ich weiss nicht was ich machen soll und würde mir gerne ein paar Meinungen hier einholen. Ich werde kurz meine Geschichte erzählten.
Hatte Ende Nov 09 eine Lasik gegen Kurzsichtigkeit. Leider haben sich schon noch 2 - 3 Tagen nachts leichte Schatten entwinkelt die in den ersten 3 Wochen extrem zunahmen. Das Entwicklungstempo hat dann deutlich nachgelassen, zu einen weil ich mich körperlich kaum noch bewege und zum anderen weil ich versuche soviel als möglich auf dem Rücken zu liegen. Auch wenn mir das kein Arzt empfohlen hat habe ich für mich bemerkt, dass es mir sehr gut gut. Fliehkräfte wirken ja sehr viel stärker als der Augeninnendruck. Daher diese Schutzhaltung.
Ich habtte im Januar immer noch einen Visus von 1.25 bis 1.5 (links von der Tendenz her leicht schwächer. Trotzdem hatte dann im Januar 2010 (ca. 2 Monate nach der Lasik) das erste CXL am linken Auge bei Prof. Seiler in Zürich. Anfangs war ich über die Entwicklung sehr glücklich, doch bereits nach 10 Tagen setzen auch noch Schatten nach oben ein; bisher hatte ich nur welche nach unten und zur Seite. Diese wurden schnell sehr viel schlimmer, bis dann im März ca. 6 Wochen noch CXL eine Epitheleinwachsung unter den Lasikflap festgestellt wurde. Diese wurden von Seiler dann Mitte März entfernt. Seitdem bin ich mit dem linken Auge auch halbwegs zufrieden. Es ist von den Verzehrungen minimal schlechter als vor dem ersten CXL, aber wenn es zumindest stabil bleibt, wäre ich damit zufrieden. Die Sicht hat sich nun 3 Monate danach auf 1.0 eingependelt und ist auch subjektiv etwas schlechter. Allerdings kämpfe ich mit einem sehr trockenen Auge link und auch noch mit blassen Farben und somit noch leichtem Milchglaseffekt. Meine vollständige Genesung, wird sich auch länger als normal hinziehen, da da fast alle Nervenfasern für den Lasikflap durchtrennt wurden und diese erste wieder einsprießen müssen. 6 Monate wird es daher bei mir mindestens dauern. Aber wie gesagt mein Visus links ist auf jeden Fall schon wieder alltagstauglich.
Nun geht es darum ob ich auch das rechte Auge vernetzen lassen soll. Ich stehe vor das Entscheidung nun einen Termin zu vereinbaren oder wieder zur Arbeit zu gehen. Ich bin nämlich seit Mitte Dezember wegen der nervlichen Belastung krankgeschrieben - teilweise hatte ich Suizidgedanken.
Wie gesagt, die Verschlechterungstendenz hat sich rechts spürbar verlangsamt seit Januar, aber ich mache eben auch absolut gar nichts, was die Hornhaut irgendwie haushalten muss. Ich würde halt gern in mein normales Leben zurückkehren, will aber auch die noch gute und klare Sicht tagsüber vom rechten Auge auch nicht aufgeben. Und solange Zeit bis sich mein linkes Auge voll rehabilitiert hat und ich das Ergebnis sehen kann, ob ich es rechts auch machen soll, habe ich leider nicht.
Entweder
a) ich schmeiss mich jetzt ins Leben und reagiere auf eine evtl auftretende Verschlechterung rechts dann danach mit dem CXL (schlechterer Zustand)
oder
b) ich lasse den Eingriff jetzt auch rechts machen und hoffe dass mein Visus und meine tiefenschärfe wieder so zurückkehrt wie sie jetzt ist
Vielen Dank fürs lesen; für Ratschläge und Entscheidungshilfen bin ich offen.
Grüße