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MITTEILUNG Prof. Lombardi / ARK
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deas
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- Joined: 2004-01-16, 10:49
MITTEILUNG Prof. Lombardi / ARK
Prof. Lombardi hat mich gebeten, unten genannte Erklärung zu veröffentlichen.
Viele von Euch kennen mich mittlerweile, die meisten via Telefon bzw. durch ein Zusammentreffen in Roma.
Ich bin ganz kurz nach Ulrike in Rom an beiden Augen operiert worden.
Demnach war meine erste OP beider Augen im Mai 2004 (Infobesuch im 03/2004), gefolgt von 3 Kontrollterminen und einem weiteren OP-Eingriff im April. 2005. Bis dato habe ich sicherlich alle Höhen und Tiefen dieser Behandlung mitgemacht.
Zur Zeit liegt meine Sicht auf beiden Augen zwischen 30 -50% (mit Korrektur), je nach Tagesleistung und -zeitpunkt. Meine Sicht heute ist objektiv und subjektiv erheblich besser als zu Beginn bzw. vor der ersten OP. Wie Ihr alle wißt, sind die Visusangaben nach der OP immer schwankend, gleiches gilt für Radien und Dioptrien. Daher hier von mir keine Angabe zu Hornhautdicke, Radien, Dioptrien, Anzahl Narben o.ä.. Nach vermeintlich endgültigem Abschluss der Behandlung in Roma werde ich mich ausführlich äußern. Ggf. wird dieses im September/ Oktober 2005 sein, da ich dann voraussichtlich noch einmal von Prof. Lombardi operiert werde.
So weit erstmal! Gegen X-mas mehr davon!
Schöne Grüsse an Ulrike, Clausi, Tobias, Norbert, Anja und natürlich tanti saluti an Prof. Lombardi & Praxis (Angela, Jowanna, Sylvia etc.) und alle anderen.
Sehr höchstwahrscheinlich werde ich am 24.09.05 auch auf dem KC-Treffen sein.
Ciao ragazzi!
Andreas
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MITTEILUNG PROF. LOMBARDI: SOMMER/2005
Liebe deutsche Patienten,
wegen vieler getätigter Aussagen und Gespräche (durch/mit meinen Patienten), mu0te ich erkennen, daß es immer wieder zu Mißverständnissen über die realen Erwartungen von Resultaten durch meine Mini-ARK-Technik zum Beheben/Korrigieren der Keratoconuserkrankung gibt.
Wir müssen diesbzgl. einige Punkte/Angelegenheiten klären:
1.M i n i–A R K
Die "refraktiven" Resultate, die ich mit meiner Technik erzielen kann, stehen „im Allgemeinen“ in linearer Proportion zu dem refraktiven Zustand der Hornhaut vor dem ARK-Eingriff. Dies bedeutet, daß, wenn Sie Keratoconus-Stadium I bis Stadium III ohne Leukom (vernarbte Wucherung) im zentralen refraktiven Bereich von 5 Millimeter haben, Ihre Erwartungen in den überwiegenden Fällen vollständig erfüllt werden können.
Wenn, wie häufig geschieht, Patienten mit schwierigen bzw. ungünstigen refraktiven Hornhautbedingungen mit z.B. zentralen Narben bzw. Leukomas und mit sehr dünnen zentralen Hornhäuten etc., die sich nicht einer Hornhauttransplantation (In jedem Fall stimme ich mit dieser Entscheidung überein.) unterziehen möchten, zu mir kommen, um sich von mir operieren zu lassen, dann müssen sie akzeptieren, daß unter solchen schlechteren Bedingungen sie nicht zwangsläufig die gleichen Resultate der "normalen" Keratoconuspatienten erreichen können. Ich verstehe diese Wünsche und versuche dennoch sicherlich alles um diesen nachzukommen.
2.
Es ist zutreffend, daß ich mehrfach Fälle beheben / korrigieren konnte, die Keratoconus-Stadium III und schlechter waren, aber wir können daraus keine Regel machen.
3. B i o c i b e r n e t i c – T h e r a p y
Probleme und Erklärungen treten immer wieder bezogen auf den Pathogenous Agent (P.A.), die notwendigen Besuche, die Therapie einschließlich der Auflösung / Beheben der geopathic-Probleme usw. auf. Hierzu möchte ich klar bekunden, daß während meiner 20jährigen erfolgreichen Keratoconus-Chirurgie sich nach Entdecken und Behandeln des P.A. die Erfolgsrate dieser Chirurgie erhöht hat. Die sehr wenigen seltenen Fälle, in denen wir mehrere Folgeeingriffe durchführen mußten, sind erheblich von 35% auf 3-5% (max.) verringert worden. Dieses mit Hilfe der heutigen biocibernetic-therapy (MoRa-Bioresonanz-Therapie).
4.
Wir haben uns dafür entschieden, die biocibernetic-therapy zu verwenden, um die keratoconuserkrankte Hornhaut von jeder Art Infektion und Stressfaktoren zu "normalisieren" bzw. zu befreien. Die wichtige Heilungsfähigkeit der Hornhaut wird so optimiert. Ziel ist es, den individuelle "Normalitätstatus" jedes Patienten zu erreichen, um eine optimale Gesundung des Körpers bzw. Hornhaut zu gewährleisten.
Ich hoffe, Ihnen diese Zusammenhänge und weitere Fragen auf unserem Treffen im nächsten Herbst (24.09.05) noch ausführlicher nahebringen zu können.
Ihr
Prof. Massimo Lombardi
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ENGLISH VERSION
Dear german patients,
because of many referred (by my patients) speeches, I understood that there are some misunderstanding about the real expectations of results by my Mini-ARK-technic to correct keratoconus patients, we need to clarify some matters:
1.
The „refractive“ results I can give with my technic are „generally speaking“ in straight proportion to the pre-operative corneal and refractive conditions. It means that if you have stage I till stage III keratoconus with no leucomas in the central refractive area of 5 mm, your expectations can be satisfied quite completely in most of the cases. When, as often happens, patients with severe corneal and refractive conditions with central scars and leucomas with very thin central corneas etc., who do do not want to have a corneal transplant (I, in any case, agree with this mental postition) an come to me to be operated thinking that in such worse conditions they can have the same results of „normal“ keratoconus patients, it is obviously one their idea, not mine.
2.
It is also true that I could resolve cases worse than keratoconus type III, but we cannot make and pretend a rule out of that.
3.
About the problem related to the pathogenous agent, the visit, the therapy including the resolution of the geopathic problems. I want to make clear that, while I have been performing successfully surgery on keratoconus for 20 years, the discover of the P.A. has simply increased the success rate of the surgery. The very few rare cases where we had to perform several retouches have been reduced from 35% to 3-5% (max) today with the help of biocibernetic therapy.
4.We decided to use biocibernetic to „normalize“ the keratoconus cornea from every kind of infections and stress that could reduce the capability of this corneas to „heal normally“. So, in fact, we are looking for a „normality status“ of the individual.
5.I hope to better explain to you these matters and eventually other questions during our meeting in germany next autumn.
Yours,
Prof. Massimo Lombardi
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Frank B
- -
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Re: MITTEILUNG Prof. Lombardi / ARK
ganz herzlichen Dank,
daß Du hier im Forum die Erklärungen von Prof. Lombardi veröffentlicht hast. Wichtige Informationen direkt von Prof. Lombardi sind einfach das Beste was wir uns wünschen können.
Viele Grüße an Dich und Prof. Lombardi,
Frank
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
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Re: MITTEILUNG Prof. Lombardi / ARK
vielen Dank für deinen kurzen Bericht und der Mitteilung von Prof. Lombardi.
Ich Drück Dir die Daumen das die nächste OP nun den Durchbruch bei Dir bringt.
Ansonsten finde ich das die Aussage von Prof. Lombardi sehr ehrlich und korrekt ist, denn so empfinde ich auch meine Erfahrungen. Hatte ich ja auch schon vor geraumer Zeit hier mal geschrieben, das im fortgeschrittenen Stadium die Ergebnisse mit der ARK nicht zu erzielen sind bzw. ein langer Weg werden kann (wie Norbert schonmal schrieb vielleicht 3 Jahre...).
Viele Grüße sendet
Tim
Re: MITTEILUNG Prof. Lombardi / ARK
das mit den drei Jahren darf jetzt aber nicht so verstanden werden, dass alle bei einem Stadium 3 drei Jahre brauchen, bis alles wie gewünscht ist.
Dies war ein extremer Einzelfall und der Patientin war es bewusst, dass es in ihrem Fall sehr lange dauern kann (zur Erinnerung: Hornhautdicke < 100µm).
Klar ist: je früher/ niedriger das Stadium und je besser der allgemeine Gesundheitszustand (hier sei auf die Bioresonanz-Sache verwiesen), desto schneller der Erfolg mit weniger Nach-OPs.
Freundliche Grüße von
Norbert
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
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Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
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Re: MITTEILUNG Prof. Lombardi / ARK
genauso ist es ja auch zu verstehen. Stadium III kann funktionieren, aber je nach Zustand des Konus kann es halt nicht funktionieren.
Tim