochen um einmal täglich reduziert. Außerdem muss ich sie ersten Wochen 2 mal wöchentlich zum Augenarzt zur Kontrolle.

Besonderer Dank in dieser Zeit gilt meinen vielen Freunden und vor allem meiner Mutter, die mich angerufen haben, denn ich wohne über 200 km von Homburg entfernt. Außerdem dank ich dem Heiko, der mich Sonntag Abend mehrmals vom Red Hot Chili Peppers Konzert aus Frankfurt angerufen hatte, denn da muste ich meine Karte wegen der OP kurzfristig abgeben.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mit Prof Seitz und der OP sehr zufrieden bin und ich es immer wieder machen würde.
Frank B
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Post by Frank B »

Hallo Dominic,

wünsche Dir gute Besserung.
Alles Gute!

Viele Grüße, Frank
Dominic
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Post by Dominic »

nochmal ein kurzer zwischenbericht von mir.

ich war am montag und gestern bei meinem augenarzt der ja jetzt für die weiteren kontrollen zuständig ist. er war ebenfalls sehr zufriedenmit dem ergebnis. er empfahl mir das corneregel nicht so häufig zu nehmen, dass es 3 mal täglich bei dem zustand meines auges auch ausreichend ist. kortison habe ich mitlerweile auch abgesetzt. und es ist auch alles in ordnung mit dem auge, ich fühle mich wohl und habe auch so gut wie kein fremdkörpergefühl mehr (wenn man mal davon absieht, dass ich noch ein auto fahren darf und ich mir somit etwas eingeengt vorkomme).

das einzige, was mir sorgen macht ist das eignetlich gesunde auge. ich habe ein paar wochen vor der op eine entzündung in dem auge gehabt, weshalb ich 5 tage keine linse tragen durfte und mehrmals täglich inflanefran tropfen musste. vor der entzündung war es so, dass ich nach ein paar stunden linsen tragen einen leicht schleimigen film im auge hatte. danach war es auch wieder ok. jetzt ist es so, dass ich seit gestern wieder dieselben probleme in form eines schleimigen films im auge habe. außerdem habe ich getsern abend sowue heute nachmittag eine art gelb-grünlichen schleim aus dem auge geholt. manchmal tut das auge auch ein wenig weh, aber wie gesagt nur manchmal recht kurz, im moment z.b. ist alles ok.

die einzige erfahrung, die ich mit solchen erscheinungen mal gemacht habe war, als ich noch weiche linsen getragen habe und meine augen noch nicht durch die unfallsache geschädigt waren. da kam es auch schonmal vor, dass ich eine leicht schleimige substanz in mienem auge hatte, ebenfalls nach langem tragen der linse. mein KL spzeialist meinte mal, dass sowas von der linse käme. also müsste ich ja jetzt eigneltich auch zu ihm.

hat jemand von euch schon einmal solche erfahrungen mit einem seiner augen gehabt?
Dominic
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Post by Dominic »

so, nach halbjähriger pause nochmal ein bericht.

ende januar war ich bei einer kontrolle bei prof. seitz in homburg gewesen. er war mit der entwicklung sehr zufrieden und sagte mir, dass ich nur noch 3 mal tägl. inflanefran tropfen sollte und dann auch das corneregel weiterhin nehmen soll. alle 2 monate soll dann ein tropfen inflanefran pro tag reduziert werden.

irgendwie gab es auch nichts besonderes in der folgezeit. ich konnte alles ganz normal machen (was man eben mit einem auge so machen kann). was ich im laufe der wochen gemerkt habe war, dass das sehen morgens eigentlich ganz gut war (ich schätze mal so auf einen visus von 0,3-0,4) aber im laufe des tages wurde die sicht schlechter und es kam mir alles wesentlich "verzerrter" vor. (abends schätze ich dann mal nur noch einen visus von 0,1-0,2).

zum 1.3. bin ich vom westerwald nach fürth gezogen. dort hatte ich dann meinen kontrolltermin ende märz. die ärztin sagte mir dann auch, dass meine hornhaut aussehen würde, als wenn man mit schmirkelpapier drüber gegangen sei und verschrieb mir dann bebanthen salbe zur nacht. die vertrage ich leider nicht so gut. deswegen war die situation unverändert, da ich auch nichts weiter unternommen habe.

am 30.4. hatte ich dann meinen nächsten kontrolltermin in homburg bei prof. seitz. die untersuchungen verliefen alle positiv. ich erzählte ihm dann von den trockenen augen, was er mir auch bestätigte. da ich bebanthen nicht vertrage empfahl er mir eine ähnliche vitamin a salbe. ich habe mir dann in der apotheke wita-pos geholt, die ich wesentlich besser vertrage und jetzt immer zur nacht nehme. desweiteren soll ich augengel stündlich in die augen machen. mitlerweile verwende ich thilo tears und zwar die version ohne konservierungsstoffe. die sind zwar teurer, aber auch besser, weil ohne konservierungsstoffe.
prof. seitz stellte bei mir auch einen erhöhten augeninnendruck fest, daher verschrieb er mir lumigan, was ich auch zur nacht tropfen sollte. mit dem lumigan habe ich auch nicht so gute erfahrung gemacht. ich habe es einmal abends reingetropft und am nächsten morgen war das auge feuerrot und ich hatte ein fremdkörpergefühl im auge. deswegen habe ich mir direkt am nachmittag einen termin beim augenarzt geholt. die ärztin hatte zwar auch einen leicht erhöhten augendruck festgestellt, fand aber, dass es in ordnung war (der wert lag glaub ich bei 17 oder 18 ). jetzt muss ich am dienstag nochmal hin, dass sich ein erfahrenerer arzt die sache mal anschaut. lumigan soll ich erstmal sein lassen.

ja, so viel von meiner seite zu den letzten monaten. irgendwie bin ich momentan sehr ungeduldig, da ich weiß, dass ih noch ein ganzes jahr warten muss, bis ich mit dem auge wieder mal was anfangen kann. ich merke eben, dass man mit einem auge, gerade auch auf der arbeit eingeschränkter ist als mit beiden. ich hoffe, dass die zeit schnell rum geht und vor allen dingen auch mein zweites auge keinen ärger macht.

ich werde dann die woche mal schreiben, was es wegen des augendrucks gegeben hat.

beste grüße aus fürth
dominic
Dominic
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Post by Dominic »

hallo zusammen,

ich war heute ein zweites mal zur nachuntersuchung wegen meines erhöhten augeninnendrucks gewesen. zur ersten nachkontrolle letzte woche dienstag verschrieb mir der arzt travatan, ebenfalls ein mittel zur senkung des augendrucks, da der druck wieder erhöht war (bei 23). travatan habe ich besser vertragen und es immer zur nacht getropft. heute lag dann der augendruck nur noch bei 17. also wieder alles besser. das travatan soll ich die nächsten wochen weiter benutzen und mich dann in 4 wochen wieder melden.

in den letzten wochen hatte ich mit meinem anderen auge probleme. es hatte ja in den letzten wochen in deutsdchland nicht viel geregnet, als es dann wieder regenwetter gab war das auge wieder besser gewesen. mein kontactlinsenspezi (boettcher/frankenthal) bei dem ich in den letzten tagen zu besuch war erzählte mir, dass er selbst und auch seine kunden ebenfalls darüber geklagt haben und es seit dem regenwetter auch wieder besser sei. das sei auf staub/pollenflug in der luft zurück zuführen und natürlich auch erhöhte lufttrockenheit. habt ihr da ähnliche erfahrungen in der regenarmen zeit gemacht?

beste grüße
dominic
Dominic
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Post by Dominic »

wieder mal ein zwischenbericht von mir....

ich war vor einem monat wieder zu besuch bei prof seitz in homburg. da war alles ok, bis auf den augeninnendruck, der wieder leicht erhöht war. travatan habe ich bis 6 wochen vor dem besuch durchgenommen. deswegen wurde es mir wieder verschrieben.
das einzig negative war, dass mein auge sehr trocken ist und ich stündlich thilo tears tropfen muss. aber das ist ja kein problem, man muss nur dran denken und es immer dabei haben.
ende november habe ich dann den termin zum ersten fadenzug. dafür muss ich mindestens einen tag stationär da bleiben. deswegen die frage an euch ob das normal ist, dass man eine oder zwei nächte im krankenhaus bleiben muss? ich dachte immer, man legt sich dahin, bekommt einen faden raus und darf wieder gehen.

würde mich über eure ehrfahrung freuen.
viele grüße
dominic
sabine s.
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Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Post by sabine s. »

hallo dominic,
also meine fäden (und das waren viele!!!!) sind alle ambulant gezogen worden, in der praxis hinter der spaltlampe. dauerte 5 min, dann durfte ich gehen,,,,,,..........hat zwar immer étwas weh getan, aber war erträglich, im schlimmsten fall gabs eine verbandslinse. am nächsten tag muß man halt immer zur nachkontrolle. aber das macht dann auch der augenarzt vor ort, muß nicht der operateur sein.
stationär zu bleiben halte ich für übertrieben.
ich hatte auch erhöhten innendruck sehr erhöht sogar, aber deswegen mußte ich auch nicht bleiben.
frag mal nach, ob das notwendig ist daß du über nacht bleibst.
ich denke nicht,.
alles gute!!!!
grüßle
sabine
gabriel
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Joined: 2006-01-26, 19:25

Post by gabriel »

Grüß dich Dominic.
in Erlangen war ich beim 1. Fadenzug eine Nacht und beim 2. Fadenzug zwei Nächte dort. (war alles ohne Komplikationen) Als ich darauf hinwies, dass woanders der Faden ambulant gezogen würde, meinten sie, dass sie auf der sicheren Seite sein wollten, da jeder Eingriff an der Hornhaut die Gefahr einer Abstoßung vergrößere.
Alles Gute!!!
Jürgen
sabine s.
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Post by sabine s. »

das stimmt allerdings!!!!!!!!!!! #
grüßle
Dominic
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Post by Dominic »

dann werde ich das wohl so hinnehmen müssen. das eigenliche problem liegt nur darin, dass homburg über 200 km von mir entfernt ist und ich dann dahin gefahren werden muss und natürlich wieder mitgenommen werden muss.
gabriel
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Joined: 2006-01-26, 19:25

Post by gabriel »

Hallo Dominic,
Erlangen ist von mir auch 200km entfernt. Zum Fädenziehen bin ich immer mit der Bahn gefahren (wenn sie nicht gerade streikt). Der Bahnhof liegt nur etwa 15 Gehminuten von der Uniklinik entfernt. Ich habe auch welche getroffen, die selber mit dem Auto hingefahren und dann am nächsten Tag wieder heimgefahren sind.
Machs gut!
Dominic
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Joined: 2006-02-02, 11:01

Post by Dominic »

Hi Gabriel,
danke für den Tipp. Ich muss auch mal schauen wie ich es mache. Vielleicht fahre ich auch selbst hin, aber wahrscheinlich werden mich meine Leute (Mutter und Freundin und der Rest der Familie ;-)) nicht selbst hinfahren lassen. Ich weiß ja nicht genau, wie das Auge nach dem Fadenzug einsatzbereit ist. Ich habe so etwas gehört, dass man dann ein paar Tage Schmerzen und Fremdkörpergefühl hat.
Vielen Dank auf jeden Fall für eure Ratschläge!

Gruß
Dominic
gabriel
-
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Joined: 2006-01-26, 19:25

Post by gabriel »

Hi Dominic,
ich hatte weder Schmerzen noch Fremdkörpergefühl.
Lediglich das Tropfen (Inflanefran) und Schmieren (6x Corneregel)
beeinträchtigte die Sicht zuweilen. Daher müsste das andere Auge
voll einsatzbereit sein, wenn du selbst fahren willst.
Alles Gute!
Dominic
-
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Joined: 2006-02-02, 11:01

Post by Dominic »

@Gabriel:
das hört sich ja gut an. ich gehe mal davon aus, dass das inflanefran in den ersten tagen nach dem fadenzug etwas erhöht wird. momentan tropfe ich noch alle 2 tage einen tropfen. das mit dem corneregel (bzw. ich verwende thilo tears) ist ja nicht schlimm. momentan mache ich das stündlich ins auge, da mein auge sehr trocken ist. ich empfinde es daher eher als angenehm und kann für die zeit, wo das auge etwas feuchter ist besser sehen.
Dominic
-
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Post by Dominic »

Hallo,

am vergangenen Donnerstag (29.11.) ist der erste Faden ein Jahr nach der KPL entfernt worden.Erst ist das Auge ganz normal untersucht und Fotos gemacht worden. Als ich dann mein Zimmer bekommen habe ist das Auge noch weit getropft worden und es ging los. Ich musste dann in den OP Saal und habe mich fertig gemacht wie für eine normale OP. Wenn man schon so viele OP's hinter sich hat ist das ein komisches Gefühl, denn irgendwie war mir etwas schwindelig, da ja normal immer die Anästhesie losgeht :-)

Ich habe gehofft, dass durch die Betäubungstropfen auch die Sehstärke etwas zurück geht und man dann das eigentliche Fadenziehen nicht sieht, aber leider war das ja nicht so. Trotzalledem sieht man aber bnicht viel, dann es wird ja nicht über der Linse irgendwas gemacht, sondern am Rand des Auges.

Es war also alles halb so wild. Ich habe gar nichts gemerkt und es hat nur 1-2 Minuten gedauert. Ich konnte mich währenddessen noch kurz mit Prof Seitz unterhalten. Ich war froh, als es vorbei war. Am demselben Tag hatte ich keine Schmerzen, mein Auge blieb verbunden und es wurde abends nochmal draufgeschaut. Den Tag danach hatte ich ein nerviges Fremdkörpergefühl, was aber nur diesen Tag anhielt.

Freitag und Samstag musste ich in stündlichem wechsel Floxal und irgendeine andere Salbe (zum Verschließen der Fadenlöcher) ins Auge schmieren. Danach 5x täglich Infanefran forte und jede Stunde Thilo Tears. Außerdem zur Nacht Travatan und VitaPos, also alles so wie vorher.

Ach ja, vor dem Fadenzug ist auch der Visuswert kontrolliert worden und ich habe einen Wert von 0,4 erreicht (natürlich mit Korrektur), was ja schonmal ganz gut ist.

In einem halben Jahr soll dann der 2. faden entfernt werden. Aufgeregt braucht ich deswegen ja nicht zu sein, wenn es wieder so gut klappt.

Also beste Grüße von mir und jedem der den Fadenzug auch noch vor sich hat, ebenfalls so eine gute Erfahrung wie mir :-)
wmmw
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Joined: 2006-12-29, 09:30
KC-Experience: Diagnose 1988 - beide Augen - dann KK-Linsen - immer wieder mit Problemen - dann > erste Transplantation 01/1990 links, zweite Transplantation rechts 01/1991, Danach einige Versuche mit Kontaktlinsen - leider fehlgeschlagen - danach Brille - Visus immer so um die 60 - 80 % - links und rechts. (zwischendurch auch mal nur an die 40% - siehe Bericht)
Seit etwa 2002 erhebliche Verschlechterung des rechten Auges - Diagnose > transplantierte Hornhaut hat sich "bei 9 Uhr" gelöst > abgehoben > Ursache ??? > am wahrscheinlichsten lt. Augenarzt eine körperliche Überanstrengeng. Dies hatte zur Folge, dass im Jänner 2007 eine re.Transplantation rechts gemacht wurde.
Alle drei Transplantationen sind eigentlich "super verlaufen".
Visus jetzt 02/2008 mit Brille bei 80% bivokal (60% links, 80% rechts)
Update: 03.2012 mit Brille re. 100% li. 60%
0382021 Visus links 35%, rechts 100% mit Gleitsichtbrille
04/2021 Abstoßung Hornhaut links - Update 11.2024 - Abstoßung Hornhaut war eine Fehldiagnose - war eine Herpesinfektion - alles wider OK - Viseus RA 100%, LA 40%
Keratoconus since: KK seit dem 22. Lebensjahr (Diagnose). mit 20 beim Bundesheer war noch alles OK. Danach "schleichende Verschlechterung". KK wurde von meinem Doc aber sofort erkannt. Lag wohl auch daran, dass in diesen zwei Jahren der Schub extrem gewesen sein muss. Obscan etc. war damals "noch nicht bekannt" - war schon mit der Spaltlampe zu erkennen.
Experience with eyeglasses / lenses: KL unmöglich - immer Riesenprobleme. Mit Brille immer so um die 60 bis 80% - zwischenzeitlich natürlich auch weit weniger, immer wieder Änderung spez. von Astigmatismus und Achse. Brille im Durchschnitt alle 18 Monate neu.
Operationen: 1990 Keratoplastik links, 1991 Keratoplastik rechts, 2007 Rekeratoplastik rechts.NEU - 10.2015 - meine linke Hornhaut ist wieder in Bewegung geraten (Kegelbildung)
Mögliche Ursachen: Keine Ahnung warum. Das wahrscheinliste ist das "Augenreiben" im Kindesalter. War total lustig sich die Augen zu reiben und danach die visuellen Effekte zu genießen.
Ich über mich: verheiratet, 2 Kinder
Berufserfahrung Behandlung Keraokonus: immer wieder leichte probleme da ich ca. 6 Stunden/Tag vor dem Bildschirm verbringe - hab es aber immer noch mit Hilfe meines Optikers geschafft, dass ich "normal" arbeiten kann.
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Post by wmmw »

Hallo Dominic
Ich bin gestern meine Faden los geworden - wurde ambulant von meinen Doc erledigt - siehe Bericht.
Ich drück dir die Daumen, dass Aller weiter so gut läuft
lg walter
ich liebe das Leben - auch mit KERATOKONUS !!!
happy
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Joined: 2006-03-21, 11:12
KC-Experience: KK seit früher Jugend, doch erst ca. 2000 diagnostiziert, Fälle in der nahen Verwandtschft bekannt, bzw. Vermutet (Oma, Tante, Mutter)

"techn. Daten":
Visus mit KL: r=0,16 l=0,16
Tensio: r=15 mmHg l=15 mmHg
Endothel-Zellzahl: r= 2240 Z/mm^2 l= 1998 Z/mm^2
Pachymetrie: Zentrale HH-Dicke: r=436 µm l=361 µm

Kl vertrage ich halbwegs, habe überwiegend rechts sog. "3-und-9-uhr-Probleme"(rotes Auge) , mein rechtes Auge ist ziemlich trocken.
Bekomme demnächst eine neue Linse angepasst, um "3-und-9-Uhr-Probleme" hoffentlich in den Griff zu bekommen :). KP Termin am 17.08.06
OP erfolgreich verlaufen, sehr gute Heilung, Visus bei ca. 0,4 mit Korrektur

Stand 07.Feb 07:
Visus
li: wie immer,
re nachKPL 0,8 ohne Korrektur.
erster Fadenzug war fällig am 05.Feb 07.(Faden war locker).

Post by happy »

löchen Dominic,

toll dass auch du mit Prof. Seitz zufrieden bist :)... Ich beneide dich etwas, da du in den OP zum Fadenzug "durftest"; ich bekam den ersten im Untersuchungszimer entfernt...Gut, es war ein recht spontaner Akt, da sich der Faden gelockert hatte und wohl keine Zeit mehr für einen Termin blieb...MIch würde es ja schon interessieren wie es im OP denn aussieht...:)
Wünsche dir weiterhin Alles Gute!!!

Grüßli...
Dominic
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Joined: 2006-02-02, 11:01

Re: Dominic: Hornhauttransplantation, Homburg/Saar, 23.11.2006

Post by Dominic »

Halli Hallo,

ich möchte mich seit vielen Wochen/Monaten mal wieder melden. In 4 Wochen, am 8.5.08 wird bei mir der zweite Faden am operierten Auge entfernt. Nach der letzten Info von Prof Seitz soll dann 6-8 Wochen abgewartet werden, bis dann eine endgültige Korrektur mit Linse/Brille gemacht werden kann.
Ich freue mich schon sehr darauf und zähle die Tage einzeln runter, bis ich dann endlich wieder mit beiden Augen sehen kann. Bei mir ist es so, dass ich morgens wesentlich besser sehe als abends, im Laufe des Tages lässt der Visus mei mir nach, weil das Auge austrocknet obwohl ich stündlich Thilo Tears tropfe. Deswegen habe ich auch etwas bedenken, ob mein Auge eine Linse verträgt. Ausserdem reagiert mein Auge sehr extrem auf alles was auf das Auge einwirkt, es wird sofort feuerrot. Daher sehe ich auch da bedenken, wenn man wieder eine Linse aufs Auge legt.
Habt ihr da auch ähnliche Ehrfahrungen mit trockenen und empfindlichen Augen gemacht und wie ist es bei euch ausgegangen?
Ich melde mich auf jeden Fall wieder, wenn ich den Faden los bin :-)
Bis dahin euch alles Gute
Dominic
andyH.
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Joined: 2005-02-07, 21:57
KC-Experience: kommt noch
Keratoconus since: ungefähr mit 16
Operationen: volles Programm:

linkes Auge: Tranplantation, wegen zu hoher Krümmung, danach noch gelasert. Trotzdem nur ca.60% mit starker Brille

rechts: zirkuläre Keratotomie mit Titanringring- hat überhaupt nicht funktioniert,
danach 2mal Operation in Rom bei Dr. Lombardi: ARK. Dann mit Brille ca.80%, aber Schmerzen im Auge und ständig schwankender Visus und Kopfschmerz
Sept. 09 Transplantation in Homburg.
Begeiterscheinungen: häufig Kopfschmerzen
Mögliche Ursachen: wenn ich das mal wüsste
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Re: Dominic: Hornhauttransplantation, Homburg/Saar, 23.11.2006

Post by andyH. »

Hi, wie siehts aus bei dir?
Dominic
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Joined: 2006-02-02, 11:01

Re: Dominic: Hornhauttransplantation, Homburg/Saar, 23.11.2006

Post by Dominic »

Hallo,

so, ich bin gestern von meienm Fadenzug aus Homburg zurück gekommen. Ich kann nur positiv berichten. Erst wieder die kurzen Voruntersuchungen, Feststellung des Visus (R: 0,4/L:0,2; jeweils mit Korrektur), danach gings dann direkt in den OP. Prof Seitz kam kurz bei mir vorbei und begrüsste mich und sagte mir, dass ich ein paar Minuten zu früh sei, es dauerte aber vielleicht 15-20 Minuten bis ich dran kam. Vorher wurde ich 3-4 Mal mit den Tropfen betäubt. Dann kam die Klappe aufs Auge und der Prof. fing an zu schnibbeln und zu zupfen. Auch wenn ich vorher sehr relaxt war, ist man in dem Moment wo einem das Auge so aufgespannt wird und jemand da rum schneidet schon etwas angespannt. Aber wie beim letzten Mal hat es 1-2 Minuten gedauert und alles war passiert. Salbe ins Auge und Verband drüber.
Gegen Abend wurde der Verband zum ersten Mal abgenommen und es kam neue Salbe rein (Floxal und noch irgendwas mit Vitaminen fürs Auge). Ich habe mir das Auge dann mal im Spiegel angeschaut und es war leicht gerötet, aber nicht so stark wie beim ersten Fadenzug. Ansonsten war auch alles sehr angenehm. Der Verband kam auch erst wieder zur Nacht drauf. Am nächsten Morgen dann Visite beim Professor und der hat mich dann auch wieder (auf meinen Wunsch hin :-) ) entlassen.
Ich fühle mich momentan einfach sehr gut, auch das gute (und helle Wetter) macht mir nichts aus und ich kann es genießen. Gestern hatte ich mit der Sonne noch ziemliche Probleme, aber heute gar nicht mehr. Ich werde mich jetzt in den nächsten Wochen an die Tropf- und Salbverornung halten (5x täglich Inflanefran forte, jede Woche einen Tropfen/Tag weniger; 5x täglich Floxal, nur eine Woche; Thilo Tears nach Bedarf; Travatan und Vitapos zur Nacht) und mir dann einen Termin zur Kontaktlinsenanpassung machen und hoffen, dass ich die Welt dann wieder scharf mit beschwerdefreiem Auge sehen kann. Das ist zumindest meine Wunschvorstellung. Mal sehen, was daraus wird. Ach ja, mein Visus war übrigens bei der Entlassung genauso wie einen Tag zuvor (s.o.).

Wie gesagt, aus meiner Sicht alles positiv und ich hoffe, dass es die nächsten Wochen so weiter gehen wird. Euch bis dahin auch alles Gute
Beste Grüße
Dominic
Dominic
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Re: Dominic: Hornhauttransplantation, Homburg/Saar, 23.11.20

Post by Dominic »

Hallo,

ein kleiner Reminder per Mail vom Administrator nehme ich an hat mich dazu gebracht nach nun über 5 Jahren nach der KPL nochmal zu schreiben. Ich habe nun seit fast 4 Jahren eine Linse für das operierte Auge und keine Probleme mehr. Alle 1,5 - 2 Jahre muss die Linse neu angepasst werden, da sich die Form der Hornhaut etwas verändert und die Linse sich abnutzt.
Ansonsten gehe ich einmal im Jahr zu einer Kontrolle bei Prof. Setz nach Homburg. Dabei war immer alles ok. Ich stehe also mitten im Leben und mache alles als ob ich nie eine andere Hornhaut gehabt hätte. Langfristig kann ich daher eine solche OP nur empfehlen und ich kann immer noch Prof Seitz und die Uniklinik in Homburg/Saar empfehlen.

Übrigens danke für die Erinnnerung an den Admin! Ich finde es immer wichtig auch positive Feedbacks und Erfahrungen zu schreiben, denn wenn man vor so einer schwierigen Entscheidung wie der TRanslantation steht liest man im Internet meist nur die schlimmen Dinge die passieren können. Man sollte aber stets positiv denken und sich die Statistiken erfolgreicher KPLs anschauen.

In diesem Sinne wünsche ich allen viel Erfolg und alles Gute für anstehende OPs. Vielleicht bin ich auch bald selbst mit dem anderen Auge dran :-(
In diesem Sinn, nie aufgeben!
Viele Grüße
Dominic