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Myoring 2020, wg. Schwankungen und Fremdkörpergef. wieder entfernt - nach Erholung CCL
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Heidi26
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MYORING rechtes Auge November 2020
Myoring 2020, wg. Schwankungen und Fremdkörpergef. wieder entfernt - nach Erholung CCL
ich habe mir auch einen Myoring einsetzen lassen. Leider hatte dies die schlimmsten 18 Monate meines Lebens zur Folge.
Die Sehleistung schwankte im tagesverlauf immens, ich hatte stets ein Fremskörpergefühl im Auge. Ich wurde vom Arzt immer wieder um mehr Geduld gebeten, nach einem Jahr war diese vollständig erschöpft und ich habe den Ring entfernen lassen.
Danach habe ich ca. 6 Monate am betroffenen Auge wie hinter Nebel gesehen, also keine klare Sicht gehabt. Nach 6 Monate hat sich die Honrhaut erholt und das Sehen wurde deutlicher.
Mittlerweile habe ich ein Crosslinking hinter mir und bin damit sehr zufrieden. Kein Fortschreiten der Kurzsichtigkeit mehr. Und mit CL ist das Sehen in Ordnung. Ich vertrage leider keine formstabilen Linsen, so dass ich weiche trage, die jedoch nicht die beste Sehleistung erzeugen. Aber immer hin besser als während des Myorings.
Nach der Erfahrung würde ich nie wieder einen Ring einsetzen lassen. Ich frage mich überhaupt, warum dieses Verfahren durchgeführt wird, wenn es so viele negativer Erfahurungen gibt.
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Artur123
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Re: Myoring 2020, wg. Schwankungen und Fremdkörpergef. wieder entfernt - nach Erholung CCL
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KeraToni
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Re: Myoring 2020, wg. Schwankungen und Fremdkörpergef. wieder entfernt - nach Erholung CCL
das die Augenhornhaut nach dem Entfernen von intra-cornealen Implantaten (Ringe, Ringsegmente, Linsen, etc.) wieder genauso ist, wie vor der Implantation, ist medizinisch / biologisch, genau wie bei anderen Implantationen oder z.B. Schnitt-Verletzungen nicht möglich.
Das Herstellen des Tunnels für das Implantat löst eine Reaktion der Hornhaut aus; ebenso wie das Implantat selbst.
Die Reaktion kann eine Verdickung der Hornhaut, ganz oder in bestimmten Abschnitten sein; oder auch das Gegenteil: Zell- und/oder Gewebeabbau.
Wenn es dann nach Monaten oder Jahren wieder entfernt wird, baut sich diese Reaktion nicht oder nicht vollständig wieder ab.
Vielleicht wird die Sicht wieder ähnlich wie vor dem Eingriff, aber wer erinnert sich schon nach 2-3 oder 3-4 Jahren daran, wie welche Auswirkungen die Abweichungen im Detail inklusive Tagesschwankungen vor der OP hatten.
Pauschale Aussagen, wie z.B.: "Nach dem Entfernen sehen sie praktisch wieder so wie zuvor".....sollte man kritisch hinterfragen und sich schriftlich bestätigen lassen.
Wobei sich natürlich die Frage stellt, wie soll man die Sicht vorher / nachher definieren; vielleicht mit Pentacam-Scans, Corvis ST Stabilitätsbestimmung und OCT-Feinstruktur....? Und wie unterscheidet man die Veränderungen die durch den Keratokonus im Verlauf der Jahre sowieso stattgefunden hätten, von denen die durch die Im- und Explantation entstanden sind?
Würde mich interessieren, ob schon jemand mal den Vergleich Vorher/Nachher z.B. mit Pentacam oder Corvis gemacht hat?
VG