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Merhrfach-KP, Ring, Irisblende - 2001, 2005, 2007
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Einauge
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- KC-Experience: Z.n. HH-Transplantation, Triple-OP
Merhrfach-KP, Ring, Irisblende - 2001, 2005, 2007
verpflanzt. Nach eineinhalb Jahren wurden die Fäden entfernt. Das Sehvermögen belief sich Mithilfe einer harten speziellen Kontaktlinse und Brille
auf ca. 70 %.
Ab dem Jahr 2005 trübte sich das Transplantat immer wieder neu ein. Das Tropfen von Kortison brachte lediglich kurzfristige Besserung. Allerdings stieg
dadurch mein Augeninnendruck an. Im Jahr 2007 habe ich bei Dr. Krumeich eine Re-Keratoplatik mit untypisierten Transplantat und Titanring durchführen lassen. Nach ca. 4 Monaten hatte ich bereits ein Sehvermögen von 80 % erreicht. Aber nach ca. einem halben Jahr trübte sich das Transplantat plötzlich ein.
Das Verabreichen von Kotisontropfen trieb meinem Augeninnendruck hoch. Auch nehme ich seitdem Cellcept ein. Zusätzlich zu Travatan und Cosopt mußte ich noch Gaupax-Tabletten einnehmen. Durch die Glaupax bekam ich allerdings Nierensteine, so dass dieses Medikament wieder abgesetzt werden mußte.
Im Februar 2008 haben wir das Transplantat aufgegeben. Dr. Krumeich erklärte mir, dass häufig Immunreaktionen durch die schwarzen Fäden hervorgerufen werden. Da meine beiden Transplantate nicht lange gehalten habe, fragte ich ihn, ob diese Reaktionen vielleicht durch die Irisblendenlinse hevorgerufen werden können, da diese auch einen schwarzen Rand hat und schwarze Aufhängungen hat. Dr. Krumeich konnte dieses nicht ausschließen. Daher haben wir uns jetzt für eine Re-Keratoplastik (diesmal typisiertes Transplantat) und die Entfernung der Irisblendenlinse éntschlossen. Gleichzeitig soll mir eine künstliche Iris
(Entwickelt von Dr. Koch/Bonn) eingesetzt werden. Ob mir bei dieser OP auch eine neue Linse eingesetzt werden kann, ist zur Zeit noch nicht klar. Dieses klärt Dr. Krumeich noch mit dem Hersteller der künstlichen Iris.
Mein behandelnder Augenarzt erklärte mir, dass sich nur sehr wenige Ärzte eine Entfernung der Irisblendenlinse überhaupt zutrauen.
Hat bereits jemand Erfahrungen mit solch einer OP, oder auch mit der künstlichen Iris gemacht?
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sabine s.
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- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
warum mit künstlicher iris? du hattest zuerst ein typisiertes transplantat?? warum gleich als erstes ein typisiertes und dann ein untypisiertes? "Cellcept" hast du erst nach der 2. Transpl. also mit dem untypisierten Gewebe bekommen??Einauge wrote:Im Jahr 2001 habe ich mich einer Triple-OP in der Uni-Klinik Kiel unterzogen. Mir wurde eine typisierte Hornhaut und gleichzeitig eine Irisblendenlinse
verpflanzt. Nach eineinhalb Jahren wurden die Fäden entfernt. Das Sehvermögen belief sich Mithilfe einer harten speziellen Kontaktlinse und Brille
auf ca. 70 %.
Ab dem Jahr 2005 trübte sich das Transplantat immer wieder neu ein. Das Tropfen von Kortison brachte lediglich kurzfristige Besserung. Allerdings stieg
dadurch mein Augeninnendruck an. Im Jahr 2007 habe ich bei Dr. Krumeich eine Re-Keratoplatik mit untypisierten Transplantat und Titanring durchführen lassen. Nach ca. 4 Monaten hatte ich bereits ein Sehvermögen von 80 % erreicht. Aber nach ca. einem halben Jahr trübte sich das Transplantat plötzlich ein.
Das Verabreichen von Kotisontropfen trieb meinem Augeninnendruck hoch. Auch nehme ich seitdem Cellcept ein. Zusätzlich zu Travatan und Cosopt mußte ich noch Gaupax-Tabletten einnehmen. Durch die Glaupax bekam ich allerdings Nierensteine, so dass dieses Medikament wieder abgesetzt werden mußte.
Im Februar 2008 haben wir das Transplantat aufgegeben. Dr. Krumeich erklärte mir, dass häufig Immunreaktionen durch die schwarzen Fäden hervorgerufen werden. Da meine beiden Transplantate nicht lange gehalten habe, fragte ich ihn, ob diese Reaktionen vielleicht durch die Irisblendenlinse hevorgerufen werden können, da diese auch einen schwarzen Rand hat und schwarze Aufhängungen hat. Dr. Krumeich konnte dieses nicht ausschließen. Daher haben wir uns jetzt für eine Re-Keratoplastik (diesmal typisiertes Transplantat) und die Entfernung der Irisblendenlinse éntschlossen. Gleichzeitig soll mir eine künstliche Iris
(Entwickelt von Dr. Koch/Bonn) eingesetzt werden. Ob mir bei dieser OP auch eine neue Linse eingesetzt werden kann, ist zur Zeit noch nicht klar. Dieses klärt Dr. Krumeich noch mit dem Hersteller der künstlichen Iris.
Mein behandelnder Augenarzt erklärte mir, dass sich nur sehr wenige Ärzte eine Entfernung der Irisblendenlinse überhaupt zutrauen.
Hat bereits jemand Erfahrungen mit solch einer OP, oder auch mit der künstlichen Iris gemacht?
Treten lt. Dr. Krumeich die Immunreaktionen also Abstoßungen wirklich erhöht auf wenn man mit schwarzen Fäden näht??
du stehst jetzt also vor der 3. transplantation und diesmal wirds wieder ein typisiertes transplantat? und dir wird wieder eine künstliche iris eingesetzt werden? wieso eine iris?? das verstehe ich nicht.
danke. und alles gute. ich hoffe, wir bleiben in kontakt.
grüßle
sabine
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Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
In der Uni-Kiel wurde mir zuerst ein typisiertes Transplantat eingesetzt. Ich denke einmal, dass Kiel mir deshalb ein typisiertes Transplantat gegeben hat, da sie ja noch in der gleichen OP die Irisblendenlinse eingesetzt haben und dadurch Probleme verhindern wollten.
Dr. Krumeich fand ein typisiertes Transplantat für nicht erforderlich, da der Titanring den er einsetzt, Immunreaktionen blocken soll. Der Ring soll das Einwachsen der Gefäße verhindern und somit die Gefahr einer Immunreaktion reduzieren.
Lt. Dr. Krumeich besteht bei ihm die Quote der Abstoßung unter 2%.
Cellcept habe ich erst von Dr. Krumeich verschrieben bekommen als es bei dem 2. Transplantat zu Immunreaktionen kam. Bei dem ersten Transplatatversagen
war es bereits zu spät. Das Cellcept nehme ich jetzt bereits schon 10 Monate.
Aufgrund von der Schädigung meiner Iris (Pupille ist immer weit, Iris kaum noch vorhanden) war mein Auge ziemlich blendungsempfindlich. Auch hätte ein optimales Sehvermögen mit dem Irisrest nicht mehr hergestellt werden können. Desweiteren trübte sich meine Linse. Daher wurde mir die Irisblendenlinse in Kiel eingesetzt. Allerdings ist es möglich, dass ich die schwarze Farbe nicht vertrage und deswegen die Transplantate bei mir schnell versagen. Aufgrunddessen will Dr. Krumeich kein neues Transplantat verpflanzen, solange die Irisblendenlinse noch im Auge ist. Die einzige Möglichkeit besteht darin, eine künstliche Iris einzusetzen.
Bezüglich der schwarzen Fäden hat mir Dr. Krumeich erklärt, dass Patienten häufig die schwarzen Fäden nicht vertragen (z. B. Augenjucken, etc.) und er schon öfters die Fäden tauschen mußte. Warum allerdings noch schwarze Fäden verwendet werden kann ich Dir nicht sagen.
Ich hoffe Deine Fragen ein wenig erklärt zu haben.
Man schreibt sich,
Einauge
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sabine s.
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
ok.......danke! also hat der eingesetzte titanring leider keine abstoßung bzw. eine immunreaktion verhindern können??
wie verträgst du das CellCept???
jch hatte zusätzlich noch Prograf das ist Tacrolimus und "optimmune" augensalbe, das ist ein lokalwirkendes immunsuppressiva. wäre evtl. eine alternative für dich, denn sytemisch wirkende immunsupp. sind schon ein hammer.
obwohl jetzt, vor der 3. kp. würde ich fast noch bei CellCept bleiben.
du weißt, daß du alle paar wochen ein blutbild machen lassen solltest??
warum ist deine iris geschädigt?? hat das mit dem KC zu tun?? mit dem glaukom?? sorry-..wenn ich so neugierig bin, aber dein fall ähnelt dem meinen sehr. nur, das mit dem titanring haben wir (Prof. Thomas Neuhann und ich) noch nicht ausprobiert, wäre ne option, muß ich ihn vor den nächsten beiden noch anstehenden transplantationen (ich warte auf 2 typisierte hornhäute) mal drauf ansprechen.
du hasts ja auch schlimm erwischt. ich drücke dir wirklich die daumen, daß es jetzt gut geht.
grüßle
sabine
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Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
Danke Dir fürs Daumendrücken. Die gesamte Schädigung des Auges (Verletzung der Hornhaut, Trübung der Linse und schädigung
der Iris) habe ich jemanden zu verdanken, der meinte, mein Brillenglas mit der Faust ins Auge zu drücken.
Nach dem Vorfall wurden die Glassplitter aus der Hornhaut entfernt. Aufgrund des Schlages trübte sich wenig später die Linse. Auch
war die Iris in Mitleidenschaft gezogen worden. Das soweit zur Vorgeschichte.
Der Titanring hat lediglich das Einwachsen der Gefäße verhindert. Eine Immunreaktion konnte er leider nicht verhindern. Mein
behandelnder Augenarzt vor Ort denkt vielmehr, dass die Immunreaktion im Zusammenhang mit der Irisblendenlinse steht.
Daher soll diese ja auch bei der nächsten OP entfernt werden. Ich hoffe dann, dass die Transplantate nach der Entfernung die
durchschnittliche Lebensdauer erreichen.
Des weiteren denkt mein behandelnder Augenarzt, dass die Irisblendenlinse auch für die Druckprobleme mit verantwortlich ist. Vielleicht
hätte man das Transplantat noch retten können, wenn man den zu hohen Augeninnendruck erfolgreich hätte bekämpfen können. Die
lokalwirkenden AT (Cosopt 2x täglich, Travatan 1 x täglich) waren nicht ausreichend. Daher mußte ich noch zusätzlich Glaupax-Tabletten
einnehmen, die aber leider für meine Nierensteine verantwortlich waren, so dass ich sie absetzen mußte.
Mit der Einnahme von Cellcept (3 x 500 mg/täglich) habe ich keinerlei Probleme. Alle 4 Wochen lasse ich von meinem Augenarzt
ein Blutbild machen. Bisher (klopf auf Holz) hat es keine negativen Anzeichen gegeben. Ach ja, danke für den Tipp mit dem Prograf.
Werde dieses im Hinterkopf behalten und Dr. Krumeich bei dem nächsten Termin diesbezüglich interviewen.
Auch ich halte Dir für Deine nächsten Transplantation alle Daumen und wünsche Dir gute Besserung.
Bis dann,
Einauge
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sabine s.
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
das ist ja wirklich tragisch!! hat dieser mensch hoffentlich ordentlich schmerzensgeld zahlens müssen??
damit keine mißverständnisse aufkommen:
"Prograf" wirkstoff tacrolimus ist ein stärkeres immunsuppressiva als cellcept, mit heftigeren nebenwirkungen.
du solltest nicht anstreben, dieses zu nehmen. wenn cellcept bisher "gute" dienste geleistet hat, dann würde ich nur dabei bleiben. was ich meinte mit option, war die augensalbe "optimunne", ein lokalwirkendes immunsupp. da sind die nebenwirkungen geringer und es erhöht wohl auch den innendruck nicht so sehr wie cortisontropfen.
glaupax.........ja das hatte ich auch schon. hat man bei dir schon eine trabekulektomie oder trabekulotomie gemacht wegen des hohen drucks??
grüßle
sabine
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
leider ist bei dem Verursacher nichts zu holen.
Wäre der Innendruck weiterhin im roten Bereich gewesen, wäre bei mir eine Trabekulektomie gemacht worden.
Da wir das Transplantat allerdings aufgegeben hatten, nehme ich nur noch Tropfen mit geringem Cortisonanteil
und der Druck hält sich seitdem an der Grenze. Travatan brauche ich z. Zt. nicht mehr zu nehmen.
Meine derzeitige tägliche Dosierung:
3 x Cellcept 500 mg
3 x Blephamide AT (müssen in der Apotheke gebraut werden, da nicht mehr im Handel)
2 x Posifenicol 1 % AS
1 x Cosopt AT
Bis bald,
Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
Zur Zeit habe ich fast täglich Probleme mit dem Auge, da sich auf der Hornhautoberfläche Bläschen gebildet haben, die bei verkehrtem Lichteinfall oder falschen Bewegungen des Auges heftige Schmerzen mit Fremdkörpergefühl und dauerhaftes starkes Tränen verursachen. Ist im Moment nicht wirklich angenehm.
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Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
ich verfolge deine geschichte ja schon und drücke dir ganz ganz heftig die daumen!!!!
du erzählst, wenns vorbei ist???
grüßle
sabine
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Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
Vielen Dank.
Klar werde ich Euch hier über den Ausgang und weiteren Verlauf in Kenntnis setzen. Zumal es über diese OP
noch keine Erfahrung gibt. Das Problem und davor habe ich auch ein bißchen Bammel, ist die Éntfernung der
Irisblendenlinse.
Mach et jut,
Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
so am 07.09. wurde ich von Dr. Krumeich operiert. OP lief erfolgreich. Die Irisblendenlinse wurde am ganzen Stück entfernt. Er sagte mir, diese hätte sowieso raus gemusst, da sie vom Glaskörper regelrecht gequecht war. Ein Teil des Glaskörpers wurde auch entfernt. Dann wurde mir die Linse inplantiert und die künstliche Iris eingesetzt. Diese hat er vernäht. Die Fäden bleiben ein Lebenlang im Auge. Zum Schluß hat er mir dann noch eine neue Hornhaut mir Titanring transplantiert.
Das Auge ist zur Zeit noch extrem blendungsempfinglich. Weiterhin hat sich seit Sonntag oberhalb des Auges ein Lymphknoten gebildet, der auf das Auge drückt. Nach der OP hatte ich keine Schmerzen, erst als das mit Lymphknoten anfing und die Schwellung zunahmen bekam ich Schmerzen die bis in die Zähne zogen. Ibuprofen 800 hat geholfen. Ab dem heutigen Tag habe ich keine Schmerzen mehr.
Die derzeite Behandlung:
3 x Sulfacetamid AT (Antibiotikum, ehemals Blephade, Anmischung durch Apotheke)
2x Posifenicol AS
1 x Tavatan AT
2 x Cosopt AT
2 x Diamox Tabletten (gg. Augeninnendruck)
4 x Cellcept 500
2 x Antibiotikum Tabletten (laufen heute aus)
Problematisch war der Augeninnendruck gemessen am Freitag in Höhe von 35. Da ich den Ring implantiert bekommen habe, soll man 4 Punkte abziehen, also 31. Der ist eindeutig zu hoch. Daher erfolgt die Therapie fast ohne Kortison, da dieses meinen Innendruck hochschnellen lassen würde.
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sabine s.
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
das klingt ja recht heftig...............war wohl dann doch nicht soooo ein einfacher eingriff, aber ich denke, ihr kriegt das schon hin.
ich drücke dir dann weiterhin die daumen.
alles gute!!!!
grüßle sabine
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Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
Habe extreme Schmerzen bekommen. Ein Gefühl als ob der Schädel platzt oder das Auge aus der Höhe tritt. Der Augeninnendruck ging jenseits der 70. Das Auge war hart wie eine Murmel. Schmerztabletten (3 x Ibuprofen 800) haben nicht mehr angeschlagen. In der Nacht von Sonntag auf Montag habe ich keine Sekunde schlafen können, da sich die einzige Körperhaltung, in der ich keine Schmerzen hatte, nicht zum schlafen geeignet hattte.
Dann Montag nochmal OP bei Dr. Krumeich. Er erklärte mir, dass die künstliche Iris wohl den Abfluss der Flüssigkeit verhindert.
Daher hat er die Iris im oberen Teil nochmals freigelegt und an ihr Ausstanzungen vorgenommen. Diese sollen verhindern das sich die Iris wieder mit ihrem kompletten Umfang festsaugt und den Abfluss blockiert.
Nach der OP waren der ständige Druckschmerz verschwunden. Am nächsten Tag wurde ein Innendruck von 14 gemessen. Mittlerweile ist er wieder im Normalbereich. Travatan und Diamox wurden bereits abgesetzt. Das HH-Transplantat hatte sich schon während der OP aufgeklart. Mittlerweile kann ich auch deutlichere Kontouren wahrnehmen.
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sabine s.
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
da hast ja echt nochmal glück gehabt, und gottseidank ohne bleibende schäden.
ich drück dir die daumen, daß das jetzt auch" funzt "mit den ausstanzungen in der iris.
gut zu wissen, für alle künftigen graustar-patienten.
droht ja bei mir auch.
weiterhin alles gute!!!
grüßle
sabine
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Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 12 times
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
ich drück Dir ganz fest alle Daumen!!!
Viele Grüße
Tim
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Einauge
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5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
ich drücke auch ganz ganz fest die daumen!!!!
grüßle
sabine
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Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
Dr. Krumeich hat bei mir nochmals das HH-Transplantat abgenommen und die künstliche Iris durch eine andere ersetzt. Diese hat er vorher im Umfang der Regenbogenhaut verringert. Die Iris wurde wieder angenäht und die HH wieder eingesetzt.
Die ersten Tage waren echt angenehm. Schmerzfrei, oh wie war das schön.
Doch schon am Wochenende bekam ich wieder ein knüppelhartes Auge und Schmerzen. Der Druck hat sich wieder aufgebaut. Montags bin ich gleich zu Dr. Krumeich. Er spritzte mir Diamox und schickte mich zu Dr. Koch nach Bonn, damit sich dieser mal das ganze ansieht und evtl. Vorschlage bezüglich einer weiteren Therapie machen kann. Dr. Koch ist der Entwickler der künstlichen Iris. Durch ein Mißverständnis war Herr Koch leider nicht anzutreffen. Der Innendruck tendierte zwischen 40 und 60.
Einen Tag später lag ich wieder bei Dr. Krumeich auf dem Tisch. Er führte bei mir eine Trabekulektomie durch. Diese schien auch erst erfolgreich zu sein. Wieder ein paar Tage schmerzfrei. Der Druck lag 3 Tage nach OP bei 12. Doch den Sonntag darauf bekam ich wieder starke Schmerzen und das Auge war steinhart. Montags wieder zu Dr. Krumeich. Dieser schickte mich wieder nach Bonn zu Dr. Koch. Dieser untersuchte mich am selben Nachmittag. Doch er ließ sich zu keine Aussage bezüglich des Verlaufs und weiteren Therapie hinreißen. Er wollte erst Dr. Krumeich konsultieren. Doch leider war dieser gerade in OP. Ein weiterer Anruf vcn Dr. Koch erfolgte nicht. Die Praxis von Dr. Krumeich versuchte diesen am nächsten Tag noch laufend zu erreichen. Doch erfolglos.
Daher lag ich 8 Tage nach der Trabekulektomie wieder auf dem Tisch. Dr. Krumeich implantierte mir als letzte Möglichkeit ein Molteno-Drainageschlauch. Auch stelle er fest, dass sich die Iris vor dem Kammerabfluss in die Vorderkammer gelegt hat und daher die Trabelkulektomie erfolglos blieb. Der Schlauch verhindert nun, dass sich die Iris erneut blockierend vorsetzen kann. In den Untersuchungen konnte man dieses vorher nicht erkennen, da mein HH-Transplantat eingetrübt war.
Diese OP ist nun 10 Tage her. Das Auge ist noch gereizt. Der Druck lag diese Woche am Montag bei 16 und am Mittwoch und Freitag bei 22. Allerdings muß man wegen Titanrings an der Hornhaut 4 abziehen, so dass der Druck demnach an den letzten Tagen bei 18 lag. Auch am Wochenende kam es gefühlsmäßig zu keiner Druckerhöhung. Das Kammerwasser scheint abzulaufen. Manchmal bekomme ich richtige Tränenschübe.
Werde jetzt erstmal die nächsten Wochen abwarten. Das Auge ist zur Zeit blendungsempfindlich und gereizt. Inwieweit das HH-Tansplantat durch die vielen Eingriffe Schaden genommen hat, bleibt abzuwarten. Es ist zur Zeit noch eingetrübt.
Über den weiteren Verlauf werde ich Euch auf dem laufenden halten.
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sabine s.
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- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
aus eigener erfahrung weiß ich, daß es besser werden wird und ich glaube, das schlimmste hast scho hinter dir.
hoffe so sehr, daß der drainageschlauch jetzt wirkung zeigt, erste ansätze scheinen ja da zu sein,
tropfst du noch kortison??
drücke dir weiterhin die daumen.!!!!!!
alles alles gute
sabine
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Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
Tropfe zur Zeit:
4 x Eculicin
3 x Blephamide (Sulfacetamid) mit geringem Cortisonanteil
Heute war der Innendruck bei 24. Habe gehofft das er jetzt runter geht aber er ist noch höher als beim letzten Mal.
Da ist wohl Geduld gefragt.
LG Einauge
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sabine s.
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
ja geduld eh................und ich denke, daß ein druck von 24 grad noch so tolerabel ist, denn bei mir macht man bei diesem druck inzwischen keinen stress mehr.
drücke weiterhin die daumen.
grüßle
sabine
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Einauge
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Re: Re-Keratoplastik mit künstlicher Iris
kann ich gebrauche.
Natürlich hast Du recht. 24 ist der Grenzbereich. Werde jetzt weiter massieren und abwarten.
Machs gut
Michael