Ich wollte mal einen kurzen Zustandsbericht geben.
Ich bin ja im Sabbatjahr und somit habe ich seit 5 Wochen frei. Schon nach 10 Tagen hat sich bei mir etwas an den Augen verändert. Ich nenne es mal die Begleiterscheinungen der OP, die sind zurückgegangen.
Ich war auf der Arbeit so belastet, dass meine Augen zu sehr gelitten haben. Da war das künstliche Licht von oben, der ganze Stress, also teilweise konnte ich nicht recht aus den Augen schauen und ohne Sonnenbrille ging es gar nicht. Hatte die Sonnenbrille sogar im Klassenzimmer an. Also echt! Da hab ich mich mal wieder schön überfordert. Hätte also wirklich eine längere Krankschreibung gebraucht.
Ausgeheilt sind die Augen jetzt immer noch nicht und selbst kleine Mengen Alkohol schlagen total auf die Augen. Also wenn ich abends mal 1 Glas Wein trinke, ist meine Sicht am nächsten Morgen sofort schlecht und meine Sonnenempfindlichkeit hoch bis sehr hoch
Gut ist aber, dass ich mich wieder aufs Motorrad getraut habe und zwar letzten Freitag. Ich war durch die OP und meine Sicht einfach zu verunsichert. Aber es ging alles gut und mit meiner Sonnenbrille mit den geschliffenen Gläsern sehe ich ja sehr gut. Den ganzen Tag vertrage ich sie aber nicht. Meist hab ich gar keine Brille an oder nur die Sonnenbrille ohne geschliffene Gläser. Das ist für mich am angenehmsten. Und natürlich meine Rasterbrille. Sie hilft mir immer noch, da die Doppelsicht noch immer vorhanden ist. Wenn die nur weg wäre ...... Aber kommt Zeit kommt Heilung. Ich ziehe am 13.8. los gen Süden und werde um den 18.8. herum eine Teilstrecke des Jakobswegs in Angriff nehmen. Geplant sind 300km. Ich freue mich schon.
Gestern hab ich die Steuer 2013 abgegeben. Meine gesundheitlichen Ausgaben betrugen etwas über 4.100,00€ inkl. der 1. OP. Jetzt bin ich gespannt, ob sie es anerkennen. Im Ablehnungsbescheid der Beihilfe schreibt der Amtsarzt ja genau, warum die Kostenübernahme abgelehnt wird und es kann sein, dass das Finanzamt dann auch ablehnt. Zum Glück hab ich hier einen Tipp gefunden: Ein Forenmitglied hat in diesem Fall Widerspruch eingelegt und die Kosten unter Werbungskosten zum Erhalt der Arbeitskraft abgesetzt. Das werd ich dann auch versuchen. Denn 2014 hatte ich ja die gleichen Kosten noch mal.
Allen noch einen schönen Sommer!