bei mir wurde 2003 festgestellt das ich auf dem linken Auge schlechter sehe (vom Arzt bei der Bundeswehr) mit dem Hinweis, ich soll in 1-2 Jahren mal meinen Augenarzt besuchen. Ein paar Monate später bin ich zu meinem Augenarzt gegangen und eine Tortur von Tests began. Ich musste Augentropfen und blutverdünende Mittel nehmen
Nachdem mein Arzt immer weiter rumprobiert hat und mir verschiedene mögliche Ursachen nannte, besonders nett war "es kann ein Tumor sein"
Die Verstärkung der Verwölbung sei nur mit einer Kontaktlinse zu verhindern. Also passte sie mir harte an, Sehkraft 100% anstatt 30% mit Brille. Als ich die Linse eine Woche zur Probe hatte lag die Sehkraft damit bei nur nich 80%.
(Nähere Ausführungen zu dieser Ärztin behalte ich mir vor, da ich mich nicht richtig behandelt fühlte, also wieder den Arzt wechselte.)
Meine jetzige Ärztin machte sich einen ersten Überblick und sagte mit sofort Keratokonus, einzige Behandlungsmöglichkeit speziell angefertigte Linsen. Dies war im März diesen Jahres. Da diese Linsen (brauche nur links) teuer sind, sollte ich nochmal in die Augenklinik um mir bescheinigen zu lassen das nur diese Behandlungsmöglichkeit in Frage kommt und sie die Kosten übernehmen.
Mittlerweile hat mein Optiker den Voranschlag bei meiner Versicherung eingereicht und sie übernehmen einen Teil.
Ich kann also auf den Anruf vom Optiker warten und bald meine Linse tragen.
Etwas Negatives ist leider auch dabei, mein rechtes Auge gleicht alles aus und hat eine Sehkraft von 100%, der Optiker stellte allerdings auch hier Keratokonus fest. Wird aber erst abgewartet wie schnell er sich entwickelt.
Bin sehr froh diese Seite gefunden zu haben und mit Betroffenen Erfahrungen austauschen zu können.