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(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)
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GdB eine Jobbarriere?
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Mart54
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- KC-Experience: Karrierebeginn 1973 - KPL 1991 re, 1997 li, 2022 li, 2024 li - Transplantatreaktion re 1994 - Korrektur-OPs mit Raffnähten 1993, 2013, 2014 - KK war in der ganzen Zeit nie stabil.
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- Experience with eyeglasses / lenses: erste KL 1973, nur rechts, war kaum auszuhalten.
1975 KL für beide Augen, Optiker Optenkamp Heilbronn, klasse Betreuung, Tragezeit 3 - 4 h/Tag, 1978 KL angepasst in der Uni Tübingen, hochgasdurchlässig, Tragzeit jetzt 10 bis 12 h/Tag, Wochenenden KL-frei.
1991 KPL re, danach nur noch KL li, re Korr. mit Brille. 1997 KPL li, danach nur noch Brille, zeitweise ein Auge nicht voll korrigiert wegen zu unterschiedlicher Glasstärken. 2013 neuer Versuch mit KL. KL fielen ständig aus den Augen. 2017 OP Grauer Star, jetzt nur noch Brille, aber schlechter Visus. Sklerallinsen seit April 2025 - Tragezeit ca 6 Stunden am Tag - Operationen: KPL 1991 re, 1997 li, 2022 li, DMEK 2024 li -
Korrektur-OPs mit Raffnähten 1993, 2013, 2014 -
Grauer Star re und li 2017 - Begeiterscheinungen: Transplantatektasie li u. re
Map-Dot-Fingerprint Dystrophie + Salzmannknoten li
Trockene Augen, hohe Lichtempfindlichkeit, Schatten an Buchstaben, Strahlenkränze um Lichtquellen, Nachtblindheit
Depression, Überlastung
Verschlechterung durch Stress - Mögliche Ursachen: Jeder möchte doch erben, ich hab! Meine Oma hatte auch KK.
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GdB eine Jobbarriere?
Im Laufe des Gespräch sagte er diesen, dass er wegen seiner Sehschwäche in GdB30 eingestuft worden sei und dass er vorhabe, eine Gleichstellung zu beantragen.
Einer der Betriebsräte riet ihm davon ab, mit der Begründung, dass ein GdB bzw. eine Gleichstellung bei einer evtl. späteren Bewerbung negativ gewertet werden würde, d. h. dass sich seine Aussichten, einen neuen Job zu bekommen durch den GdB bzw. eine Gleichstellung erheblich verringern würden.
Ist das die Inklusion, über die zurzeit so viel geredet wird?
Ich durfte mir vor ca. 40 Jahren Ähnliches anhören. Ich stand damals kurz vor meinem Technikerabschluss und hatte bzgl. Jobsuche Telefonkontakt mit einer Sachbearbeiterin des Arbeitsamts (heute Agentur für Arbeit). Als ich erwähnte, dass ich auf Anraten meiner Augenärztin einen Antrag auf MdE (seit1986 GdB genannt) gestellt habe, meinte diese, dass ich dies auf keinen Fall bei einer Bewerbung erwähnen sollte, da die Feststellung eines Erwerbsminderungsgrades meine Chancen auf einen Job erheblich reduzieren würden. Ich wurde damals mit MdE40 eingestuft, habe dies aber in den nachfolgenden Bewerbungen tatsächlich verschwiegen.
Nun zu meiner Frage: Wer von euch "durfte" ähnliche Erfahrungen machen?
Liebe Grüße
Martin
(Mahatma Gandhi)
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andreas
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- KC-Experience: Im Studium und im Beruf war es immer sehr anstrengend, mit den Kollegen mitzuhalten - trotz sehr großer Bildschirme und immer "vorne sitzen" bei Präsentationen. Feierabend war wirklich Feierabend; da war keine Kraft mehr für After-Work-Parties oder Work-Out im Fitnessstudio. Langes lesen oder schreiben von Texten war trotz aller Hilfsmittel anstrengend; oder lange Besprechungen mit Präsentationen.
Seitdem ich Rentner bin, kann ich mir meine Zeit / Pausen sehr viel großzügiger einteilen; trotz der regelmäßigen Struktur, die ich meinem Rentnerleben gegeben habe. - Keratoconus since: Die erste richtige Diagnose kam so 1978 - erst irregulärer Astigmatismus, dann Keratokonus. Bis zur richtigen Diagnose habe ich ca. 10 Augenärzte und 3-4 Jahre gebraucht. Seit ca. 2006 stabil in rechts Stufe II-III: links I-II; kaum Veränderungen bei Scanns in 4-6-Jahres-Abständen
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Re: GdB eine Jobbarriere?
Ich habe da persönlich auch schlechte Erfahrungen gemacht. Und das gerade im öffentlichen Dienst, der sich immer so sozial gibt und in dem es in jeder Stellenausschreibung heißt "Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt".
GdB bei Bewerbungen dort oder anderswo angeben ist keine gute Idee.
Wenn man einen Job hat und den Kündigungsschutz (ab 50% oder 30% plus Gleichstellung) haben möchte, sollte man es trotzdem machen. Es kann aber sein, dass man dann einen Aufhebungsvertrag angeboten bekommt.
#Psychische Beratung oder Therapie
Viele Ärzte und Beratungsstellen haben auch die Erfahrung gemacht, dass eine psychische Vorerkrankung ein Ausschlusskriterium z.B. für die Aufnahme in die Beamtenlaufbahn oder bei Unternehmen sein kann; selbst wenn diese nur in der Familie aufgetreten waren. Oder es wurden Beförderungen verwehrt. Natürlich wird das nie offiziell als Begründung dargelegt. Auch bei Versicherungen, z.B. private Krankenversicherungen oder Berufsunfähigkeitsversicherungen für Selbständige oder Freiberufler ist eine psychische Vorerkrankung oft ein Grund, nicht aufgenommen zu werden.
Von daher könnte man den Titel deines Beitrages erweitern auf
- „Psychische Vorerkrankung oder GdB sind eine Jobbarriere“.
Schade eigentlich……. aber so ist es leider immer noch im Arbeitsalltag.
Ich habe nicht den Eindruck, dass sich dass mal ändern wird.
Z.B.: https://www.wiwo.de/erfolg/management/t ... eitparkett
VG
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Mart54
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Re: GdB eine Jobbarriere?
vielen Dank für Deine Antwort.
Meine Erfahrungen in den 80ern waren für mich ein Schock; die Folgen waren ständige Angst vor Entdeckung und Power ohne Ende um meinen "Magel" zu verbergen.
Ein Aufhebungsvertrag nach Sehschärfeabfall, Leistungsverlust und meiner Hochstufung in GdB60 wurde mir trotzdem verpasst.
Hab deshalb bis heute einen Knacks in meinem Sinn - ein solches Erlebnis hebt ja nicht unbedingt das Selbstwertgefühl. Im Nachhinein betrachtet war der Vertrag nicht schlecht, aber damals war er ein totaler Niederschlag. Gott sei Dank waren da meine Frau und meine Töchter!!!
Morgen bin ich zu einem Gespräch meiner BSV-Bezirksgruppe eingeladen. Wir haben einen Landtagsabgeordneten zu Gast, der auch im Sozialauschuss des Landtags sitzt.
Das Gespräch ist nicht öffentlich, eigentlich nur für die Mitglieder der Bezirksgruppenleitung bestimmt, aber ich wurde eingeladen. Ich hoffe, ich kann das Thema "GdB und Jobbarriere" ansprechen und auch das Thema "Seheinschränkung und GdB" und auch den "Keratokonus".
Vielleicht schaff ich das; es gibt bestimmt noch andere Teilnehmer, die etwas sagen möchten.
Ich hatte in den letzen Wochen gute Kontakte zu meiner Bezirksgruppe. Meine Erfahrungen sind durchweg sehr gut, trotzdem ich mit meinem derzeitigen Durchblick (40 und 20%) schon wieder nicht mehr richtig dazugehöre. Aber, man kann mich dort brauchen und fordert nichts von mir.
Mir tun die Gruppe und die Leute sehr gut!
Zum Gespräch und auch über meine Erfahrungen mit meiner BSV-Gruppe berichte ich später.
Liebe Grüße
Martin
(Mahatma Gandhi)
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AmigaMann
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Re: GdB eine Jobbarriere?
ich denke, dass ein GdB auf jeden fall eine Jobbarriere ist.
Wenn man es aus Arbeitgebersicht sieht. Wieso sollte ein Unternehmen nicht 100% leistungsfähige Mitarbeiter haben wollen,
wenn es ausreichend 100% leistungsfähige Mitarbeiter gibt.
Bei einem Fussballspiel setzt der Trainer auch diejenigen ein, die fit sind und nicht die verletzt sind.
Kleine Firmen können sich behinderte Menschen gar nicht "leisten", wenn sie ihre volle Leistung nicht erbringen können, oder mehr als der Durchschnitt krankheitsbedingt ausfallen.
Unternehmen die wegen der Mitarbeiteranzahl eigentlich verpflichtet sind 5% behinderte Mitarbeiter zu beschäftigen, machen dies auch nur um sozial gut dazu stehen.
So denke ich, was meint ihr dazu?
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Mart54
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Re: GdB eine Jobbarriere?
ja, so wie Du die Sache beschreibst, sehen diese mit Sicherheit sehr viele Menschen. Ich denke, dass gerade in dieser Sichtweise die Gründe dafür liegen, dass ein GdB immer wieder zur Jobbarriere wird.
Willst Du mit Deinem Satz: „Wieso sollte ein Unternehmen nicht 100% leistungsfähige Mitarbeiter haben wollen, wenn es ausreichend 100% leistungsfähige Mitarbeiter gibt.“ sagen, dass eine Person mit einem GdB keine 100% Leistung im Job bringen kann? Echt lustig! Glaubst Du, dass ein Jurist, der im Rollstuhl sitzt, einen schlechteren Job macht, als ein Jurist, der keinen Rollstuhl braucht? Oder, dass ein sehbehinderter Disponent an einem Arbeitsplatz mit Vorlesesoftware, Screenreader, Vergrößerungssoftware usw. weniger Leistung bringt, als ein Disponent ohne Seheinschränkung?
Klar kann nicht jede Person an jedem Arbeitsplatz eingesetzt werden. Das gilt gleichwohl für behinderte wie für nichtbehinderte Menschen. Ich denke aber, dass sich ein blinder Mensch wohl kaum auf einen Job als FriseurIn bewerben wird.
Gott sei´s gedankt, hängt die Beschäftigung behinderter Menschen nicht ab vom Goodwill eines Arbeitgebers. Nein, diese Sache ist gesetzlich geregelt für private und öffentliche Arbeitgeber im Sozialgesetzbuch Neuntes Buch – Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen – im § 154 Pflicht der Arbeitgeber zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.
Der Staat lässt Arbeitgeber aber mit diesem Problem nicht allein. Er bietet Fördergelder an für Hilfsmittel, Arbeitsplatzeinrichtungen, Assistenz, Umbauarbeiten, Aus- und Weiterbildung ... Genaueres kannst Du der Broschüre entnehmen, die unter nachfolgendem Link zu finden ist:
https://www.arbeitsagentur.de/datei/dok_ba013802.pdf
Um diese Hilfen bekommen zu können, ist es aber notwendig, dass der betroffene Mitarbeiter einen GdB hat und diesen seinem Arbeitgeber mitteilt.
Ich habe den Beitrag „GdB eine Jobbarriere“ deshalb ins Forum gestellt, weil ich entsetzt darüber war, dass ein Mitglied eines Betriebsratsgremiums einem Kollegen davon abgeraten hatte, bei einem GdB von 30 einen Gleichstellungsantrag zu stellen. Begründung: Schwierigkeiten bei zukünftiger Jobsuche. Ich hatte vorher gedacht, dass Betriebsräte in Sachen Sozialgesetz doch wenigstens Grundkenntnisse hätten.
Wenn solche Tips aber Praxis sind, dann ist es wichtig dass man dagegen angeht, vor allem mit Infos zu den Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber. Diese zu kennen ist wichtig für Arbeitgeber und für Menschen mit GdB.
Beste Grüße
(Mahatma Gandhi)
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AmigaMann
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Re: GdB eine Jobbarriere?
Ich kenne einige Arbeitgeber, deswegen habe ich das mal so geschrieben.
Ich selber bin Arbeitnehmer und auch am überlegen einen GdB Antrag zu stellen.
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Mart54
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Re: GdB eine Jobbarriere?
es tut mir leid, wenn ich etwas „laut“ geworden bin.
Ich bin in einer Handwerkerfamilie aufgewachsen und durfte erfahren, wie man dort über Krankheit und Behinderung von Mitarbeitern denkt. Die Erziehung meiner Eltern, beide Jahrgang 1931, war zudem geprägt durch die Ideologie des Regimes, das bis 1945 bei uns das Sagen hatte.
Es hat mich viel Nachdenken und Mühe gekostet, mich aus dem Denken meiner Familie herauszulösen und es reizt mich zum Widersprechen, wenn ich die altbekannten Sätze hören bzw. lesen muss.
Ja, Du hast recht, dass viele Arbeitgeber ihrer Beschäftigungspflicht nicht nachkommen. Ich war sehr erstaunt, als ich hörte, dass dies auch im öffentlichen Dienst der Fall ist.
Trotzdem ist das Gesetz nicht bloße Theorie. Arbeitgeber, die ihrer Beschäftigungspflicht nicht nachkommen, haben eine monatliche Ausgleichsabgabe zu entrichten, die zur Zeit zwischen 140,- und 600,- Euro pro nicht besetzter Stelle liegt. Die Erlöse aus dieser Ausgleichsabgabe werden verwendet für Leistungen im Rahmen der Begleitenden Hilfe im Arbeitsleben und zum Zweck der Arbeitsförderung schwerbehinderter Menschen. Auch Ausgleichszahlungen dienen also der Sache.
Ich wünsche Dir alles Gute! Wenn Du einen Antrag auf GdB stellst, dann halte uns auf dem Laufenden darüber, und wenn Du Hilfe oder Tips dazu brauchst, dann gib einfach Bescheid! - das geht ja im Forum auch per Mail.
Liebe Grüße
Martin
(Mahatma Gandhi)
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Mart54
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1991 KPL re, danach nur noch KL li, re Korr. mit Brille. 1997 KPL li, danach nur noch Brille, zeitweise ein Auge nicht voll korrigiert wegen zu unterschiedlicher Glasstärken. 2013 neuer Versuch mit KL. KL fielen ständig aus den Augen. 2017 OP Grauer Star, jetzt nur noch Brille, aber schlechter Visus. Sklerallinsen seit April 2025 - Tragezeit ca 6 Stunden am Tag - Operationen: KPL 1991 re, 1997 li, 2022 li, DMEK 2024 li -
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Re: GdB eine Jobbarriere?
Beratung rund ums Sehen, aber auch zur Antragstellung für einen GdB, kannst Du bekommen bei einer Beratungsstelle von „Blickpunkt Auge“.
Diese Beratungsstellen gibt es in vielen Städten in Deutschland, vielleicht auch in Deiner Nähe.
Wo es eine Beratungsstelle gibt, die für Dich passt, findest Du unter folgendem Link: https://blickpunkt-auge.de/regionen.html
Ich war dort 2 Mal bei einer Beratung; einmal wegen Hilfsmitteln und einmal wegen einer Schulung zu „Lebenspraktischen Fähigkeiten“ und war mit den Beratungen und den erhaltenen Infos sehr zufrieden.
Liebe Grüße
Martin
(Mahatma Gandhi)
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