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Gerd: ARK, Rom, 10-2004
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Gerd1978
Gerd: ARK, Rom, 10-2004
Hallo zusammen!
Mit etwas Verspätung hier mein Erfahrungsbericht.
Ich habe noch etwas gewartet um gleich mal Resultate bringen zu können…
Wer sich meinen kompletten Bericht nicht antun möchte, hier schon mal vorab das bisherige Ergebnis:
KC festgestellt: wahrscheinlich August 2003 (wurde mir damals noch nicht mitgeteilt)
Selbst von KC erfahren: Juni 2004
Visus am 11.10.2004: links 50%, rechts 10% (Praxis Dr. Lombardi)
Visus am 10.01.2005: links knapp 100%, rechts 40% (Kontrolltermin, keine erneute OP)
Kosten: 400€ Voruntersuchungen und Bioresonanz, 3200€ OP-Kosten pro Auge, ca. 120€ Medikamente, 240€ für „Entstrahlungsgerät“ wegen Wasserader, 2 mal Reisekosten
Nächster Termin am 14.03.2005, Nachkorrektur möglich
Und hier die ganze Story…
Vorgeschichte
Vor gut 2 Jahren gings bei mir los, als ich merkte, dass ich mit meinem rechten Auge nicht mehr vernünftig lesen konnte. Zuerst dachte ich mir nicht viel dabei, da ich sowieso seit dem Führerschein eine Brille brauchte (also seit ca. 4 Jahren bis dahin).
Als sich das aber weiter verschlechterte ging ich Mitte 2003 zum Augenarzt, um das ganze mal untersuchen zu lassen. Der sagte mir lediglich, ich hätte eine Hornhautverkrümmung und verordnete mir daraufhin harte Kontaktlinsen. Laut ihm würde diese harte Linse das Auge „modellieren“, also die Hornhaut passt sich der Linse an, so dass ich wieder scharf sehen könnte. Die Linsen waren aber ziemlich lästig und unangenehm, so dass ich sie nur selten getragen habe (was im Nachhinein laut Prof. Lombardi auch gut so war). Außerdem hatte ich immer eine etwas „schwimmende“ Sicht, da die Linsen einfach nicht richtig fest auf dem Auge saßen.
Also habe ich meinem Augenarzt dieses Jahr im Mai noch mal einen Besuch abgestattet, weil ich mich für die Lasik-OP interessierte. Nach erneuter Untersuchung sagte er mir, dass die nicht möglich sei, weil eben irgendwas mit der Hornhaut nicht passt.
Was aber genau nicht stimmte hat er mir bis heute nicht erzählt…
Erst als er mich an einen Optiker (gleichzeitig Kontaktlinsen-Spezialist) verwies, der mir dann genau angepasste Linsen machen sollte, erfuhr ich endlich mal, was denn überhaupt los war.
Der Optiker klärte mich darüber auf, dass ich eben Keratokonus hätte, dies nicht heilbar wäre, ich Speziallinsen bräuchte, die ein Schweinegeld kosten usw… Ihr kennt ja den ganzen Rest.
Als erstes ließ ich mal meine Augen komplett vermessen. Dies hat er meines Erachtens auch wirklich gründlich getan – nicht so oberflächlich wie der Augenarzt zuvor.
Er riet mir dann dazu, die Linsen sobald wie möglich anfertigen zu lassen. So könnte ich zumindest meine bis zu diesem Zeitpunkt vorhandene Sehfähigkeit beibehalten.
Bei der AOK fragte ich dann an, ob sie einen Teil der Kosten übernehmen würde, was sie natürlich nicht tat, weil mein linkes Auge noch nicht schlecht genug wäre. (was für eine bescheuerte Regelung!!!)
Also suchte ich im Internet, stieß auf dieses Forum, machte mich ein wenig schlau über die ARK und sprach zudem noch mit Ulrike, die sich schon operieren hatte lassen.
An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Ulrike!
So viel zu Vorgeschichte…
Anreise
Am Freitag, 8. Oktober flog ich zusammen mit meiner Freundin nach Rom.
Wir flogen ab Stuttgart mit Germanwings. Hin- und Rückflug kostete pro Person 140 Euro.
Am Flughafen Fiumicino angekommen nahmen wir die Regionalbahn bis zum Bahnhof Tiburtina. Von da aus fuhren wir noch ein Stück mit dem Bus und mussten noch ein paar Minuten laufen. Unsere Unterkunft hieß Casa della Palma (http://www.romeby.com/casadellapalma) und kostete pro Nacht 70 Euro fürs Zimmer. Wir waren mit dem Zimmer zwar zufrieden, aber es war auch ca. eine halbe Stunde Fußmarsch zur Praxis. Nächstes mal nehmen wir eine etwas zentralere Unterkunft.
Termin bei Dr. Lombardi
Samstag und Sonntag haben wir dann noch Rom besichtigt und am Montag um 12.30 Uhr war Termin bei Prof. Lombardi.
Zunächst musste ich einen Fragebogen ausfüllen bzgl. Krankheiten und ähnlichem.
Dann gings mit den ganzen Voruntersuchungen los. Augen vermessen auf jede erdenkliche Weise…
Außerdem machte ich die Bioresonanztherapie mit Dr. Tomassini, bei der der KC-Erreger abgetötet wurde. Hier erfuhr ich auch, dass ich über einer Wasserader schlafe und mein Bett verstellen muss. Die Stärke der Verstrahlung betrug 4 von 5.
Zudem hatte ich eine Quecksilber-Vergiftung durch meine Amalgam-Plomben und die müsste ich auch entfernen. Er hat mir dann noch einen ganzen Haufen an homöopathischen Mitteln verordnet. (Gallium Heel, Aflatoxinum, Lcyopodium, Vitaminpillen und noch drei kleine Fläschchen)
Ab etwa 19 Uhr wurden dann der Reihe nach Jackob, Stefan, Daniel (Gruß an dieser Stelle an euch und euren Anhang!!) und als letzter ich operiert. So gegen 22 Uhr war es soweit. Ich war furchtbar aufgeregt - auch während der Operation. Aber schon während der OP sah ich plötzlich das über mir brennende Licht scharf, was ich vorher nicht konnte.
Nach einer guten halben Stunde war dann der Spaß vorbei und ich konnte auch die berühmte Wanduhr im OP-Saal ganz gut lesen.
Der Heimweg war zwar eine kleine Odyssee, aber meine Freundin hat mich bestens durch die nächtlichen Straßen von Rom eskortiert. Ich würde auch jedem raten, nicht alleine nach Rom zu fliegen. Daniel kann euch leider ein Lied davon singen…
Die erste Nacht hab ich nicht besonders gut geschlafen, da meine Augen brannten.
Sie waren auch einigermaßen verklebt von der ganzen Tränenflüssigkeit, aber richtige Schmerzen hatte ich eigentlich kaum.
Einen oder zwei Tage später hat Dr. Lombardi dann die Augen noch mal kontrolliert und noch ein Epithelfädchen entfernt.
Den Rest der Woche haben wir Rom besichtigt.
Nach der OP
Zuhause angekommen fing ich mit meiner Therapie an.
Also, Bett verstellen wegen der Wasserader. Zahnarzttermin ausmachen. Medikamente einnehmen.
Eigentlich wollte ich sofort wieder in meine Vorlesungen, aber das war die ersten zwei Wochen nicht möglich. Meine Augen, vor allem das rechte, tränten ziemlich und waren auch immer gerötet. Weil die Rötung nicht verschwand, rief ich in Rom an und sprach mit Dr. Lombardi. Er sagte mir nur ich solle Geduld haben und die Augen einfach mit kaltem Wasser ausspülen.
Die Rötung und das Tränen wurden aber erst wesentlich besser, als ich meine Amalgamplomben entfernen ließ. Klingt komisch, aber das muss wohl wirklich zusammenhängen.
Meine Sicht war eigentlich schon seit dem Tag nach der OP um Längen besser und hat sich auch in den drei Monaten bis zum zweiten Termin nicht wesentlich geändert.
Zweiter Termin in Rom
Am 9. Januar gings dann wieder nach Italien.
Diesmal starteten wir von Nürnberg aus mit Air Berlin. Flug pro Person 88€.
Die Unterkunft hieß Budget Bed&Breakfast, kostete pro Nacht 70€ und ist durchaus empfehlenswert. Zwar nicht besonders groß, aber gut gelegen. Knapp 10 Minuten Fußmarsch von der Praxis entfernt.
Termin war dann am Montag, 10. Januar.
Es wurde erneut eine Bioresonanz-Untersuchung gemacht. Insgesamt hatten sich die Werte gebessert. Amalgam konnte nicht mehr festgestellt werden. Die Verstrahlung von der Wasserader war von 4 auf 2 zurückgegangen. Da diese aber komplett weg sein soll, hat Dr. Lombardi auch nicht operiert. Also habe ich in der Praxis noch zwei kleine „Kästchen“ bekommen. Die sollen Strahlungen neutralisieren, wobei eines davon am Körper getragen wird (wenn man unterwegs ist) und das andere im Schlafzimmer platziert wird.
Wenn ich Glück habe, dann verbessert sich mein rechtes Auge noch auf natürlichem Wege. Falls nicht, so müsse Dr. Lombardi noch eine kleine Korrektur mit zwei drei Schnitten machen.
Bin mal gespannt wie sich das bis zum März entwickelt. Dann ist nämlich der nächste Termin…
So, genug geschwafelt. Wer noch Fragen hat – einfach raus damit!
Gruß
Gerd
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Günter
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- Joined: 2003-06-03, 15:12
- KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen. - Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.
Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.
Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).
Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131 - Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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Re: Gerd: ARK-OP bei Lombardi, 10-2004
es wäre schön, wenn du deine Geschichte auch in deinem Profil hinterlegen könntest. Dann kann jeder nachlesen mit wem er es zu tun hat
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Ralph
- -
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Re: Gerd: ARK-OP bei Lombardi, 2004-10
erst mal Danke für Deinen tollen Bericht!
Bin auch von Lombardi operiert, auch ich habe Amalgan und zwar Haufenweise. Hast Du dir wirklich alles Amalgan entfernen lassen? Ich habe bestimmt 12 Füllungen, da muß ich 5 Wochen Urlaub und `n Kredi aufnehmen.
so long
Ralph
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Gerd1978
Re: Gerd: ARK-OP bei Lombardi, 2004-10
Ja, habe mir meine Füllungen entfernen lassen. Bei mir waren es 5 Stück. Habe aber auch gedacht, dass es mehr wären. Das Rausmachen war eigentlich nix besonderes. Obwohl ich ein ziemlicher Schisser bin, was Zahnarzt angeht, habe ich die Dinger ohne Narkose entfernen lassen. Bei mir hat der Zahnarzt immer zwei Füllungen in Abständen von einer Woche entfernt. Zudem habe ich noch ein homöopathisches Mittel bekommen, um das Amalgam aus dem Körper auszuleiten, weil es beim Entfernen gasförmig freigesetzt wird und eingeatmet wird.
Gekostet hat mich der Spaß 150€ für den Zahnarzt und 40€ für das Mittel.
Die Kasse hat sogar die Hälfte der Arztkosten übernommen (also auch 150€)!
Gruß Gerd
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Gerd1978
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Markus
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- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
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Re: Gerd: ARK-OP bei Lombardi, 2004-10
Da bin ich ja froh, dass es auch mal jemanden gibt, der auch mit Amalgam wieder gute Augen hat.
Ich bin ja auch alternativen Methoden nicht abgeneigt. Ich bin auch aufgeschlossen für ganzheitliche Betrachtung des Körpers bei einzelnen Problemen und ich kann sogar was mit Homöophatie anfangen. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt.
Wenn ich mir einen Kasten in die Hose stecken muss, der die böse Energie bekämpft, hört bei mir dann doch der Glaube an den Kram auf.
Die Wasserasertheorien sind mir auch sehr suspekt. Damit kann ich nicht viel anfangen.
VG MARKUS
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Frank B
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Re: Gerd: ARK-OP bei Lombardi, 2004-10
kann mich Ralph nur anschließen. Danke für deinen super Bericht. Klasse strukturiert, da fällt mir das Lesen leichter - kann mich im Text gut orientieren, Gesuchtes schneller wiederfinden.
Amalganfüllungen habe ich auch in umfangreicher Anzahl. Aber wie die Entfernung geht, hast Du ja auch gleich ausführlich beschrieben. Auch dafür vielen Dank.
Viele Grüße,
Frank
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
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Re: Gerd: ARK-OP bei Lombardi, 2004-10
Im allgemeinen möchte ich mal sagen, das was hier in diesem Forum entstanden ist und was die Leute hier machen ist Spitzenklasse. o-k
An Gerd im speziellen, ich habe dir noch ein paar Fragen mehr gestellt per Email, ich hoffe du benatwortest auch noch diese.
Danke
Tim
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Gerd1978
Re: Gerd: ARK-OP bei Lombardi, 2004-10
Hallo!
Ich hatte mit dem ganzen Wasserader- und Erdstrahlen-Zeug auch nichts am Hut. Aber mittlerweile hat sich meine Denkweise ein wenig geändert.
Das Problem hierbei ist, dass die Menschen über die Thematik nicht ausreichend informiert sind. Man muss sich selbst schlau machen.
Lies mal hier nach: http://www.baubiologe.de/
Ist ganz interessant finde ich.
Gruß Gerd
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Gerd1978
Re: Gerd: ARK-OP bei Lombardi, 2004-10
Am Sonntag werde ich mich zum dritten Mal nach Rom aufmachen. Laut Prof. Lombardi besteht die Chance, dass jetzt das rechte Auge nochmal korrigiert wird.
Wen von euch werd' ich denn am Montag treffen?
Gruß an alle...
Gerd
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Tim_OS_78
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Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
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Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
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