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KP re. 2005, Freiburg, (Abstoßung erf. behandelt) (+/)
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Thomas F
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KP re. 2005, Freiburg, (Abstoßung erf. behandelt) (+/)
Die Vorgeschichte der Transplantation – Hornhaut rechts - lief vielleicht etwas chaotisch ....
Es begann mit einer „routinemäßigen“ Kontrolle meiner Kontaktlinsen – das war wohl im Herbst 2004. Der Optiker meinte nach der Vermessung des rechten Auges – es sei nun an der Zeit, an eine Transplantation zu denken, da die Hornhaut sehr dünn sei, und er Angst habe, dass etwa bei einem Airbag-Crash mit dem Auto sie evtl. nicht mehr würde standhalten können. Also ab zum Augenartzt und eine Überweisung in die Klinik geholt. Er rief dann auch gleich in der Klinik an – und machte einen Termin dort für mich aus. In den nächsten Tagen versuchte ich, in der Uni Freiburg selbst einen Termin zu vereinbaren. Dort erhielt ich die Auskunft, dass in der Regel die Augenärtzte die Termine für ihre Patienten direkt mit der Klinik ausmachen ..... Also war ich einige Wochen später – Nov. 2004 – dann auf dem Weg in Katharinenhospital in Stuttgart, um mich dort vorzustellen. Nach einigen Stunden hörte ich dann den Satz, ich würde auf die Transplantat-Empängerliste aufgenommen – Wartezeit voraussichtlich 1 bis 2 Jahre. Ich solle mich dann zur Kontrolle in einem Jahr wieder vorstellen. Im Herbst 2005 dann wieder zum Optiker – er zeigte sich enttäuscht, dass ich nicht in Freiburg war – er habe Kunden, die in Freiburg innerhalb von 2 Wochen versorgt worden waren – außerdem sei Prof. Reihard eine echte Größe – DIE Größe in Süddeutschland. Also wieder zum Augenartzt – Überweisung für die Klinik holen – und damit bin ich diemal die 2 Stunden nach Freiburg gefahren und habe dort persönlich einen Termin ausgemacht. Das einzige Problem mit der Überweisung war, dass darauf stand Grund: bekannt .... und auch noch Katharinenhospital – das hat aber keinen gestört.
Am 16.12.05 war dann dort der Termin für die Vorstellung. Also wieder alles von vorne. 4 Stunden dauerte es alles zusammen. Nach drei Stunden hörte ich den mir inzwischen bekannten Satz von wegen Empfängerliste,.... Ich wurde angewiesen, für eine weitere Untersuchung zu bleiben – sie wollen noch versuchen, die Dicke der Hornhaut zu messen. Beim Verlassen des Raumes wünschte ich ihnen hierzu viel Glück und sagte, dass dies meinem Augenarzt nicht mehr gelungen war.
Als ich dann wieder reingerufen wurde, sprach keiner mehr von einer Messung der Hornhautdicke – dafür tauchte die Frage auf, ob ich mir vorstellen könne, noch in diesem Jahr operiert zu werden. Natürlich konnte ich – deswegen war ich ja da! Ich erhielt dann einige unterlagen mit, was ich dann am 20.12.05 mitbringen sollte,.... Am 19. wollten sie sich nochmals melden – nach der Voruntersuchung des Transplantats. Den Anruf nahm ich bei meinem letzten Kunden entgegen – das Transplantat sei sehr klar – und wenn ich es mir nicht doch anders überlegt hätte – es sei dann alles vorbereitet.
Am 20. war brachte mich dann ein guter Freund in die Klinik. Hier liefen verschiedene Untersuchungen und die Vorbereitung der Anästhesie. Mein Eindruck war stets, dass die Ärzte und Schwestern sich Zeit nahmen – und sich jede erdenkliche Mühe machten, alles gut zu machen. So fand ich es als sehr gründlich, wie die Anästhesistin sich den für mich besten Weg der Narkose überlegte – bis dahin, dass sie am Morgen vor der OP mein Asthma-Spray von mir haben wollte, um es bei der OP ggf. greifbar zu haben. So etwas hatte ich davor noch nie erlebt!
Auch der Arzt, der mich operieren sollte stellte sich noch einmal vor – Dr. Birnbaum. Er war es auch gewesen, der den letzten Teil der Voruntersuchung durchgeführt hatte, mir die Beschaffenheit des Transplantats gemeldet hatte,...
In der Nacht vor der OP habe ich so gut geschlafen, wie davor und danach schon lange nicht mehr. Ich wusste, dass ich hier in guten Händen war.
Am nächsten Morgen war ich dann um 07:30 in der Vorbereitung zur OP; um 08:15 begann die OP; um 09:30 war ich im Aufwachraum und fragte dort nach der Uhrzeit.
Die ersten Stunden nach der OP waren o.k. Dann kamen die Schmerzen Im Auge fühlte es sich an wie ein Sandkasten. Außerdem war ich lichtempfindlich ohne Ende.
Am Nachmittag sollte dann die erste Untersuchung sein. Also Verband weg – und leucht – leucht. Nach einigen Minuten gaben die Ärzte auf – das Auge war zu stark geschwollen – sie konnten nichts sehen – und ich war nicht mehr geblendet. J
Am nächsten Morgen wurde dann der Verband entfernt. Ich hörte die Worte: Augen auf .... BEIDE Augen AUF – da muss Sauerstoff ran! Danach wurde ich dann zu beiden Visiten einbestellt. Vier Ärzte begutachteten den Zustand. Ich hörte immer wieder gut und sehr gut – auf die Beschaffenheit der naht, die Durchsichtigkeit des Transplantats,... Den Rest des Tages genoss ich es, wieder etwas zu sehen – mit dem operierten Auge nicht schlechter als vor der OP – und eigentlich sogar besser – da ich nicht mehr alles 25-fach sah. Bei den Test-Buchstaben erkannte ich bei den zweitgrößten die obere Reihe. Ich konnte sogar das Tageslicht ertragen – ohne Sonnenbrille! Zugegeben – es war draußen neblig oder bewölkt an den Tagen – aber immerhin – es war Tag.
Am 23.12. wurde ich entlassen.
Mit dem Sehen war es einfach genial! Es war auf jeden Fall ohne Kontaktlinsen (also beide Augen ohne Linse) besser als vor der OP. Die Orientierung bei Schwellen, Stufen,... fiel mir deutlich leichter.
Nach den Feiertagen begannen dann die Termine bei den Ärzten,...
Für das linke Auge (also das NICHT operierte) erhielt ich eine neue Kontaktlinse – war während meiner Zeit in der Klinik angefertigt worden. Ebenfalls genial! – Von 70 auf 95% hatte sich mein Sehvermögen verbessert! Die Änderung kommt wohl daher, daß ich seit der OP in beiden Augen keine Linsen hatte - und so die Trübung sich zurückbilden konnte; dazu kommt die bessere Sauerstoffdurchlässigkeit des neuen Materials und die noch nicht vorhandenen Kratzer auf der neuen Linse). Ich stellte dem Optiker die schüchterne Frage, wann ich wohl wieder Auto fahren könne .... er sah kein Problem darin, wenn ich das sofort täte. Auf dem Weg vom Opiker (linkes Auge „optimiert“ mit neuer Linse) zum Augenarzt (Untersuchung operiertes rechtes Auge) saß ich noch auf dem Beifahrersitz und prüfte, ob ich mir das zutrauen sollte – dann selbst zu fahren. Nach der Untersuchung beim Augenarzt – und wieder einigen gut – sehr gut über Naht, Bedeckung der Naht, Klarheit des Transplantats fuhr ich dann selbst nach Hause. Danach war ich etwas erschöpft .... aber ich war nicht unsicher gewesen im Verkehr. Und das obwohl es ein wunderschöner Tag mit blauem Himmel und Schnee war. Nur gegen die tiefstehende Sonne wollte ich in diesen Tagen nicht fahren.
Die Erschöpfungszustände habe ich nun immer noch (6 Wochen nach OP) – und nach dem Lesen der Beiträge über Sandimmun & co habe ich mich nun darauf eingestellt, dass diese Mattigkeit, Schlaflosigkeit, Zunahme keine Nachwirkungen der OP mehr sind, sondern Nebenwirkungen des Sandimmun. Dieses soll ich nun für weitere 5 Monate nehmen, da bei mir als Neurodermitiker das Immunsystem eh fehlgeleitet wird – Allergien sind ja im Prinzip Abwehraktionen des Immunsystems gegen Stoffe, die eigentlich nicht abgewehrt werden müssten.
Am 30.01.06 war ich zur ersten Kontrolle dann wieder in der Klinik. Die Befunde lauteten gut, sehr gut,... Unter den Assistenten hörte ich den Satz "... der macht das inzwischen zu gut wie der Prof" - Ich nehme an, daß die Präzision der OP gemeint war - und daß die von Dr. Birnbaum nun der von Prof. Reinhard entspricht. Zu meiner riesengroßen Überraschung rechnete Dr. Birnbaum dann aus, dass es günstig sei, nun einen Teil der Hilfsfäden zu entfernen. Ich hatte ja bisher keine Vorstellung, wie das geschehen würde – es lief sehr gut – unter lokaler Betäubung einfach so eben geschwind. Als die ersten beiden draußen waren wurde noch mal kontrolliert – und dann die anderen beiden ebenfalls entfernt. Danach ging es mit einer großen Ladung Bepanthen im Auge nach draußen. Welch ein Erlebnis, als ich dann wieder was gesehen habe: Straßenschilder lesbar – nur mit dem operierten Auge! Inzwischen auch Bücher mit nicht allzu kleiner Schrift! J
Meinen Alltag kann ich seither wieder ohne optische Hilfsmittel bestreiten. Nur zum Fahren muss die Linse rein – genial! .... Und es ist mir jetzt schon einmal passiert, dass ich ohne Linse im linken Auge losgefahren bin .... Hab’ dann aber nach ein paar hundert Metern angehalten und die Linse doch noch geholt. Mein Fazit: jederzeit wieder .... und beim linken Auge steht das ja wohl auch in ein paar Jahren noch an. Ich werde mir dann alle Mühe geben, wieder nach Freiburg zu gehen
Grüße,
Thomas
Reason: Überschrift am 20120322 passend zum aktuellen Update geändert (vorher: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005)
2.Mo 15:26 Gott spricht: ... ich bin der HERR, der dich heilt.
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sabine s.
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- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005
das ist wirklich beeindruckend!!!!!! danke, für deinen ausführlichen, informativen bericht, vor allem für die positive "message". das ist aufbauend, daß deine kp so super gelaufen ist.
allerdings macht mich das immer nachdenklicher,
warum zum geier klappt das bei mir überhaupt nicht????
wie lange hast du die sandimmun nebenwirkungen gespürt?? wenn du doch auch atopiker bist, warum mußt du das zeug nicht, so wie ich, viel länger schlucken???
bekommst du zum sandimmun auch noch cellcept?? das ist auch ein immunsupp. warum hast du eigetnlich ncit gleich prograf bekommen? das ist die immunsupp. erster wahl bei atopikern.
wie hoch muß dein cyclosporinspiegel sein ???
wünsche dir, daß es sich so positiv weiter entwickelt.
grüßle
sabine
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
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Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 12 times
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Re: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005
herzlich Willkommen hier im Forum und vielen Dank für den Bericht.
Bitte berichte weiter über deine Erfolge und vielleicht kannst DU ja auch mal ein paar Visusangaben berichten.
Weißt Du wieso Du dort so schnell drangekommen bist?
Ich wünsche alles Gute für den weiteren Verlauf.
VG
Tim
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Rosi
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Re: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005
ich freue mich sehr für dich das es so toll geklappt hat. ich habe auch gedacht das ich nach der Transplantation besser sehen würde aber leider ist das bei mir nicht so. ich wurde am 17-11-05 in der Uni-Augenklinik in Essen operiert. ich habe immer noch große Probleme und sehe schlechter als vor der OP. immer wieder sagen mir die Ärzte ich muß geduld haben auch hier im Forum hat mir das gesagt. ich versuche es auch aber es ist schon schlimm wenn man noch nicht mal eine Zeitung lesen kann-
ich wünsche dir das es weiter so gut für dich läuft.
Rosi
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Dominic
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Re: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005
ich muss auch sagen, dass ich deinen Bericht sehr beeindruckend finde. Bei mir steht auch in den nächsten Monaten eine Transplantation bevor und ich habe mich jetzt schon länger darüber informiert, aber noch nicht gehört, dass schon nach 2 Monaten die Fäden gezogen werden können und man dann auch schon mit einer Linse wieder sehen kann! Ich denke, normal ist sowas ja nicht, aber auch mal die Frage an die anderen hier im Forum, ob ihr schonmal ähnliches gehört habt.
In Düsseldorf hat man mir was von ca. 18 Monaten gesagt und das weiß ich auch von den meisten Leuten, mit denen ich mich über eine Transplantation unterhalten habe. Oder wird sowas generell von der individuellen Entwicklung abhängig?
Also Visuswerte würden mich auch mal interessieren und vor allem auch, wie du vor der OP gesehen hast.
Ich finde es gut, dass hier auch mal jemand so positiv berichtet!
Beste Grüße
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Günter
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- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
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- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen. - Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.
Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.
Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).
Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
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Re: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005
der Verlauf nach einer OP hängt vom Transplantat und von sehr vielen Individuellen Faktoren ab.
So das man im Vorfeld nie sagen kann wie es sich im Einzelfall entwickeln wird.
Der Normalfall bei einer Transplantation ist immer noch, dass nach 12 Monaten die Fäden gezogen werden, dann dauert es oft noch mal 12 Monate bis sich die Hornhaut beruhigt hat, dann kann man Kontaktlinsen verwenden, wenn es nötig ist.
Wenn man glück hat, wie im Fall von Thomas, und die Transplantierte Hornhaut gut auf das Auge Passt, kann man mit Brille oder Linse schon vorher gute Sehwerte erreichen! Aber das ist nicht die Regel. Immer noch benötigen ca. 80% der Transplantierten, nach der Transplantation harte Kontaktlinsen um auf vernünftige Visuswerte zu kommen, und die sind Normalerweise erst nach ca. 2 Jahren verwendbar.
Wer sich einer Transplantation unterziehen will sollte immer damit rechnen, das es im Normalfall ca. 2 Jahre dauert, bis das transplantierte Auge wieder vernünftige Visuswerte erreicht.
Alles andere sind die 20% ausnahmen – leider kann man nicht damit rechnen zu denen zu gehören.
Beim Thomas sind nicht alle Fäden gezogen worden, sondern nur die Stützfäden, die Fäden der Hauptnaht werden erst nach 12 Monaten gezogen.
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Thomas F
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Re: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005
ich staune sehr über Eure Reaktionen ....
nun mal der Reihe nach – muß meinen Text noch mal durchlesen ... entweder gibt es ein paar Missverständnisse .... oder ich habe mich an einigen Stellen missverständlich ausgedrück ... - habe versucht, es im Text noch etwas genauer zu sagen.
Hallo Sabine,
ich schlucke das Sandimmun noch – und noch für weitere 5 Monate – wenn alles läuft, wie „geplant“. Dazu bisher kein Cellcept.
Während der ersten 4 Wochen habe ich zusätzlich Urbason geschluckt – in abnehmender Dosis.
Ich habe noch keine KP mit Abstoßungen hinter mir .... bei Dir geht man da auf Nummer sicher – oder versucht es zumindest – alles, alles Gute dabei!
Der Cyclosporinspiegel soll zwischn 75-150µg/l liegen.
Hallo Tim,
werde morgen bei Augenarzt nachfragen – und bitten, das mal zu messen! – Interessiert mich nämlich auch!
Warum das so schnell ging .... ich weiß es nicht.
Entweder weil die Hornhaut so dünn war, dass man es nicht mehr messen konnte – oder – und das halte ich für das Wahrscheinlichere: sie suchten jemanden, der bereit war, sich über die Feiertage in die Klinik legen „wollte“.
Hallo Dominic,
die gezogenen Fäden waren NICHT die umlaufenden Fäden, die die Hornhaut halten – bei mir wurden 4 Hilfsfäden verwendet, die wohl dazu dienen, über den Zeitpunkt ihrer Entnahme die Form der Hornhaut etwas genauer bestimmen zu können – diese wurden entfernt – hatte aber großen Einfluß auf die Schärfe.
Die neue Linse ist für das nicht operierte Auge – das auch vom KK betroffen ist – nach so kurzer Zeit würde niemand eine neue Linse anpassen.
Vor der OP hatte ich – MIT Linsen in beiden Augen links 70%, Rechts 30%.
Ohne Linsen weiß ich es nicht – links schlecht und rechts sehr schlecht – ich konnte aus 2m Entfernung keine KFZ-Kennzeichen lesen.
Hallo Günter,
ich sehe, Du kennst Dich aus! – Ich habe gelesen, dass sich alles noch mal ändern kann, wenn dann die Fäden raus kommen – das kann ja für mich heißen, dass es dann wieder schlechter wird – mit dem Lesen.
Momentan sitze ich vor meinem 19“-Monitor – und kann mit dem operierten Auge ganz gut lesen – wenn ich es auf dem doch etwas kleineren Notebook-Display versuche, fällt es schon schwerer.
Zeitung ist weiter eine Herausforderung – ohne Linsen, und ohne auf die 12cm-Distanz zu gehen, wo das linke Auge (nicht operiert – ohne Linse) dann ein scharfes Bild liefert.
Morgen ist der nächste Termin beim Augenarzt .... und vorher Blutentnahme – wegen der Blutwerte....
Alles Gute,
2.Mo 15:26 Gott spricht: ... ich bin der HERR, der dich heilt.
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Thomas F
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Re: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005
melde nun die Zahlen nach .... hatte mich zuvor nie so genau damit befaßt...
Anfang Dezember 2005 hatte ich links 70%; rechts 20%
Nun - Feb 2006 habe ich links 95-100%
Für mich sagen die Zahlen weiter nicht alles - ich sitzte jetzt am Monitor un kann - ohne optische Hilfsmittel Mails schreiben,.... - OHNE eine Riesen-Schrift einzustellen und ohne den Monitor auf eine niedrige Auflösung zu stellen.
Grüße,
Thomas
2.Mo 15:26 Gott spricht: ... ich bin der HERR, der dich heilt.
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Günter
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von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
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Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).
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Re: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005
leider kann sich noch alles ändern nach dem ziehen der Fäden. Bei mir ist das linke Auge nach dem Fadenziehen auf –14 Dioptrien (vorher –5) abgestürzt!
Ich hoffe das passiert bei dir nicht.
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Udo
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Re: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005
das hört sich doch schon mal gar nicht schlecht an - herzliche Glückwunsche!
Bis ein mehr oder weniger endgültiges Ergebnis deiner Sehleistung feststeht, vergeht noch einige Zeit....
Beim rechten Auge erging es mir ähnlich wie Günter. Beim linken Auge habe ich aber seit etwa 8 jahren eine stabile Sehleistung von 70%, ich kenne also beide Varianten!
Weiter alles Gute
Udo
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Thomas F
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Re: Thomas F: Transpl, Freiburg, 12-2005
Danke - für Eure Infos - finde die Homepage SEHR hilfreich!!
2.Mo 15:26 Gott spricht: ... ich bin der HERR, der dich heilt.
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Thomas F
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Kontrolle um 10h40 stand in meinem Kalender. Aufgrund der Schneemassen gab es kein Durchkommen vom Raum Stuttgart nach Freiburg - zumindest über die A81 und dann durchs Höllental. Schnee, Schnee,.... - und dann die Meldung im Radio, daß die Ärtze in der Uni Freiburg streiken. Ein Anruf ergab, daß auch die Augenklinik betroffen ist.
.... und dann war da noch eine Meldung - auf meiner Mailbox - vom Katharinen-Hospital in Stuttgart - man habe eine Hornhaut für mich! Eigentlich war ich dankbar, daß die OP und alles drum rum nun schon hinter mir lag ...
Auf dem Weg von Donaueschingen zurück lief es dann auch auf der Straße wieder .... kaum zu glauben, daß da vorher nichts mehr ging ...
2.Mo 15:26 Gott spricht: ... ich bin der HERR, der dich heilt.
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Thomas F
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Gut gelaufen war mein Einsatz am Dienstag - so gut, daß ein großer Teil der Arbeit für den Mittwoch ebenfalls bereits erledigt war. Der Kunde ist in unmittelbarer Nähe zur Augenklinik. Also ging ich noch kurz in die Augenklinik - eigentlich nur um zu fragen, wie es nun weitergeht - angesichts des durch Streik und Schneechaos ausgefallenen Kontrolltermins. Ich wurde gefragt, ob ich eine Überweisung dabei habe - hatte ich. Heute würde nämlich der Notfall-diensthabende Oberarzt entscheiden, was geschieht. 45Minuten später wurde ich aufgerufen - und erhielt einen Stapel Papier - zuoberst eine rote Karte mit dem Aufdruck "Notfallpatient". Damit sollte ich zur Anmeldung gehen - also würde heute etwas geschehen. Der sonst so volle Wartesaal war ziemlich leer. Am Schluß war ich dann doch von 9:00 bis 15:30 in der Klinik. Dabei hörte ich von dem ersten Arzt ein "very very good"
Bei der Untersuchung wurden dann noch Zellen gezählt - in der Hornhaut - beim transplantierten Auge sah diese Struktur aus wie ein CCD-Chip einer Digitalkamera (Wabenmuster). Beim anderen Auge war es sehr schwierig, eine Struktur darzustellen - es waren nur im Randbereich solche Zellen sichtbar. Frage von mir: ein Fall für Vernetzung - mit KL bringe ich es mit dem Auge auf 95%. Mit dem operierten liege ich etwas über 40%; wenn der Randbereich der Hornhautabgedeckt ist auf 65%.
So weit mal
2.Mo 15:26 Gott spricht: ... ich bin der HERR, der dich heilt.
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5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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kp in freiburg
das erstaunt mich, wie wenig kontrolltermine du hast!!!!!!!!! was haben die jetzt nun bei 3 uhr gesehen, nichts?? du nimmst doch auch sandimmun und man war sich trotzdem nicht ganz einig, ob das nun anzeichen für eine abstoßung sein könnten..? das dürfte ja unter immunsuppression nicht sein, also wäre es bei mir doch nciht sooo ungewöhnlich wenn ich trotz immusupp.multiple abstoßungen habe.
wenn du mit cl noch so gut siehst, würde ich keine vernetzung machen lassen und lieber noch warten, oder?
ansonsten drücker ich dir weiterhin die daumen. ich nehme sehr regen anteil an deiner geschichte, weißt du.
grüßle
sabine
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Thomas F
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es fällt mir natürlich sehr schwer, dies alles einzuordnen - kenne ja auch nicht alle Fachbegriffe, die da genannt wurden. Wäre Dr. Birnbaum sich aber nicht sicher gewesen, daß da nichts ist, hätte er sicher nicht einen Termin erst in 8 Monaten genannt - und hätte sicher auch nicht den Plan gutgeheißen, die Kortison-Tropfen (nun noch 1*/Tag) und das Sandimmun (noch 2 Monate 125-0-125mg, dann noch 2 Wochen 50-0-50mg) runterzufahren.
Glaubst Du, daß eine Abstoßung schmerzlos und ohne daß es mir auffällt laufen könnte??? - Nach dem Lesen Deiner Beiträge hatte ich den starken Eindruck, daß Du es jedes mal gemerkt hast, wenn wieder eine Abstoßung läuft.
Übrigens wünsche ich Dir ganz arg, daß Du das nicht wieder erleben mußt!
Grüße,
2.Mo 15:26 Gott spricht: ... ich bin der HERR, der dich heilt.
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sabine s.
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
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kp in freiburg
du glücklicher !!! darfst sandimmun absetzen!!!!!
naja, die ersten 2-3 abstoßungen hab ich tatsächlich nicht gemerkt, inzwischen aber so viel erfahrung gekriegt, daß ich's schon vor den ärzten spüre, das ist eingefühl, als wenn das trasnplantat aufgequollen wäre und du 24 cl übereinander drin hättest.
im übrigen hab ich gerade aktuell in beiden augen abstoßungen !!!!!!!! und werde jeden 2. tag kontrolliert, cortison geht ja wegen meines glaukoms nicht, deshalb ist das gerade ziemlich wackelig, der visus ist auch schlechter geworden.
danke, für deine guten wünsche, kann ich gebrauchen !
ich wünsche dir, daß alles weiterhin reibungslos verläuft.
frohe ostern
sabine
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Thomas F
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Sandimmun ist nach einer Ausschleichphase mit 50-0-50mg inzwischen abgesetzt. Bisher keine Abstoßungserscheinungen! Danke! Die Hoffnung, in dieser Pollen-Saison verschont zu bleiben trat leider nicht ein. Es waren zwar nur einige wenige Tage - an denen war es aber richtig kraß. Da habe ich dann die Papiertaschentücher in nicht mehr handelüblichen Mengen verbraucht ....
Alle Versuche, dem operierten Auge brillenmäßig eine Verbesserung abzuluchsen schlugen bisher fehl. Mit den entsprechenden Dioptrieen davor sehe ich auch nicht wirklich mehr - bekomme dann wieder Doppelbilder - so blieb es bisher ohne Sehhilfe für das operierte Auge. Komme damit aber gut zurecht.
Die kleinen Knitter in der Hornhaut haben sich inzwischen zurückgebildet. Mein Augenarzt machte mir Hoffnung, daß es dann m it dem Ziehen der Fäden noch mal besser werden kann. Nächster Termin in der Klinik wird im Dezember sein - das ist dann 1 Jahr nach der OP.
Bei dem nich operierten linken Auge habe ich den Eindruck einer leichten Versczhlechterung - evtl. durch die wieder recht langen Tragezeiten der Kontaktlinse.
So weit mal.
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sabine s.
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transpl, freiburg
danke für dein "update" klingt ja ganz vielversprechend. du hast noch einen faden drin, oder beide?? wie ist dein visus mit dem operierten auge??
allergien,ja........seit anfang dieser woche nehm ich kein prograf mehr, weil ich zu viele infekte darunter hatte. jetzt werde ich aktuell hier unterm schreiben von einem wahnsinnsanfall geplagt, was schlimmer ist, beide augen sind dick und rot verschwollen. dann werde ich also wieder einsteigen müssen in prograf. das ist übrigens für allergiker und ich glaube, eine ganz geringe menge geht da schon, ohne daß man darunter leidet. der prof, reinhard in freiburg ist da doch forschungsmäßig dran, frag den mal.
ansonsten weiterhin gute genesung. ich drück die daumen.
grüßle
sabine
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Thomas F
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ja - beide Fäden noch drinnen - wir dann im Dezember drüber entschieden. Mit dem operierten Auge komme ich auf 50-60% - je nach Tageszeit und Helligkeit - also morgens schlechter und im Laufe des Tages besser - und bei guter Beleuchtung besonders gut.
Grüße,
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Thomas F
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- stand heute auf meinem Terminplan.
Ich war davon ausgegangen, daß heute darüber entschieden würde, wann die Fäden rauskommen... ich hatte auch damit gerechnet, daß dies gleich geschehen würde ....
Da das Transplantat so gleichmäßig sei - würde man nun die Fäden wohl für die nächsten 18 Monate liegen lassen. Erstmals wurde heute eine Brille zusammengesteckt und an mir getestet, die mit dem operierten Auge wiklich mal wieder einen AHA-Effekt auslöste - damit konnte ich dann noch zwei weitere Zahlenreihen lesen.
Vor einigemn Tagen wurde beim Optiker die Hornhautdicke gemessen - Transplantat: minimal 538µm; nicht operiertes linkes Auge minimal 414µm (das ist mehr als ich befürchtete
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sabine s.
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KLINGT JA GANZ GUT! die fäden lassen die wohl neuerdings, wenn nichts gravierendes sich abzeichnet, noc ne weile liegen, allerdings nicht allzu lange, da ja erst nach fadenzug der visus einigermaßen eingestellt werden kann.
ich würde mal im märz oder so nachfragen ob man nciht doch die fäden ziehen könnte.
ansosnten freuts mich für dich für den guten verlauf.
weiterhin alles gute!!!!!!!!!!!!
grüaßle
sabine
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Thomas F
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Was mir heute wieder aufgefallen ist - die Sehleistung auf dem Auge hat stark nachgelassen. Ich sehe Lichtpunkte wieder mehrfach, kann auch bei gutem Licht nicht mehr in normaler Entfernung lesen, habe meinen TFT einiges nähergeholt - steht nun direkt hinter der tstatur .... Nächste Woche ist gespickt mit Terminen bei Optiker, Aufenartzt und Klinik. Ich hoffe, daß eine neue Kontaktlinse das Problem lösen wird ???
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sabine s.
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das tut mir wirklich leid für dich !!!!!!! möglicherweise war es doch keine so gute idee, die fäden so lange liegen zu lassen, denn da ist halt die gefahr, des reißens schon eher gegeben.
ich denke aber, du hast dennoch grad mal so "glück" gehabt und die entzündung, die normal ist, wenn fäden reißen, wird sich bald wieder geben. daher auch die leichte trübung, weil die hornhaut aufgequollen, also etwas geschwollen ist.
daß man nach dem fadenzug vorübergehend schklechter sieht, ist leider auch normal.
mit dem anpassen einer linse, wirst du warten müssen, bis die entzündung abgeklungen ist und sich das epithel und die hh beruhigt hat.
der visus wird die ersten paar wochen jetzt noch sehr schwankend sein.
ich drücke dir die daumen, daß alles wieder gut wird !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
grüßle
sabine
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Thomas F
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wieder mit Linse!
Nach dem Entfernen der Fäden ließ die Sehleistung erheblich nach. Die Hornhaut ist nun wieder etwas glatter als nach dem Entfernen. Die Sehleistung ist nicht mehr das, was sie mit den Fäden war. In der Zwischenzeit habe ich weider fleißig DexaSine getropft. Inzwischen ist die Eintrübung zurückgegangen und ich habe seit gestern für das rechte Auge wieder eine Kontaktlinse. Diese ist nun erst mal nur auf der Innenseite angepaßt. Die Sehleistung ist deutlich besser als ohne Linse. Richtig auskorrigiert ist sie noch nicht. In einer Woche sollen dann die Messungen gemacht werden zur Auskorrigierung der Deoppelbilder und die Dioptrien noch angepaßt werden. Es ist gerade ganz schön ungewohnt - wieder mit Linse. Am ersten Tag trug ich sie 2 Stunden, heute 4. Kam heute schon besser damit zurecht.
In der Klinik meinte der Doc, ich solle die Dexa-Sine dauerhaft weiterverwenden, der Körper habe nun das fremde Gewebe "bemerkt" - und vorsichtshalber solle ich jeden Abend einen Tropfen. Mein Augenartzt meint, ich könne damit aufhören, durch das Reißen der Fäden sei eine Irritation aufgetreten .... ??? Was würdet ihr tun??
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