2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
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Benötige immer mehr Licht :-|
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Civia
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- Joined: 2006-02-06, 17:27
- KC-Experience: Ich habe auf beiden Seiten KK, allerdings unterschiedlich ausgeprägt. Auf dem rechten Auge ist ein "forme fruste", also ein Keratokonus im Anfangsstadium, der sich bis jetzt noch nicht rührt. Soll auch ruhig so bleiben, da das Auge (ca. 110% mit Sehhilfe) die Sehleistung zu 3/4 übernommen hat.
Das linke Auge ist da etwas schneller. Die Verschlechterungsschübe kamen so alle 6- 10 Monate. Es ist im späteren 3 Stadium, schafft aber immerhin noch 50% ohne Sehhilfe. - Keratoconus since: Seit wann? Schwierig, schwierig... Diagnostiziert wurde es mit 18 denke ich. Ich hatte das Glück, das der Arzt, bei dem ich untersucht wurde, frisch von der Uni kam, wo als letztes Keratokonus durchgenommen worden war. Zum Zeitpunkt der Diasgnose war das linke Auge dann bereits schon im 3. Stadium.
Erste Anzeichen hatte ich allerdings mit 14 oder 15, wo ich links immer starke Sehschwankungen hatte. Kreislaufprobleme, wie der Augenarzt meinte. - Experience with eyeglasses / lenses: Vor der Diagnose habe ich weiche, nach der Diagnose harte Kontaktlinsen getragen. Eine Brille habe ich auch, aber die habe ich, bis zur Vernetzung, nur selten getragen. Seitdem bin ich fast schon eher von der Brille überzeugt, da die Augen mit Kontaktlinsen, obwohl optimal angepasst, immer trocken waren und die Linsen unangenehm gedrückt haben.
- Operationen: Im Dezember 2007 wurde eine Vernetzung durchgeführt. Bis jetzt bin ich einigermaßen zufrieden damit. Vorher hatte ich 50% Sehkraft, danach bis jetzt ebenfalls 50%.
- Mögliche Ursachen: Meiner Ansicht nach ist die Krankheit genetisch bedingt oder eine Stoffwechselstörung, da die Krankheit in den meisten Fällen ungefähr im selben Alter auftritt.
Benötige immer mehr Licht :-|
ich habe seit einiger Zeit folgendes Problem: Egal, wie hell ein Raum ist, in dem ich mich befinde, ich empfinde es als viel zu dunkel. Am Anfang ist es ok, aber nach einiger Zeit sehe ich immer schlechter.
Ein Beispiel: Ich habe in meinem Zimmer 4 Lampen eingeschaltet und die ersten Tage funktioniert das wunderbar. Dann, nach einigen Tagen aber fängt es an dunkler zu werden. Und je mehr Tage vergehen, umso schlechter wird es.
Ich hab mir nach und nach zwei weitere Lampen geholt, die Lampen so gedreht, dass sie den Raum erstrahlen, aber es ist wieder dasselbe.
Das man sich an Licht gewöhnt und dadurch alles ein weniger hell erscheint, spielt da vermutlich auch eine Rolle, aber so sehr?
Abends muss ich die Schreibtischlampe inzwischen direkt auf meine Aufgaben richten, um das Gefühl der Dunkelheit zu verscheuchen und um arbeiten zu können und 6 Lampen empfinde ich persönlich als viel zu viel, als das es noch normal ist
Lange Rede, kurzer Sinn, ich möchte mich in der nächsten Zeit an einen Arzt wenden damit, aber vorher wollte ich hier einmal nachfragen, ob jemand das Problem kennt, selber hat bzw hatte und mir vielleicht einen Rat geben könnte.
Mfg,
Civia
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Sandra
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- Joined: 2005-09-15, 11:28
Re: Benötige immer mehr Licht :-|
also das mit dem Licht hab ich noch nicht festgestellt. Im Gegenteil. Ich kann es gar nicht leiden wenn es sehr hell ist. Dann tun mir immer die Augen weh.
Ich mag gar kein großes Licht anmachen, und zum Lesen etc. reicht mir eine Leselampe, wo eine recht schwache Birne drin ist.
Gruß
Sandra
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sabine s.
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- Joined: 2005-05-30, 11:25
- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Benötige immer mehr Licht :-|
so latent kenne ich das problem. allerdings, wenn ich dann heller mach, kann ichs auch wieder nicht vertragen. du solltest aber unbedingt deswegen zu einem i n t e l l i g e n t e n augenarzt gehen!!!
nicht, daß da irgendwas mit netzhaut oder so ist.
ich glaube, mich erinnern zu können, daß es irgendweine augenkrankheit gibt, bei der alles immer dunkler wird.
ich w+rde nicht allzu lange damit warten.
ich drück die daumen, daß es nichts schlimmes ist.
grüßle
sabine
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Markus
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- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
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Re: Benötige immer mehr Licht :-|
Ich glaube, mit der Frage solltest du doch lieber einen Arzt befragen. Der weiss bestimmt von dem Phänomen!
Könnte mir auch vorstellen, dass das unabhängig vom Keratomonus ist.
Viele grüße,
MARKUS
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blue eye
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- Joined: 2007-04-08, 16:32
- KC-Experience: Die Diagnose Keratokonus habe ich seit 1975. Obwohl man mir damals schon eine Hornhautverpflanzung machen wollte, habe ich mich bis Heute dagegen gewehrt und bin damit gut gefahren. Erst eine deutliche Verschlechterung vor zwei Jahren macht mir Probleme. Im Moment trage ich auf jedem Auge je eine weiche Tageslinse und darauf eine harte Linse. Damit sehe ich noch ca. 50%. Sie kann ich nur noch 8 bis 12 Std. tragen, wobei ich nach rund 4 Std. starke Konzentrationsschwierigkeiten habe und das Tragen der Linsen fast unerträglich wird. Dann steige ich auf die Brille um, mit ihr sehe ich noch rund 20 bis 40%, je nach Licht usw. Das letzte halbe Jahr war ich bei der Sehbehinderten Hilfe in Basel und gehe Ende April wieder an meine Arbeit zurück. Ich habe das Glück einen sehr verständnisvollen Arbeitgeber zu haben. Vor einer Operation habe ich immer noch starken Respekt, weil ich unsicher bin, wie ich danach die, wohl nicht zu vermeidenden Kontaktlinsen, vertragen werde.
Sicher solltest du dies mit einer Fachperson anschauen. Ich war ein halbes Jahr bei der Sehbehindertenhilfe in Basel. Ich konnte dort das Problem Licht mit eier Low Vision-Trainerin anschauen. Der Vorteil dort ist, dass man alles beliebig lang und unter verschiedenen Bedingungen ausprobieren kann. Auch ich habe Mühe mit schwachem Licht, da bin ich jetzt auf helles weisses Licht gekommen. Umgekehrt habe ich aber auch Mühe mit den Blendungen, da bin ich auf Kanntenfilter-Gläser gekommen. Aber eben der Vorteil war, dass ich dafür Zeit hatte und mich so an die Lösungen rantasten konnte.
In Basel hatte ich auch Tests gemacht mit Farbfilter, siehe unter http://www.irlen.ch. Dies ist etwas, was in verschiedenen Ländern gang und gäbe ist, aber in der Schweiz kennt man es weniger. Man beeinflusst damit vor allem das Kontrastsehen, was sich ja auf der Netzhaut abspielt. Bei mir war der Erfolg nicht so gross. Ich erreichte damit ein ruhigeres Bild, dafür fielen mir bei schlechterem Licht die Kontraste weg. Was ein Wiederspruch zum Obigen ist. Ich habe aber Leute angetroffen, welche ihr Sehvermögen mit einem einfachen Farbfilter, in diesem Fall lila, von 3%!! auf 95%!!! erhöhen konnten. Gut in diesem Fall besteht weder eine Diagnose seiner Augenkrankheit, also niemand weiss an welcher Krankheit er leidet und wieso er mit dem Farbfilter so gute Erfolge hat.
Ich leide nur an Keratokonus, mein restliches Auge ist nach den Augenärzten tip top.
Liebe Grüsse
Röbi
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blue eye
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- Joined: 2007-04-08, 16:32
- KC-Experience: Die Diagnose Keratokonus habe ich seit 1975. Obwohl man mir damals schon eine Hornhautverpflanzung machen wollte, habe ich mich bis Heute dagegen gewehrt und bin damit gut gefahren. Erst eine deutliche Verschlechterung vor zwei Jahren macht mir Probleme. Im Moment trage ich auf jedem Auge je eine weiche Tageslinse und darauf eine harte Linse. Damit sehe ich noch ca. 50%. Sie kann ich nur noch 8 bis 12 Std. tragen, wobei ich nach rund 4 Std. starke Konzentrationsschwierigkeiten habe und das Tragen der Linsen fast unerträglich wird. Dann steige ich auf die Brille um, mit ihr sehe ich noch rund 20 bis 40%, je nach Licht usw. Das letzte halbe Jahr war ich bei der Sehbehinderten Hilfe in Basel und gehe Ende April wieder an meine Arbeit zurück. Ich habe das Glück einen sehr verständnisvollen Arbeitgeber zu haben. Vor einer Operation habe ich immer noch starken Respekt, weil ich unsicher bin, wie ich danach die, wohl nicht zu vermeidenden Kontaktlinsen, vertragen werde.
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Civia
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- KC-Experience: Ich habe auf beiden Seiten KK, allerdings unterschiedlich ausgeprägt. Auf dem rechten Auge ist ein "forme fruste", also ein Keratokonus im Anfangsstadium, der sich bis jetzt noch nicht rührt. Soll auch ruhig so bleiben, da das Auge (ca. 110% mit Sehhilfe) die Sehleistung zu 3/4 übernommen hat.
Das linke Auge ist da etwas schneller. Die Verschlechterungsschübe kamen so alle 6- 10 Monate. Es ist im späteren 3 Stadium, schafft aber immerhin noch 50% ohne Sehhilfe. - Keratoconus since: Seit wann? Schwierig, schwierig... Diagnostiziert wurde es mit 18 denke ich. Ich hatte das Glück, das der Arzt, bei dem ich untersucht wurde, frisch von der Uni kam, wo als letztes Keratokonus durchgenommen worden war. Zum Zeitpunkt der Diasgnose war das linke Auge dann bereits schon im 3. Stadium.
Erste Anzeichen hatte ich allerdings mit 14 oder 15, wo ich links immer starke Sehschwankungen hatte. Kreislaufprobleme, wie der Augenarzt meinte. - Experience with eyeglasses / lenses: Vor der Diagnose habe ich weiche, nach der Diagnose harte Kontaktlinsen getragen. Eine Brille habe ich auch, aber die habe ich, bis zur Vernetzung, nur selten getragen. Seitdem bin ich fast schon eher von der Brille überzeugt, da die Augen mit Kontaktlinsen, obwohl optimal angepasst, immer trocken waren und die Linsen unangenehm gedrückt haben.
- Operationen: Im Dezember 2007 wurde eine Vernetzung durchgeführt. Bis jetzt bin ich einigermaßen zufrieden damit. Vorher hatte ich 50% Sehkraft, danach bis jetzt ebenfalls 50%.
- Mögliche Ursachen: Meiner Ansicht nach ist die Krankheit genetisch bedingt oder eine Stoffwechselstörung, da die Krankheit in den meisten Fällen ungefähr im selben Alter auftritt.