2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
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Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
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Guest
Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
nun habe ich mich endlich aufgerafft, meinen Bericht zu schreiben:
Mein Mann und ich sind am 21.11.2004 von Düsseldorf mit AirBerlin nach Rom geflogen. Dann ging es mit dem Leonardo.Express zum Bahnhof Termini. Von dort mit dem Taxi zu unserer Unterkunft etwas ausserhalb.
Wir haben pro Nacht zwar nur 50 € bezahlt, dafür waren wir aber so ca. 1 Stunde zur Praxis unterwegs, was sehr stressig war. Beim nächsten Mal werden wir auf alle Fälle ein Hotel in der Nähe der Praxis nehmen.
Am Montag waren wir gegen 12.00 Uhr in der Praxis. Dort haben wir auch Christian mit seiner Freundin (oder Frau?) getroffen. Ich war froh, mit einem Leidensgenossen reden zu können, und wir hatten die ganze Zeit über einen netten Kontakt.
Dann gingen die üblichen Untersuchungen los. Die Praxis war sehr voll und gegen Abend stellte sich heraus, dass die Operation erst am Dienstag stattfinden würde. Da war ich nervlich ziemlich fertig, weil die Anspannung doch sehr groß ist.
Am nächsten Tag waren wir dann um 13.00 Uhr in der Praxis, die OP sollte auch sofort stattfinden. Dann kam aber noch ein Notfall dazwischen und es wurde 15.30 Uhr. Die OP an sich war wirklich nicht so schlimm wie man sich das vorstellt. An meinem linke Auge wurden über 20 Schnitte gemacht und Prof. Lombardi sagte, dass ich nochmal operiert werden müsse. Anschließend bekam ich weiche Kontaktlinsen eingesetzt, die nach zwei Tagen wieder entfernt wurden. Sie sind gegen die Schmerzen, verzögern aber etwas die Heilung.
Dann sind wir mit dem (rappelvollen) Bus wieder zurück in die Unterkunft.
Ich habe sicherheitshalber noch 2 Paracetamol genommen, konnte aber ganz gut schlafen. Am nächsten Morgen waren die Augen ziemlich verklebt
und die Lichtempfindlichkeit war extrem.
Beim Sehtest am nächsten Tag konnte ich super sehen(% weiß ich leider nicht). Es wurden dann noch Fibrinfäden entfernt und natürlich die Kontaktlinsen.
Bei der Bioresonanz ist auch so einige rausgekommen. (Wasserader, Radioaktivität, Amalgambelastung, usw.)
Ich habe jede Menge Vitamine und Medikamente bekommen und alle Störungen beseitigt, bis auf das Amalgam. (Bin in der Beziehung ein ziemlicher Angsthase). Wir haben einen Baubiologen zuhause gehabt, der eine Entstörung vorgenommen hat. Seitdem fühlen wir uns alle leistungsfähiger.
Freitag sind wir wieder zurückgeflogen.
Nach Weihnachten wurde meine Sehleistung immer schlechter.
Rechts hatte ich immerhin 45%, links aber nur noch 10%. (50& vor der OP)
Bei einer Untersuchung im Kölner Augenzentrum stellte sich heraus, dass sich auf dem linken Auge ein grauer Star gebildet hat. Das hat nicht direkt etwas mit der OP zu tun. Der Doktor erklärte mit, dass das schonmal als "Schockreaktion" des Körpers nach einer OP (auch Galle oder sonstiges) vorkommen kann.
Auf der einen Seite bin ich erleichtert, aber es bedeutet noch eine OP.
Inzwischen habe ich mit vorübergehend eine Brille anfertigen lassen. mit der ich immerhin auf beiden Augen auf 60% komme.
Am 28.02. fliege ich wieder nach Rom, warscheinlich nur zur Untersuchung. Ich bin auf jeden Fall überzeugt, dass Prof. Lombardi die richtige Entscheidung war.
So, ich hoffe ich habe nichts vergessen und mein Bericht ist nicht zu durcheinander.
(An Christian: Ich habe dir übers Forum schon drei mails geschrieben, hast du sie bekommen?9
Liebe Grüße an alle
Monika
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Guest
Re: Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
habe grade festgestellt, daß ich meine Visuswerte vergessen, bzw, vertauscht habe, also
Links: vor der OP: 15%, nach der OP 45%
Rechts: vor der OP: 50%, nach der OP erst wesentlich besser, dann
Rückgang auf 10%, durch den grauen Star!!
LG
Monika
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Guest
Re: Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
am Montag, den 28.02.05 war mein zweiter Besuch in Rom.
Prof. Lombardi war mit dem Ergebnis zufrieden, immerhin komme ich mit Brille je nach Tagesverfassung so auf 70-80%.
Wenn man bedenkt, dass vor der OP eine Brille keine Verbesserung brachte und ich fast meinen Beruf nicht mehr ausüben konnte und auch kein Auto mehr fahren konnte, kann ich wirklich mehr als zufrieden sein.
Man darf sich wirklich nicht immer an den Fällen orientieren, die nach der Op 100-120%, evt. sogar ohne Brille sehen können.
Das rechte Auge wollte der Proff nochmal nachschneiden, aber er meinte, dass sich in 4-5 Monaten auch von alleine noch einiges tun könnte.
Und so habe ich mich entschlossen, zu warten und evtl. im Sommer nochmal nach Rom zu fahren.
Viele. liebe Grüße
Monika
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Tim_OS_78
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- Joined: 2003-06-03, 21:48
- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
- Been thanked: 11 times
Re: Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
was ist denn aus dem Auge mit dem grauen Star geworden?
Gruß
Tim
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Guest
Re: Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
die Augenärztin in Rom sagte, dass ich den grauen Star schon vor der ersten OP gehabt habe.
Er befindet sich aber noch im Anfangsstadium, so dass er meine Sehleistung noch nicht beeinträchtigt und auch noch nicht operiert werden muss. Warum dann meine Visuswerte auf dem rechten Auge zeitweise so schlecht waren, weiß ich auch nicht. (Hab ich ehrlich gesagt, auch vergessen zu fragen - Das nächste Mal mache ich mir eine Liste)
LG
Monika
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
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Re: Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
das würde mich dann ja doch interessieren woher die großen Visusunterschiede kommen?
Wo wurde der Visus denn gemessen in Italien oder hier in Deutschland?
Gruß
Tim
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Rico82
Re: Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
was hast du denn für denn baubiologen gezahlt, bzw für die entstörung deiner wohnung, und was hat er festgestellt?
ich bin diesbezüglich noch etwas skeptisch, hab mir noch keinen ins haus geholt...
mfg, rico.
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Guest
Re: Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
die Werte sind hier in Köln gemessen worden.
Die 10% habe ich nach einem langen Arbeitstag "erreicht".
Wenn ich abends die Brille abnehme, sehe eine halbe Stunde nicht allzuviel. Danach geht es wieder. Deshalb muß ich im Nachhinein sagen, daß der Wert gar nicht so aussagefähig ist.
Ich warte mal ab und bin zuversichtlich, daß die Tendenz nach oben geht.
Gruß
Monika
Re: Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
ich hatte das ursprünglich so verstanden, dass Du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist und in der Liste ein unzufrieden eingetragen.
Sehe ich das richtig, dass ich das auf "zufrieden" oder "sehr zufrieden" ändern kann?
Viele Grüße
Norbert
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Guest
Re: Monika: ARK-OP, Lombardi, 2004-11
der Baubiologe hat die gleichen Belastungen festgestellt, wie Dr. Tommasi: Radioaktivität, Wasserader und Belastungen durch einen Sendemast hier in der Nähe.
Wir wohnen in einem Taleinschnitt, mit Bach, umgeben von Felsen und, wie gesagt, einem Sendemast in ca. 300m Luftlinie.
Durch diese sehr ungünstige Wohnsituation mußte jedes Bett einzeln entstört werden, zusätzlich das Wohnzimmer.
Mein Mann war auch sehr skeptisch, aber auch er fühlt sich seitdem besser. Unser 14-jährige Tochter hat seitdem keine Einschlafprobleme mehr. Bezahlt haben wir (schluck): 1.300 €
Aber ich weiß, daß bei anderen nicht so viele Entstörungen notwendig waren, und daß es da auch nicht so teuer war.
LG Monika