auch ich bin neu hier und lebe seit jetzt genau 1/2 Jahr mit der Diagnose KK.
Naja ich hatte Glück im Unglück dass ich einen guten Augenarzt habe der es auch gleich erkannt hat. Bei mir fing alles mit ner harmlosen Bindehautentzündung mitten im August an.
Alle Ärzte im Landkreis hatten Urlaub (meiner auch) bis auf 3 - nur einer nahm mich als Notfall auf, die anderen vertrötsteten mich.
Da ich allerdings schon seit meinem 6.Lebensjahr Brille trage, seit ca. 13 Jahren gut mit Linsen zurechtkomme, konnte ich nicht 1 Wo
warten bis mein Augenarzt aus seinem Sommerurlaub zurückkam.
Ich nehme seit ca. 5 Jahren Augenkapseln die die Sehkraft ünterstützen sollen, meine Schilddrüse, Stoffwechsel sind ok, ich trinke mind. 2,5-3 Liter
jeden Tag, mache 2-4 Sport pro Woche je nach Zeit und ernähre mich eigentlich recht gesund (ok auch mal mit kleinen Nasch-Sünden, braucht ja jedermal ab und an
Dieser Notfalldienst-Arzt erkannte meinen KK nicht, im Gegenteil, nach 2 facher Untersuchung schickte er mich mit den Tropfen für die Bindehautentzündung heim mit Verdacht auf: Netzhautabrieb, Netzhautloch oder abgestorbenem Sehnerv - mein Augenarzt sollte sich das ansehen!!!!!!!!!
Das war die schlimmste Woche meines Lebens daruaf zu warten endlich wieder zu meinem Augenarzt gehen auf dass er sich mehr Zeit nimmt
um herauszufinden warum ich so superschlecht sehe auf einmal.
Wenn man wie ich schon immer bei jedem Augenarzt besuch mind 0,5 Dioptrin verschlechterung hat und immer darauf hofft dass es mal aufhört und dann diese Diagnose, da war nur noch Verzweiflung, Angst und Horror. Ich habe nämlich mit den harten Kontaktlinsen nur schlechte Erfahrungen und war gut auf weiche kontaktlinsen eingestellt.
Ich war dann noch in der Freiburger Uniklinik um mir eine 2.Meinung einzuholen, gleiche Diagnose: Anfangsstadium rechtes Auge KK.
Mittlerweile habe ich die eingewöhnungsphase der KK-Linsen hintermir und kann sie auch schon den ganzen Tag tragen. Mein Beruf im Büro mit Bildschirmarbeitsplatz ist allerdings nicht gerade förderlich, aber was tun ?
Der Kontrolltermin im Dezember nach fast 2 Mo. Eingewöhnungsphase war niederschmetternd: Ich habe die KK Linsen bekommen mit einer Sehstärke von über 100% und jetzt seh ich wieder mehr als bescheiden...
Ich habe z.B. auch leichte Bedenken Nachts zu fahren, bin verunsichert. Mit den weichen Linsen und der Brille bin ich "eine Gefahr für die anderne Verkehrsteilnehmer" und mit KK bin ich auch nicht der wriklich sichere Fahrer, ich seh wieder Strahlen und habe eine schlechte Wahrnehmung.
Leider hält mein Augenarzt nichts davon dass ich mich im Internet informiere und forsche, er meinte ich mache mich nur unnötig "verrückt".
Nur ich seh das etwas anders da ich alles was ich über KK weiß, über euer Forum und sonstige Webseiten herausbekommen habe.
Ich bin erstaunt wieviel von Euch Krankheitsdaten haben und kennen, ich bekomme gar keine. Das sollte mich nicht interessieren und ich soll mein "Augenmerk" darauf legen, dass wir die bestmöglichen Sehhilfen für meinen KK bekommen.
Nach der ersten Phase voller Wut, Verzweiflung, Angst und einer gewissen Hilflosigkeit was als nächstes auf mich zu kommt, bin ich jetzt seit Monaten in der Resignation und in der Verdrängungsphase. Surfe / Informiere mich weniger, schiebe das Problem einfach von mir weg und befasse mich nicht damit.OK ich weiß dass ist auch nicht das richtige nur wie gehts weiter?
Wie z.B. übt Ihr Wassersport aus, diejenigen die wie ich total blind sind ohne Sehhilfe? Ich schwimme im Sommer gerne und lange aber mit Brille oder weichen Linsen mit denen ich auch so gut wie nix sehe, bringt lt. Augenarzt nichts. Tipp vom Arzt: Ohne alles Schwimmen.
Bin ich draußen im Freien / Natur und an der fischen Luft gehts mir super, drinnen im Büro.. naja... ich denke ihr wisst was ich meine.
Ich bin froh über ein Feedback und ein paar Tipps was ich noch machen könnte um mein Leben zu erleichtern.
Ich bin offen für Homöpathisch, glaube an TCM / Östliche Medizin,vielleicht hat hier ja jemand positive Erfahrungen gemacht ?
Danke für Rückmeldungen!
Schönen Tag