2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).
Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)
Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.
Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: https://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=6501
Markus: Transpl, Hamburg, 09-2003
-
Andreas25
- -
- Posts: 17
- Joined: 2004-02-19, 17:48
- Keratoconus since: Mit 15 erste Brille 1 Jahr später starke Verschlechterung der Sehleistung.
Augenarzt aufgesucht Diagnose Keratokonus Kontaktlinsen angepasst. - Experience with eyeglasses / lenses: Seit Diagnose formstabile Kontaktlinsen.
Häufige Veränderung der Hornhaut dadurch ständig neue Linsen angepasst. - Operationen: Juli 2006 Keratoplastik rechts in Erlangen gut eingewachsen. Jan 2008 letzter Faden entfernt.
Sehen ohne Korrektur nicht möglich (unter 10%). Im Mai anpassen einer Kontaktlinse
denke und hoffe auf ein gutes SEHERLEBNIS!!!
Keratopastik links wird wohl unumgänglich sein. - Mögliche Ursachen: Auffällige Schübe Veränderungen bei Stress!
Re: Markus: Meine Transplantation, 2003-09
Ich soll im nächsten Jahr in Erlangen bei Prof. Seitz transplantiert werden.
(rechtes Auge mit linse 30% visus). Man liest jetzt ja viele Berichte im Forum über eine Op bei prof. Lombardi. Jetzt weis ich nun nicht was ich machen soll. Wie würdes du heute enscheiden zu lombardie fahren oder Transplantieren lassen.
Würde mich auf deine Meinung freuen,
mfg Andreas
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Meine Transplantation, 2003-09
Ich würde auf jeden Fall zumindest einmal nach Rom fliegen und dem Professor Lombardi mein Auge zeigen. Ob ich mich dann auch operieren lassen würde, weiß ich nicht. Aber da man hinterher ja immernoch transplantiert werden kann, würde ich vorher alles andere probieren.
Dazu würde ich übrigens auch besondere Linsentypen zählen. Ich hatte im letzten Stadium eine Mini-Sklerallinse der Firma Falko aus der Schweiz. Mit der kam ich noch auf 80% als alle anderen Konuslinsen nur noch 30% brachten. Und ich würde auch eine richtige Sklerallinse probieren.
Es ist leider auch eine Frage des Geldes. Ich könnte mir Lombardi wohl nicht leisten und müsste mich dann in letzter Konsequenz wahrscheinlich doch für eine Transplantation entscheiden. Die würde ich dann aber wohl auch in Erlangen machen lassen.
Die Transplantation würd ich aber immer als allerletzten Schritt sehen.
VG MARKUS
-
Andreas25
- -
- Posts: 17
- Joined: 2004-02-19, 17:48
- Keratoconus since: Mit 15 erste Brille 1 Jahr später starke Verschlechterung der Sehleistung.
Augenarzt aufgesucht Diagnose Keratokonus Kontaktlinsen angepasst. - Experience with eyeglasses / lenses: Seit Diagnose formstabile Kontaktlinsen.
Häufige Veränderung der Hornhaut dadurch ständig neue Linsen angepasst. - Operationen: Juli 2006 Keratoplastik rechts in Erlangen gut eingewachsen. Jan 2008 letzter Faden entfernt.
Sehen ohne Korrektur nicht möglich (unter 10%). Im Mai anpassen einer Kontaktlinse
denke und hoffe auf ein gutes SEHERLEBNIS!!!
Keratopastik links wird wohl unumgänglich sein. - Mögliche Ursachen: Auffällige Schübe Veränderungen bei Stress!
Re: Markus: Meine Transplantation, 2003-09
Vielen dank für deine schnell Anwort. Ich will noch in dieser Woche meinen Kontaktlinsenanpasser aufsuchen wegen der Sklerallinsen.
Das Problem ist aber das ich erst im Oktober neue Konuslinsen bekommen habe. Ich bin Tischler von Beruf und da habe ich schon allerhand Probelme mit Staub und K-Linsen. Wie ist das mit Sklerallinsen. Die OP vom Lombarti ist ja nicht die von unseren Krankenkassen vorgeschlagener Weg und was ist wenn was schief geht, zwecks Weiterbehandung und Folgeschäden? Blöd nur das deutsche Augenärzte von dieser OP nichts wissen wollen! Meiner Meinung nach ist das ein Kokurenzdenken wie in der freien Wirtschaft auch. Jeder schwört auf seine Methode!
VG Andreas
-
Frank Bierbichler
- Beiträge: < 10 - Forenrechte eingeschränkt
- Posts: 3
- Joined: 2004-12-14, 23:41
Re: Markus: Meine Transplantation, 2003-09
bin leicht geschockt über deinen Verlauf; hab mir das ganze doch weniger problematisch vorgestellt.
War gestern in Halle und bin auf deren Liste gekommen ( "kann bis zu 6 Monaten dauern" ).
Vielleicht sollte ich doch noch nach Rom, obwohl, bei nur noch 280 mikrometer Dicke mach ich mir keine großen Hoffnungen, einfach zu dünn glaub ich.
Hoffentlich wird's bei dir noch besser
Grüße
Frank
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Meine Transplantation, 2003-09
Also ich kann zwar nicht so gut gucken, aber ich glaube, das ist nicht die Regel bei Transplantationen. Bis zum Fädenziehen hatte ich kaum Verkrümmungen. Erst danach. Bei vielen ist es auch umgekehrt. Und so starker Astigmatismus wie bei mir bildet sich auch nur sehr selten.
Außerdem glaube ich, dass man da heutzutage noch ne Menge machen kann. Dazu muss das Auge aber erstmal ordentlich verheilt sein und das kann schonmal ein bis zwei Jahre dauern. Pech.
Wenn es wirklich losgehen sollte bei Dir, mach dir aber nicht zu viele Sorgen. Schlechter als jetzt kann es doch nicht mehr werden, oder?
....
Ich war übrigens heute mal wieder beim Doc. Und es gibt eine kleine Erfolgsmeldung. Der Astigmatismus hat sich tatsächlich in den letzten drei Wochen etwas gebessert. Laut Vermessung im Keratometer hatte ich nur noch 8 Dioptrien Asigmatismus. Das sind drei weniger als vorher.
Die Assistenzärztin hat mir sogar Brillengläser in ihrem Apparat hindrehen können, mit denen ich wieder auf fast 80% Sehkraft kam! Das waren natürlich ziemlich starke Gläser, aber immerhin. Es geht also bergauf!
Da die Hornhaut also offensichtlich noch in Bewegung ist, heißt es weiterhin abwarten. Auch wenn das nervt.
In der Zwischenzeit war ich auch nochmal bei einem anderen Arzt um meine Hornhautdicke messen zu lassen und hatte bei der Gelegenheit zufällig die Chance einem anderen Chirurgen (Prof. Uthoff, Kiel) meine Hornhaut zu zeigen und nach seiner Meinung zu fragen. Er würde die Hornhaut auch mit einem Laser behandeln wollen. Aber erst nach einer AK (Astigmatische Keratotomie), mit der er einen Großteil der Verkrümmungen glätten würde. Danach würde er dann den Rest mit einer Lasik bearbeiten. Ich hatte ihn dabei so verstanden, dass er die AK erst nach dem "Flapschneiden" machen wollte, da durch den Schnitt selber auch schon eine andere Hornhautform entsteht.
Mit diesen Infos und meinem gesunden Halbwissen hab ich das auch heute meinem Professor in Hamburg erzählt, und der findet die Keratotomie nicht so gut, glaube ich. Eine Keratototmie vor dem Flapschnitt ist gefährlich, da bei einer Lasik das Auge durch Ansaugen fixiert wird um den Schnitt zu machen. Ist die Hornhaut zu doll eingeschnitten, ist es zu gefährlich, wiel sie zu instabil ist.
Ob eine AK auch nach dem Flapschnitt möglich ist, hab ich garnicht mehr gefragt. Vergessen und Güterbahnhofatmosphäre in der Praxis...
Der Professor diesmal übrigens eher von der richtigen Lasik gesprochen und nicht mehr von der Epilasik.
Nächster Termin: Ende Januar. 24. glaub ich.
Viele Grüße,
MARKUS
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Nach schon ziemlich langem Warten beim Doc hat mir Oliver wenigstens die letzte Viertel Stunde verkürzt, indem er mich im Wartezimmer besucht hat. Nach der Untersuchung haben wir uns dann noch mit Dom in einer Kneipe in der Nähe getroffen und einen netten Abend verlebt. Aber dazu mehr in einem anderen Thema.
Zu der Untersuchung gibt es nicht sehr viel zu sagen, außer dass ich nochmal genauer viele mögliche Optionen mit dem Professor durchgegangen bin. Allen Möglichkeiten ist aber gemein, dass vorher erstmal noch eine Weile abgewartet werden sollte. Ich soll nun die Cortisontropfen (Inflanefran oder so) nicht mehr nehmen und er möchte die Narbenentwicklung und Wundheilung noch ein Wenig beobachten, ehe die nächsten Schritte getan werden. Er meint das wäre besser, da das Cortison auf alle Hornahutzellen einen Einfluss hat. Nach sechs bis acht Wochen soll dann eine Linse versucht werden, wenn sich bis dahin nichts mehr verändert.
Am besten würde er es nämlich finden, wenn eine Linsenanpassung Erfolg bringen würde. Das wäre die wenigste Belastung für die neue Hornhaut. Da der Astigmatismus nun auch nicht mehr ganz so hoch ist wie am Anfang, sieht er auch eine gute Chance, dass das klappt. Außerdem ist das die idealste Lösung, um das Auge so ähnlich wie das linke zu korrigieren.
Ich habe allerdings Bedenken wegen der Verträglichkeit geäußert. Mal sehen.
Eine weitere Möglichkeit ist dann immernoch die Laser-Behandlung, wobei er wieder sagte, dass ein kompletter Ausgleich der Verkrümmung und der Kurzsichtigkeit so nicht möglich sei. Vor allem die Irregularitäten könnten aber wohl so behandelt werden.
Eine teilweise Korrektur würde dann aber blöd sein, weil ich den Rest mit einer Brille ausgleich müsste. In diesem Fall müsste ich mir dann etwas für das linke Auge überlegen. Mit Brille allein ist das nicht zu korrigieren und wenn ich dort nur Fensterglas in die Brille setze und darunter weiter meine Linse trage, dann erscheint das eine Auge größer als das andere.
Man könnte dann eventuell eine KL ohne Stärke anpassen und die Kurzsichtigkeit mit der Brille ausgleichen.
Eine andere mögliche Variante hat er mir dann noch erläutert. Er hatte diese zwar schon einmal erwähnt, aber noch nie so ausfürlich. Und zwar gäbe es auch die Möglichkeit eine IOL (intra-ocular-lens) also eine zusätzliche Linse ins Auge einzusetzen, um den enormen Asti und die Kurzsichtigkeit auszugleichen. Die Irregularitäten könnte man bei Bedarf immernoch mit einer Lasik ausgleichen. Diese IOLs kann man mit großen Stärken und Asti-Zylindern versehen. Wie weit diese Technik ist haben wir aber nicht weiter vertieft. Generell werden IOLs aber schon regelmäßig auch in Deutschland eingesetzt.
Alle operativen Methoden will er aber nur bei einer Unverträglichkeit der Kontaktlinse in Erwägung ziehen.
Ach ja, ich habe auch noch Bedenken wegen der langen Nicht-Nutzung des Auges und einer damit eventuell verbundenen "Abschaltung" des Auges durch das Gehirn geäußert. Er hat entgegnet, dass das kein Problem sei. Bei Menschen über 20 Jahren ist das Problem der "Augenverkümmerung" nicht mehr so gegeben. Er hat schon Fälle gehabt, bei denen er eine seit 40 Jahren vernarbte Hornhaut operiert hat und die Personen gleich wieder gut sehen konnten. Eine Gewöhnung bis zur endgültigen Sicht würde es natürlich geben, aber die Augen seien noch voll funktionsfähig.
Soviel erstmal für heute. In 7 Wochen geht der Krimi weiter...
Viele Grüße,
MARKUS
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Heute war ich wieder mal bei meinem Anpasser in Kiel und hab die erste Linse seit langer Zeit auf das operierte Auge bekommen.
Es war kein Vergnügen kann ich euch sagen. Die Linse war auch nicht die optimale, weil Linsen für solch exremen Astigmatismus nicht immer standardmäßig als Testlinse zu Verfügung stehen. Eine annähernd passende hatten sie aber vorrätig.
Nach Korrektur mit vorgesetzten Gläsern kam ich damit auf 60% Visus. Nicht gerade berauschend. Ich hoffe, es wird noch besser, wenn ich erstmal die besser sitzende Grundlinse bekomme. Und ich musste mich auch wirklich zusammenreißen, als die Linse im Auge saß. Was für eine Tortur!
Nunja, ich werde es erfahren, wenn die Linse da ist...
Drückt mir die Daumen!
Viele Grüße,
MARKUS
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Das Tragegefühl ist schon jetzt ziemlich gut, und dass obwohl ich ja 1,5 Jahre keine Linse auf dem Auge getragen hatte. Ich glaube, da könnte ich mich wieder dran gewöhnen. Es ist zwar noch präsent, nervt sogar noch ziemlich, aber die Linse ist ja auch erst eine Stunde wieder drin...
Das Sehen ist allerdings noch sehr unbefriedigend. Ich schaffe es zwar mit etwas gutem Willen, die 80%-Zeile zu lesen, aber es gibt sehr starke Schatten links neben den Buchstaben. Eigentlich sind es sogar komplette Dopplungen der Buchstaben, die es fast unmöglich machen, selbst diesen Text zu lesen, den ich gerade tippe. Die Buchstaben fließen ineinander. Es gibt keine Lücken mehr. Und das, obwphl ich mit beiden Augen schaue.
Allerdings ist der räumliche Eindruck wieder viel besser, so glaube ich zu merken. Ich hoffe das Einparken wird jetzt wieder einfacher.
Außerdem ist das Bild mit dem neuen Auge nun viel kontrastreicher als auf dem anderen Auge. Alles wirkt schwärzer und klarer. Wäre da nur nicht diese Dopplung, die das Lesen total stört..
So kann es nicht bleiben. Hoffentlich sind da noch Verbesserungen drin. Der Experte meinte, erstmal müsse ich die Linse etwas tragen, damit sich zum einen der anfängliche Tränenfilm verzieht und sich die Linse richtig setzen kann und damit sich zum anderen das Gehirn wieder an zwei Bilder gewöhnt.
Man, ich merke erst jetzt, wie grau in grau ich mit dem anderen Auge bisher gesehen habe und wie schwarz es auch sein kann. Mein Anpasser meint allerdings, dass zu schwarz auch von einer etwas zu starken Linse kommen kann. Das muss beim nächsten mal dann geklärt werden.
Blöder Weise kann ich erst wieder in zwei Wochen zum Anpassen gehen...
Viele Grüße,
MARKUS
-
Tim_OS_78
- Administrator/in
- Posts: 784
- Joined: 2003-06-03, 21:48
- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
- Been thanked: 11 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
das klingt doch schon ganz gut!
Ich denke die Linse kann noch verbessert werden mit der Zeit - alles braucht seine Eingewöhnungsphase.
Viele Grüße sendet
Tim
-
AnneGoldi
- -
- Posts: 102
- Joined: 2004-06-13, 19:10
- KC-Experience: Ich habe KC seit ca. 1996, diagnostiziert aber erst 2003. Ich habe von meinem Augenarzt Kontaktlinsen verschrieben bekommen, doch wirklich Glücklich war ich nicht. Ich hatte dauernd Kopfschmerzen und immer tränende Augen. Habe die 'Dinger' auch nicht alleine ins Auge bekommen und mein Durchhaltevermögen war nicht wirklich gut. Nach knapp zwei Monaten habe ich die Linsen ins Eck geschmissen und mich wieder auf die Brille verlassen. 2004 sollte ich dann am linken Auge Transplantiert werden doch nach dem ich hier im Forum die Berichte über Prof. Lombardi gelesen habe bin ich nach Rom geflogen und habe mich im Juli 2004 das erste mal mit der Mini ARK Operieren lassen. Die zweite OP folgte dann im Februar 2005 und die Dritte war im Juli 2005 geplant wurde aber nicht durchgeführt. Meine Sicht mit Brille war vor der OP bei ca. 40% und nun nach den OP´ s liegt sie bei ca bei 90%. Die Werte sind im großen und ganzen stabil. Sie hängen aber wie bei allen sehr stark von den Lichtverhältnissen sowie von meinem eigenen Zustand ab. Ich bin froh diesen Schritt gemacht zu haben. Für mich war es absolut die richtige Entscheidung.
Ob es damit was zu tun hat weiß ich nicht, aber seit ca. 1994 ist bei mir der Heuschnupfen losgegangen. Jedes Jahr ein bisschen schlimmer. Zum teil so schlimm, das ich keine Luft mehr bekommen habe. Doch es gibt auch Sommer dazwischen die wieder besser waren.
Seit einem Jahr nehme ich nun JuicePlus und muß sagen das mein Heuschnupen stark zurück gegangen ist, und das obwohl wir einen Sommer haben mit extrem starken Pollenflug.
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Das Doppelbilder nerven kann ich nur zu gut verstehen! ICh bin gerade auch am Kämpfen mit diesen Buchstaben die bei mir allerdings untereinander stehen. Ich hoffe das mir die neue Brille etwas linderung verschaffen wird.
Es klingt blöde aber es ist beruhigend das man die Probleme nicht alleine hat.
Also Kopf hoch, die Optiker haben schon so manches wieder hin bekommen.
weil du dann die kleinen verpasst.
-
Dom
- -
- Posts: 673
- Joined: 2005-01-19, 12:33
- KC-Experience: Der tägliche Kampf um das beste Sehen ist anstrengend, aber lohnt sich; vor allem wenn Augenarzt und Optiker Hand in Hand arbeiten und man selbst bereit ist, auch mal als Testperson herzuhalten. Ich habe meine Krankheit akzeptiert und gehe daher recht unkompliziert mit meiner "Sehbehinderung" um. Das hilft mir, den psychischen Druck abzubauen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren: das schöne Leben!
- Keratoconus since: Irregulärer Astigmatismus und Keratokonus diagnostiziert beidseitig seit 07/1998, vorher als "einfache" Kurzsichtigkeit behandelt (Brille, seit 1985).
Eine kleine Historie meines Keratokonus (absteigend mit kurze Werte-Übersicht):
2013: CCL an der Augenklinik BelleVue, Kiel. Ergebnis noch offen.
2012: hingegen aller ärzlicher Meinung (UKE Augemnklinik, generelle Lehrmeinung):ab Ende 30 bewegt sich am KK nichts mehr, kräftiger Schub links mit Hornhautausdünnung auf die kritische Grenze von 400µ, subjektiver visus links (sc) 0,05
2008-2012: ruhige und tatsächlich progressionslose Zeit, visus stabil zwischen 0,8 bis 1,1 mit beiden Augen (cc)
2008: Visus mit Linsen linkes Auge zwischen 1,1 (morgens) und 0,8 (abends), rechtes Auge 1,3 (morgens) und 0,9 (abends) bei durchschnittlicher Tragezeit von 14 Std.
2007: Excimer-Laser-OP mit dem Femtosekunden-Laser linkes Auge
2006: starker Verlust der Sehkraft links auf -6,50
2005: Werte vom Doc und Optiker links: sphär. +1,25, Zyl. -2,50, Achse 98°, rechts: sphär. +0,00, Zyl. -2,50, Achse 72° visus r/l sc unter 0,25 cc annähernd 1,0 (morgens, abends 0,6 ++ 2004 Werte vom Doc und Optiker
links: sphär. +0,50, Zyl. -0,75, Achse 60°, rechts: sphär. +0,00, Zyl. -0,75, Achse 130° visus r/l sc unter 0,3 cc annähernd 1,2
2001: Werte Uniklinik Kiel (14/05/01) visus rechts sc = 0,8 cc = 0,63, visus links sc = 0,4 cc = 0,8, tensio 16mm HG, Befund: eindeutiger Keratokonus beidseitig. - Experience with eyeglasses / lenses: Korrektur beidseitig durch Kontaktlinsen, formstabil, gasdurchlässig, seit 1998.
Benutzte Benetzungsflüssigkeit: Oculotect fluid sine; Urteil: brauchbar, etwas "klebrig" und Hylo-Comod ohne Konservierungsmittel. Benutzte Reinigungs-/Aufbewahrungsflüssigkeit:
Lenscare Desinfektions- und Aufbewahrungslösung für harte, gasdurchlässige Kontaktlinsen, Lenscare Hartlinsenreiniger für harte, gasdurchlässige Kontaktlinsen, AMO Total Care Proteinentfernungstabletten (1x wöchentlich). - Operationen: 2007 Excimer-Laser-OP mit dem Femtosekunden-Laser linkes Auge, Dr Opel, Hamburg. Durch die OP-Methode ist die Hornhaut "geliftet"/gestrafft worden und wieder in eine Kuppelform überführt worden
2013 CCL linkes Auge, da die Hornhaut an der magischen 400µ-Grenze schrammt, Dr Holland, Augenklinik BelleVue, Kiel - Begeiterscheinungen: dauerhafte halos und ghosts selbst mit Kontaktlinsen (dann aber deutlich weniger), Mehrfachbilder und Verwischungen machen das tägliche Arbeiten am PC anstrengend. Ständig dunkle Ränder unter den Augen. Kalte und trockene Luft tut meinen Augen merkwürdigerweise am besten. Große Probleme bei klimatisierten Räumen und Fussbodenheizung. Helles Licht, starke Sonneneinstrahlung sind ebenfalls unangenehm.
- Mögliche Ursachen: ... wenn ich das wüßte, könnte ich an den Ursachen arbeiten und müßte nicht mit Ärzten und Optikern an den Symptomen herumlaborieren.
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
http://surgicaleyes.org dort findet ihr in der site-map eine Verlinkung zu den Bildern.
CU Dom
------ Der mit dem Knick in der Linse -----
--------------------------------/\-----------------
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Vor ein paar Tagen hatte ich eine Beule auf meinem operierten Auge entdeckt und wollte deshalb gleich zu Prof Böhnke, um sicher zu gehen, dass das nichts schlimmes war. (war es auch nicht. wusste ich aber da noch nicht)
Doofer Weise hat der mittwochnachmittags keine Sprechstunde und so bin ich zu einem andeen Arzt, Dr.Opel, gelaufen, den ich ohnehin schon länger mal kennenlernen wollte, weil der sich intensiv mit Augenfotografie beschäftigt und sogar einen Preis dafür bekommen hat.
Und das war wirklich ein sehr spannender Besuch für mich!
Weil der Bericht davon so lang ist, hab ich ihm eine eigene Überschrift gegönnt. Hier findet man den Roman...: http://www.forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=1001
VG MARKUS
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Ja, langsam glaube ich nicht mehr, dass ich mit einer Kontaktlinse auf dem operierten Auge auskommen werde. Ich habe nun die zweite Linse bekommen, die ich auch deutlich besser vertragen habe. Allerdings nicht länger als 4 Stunden und auch in diesen ersten vier Stunden ist das Auge sehr unruhig und ich blinzele ständig.
Kein Vergleich zu dem anderen Auge. Und das, obwohl da nur meine schlecht sitzende Ersatzlinse drauf ist.
Allerdings bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob es vielleicht nach einer Eingewöhnungzeit besser wird. Ich glaub allerdings nicht, denn das Gefühl ist ein anderes, als bei schlecht sitzenden Linsen. Es ist mehr ein starkes Unwohl-Gefühl des Auges als ein Fremdkörpergefühl.
Ich dachte bisher immer, dass man mit der richtigen Anpassung auch immer eine gut verträgliche Linse bekommen kann. Jatzt kann ich mir auch schon vorstellen, dass es auch eine andere Form von Unverträglichkeit gibt. Das Auge fühlt sich einfach stark belastet an. Keine Ahnung...
Ich setze die Linse mal wieder ein und warte nochmal ab.
Allerdings ist die Sicht mit beiden Linsen schon wirklich besser. Obwohl ich mit Linse auch nur auf 60% komme. Ich kann dann dreidimensional sehen und alles ist viel kontrastreicher. Aber das hab ich ja bestimmt schon geschrieben.
Ich werd mir auf jeden Fall einen Termin bei meinem Professor holen und dann mit ihm konkret über meine Alternativen reden. Ich tendiere im Augenblick wirklich zu einer weiteren Operation. Welcher Art auch immer.
Es bleibt spannend!
MARKUS
-
Tim_OS_78
- Administrator/in
- Posts: 784
- Joined: 2003-06-03, 21:48
- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
- Been thanked: 11 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
an was hast Du denn gedacht?
Wie sieht es denn aus mit einer Lasik bzw. einer Korrektur durch eine Laseroperation? Hört man doch immer häufiger das dadurch nach einer Keratoplastik schlechte Visuswerte verbessert werden sollen.
Gruß
Tim
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Durch die starke Hornhautverkrümmung kann mit dem Laser schonmal nicht alles korrigiert werden. Dafür müsste man zu viel wegnehmen. Und außerdem währen dann beide Augen zu unterschiedlich.
Es muss also eine kombinierte Lösung sein. Eine Möglichkeit wäre eventuell die Unregelmäßigkeiten und einige Dioptrien mit dem Laser zu korrigieren und die letzten 3-4 Dioptrien Astigmatismus mit einer Brille zu korrigieren. (Die Werte weiß ich nicht genau). das wär ja schon klasse, wenn das klappen würde.
Eine andere Möglichkeit, die schonmal im Raum Stand, war die Implantation einer Intraocularen Linse (IOL). Also einer zuätzlichen Linse, die im auge verankert wird und mit der schonmal das gröbste, wie Kurzsichtigkeit und Astigmatismus korrigiert wird. Die Unregelmäßigkeite würden auch in diesem Fall dann durch einen Laser geglättet. der Vorteil einer IOL ist, das damit auch starke Fehlsichtigkeiten ausgehlichen werden können und so weniger gelasert werden müsste.
Als weitere Möglichkeit wurde schonmal eine Zirkuläre Keratotomie besprochen. Dabei wird mit halbrunden Schnitten der starke Astigmatismus gemildert. Der Rest dann wiederum mit einem Laser korrigiert. Da hab ich allerdings unterschiedliche Meinungen von zwei erfahrenen Chirurgen gehört. Der eine würde die ZK nach dem Flapschnitt der Lasik machen, weil der Flapschnitt auch schon viel beeinflusst. Der andere würde das vorher machen. So richtig weiß ich aber auch nicht.
Wobei ich bei allen Methoden ja schon mehr als zufrieden wäre, wenn ich dann mit einer Brille auskäme.
Vielleicht gäbe es dann zwar die Probleme, dass beie Augen sehr verschieden starke Gläser brauchen und die Augen dann unterschiedlich gross erscheinen, aber da findet sich bestimmt eine Lösung.
Zu Besprechen ist auch noch die genaue Form der Laser-Behandlung. Lasik, Lasek, Epi-Lasek, etc.
Ach ja, was mir noch eingefallen ist: Bei meinem letzten Anpasser-Besuch hab ich das erste Mal mit dem Chef, Herrn Rehm, gesprochen und ihn nach Dr Opel gefragt. Mit dem hat er früher viel experimentiert. Zum Beispiel bei den Spaltlampen und deren Optimierung.
Und auch Frau Neumann kennt er gut. Die hat früher bei Hecht (Kontaktlinsenhersteller) gearbeitet und so eine ganz ähnliche Karriere wie Herr Rehm gemacht, der Hausanpasser bei Wöhlk-Kontaktlinsen war. Die Keratokonus-Welt der Experten ist ziemlich klein.
Er hat übrigens auch Interesse an unserem Treffen. Es ist halt nur sehr weit weg von Kiel. Aber wer weiß, vielleicht kommt er ja auch. Und wenns nur darum geht, seine alten Kollegen mal wieder zu treffen...
MARKUS
-
Tim_OS_78
- Administrator/in
- Posts: 784
- Joined: 2003-06-03, 21:48
- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
- Been thanked: 11 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Wenn man sich damit eingehend befasst und einige Jahre dabei ist, dann kennt man doch viele Namen...
Ja, Markus das hört sich nach einer schweren Entscheidung an, aber das Ziel sollte sein mit einer Brille klar zu kommen und nicht mit einer Linse.
Sehe ich ja gerade bei mir. Nun komme ich seit ungefähr einem Monat mit einer Brille aus und das hat doch entscheidende Vorteile zu einer Linsen:
- keine Schmerzen
- Man kann sie tragen wann immer man will
Gruß
Tim
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Also es zeigt sich wiedermal, dass eine Entscheidung nicht unbedingt endgültig ist. Ich probier's doch erstmal noch weiter mit einer Kontaktlinse.
Heute hab ich wieder eine neue Haftschale bekommen und merke jetzt wirklich einen deutlichen Unterschied. Die Ghosts sind weg, ich komme fast auf 100% Sehkraft mit dem transplantierten Auge und ich kann die Linse auch schon deutlich länger tragen!
Mein Anpasser hat das zum einen durch eine Optimierung der inneren Linsenradien hinbekommen. Dadurch sitzt die Linse einfach besser, wenn auch noch nicht optimal an der oberen Kante. da ist vielleicht noch was drin. Ober schon OK.
Zum anderen ist die Linse nun aus einem anderen Material. Das neue Material hat eine höhere Brechkraft wodurch die Linse dünner ist. Ich glaube, dass merke ich am deutlichsten. Das unwohle Gefühl ist bisher nur leicht aufgetreten und ich trage die Linse nun schon seit 8 Stunden. Das einzige Problem dabei ist, dass das Material nun weniger sauerstoffdurchlässig ist. Aber immernoch sehr gut und ausreichend, so mein Anpasser.
Und zu guterletzt hat er auch die vorderen Radien noch optimiert und dadurch sind nun tatsächlich die starken Ghosts verschwunden und ich komme mit dem Auge auf fast 100%.
Mit beiden Augen kann ich nun fast 120% sehen. OK, mit Anstrengung...
Also erstmal weiter Linsentesten angesagt. Mal sehen was der Prof am Montag dazu sagt...
MARKUS
-
Tim_OS_78
- Administrator/in
- Posts: 784
- Joined: 2003-06-03, 21:48
- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
- Been thanked: 11 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
7 Seiten mußte der Thread lang werden für die 100%. Da sieht man mal eine Transplantation führt häufig zum Ziel, nur es dauert halt sehr sehr lange.
Aber das wurde hier ja schon mehrfach erwähnt das eineinhalb bis zwei Jahre durchaus vergehen können.
Viele Grüße sendet
Tim
-
Günter
- Administrator/in
- Posts: 1070
- Joined: 2003-06-03, 15:12
- KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen. - Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.
Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.
Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).
Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131 - Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
- Has thanked: 92 times
- Been thanked: 37 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Glückwunsch.
Gut Ding will weile haben!
Freut mich, dass es so aussieht als sei deine Durststrecke zu ende!
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Also ich kann zwar ganz gut gucken, aber lange tragen kann ich die Linse leider noch nicht. Vielleicht ändert sich das ja noch. Solange ist die Durststrecke noch nicht ganz zuende...
Aber ich will nicht meckern. Muss mich halt vielleicht noch mehr dran gewöhnen. Erstmal fahre ich nach Transylvanien, um Draculas Fledermäuse zu filmen, und wenn ich die Lnsen dabei gut vertrage, dann kann ich mich vielleicht auch endlich mehr über die neue Sicht freuen.
Ansonsten war ich heute wieder bei meinem Professor und hab ihm mein Auge und auch die neue Linse gezeigt.
Das Auge sieht weiterhin klar aus und zeigt keinerlei Auffälligkeiten. Die Narbenwürste sind nicht zurückgekommen und er empfiehlt als beste Möglichkeit die Kontaktlinsen. Die anderen Optionen laufen mir ja auch nicht weg. Aber solange Linsen vertragen werden, würde er nicht operieren.
Habe mit ihm dann auch noch über das Treffen und unsere geladenen Redner, über die Vernetzungsmethode und über die Stammzellnews aus England geredet. Und wieder erscheint er mir als wirklich fähiger Arzt mit viel Erfahrung und dem nötigen fachlichen Background, um viele Themen rund um die Hornhaut beurteilen zu können.
Ich glaube, er spielt sogar mit dem Gadanken, uns dort zu besuchen. Und dann hätten wir einen wirklich kompetenten Mann, der an den richtigen Stellen die richtigen kritischen Fragen stellen kann, denke ich.
Soviel erstmal,
MARKUS
-
Tim_OS_78
- Administrator/in
- Posts: 784
- Joined: 2003-06-03, 21:48
- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
- Been thanked: 11 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
jeder Optiker sagt man solle mit dem Linsen tragen langsam anfangen und es nach und nach steigern.
Von daher nicht aufgeben, mit der Zeit soll das wohl klappen.
Wäre wirklich gut wenn ein weiterer Spezialist kommen würde, denn nur so kann richtig abgewägt werden, was Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode sind.
Gruß
Tim
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
Ich war nun für zehn Tage in Rumänien und hab doch deutlich gemerkt, dass ich die neue Linse auf dem transplantierten Auge lange nicht so gut vertrage wie auf dem anderen. Es gibt zwar ab und zu Zeiten, an denen ich die Linse kaum spüre, aber die sind wirklich sehr selten. Gerade unter den schwierigeren Bedingungen einer Reise mit relativ schlechten hygienischen Möglichkeiten ist es wirklich eine Tortur. Ich hab die Linse am Schluss kaum noch getragen. Die andere Linse hat dagegen fast keine Probleme gemacht.
Morgen hab ich wieder eine Termin beim Anpasser und hoffe dass vielleicht noch etwas rauszuholen ist.
VG MARKUS
-
Markus
- -
- Posts: 604
- Joined: 2003-06-24, 13:49
- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
- Been thanked: 9 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
eigentlich gibt es nichts grosses neues. aber gerade die klienen Veränderungen sind ja die, über die wir uns freuen oder die uns Sorgen machen.
Bei mir sind es gerade Sorgen. Habe das Gefühl, dass mein besseres linkes Auge gerade schlechter wird und ich weiß nicht in welchem Maße.
Die Linse sitzt nicht mehr so gut und cih sehe vermehrt Ghosts. Denke, ich werde eine neue Linse brauchen.
Habe etwas Muffe, dass nun ein so großer Schub ist, dass das Auge vielleicht auch bald operiert werden muss.
Habe auch Angst vor einer Vernetzung, da es da ja auch noch keinerlei Langzeiterfahrung gibt. Dazu hat mir Professor Böhnke auch davon abgeraten. Es sei noch im Erprobungsstadium und ich sollte das nur machen, wenn ich gerne Versuchskaninchen bin. Wenn ich damit allerdings das Auge in diesem Stadium einfrieren könnte, wär das super. Aber wer weiß...
Mein Transplantiertes Auge kann immernoch icht als geheilt gesehen werden. Ich trage nur sehr selten aine Linse darauf, auch wenn ich damit ziemlich gut sehen könnte. Aber die Linse nervt auf dem Auge einfach zu sehr. Ich kann sie da nicht vergessen. Sie ist immer präsent. Und sie nervt. Also trag ich sie nicht.
Trau mich momentan auch nicht zum Anpasser oder zum Arzt, weil es so blöde läuft mit der Übernahme der Kontaktlinsenkosten. Der Anpasser wartet seit Monaten auf Geld für die Linsen, die mir garnicht mehr bzw. noch nicht richtig passen. Könnte mir sogar vorstellen, dass das ein bißchen ein Grund ist, dass erstmal keine weitere Linse auf dem operierten Auge ausprobiert wird.
Die Kasse weigert sich die Kosten zu übernehmen solange sie keine Kassenverordnung hat. Und die Praxis stellt aus irgendeinem Grund bisher nur Privatrezepte aus. Versteh auch nicht warum. Jetzt hat sich schon die Kasse deswegen bei der Kassenärztlichen Vereinigung über die Praxis beschwert. Was mögen die da jetzt von mir halten? Da bin ich bestimmt auch nicht mehr so gerne gesehen...
Naja, irgendwas muss passieren. Ich will ja nicht warten bis ich auch auf dem besseren Auge nix mehr sehen kann. Nur womit fang ich an? Operation des Transplantierten Auges? Vernetzung des anderen? Neue Linse des anderen? Neue Linse des transplantierten Auges ausprobieren?
Keine Ahnung...
soviel erstmal von meinem Gejammer. Wahrscheinlich Gejammer auf hohem Niveau, denn ich seh mit dem linken ja noch relativ gut, aber so richtig weiss ich nicht, was ich wie machen soll.
Bis demnächt,
MARKUS
-
sabine s.
- -
- Posts: 2364
- Joined: 2005-05-30, 11:25
- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
- Been thanked: 2 times
Re: Markus: Transplantation, 2003-09
zunächst mal kannst du ja am allerwenigsten was dafür, wenn die kasse sich weigert die kosten zu übernehmen. diesbezüglich solltest du dir keine gedanken machen. sicher ist es blöd für den optiker dem du vielleicht vertraust und bei dem du bleiben möchtest, aber der wird sicher nicht auf seinen kosten sitzen bleiben.
ich fürchte aber, du mußt einfach dein linkes auge anschauen lassen, bevor es noch schlechter wird. vielleicht tut's ja tatsächlich bloß eine neue cl.
was, glaubst du würdest du mit einer neuen op des transplantierten auge erreichen? jetzt hab ich blöderweise nicht deine ganze geschichte gelesen. werde dies nachholen und dann erst meinen senf dazu geben. bin, was transplantationen betrifft, inzwischenrelativ desillusioniert und glaube fast, daß man mit einer tp eines zuvor desaströsen auges
tatsächlich nicht mehr als 60% visus rausholen kann.
so long, ich drücke dir die daumen, bin dankbar über jede erfolgsmeldung!!!!!
sabine
-
andyH.
- -
- Posts: 468
- Joined: 2005-02-07, 21:57
- KC-Experience: kommt noch
- Keratoconus since: ungefähr mit 16
- Operationen: volles Programm:
linkes Auge: Tranplantation, wegen zu hoher Krümmung, danach noch gelasert. Trotzdem nur ca.60% mit starker Brille
rechts: zirkuläre Keratotomie mit Titanringring- hat überhaupt nicht funktioniert,
danach 2mal Operation in Rom bei Dr. Lombardi: ARK. Dann mit Brille ca.80%, aber Schmerzen im Auge und ständig schwankender Visus und Kopfschmerz
Sept. 09 Transplantation in Homburg. - Begeiterscheinungen: häufig Kopfschmerzen
- Mögliche Ursachen: wenn ich das mal wüsste
- Has thanked: 3 times
- Been thanked: 19 times