Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: viewtopic.php?t=6501

Florian: ZK, Bochum (17.05.2006)

phlo
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KC-Experience: Rechtes Auge nach zirkulärer Keratotomie bei Visus 1.0 hoffentlich weiterhin stabil.

Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)
Keratoconus since: Diagnose mit 23. Dann sehr schnell den Ernst der Lage erkannt und gehandelt.
1,2 Jahre vorher schon Probleme auf dem zuerst betroffenen Auge.
Operationen: Rechtes Auge nach zirkulärer Keratotomie bei Visus 1.0 hoffentlich weiterhin stabil.

Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)

Florian: ZK, Bochum (17.05.2006)

Post by phlo »

Zur Stabilisierung meines rechten Auges auf dem ich ohne Brille noch 80 -90 % sehe, empfahl mir Dr. Krumeich lediglich die ZK. Er meinte bei meinen Hornhautdickenwerten, wäre die entstehende Narbe tief genug, um das Gewebe langfristig halten zu können. Außerdem hat die ZK in solchen Fällen gegenüber der Vernetzung den Vorteil, dass man quasi sofort wieder arbeitsfähig ist, sowie kaum Schmerzen bestehen. Die Kosten der OP belaufen sich auf 1790 EUR, sowie 70 EUR für die privatärztlichen Vor- und Nachuntersuchungen bei Dr. Krumeich, für gesetzlich versicherte Patienten.

Am Mittwoch war es also soweit. Um 6.00 Uhr fuhr ich mit meiner Freundin los in Richtung Bochum. Der Ruhrpott ist was Ausschilderungen, Autobahnabfahrten und Staus betrifft SCHRECKLICH! So sind wir dann auch einmal falsch gewechselt und standen plötzlich mitten in Hagen. Nach einigem Aufregen und Suchen nach der passenden Autobahn, lief es dann Gott sei Dank und wir erschienen 10 Minuten zu spät als abgemacht zu meinem OP-Termin. Nach dem üblichen Klären der Formalien wurde meine Freundin im Wartezimmer ersteinmal mit Kaffee und Keksen versorgt und ich durfte gleich in den ersten Vorbereitungsraum mitkommen. Hier bekam ich ein "schönes", grünes Haarnetz auf, auf das auch noch ein Klebestreifen mit meinem Namen geklebt wurde. Dann bekam ich das erste mal Augentropfen und wartete. Ich ließ mir noch ein Glas Wasser bringen und wartete weiter (vlt. ca. eine 1/2 Std.), bis es dann schließlich in die OP-Schleuse ging. Vor der Schleuse musste ich meine Schuhe ausziehen und in der Schleuse bekam ich blaue "Müllsäcke"über meine Socken gezogen und musste einen weissen Kittel anziehen. Dann wartete ich nochmal geschätzte 15 min.

Als es dann schließlich rein ging, musste ich mich auf einen elektronisch verstellbaren Stuhl setzen und wurde kurz darauf in eine Liegeposition gefahren. Nach weiterem Warten erschien dann ein jüngerer Arzt und meinte, dass er mich betäuben müsste. Ich wusste das jetzt der wahrscheinlich unangenehmste Teil der Prozedur kommen würde. Ich musste auf den Daumen der netten OP-Schwester starren, während der Arzt zunächst das obere und kurz darauf das untere Lied betäubte. Das Gefühl ist mit einem unangenehmen Druck mit darauf folgendem Brennen zu vergleichen. Der Schmerz ging dann allerdings schnell weg und nach gefühlten 10 min. berührte die OP-Schwester meine Hornhaut mit einem Gegenstand und fragte, ob ich etwas spüren würde. Ich konnte ganz klar sagen: "Nein!". Sie sagte ihrer Kollegin "10 Striche" und damit war die Sache gegessen.

Dann ging es in den OP, wo mich Dr. Krumeich erwartete. Er schaute sich nochmals den Orbscan an und sagte seinem Kollegen, er solle den Trepan (Rundmesser) auf 500 Mikron einstellen. Das ist die Tiefe des Schnittes. Nun wurde über mir ein grünes Tuch festgeklebt, durch das nur das zu operierende Auge "schaute". Zu diese Zeitpunkt sah ich alledings schon so gut wie überhaupt nichts mehr. Das einzige was ich während der OP warnahm, waren sich verändernde Lichtkreise und Flüssigkeit die auf mein Auge getropft wurde. Verschiedene Geräte wurden auf mein Auge gefahren und aufgesetzt, wieder angehoben usw. Das war jedenfalls mein Eindruck. Irgendwann meinte Dr. Krumeich dann: "Perfekt! Normalerweise legen wir an dieser Stelle noch eine Naht, allerdings würde das bei ihnen nichts mehr verbessern. Falls sich bis Morgen etwas ändert, werden wir die Naht Morgen nachträglich legen." Die Wundränder lagen wohl so gut aneinander, dass eine Naht nicht notwendig war.
Das war's. Ich bekam eine Augenkompresse und eine Schutzklappe geklebt und durfte den OP verlassen.

Ich kam ins Wartezimmer zu meiner Freundin und trank noch einen Kaffee, bevor mir eine Schwester die Medikation näher bringen wollte. Die Zettel die Sie mir vorhielt konnte ich allerdings überhaupt nicht lesen, da ich mit meinem linken Auge ohne KL ca. 20% Sehleistung erreiche. Naja, meine Freundin bekam den Zettel und ich hörte zu. Ich soll nun in der ersten Woche 4 x am Tag die Augentropfe benutzen (ISOPTO MAX) und das ganze nächste Woche auf 3 x am Tag reduzieren. Außerde nehme ich noch bis einschließlich heute Antibiotika in Tablettenform ein. Weiter bekam ich noch Novalgintropfen, die ich bei Schmerzen nehmen sollte. Die Tropfen habe ich allerdings bis heute nicht gebraucht. Auf der Rückfahrt wirkte die Betäubung noch und wenn ich meine Stirn berührte, fühlte sie sich an wie Plastik.
Kurz bevor wir zuhause ankamen, merkte ich allerdings wie die Betäubung nachlies und ich befürchtete das jetzt bestimmt bald die Schmerzen einsetzen würden. Das war allerdings nicht der Fall. Ich spürte den gesamten Tag überhaupt nichts. Erst seit Gestern Abend und jetzt heute Morgen, während ich diesen Bericht schreibe, habe ich etwas, dass ich als Fremdkörpergefühl bezeichnen würde. Schmerzen hatte ich in keinem Fall.

Gestern wurde ich von meinem Vater zur Nachuntersuchung gebracht (ohne uns zu verfahren) und Dr. Krumeich war sehr zufrieden. Er meinte es würe alles sehr gut aussehen und man könnte jetzt schon einen Effekt erkennen. Auf dem Orbscan von Gestern hatte ich schon eine Abflachung der zentralen Radien von 1.5 Dpt. Ich konnte auch schon relativ gut sehen, immer dann wenn ich die Kompresse zum Tropfen des Auges abnahm und mittlerweile kann ich eben, wie ihr seht, schon wieder am Rechner sitzen und diesen Bericht schreiben. Bis jetzt bin ich zufrieden mit dem Verlauf der Operation und hoffe das es so bleibt und sich mein Sehvermögen auf dem rechten Auge evtl. sogar nocb etwas verbessert. Mein Hauptanliegen bleibt allerdings nach wie vor, dass der KC in seinem Fortschreiten aufgehalten wird.
Ich hoffe das beste!
Hold on and be strong,

Florian
Frank B
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Post by Frank B »

Hallo Florian,

herzlichen Dank für Deinen sehr anschaulichen, ausführlichen Bericht.

Bin beeindruckt, daß Du so kurz nach der Op in der Lage bist uns zu schreiben.

Ich wünsche Dir schnelle, bestmögliche Heilung.

Viele Grüße, Frank
phlo
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KC-Experience: Rechtes Auge nach zirkulärer Keratotomie bei Visus 1.0 hoffentlich weiterhin stabil.

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Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)

Post by phlo »

Komme gerade von der Nachuntersuchung bei meinem Augenarzt hier an meinem Wohnort. Die Wunde ist gut verheilt und es ist alles in Ordnung. Nachdem das geklärt war, durfte ich mir allerdings noch eine "Standpauke" anhören. Er findet es nicht in Ordnung, dass nachdem er die Diagnose gestellt hat, ich mir meine KL in Hannover (und nicht bei ihm) habe anpassen lassen und das ich mich dann auch noch in Bochum habe operieren lassen. Er meinte es gebe für jede Krankheit eine Behandlungsmethode, die von der Krankenkasse getragen werde und wissenschaftlich anerkannt sei und das man an einer Universitätsklinik den Eingriff so nicht durchgeführt hätte. Was haltet ihr davon ?
Ich muss noch dazu sagen, dass die Beratung bei der Diagnosestellung meines Augenarztes mehr als nicht zufriedenstellend war. Er sagte es gebe nur die Möglichkeit einer harten KL und später einer Transplantation.
Als ich ihm meine Unzufriedenheit diesbezüglich heute mitteilte meinte er, ich würde auch wenn ich mich selber informieren würde, nie soviel von Augenheilkunde verstehen wie er. Da mag er recht haben, allerdings hat er heute definitiv einen Patienten "vergrault". Wenn also jmd. eine Augenarztempfehlung für den Raum OWL hat, wäre ich für eine Antwort sehr dankbar.
Hold on and be strong,

Florian
Ulrike
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Post by Ulrike »

Hallo Florian

Dein Augenarzt hat sie wohl nicht mehr alle. Also so wie der mit Dir umgegangen ist, ist echt eine Unverschämtheit :evil:
Erst unzufriedenstellend beraten und dann auch noch überhebliche Meldungen bringen. Kommt mir irgendwie bekannt vor :evil: :evil:
hab da auch so mein blaues Wunder erlebt.
Witzig war, dass ich damals meinen arroganten und nichts wissenden Augenarzt gewechselt hatte und bei meinem neuen Arzt hat dann doch tatsächlich zwischenezeitlich die d.... Assistenzärztin von der vorherigen Praxis gearbeitet. :shock: Ich habe darauf bestanden, dass sie bei meinen Untersuchungen nicht anwesend ist :D
In der Uniklinik in der ich war, war es nicht besser :roll:

Du hast auf jeden Fall das recht für DEINE Augen den für Dich BESTEN
Augenarzt, Operateur und Kontaktlinsenanpasser zu suchen !!!
Wir sind doch die Betroffenen und müssen uns von den Ärzten oft auch noch blöd behandeln lassen ....

Kopf hoch und such dir DEN BESTEN :D

Ulrike
Anja_1
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KC-Experience: Hier steht eigentlich das Wichtigste: http://www.forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=689
Keratoconus since: Ende 2003

Post by Anja_1 »

Er meinte es gebe für jede Krankheit eine Behandlungsmethode, die von der Krankenkasse getragen werde und wissenschaftlich anerkannt sei und das man an einer Universitätsklinik den Eingriff so nicht durchgeführt hätte. Was haltet ihr davon ?
Im Klartext: der Patient soll abwarten bis die Augen schlecht genug sind, damit die anerkannte Behandlungsmethode, die Transplantation, durchgeführt werden kann. Herzlichen Glückwunsch...
Als ich ihm meine Unzufriedenheit diesbezüglich heute mitteilte meinte er, ich würde auch wenn ich mich selber informieren würde, nie soviel von Augenheilkunde verstehen wie er.
Tja, ein "Gott in Weiß" fühlt sich mal wieder auf den Schlips getreten... Seine Patienten sollen wohl nur das machen und wissen, was er ihnen sagt. Der Patient soll nicht eigenständig denken und nur "Ja und Amen" zum lieben Onkel Doktor sagen...
Er sagte es gebe nur die Möglichkeit einer harten KL und später einer Transplantation.
Mit dieser Aussage hat er eindeutig bewiesen, wieviel Ahnung er hat und wie groß sein Interesse ist, den Patienten auf all' seine Möglichkeiten hinzuweisen.

Also wenn ich solche Aussagen höre, platzt mir echt die Hutschnur :evil: :evil:
Hätte auf jeden Fall wie Du reagiert: rausgehen und nie wieder die Praxis betreten - achja, ihm noch die Meinung sagen. Wird seinen Standpunkt garantiert nicht ändern, aber es tut gut :D

Gruß Anja
Gruß Anja

Keine Zukunft vermag gutzumachen,
was Du in der Gegenwart versäumst.

(Albert Schweitzer)
phlo
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Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)

Post by phlo »

Gerade frage ich mich ob die Vorwölbung beim KC eine Folge der Ausdünnung der Hornhaut ist oder umgekehrt. Könnte es nicht sein das trotz Keratotomie die Ausdünnung weiter voran schreitet und irgendwann die Hornhaut "reisst" ?
Nur ein Gedanke der mir gerade gekommen ist. Was meint ihr dazu ?
Hold on and be strong,

Florian
Günter
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Joined: 2003-06-03, 15:12
KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen.
Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.

Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.

Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).

Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131
Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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Post by Günter »

Hallo Florian,

was du in kurzen Worten beschreibst, ist die Entwicklung eines KC bis ins Endstadium.

Wenn sich nach der Keratotomie der KC weiterentwickelt kann das passieren.
Aber die Keratotomie soll doch gerade die Entwicklung einer KC stoppen.

Die Vorwölbung bei KC entsteht dadurch, dass die Hornhaut dem Augeninnendruck nicht mehr standhalten kann und nachgibt. Dadurch wird die Hornhaut sicher gedehnt und wird sicher etwas dünner. Aber ich glaube nicht, dass dies der Einigste Grund für die Ausdünnung ist. Ich tippe hier eher auf die Störung des Stoffwechsels der Hornhaut.
Gruß Günter
phlo
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KC-Experience: Rechtes Auge nach zirkulärer Keratotomie bei Visus 1.0 hoffentlich weiterhin stabil.

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Operationen: Rechtes Auge nach zirkulärer Keratotomie bei Visus 1.0 hoffentlich weiterhin stabil.

Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)

Post by phlo »

Danke Günther,
so hat mir Dr. Krumeich das auch erklärt. Die Hornhaut bei KK-Patienten hällt dem Augeninnendruck nicht stand. Durch die Keratomie soll eine zusätzliche Stabilität der Hornhaut erreicht werden, was das Fortschreiten verhindern soll.
Dies ist wohl bei den Patienten, die die ZK durchführen ließen, über einen Zeitraum von jetzt 7 Jahren der Fall, wenn die erzeugte Narbe tief genug ist (um die 500 um).

Bin übrigens noch immer zufrieden mit der ZK. Mein Visus liegt immer noch bei 1.0 seit der OP im Mai und bis jetzt gab es kein Fortschreiten des KK. Einzige Beschwerden waren bis jetzt sehr leichtes Brennen und sehr selten spürt man die Narbe (höchstens als sehr leichtes Fremdkörpergefühl zu bezeichnen). Falls es doch ein Fortschreiten gibt habe ich immer noch die Möglichkeit der Vernetzung, die im Vergleich zur ZK schmerzhafter sein soll!

Am 21.08 ließ ich übrigens an meinem linken Auge eine TLKP in Bochum durchführen. Konnte mich leider noch nicht aufraffen einen ausführlichen OP-Bericht zu verfassen. Das hole ich aber nach, versprochen!
Der Visus lag hier Gestern bei 0.5 - 0.6 mit folgender Refraktion sph -0.5 cyl -4.0. Momentan bin ich guter Dinge das ich auch mit dem linken Auge + Brille in hoffentlich naher Zukunft wieder Lesen und Arbeiten kann.

Stay tuned.
Hold on and be strong,

Florian
phlo
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Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)

Post by phlo »

Ich möchte an dieser Stelle mal wieder ein kurzes Update geben.

Linkes Auge: Nach TLKP Visus von 1.0 mit sph -1.0 cyl -1.0. Die Fäden sind noch drin und sollen Ende Februar raus (OP war im August 2006). Ich bete das sich der Visus nach dem Fadenzug nicht verschlechtern wird ! Am liebsten würde ich die Fäden noch länger drin behalten, weil das Ergebnis schon jetzt so gut ist. Die Fäden werden wohl aber irgendwann transparent und reißen dann.

Rechtes Auge: Nach ZK stabil. Leichte Veränderung allerdings innerhalb des letzten halben Jahres von Cyl -0.5 auf -0.75. Leichte Versteilung der Radien. Visus allerdings weiter 1.0. Momentan denke ich, dass ich falls der Visus mit Brille trotz Prognose einmal unter 1.0 liegen wird, ich zusätzlich die Vernetzung machen lassen werde. Was denkt ihr darüber ?

Danke für euren Senf und allen natürlich noch ein glückliches, gesundes Jahr ohne große KK Sorgen !
Hold on and be strong,

Florian
andyH.
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KC-Experience: kommt noch
Keratoconus since: ungefähr mit 16
Operationen: volles Programm:

linkes Auge: Tranplantation, wegen zu hoher Krümmung, danach noch gelasert. Trotzdem nur ca.60% mit starker Brille

rechts: zirkuläre Keratotomie mit Titanringring- hat überhaupt nicht funktioniert,
danach 2mal Operation in Rom bei Dr. Lombardi: ARK. Dann mit Brille ca.80%, aber Schmerzen im Auge und ständig schwankender Visus und Kopfschmerz
Sept. 09 Transplantation in Homburg.
Begeiterscheinungen: häufig Kopfschmerzen
Mögliche Ursachen: wenn ich das mal wüsste
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Post by andyH. »

Hallo,
das ist ja was das du mit der ck vom Krumeich zufrieden bist. Da biste glaube ich der einzige hier?! Wie sieht das eigentlich bei dir mit Kopfschmzen aus? Seitdem mir der Dr. Krumeich vor fast schon 2 Jahren den Ring,der ja in den Schnitten der CK drin lag, wieder rausgenommn hat habe ich immer mit Kopfschmerzen zu kämpfen.

Vielleicht schreibe ich ihn nochmal an ob er sich das erklären kann.
phlo
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Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)

Post by phlo »

Hi,

bist du sicher das die Kopfschmerzen etwas mit der ZK zutun haben ? Wie soll das denn zusammen hängen ? Ich kann das nicht bestätigen. Vlt. hat auch der Ring Probleme verursacht ? Wie is denn eigentlich bei dir der Visus auf dem Auge ? Wie lange ist das Auge stabil ? Hast du noch andere Operationen an dem Auge vornehmen lassen ?

Direkt nach der ZK habe ich sogar 1.0 ohne Korrektur gesehen. Das hat sich mittlerweile aber, wie oben beschrieben, wieder geändert.

Was haben denn die anderen hier, die die ZK haben machen lassen noch für Probleme geäußert ?

Gruß,
Florian
Hold on and be strong,

Florian
andyH.
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linkes Auge: Tranplantation, wegen zu hoher Krümmung, danach noch gelasert. Trotzdem nur ca.60% mit starker Brille

rechts: zirkuläre Keratotomie mit Titanringring- hat überhaupt nicht funktioniert,
danach 2mal Operation in Rom bei Dr. Lombardi: ARK. Dann mit Brille ca.80%, aber Schmerzen im Auge und ständig schwankender Visus und Kopfschmerz
Sept. 09 Transplantation in Homburg.
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Re: Florian: ZK, Bochum (17.05.2006)

Post by andyH. »

Hi Florian,

also ich habe auch noch diesen Titanring bekommen. Hat er dir diese OP nicht empfohlen?
Wie siehts denn mittlerweile Visusmässig bei dir aus und wie mit dem Schmerzen im Auge?

Ich habe mich danach noch für die ARK in Rom entschieden.

Dir alles Gute weiterhin
andy
phlo
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Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)

Re: Florian: ZK, Bochum (17.05.2006)

Post by phlo »

Hi. Visus ist immer noch 1.0. Allerdings hat sich die Refraktion innerhalb der letzten 3 Monate von -0,75 Sph auf -1.75 Sph verschlechtert, obwohl sich die Hornhautradien überhaupt nicht verändert haben. Stabil 43.7.
Dr Krumeich konnte das auch nicht klären, woran die Änderungen liegen könnte.
Das macht mir momentan etwas Sorgen.

Naja... ich glaube mit 1.0 kann ich mehr als zufrieden sein.
Da will ich mal nicht nörgeln.

Den Ring hat er mir nie empfohlen. Ich hatte nicht mal eine Naht in dem AUge nach der ZK!

Also die ARK wäre ja nichts für mich. Höchstens noch CCL falls sich die Radien wider Erwarten verschlechtern sollten.
Dr Krumeich hat gesagt das bei der ARK eben genau an den Schichten der HH "gekratzt" wird, die er erhalten möchte. Nach nur der ZK gibts eben noch immer die Optionen CCL und tiefe lamelläre KP. Nach ARK dann wohl nur noch PKP.

Wie ist es mit dem Auge bei dir ? Visus ? Schmerzen ?

Alles Gute weiterhin !

Gruß,
Florian
Hold on and be strong,

Florian