Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: https://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=6501

Hornhauttransplantation

Michael

Hornhauttransplantation

Post by Michael »

Hallo, ich habe seit ca. 5 Jahren einen Keratokonus auf dem rechten Auge. Ich habe auf diesem Auge mitlerweile 0 % Sehkraft. Das zweite Auge hat bis jetzt noch ca. 60 % und mit Brille 100 %. Dort ist der Keratokonus noch nicht ausgebrochen. Bis jetzt ist lediglich die Hornhaut etwas verändert wie mein Arzt sagte. Jetzt habe ich heute eine Überweisung zur Uniklinik in Düsseldorf bekommen um dort eine Blutprobe zu hinterlassen, daß wenn mein Auge noch schlechter wird sofort mit der Suche nach einer Spenderhornhaut begonnen werden kann.

Jetzt meine Frage, wer hat schon einmal eine Hornhauttransplantation gehabt und wie lange muß man im Durchschnitt warten auf das Transplantat? Und gibt es Regeln das man überhaupt für eine OP zugelassen wird (von wegen Ihr anderes Auge sieht doch noch mit Brille zu 100 %)? Mein Augenarzt sagte mir, daß ich dem Professor meine Ängste mitteilen sollte, das ich befürchte wenn ich zulange warten würde das auch das andere Auge fast erblinden würde, weil sonst wohl kaum eine Notwendigkeit für die Ärzte bestehen würde. Ich möchte einfach die OP durchführen solange ich noch mit dem anderen Auge sehen kann, weil ich weiß das es noch eine Zeit dauert bis das operrierte Auge wieder richtig sieht.

Für euere Antworten wäre ich dankbar (auch per Email)

Vielen Dank.... Michael
Niels

Re: Hornhauttransplantation

Post by Niels »

Hallo Michael,

ich habe (hatte) die gleiche Situation wie Du: Mit dem rechten Auge konnte ich aufgrund des KK nur noch Schemen (oder besser: viele, viele sich überlagernde Bilder) sehen, das linke Auge weist nur leichte Veränderungen auf und kann mit Brille auf 100% korrigiert werden. Die Diagnose KK wurde vor vier Jahren (nach einem Augenarzt-Wechsel) gestellt, als die Situation bereits so war wie vorstehend beschrieben. Die Augenärzte davor hatten jeweils nur eine unkorrigierbaren Astigmatismus festgestellt.

Habe mich dann nach einer Untersuchung in der Uni-Klinik Frankfurt auf die Warteliste für eine Transplantation setzen lassen. Nach ca. 2 1/2 Jahren bekam ich dann den ersten Anruf (Hornhauttransplantationen sind nicht gerade Schwerpunkt in Frankfurt, hier hat man wohl auch keine Hornhautbank, so dass jeweils bei "Verfügbarkeit" von Spender-Hornhäuten direkt operiert wird). Habe das ganze dann aber noch etwas herausgezögert (finde mich soweit mit meiner Quasi-Einäugigkeit gut zurecht). Nachdem ich mich dann Anfang diesen Jahres wieder zurückgemeldet hatte, war es dann bald soweit, am 14.März hat die Transplantation (perforierende Keratoplastik) stattgefunden.

Der "gute" Visus meines zweiten Auges hat weder bei der Aufnahme in die Warteliste noch bei der Wartezeit eine Rolle gespielt. Man muss ja auch immer die Gefahr bei fortgeschrittenem KK bedenken, dass die Hornhaut aufgrund der Ausdünnung von selbst reißt. Und eine Not-OP mit nicht optimaler Spender-Hornhaut ist keine gute Voraussetzung für den Heilungsverlauf. Diese Gefahr war bei mir vor der OP durchaus akut. Das solltest Du auch von Deinem behandelnden Arzt beurteilen lassen.

Eine HLA Analyse ist bei mir auch nicht durchgeführt worden, dies scheint wirklich nur bei Risikofällen (wie in einer anderen Antwort beschrieben) gemacht zu werden.

Zu den Methoden der Transplantation - lamellierend oder perforierend - gibt es anscheinend unterschiedliche Ansichten. Ich meine, vor einiger Zeit bei meiner Recherche auf Aussagen gestoßen zu sein, dass die lamellierende Transplantation (langfristig) nicht geeignet ist, da sie den KK nicht stoppt.
Aus meiner Sicht ist eine lamellierende Transplantation durchaus mit der perforierenden Vorgehensweise in der Schwere des Eingriffs und der Heilungsdauer vergleichbar. Hier muss man wohl Chancen (längere Lebensdauer) und Risiken (zweite Operation sofern die lamellierende TP keinen langfristigen Erfolg hat).

Was die Lebensdauer von Transplantaten bei perforierender Transplantation angeht differieren die Aussagen aber stark. Sowohl meine Augenärztin als auch die Ärzte im Krankenhaus kennen (aus eigener Erfahrung) keine begrenzte Haltbarkeit, sofern der Spender in einem dem Empfänger entsprechenden Alter war. Habe auch im Internet viele Beispiele von langer Haltbarkeit gesehen.

Bei mir ist bisher alles soweit gut verlaufen, das subjektive Sehen ist schon viel besser als vor der OP, objektiv stehe ich bei 20+% mit Brillenkorrektur. Das Fädenziehen soll noch einiges bringen, da derzeit die Hornhaut aufgrund der Spannungen noch etwas faltig liegt.Auf jeden Fall erlebe ich - wie oft beschrieben - auch starke Schwankungen in der Sehfähigkeit.

Der Gedanke daran, mit dem Auge in vielleicht einem Jahr wieder einigermaßen normal sehen zu können (nachdem ich mich schon ziemlich an die Einäugigkeit gewöhnt hatte) macht mich jedenfalls manchmal richtig euphorisch.

Gruß,
Niels
Michael

Re: Hornhauttransplantation

Post by Michael »

Hallo Niels,

naja, ich weiß noch nicht viel über die lam. Keratoplastik aber ich werde jetzt erstmal Termine bei Kliniken machen und mich mit meinem Augenarzt unterhalten. Ich möchte jetzt auch mal Klarheit haben was die genauen Vor- und Nachteile der versch. OPs sind.

Ich bin echt froh auf einem Auge noch sehen zu können. Eines würde mir auch vollkommen genügen. Es stört mich zwar auch manchmal aber ich bin echt dankbar das ich noch mit "einem" sehen kann.

Gruß Michael
Niels

Re: Hornhauttransplantation

Post by Niels »

Hallo Michael,

ich hatte mich jetzt nochmal ein bißchen im Internet umgeschaut. Nach allem was ich dabei so gesehen habe, scheint die tiefe lamelläre Keratoplastik ja eher noch im Forschungsstadium zu sein, wobei eben gerade Professor Krummeich/Bochum der aktivste, wenn nicht sogar der einzige ist, der dieses Verfahren derzeit anwendet. Die Intention hört sich ja wirklich stichhaltig an, insbesondere die Nicht-Eröffnung des Auges ist sicher ein sehr gewichtiges Argument. Aber auf der anderen Seite gibt's halt auch andere mögliche Komplikationen (die auch in Darstellungen von Prof. Krummeich erwähnt werden), insbesondere die mögliche Narbenbildung zwischen der erhaltenen Hornhautschicht und dem Transplantat. Auch gibt es wohl einen gewissen Prozentsatz von Patienten, wo aus noch nicht erklärbaren Gründen die Sichtbesserung nur gering ausfällt bzw. sich sehr langsam entwickelt.
Was das Argument der längeren Haltbarkeit des Implantats angeht, stand in einem der Artikel (ich meine auch von Prof. Krummeich), dass die lamelläre KP Vorteile hat, wenn die Endothelzellen des Implantats geschädigt (oder nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden) sind. Wenn ich's richtig verstehe bauen sich die Endothelzellen im Laufe des Lebens bei jedem Menschen ab. Genau deswegen sollte das Alter des Spenders eben in etwa mit dem des Empfängers zusammenpassen. Dieses Kriterium müßte also bei einer lamellären KP nicht so beachtet werden wie bei einer perforierenden.


Wenn man mehrere Kliniken vergleicht - ich selbst hab mich halt für die wohnortnahe Lösung entschieden, fühl mich in Frankfurt aber auch gut behandelt (der Hornhautbereich wird gerade ausgebaut mit eigener Sprechstunde etc.) - gibt es denke ich folgende wesentliche Entscheidungskriterien: Erfahrung (wieviele OPs/Jahr, welcher Operateur), Operationsverfahren (bei perforierender KP sollte die OP mittlerweile wohl möglichst mit Laser durchgeführt werden), Verfügbarkeit von passenden Spenderhornhäuten (eigene Hornhautbank - Wartezeit!, Abgleichskriterien Spender - Empfänger).
Aus den Informationen im Internet hört sich für mich auch z.B. die Uniklinik Erlangen sehr gut an, hier scheint es ein Forschungsschwerpunkt zu sein, die Operationen sind relativ häufig (>300/Jahr wenn ich mich recht erinnere) und man hat eine eigene Hornhautbank. Habe diese Klinik hier im Forum noch nicht erwähnt gefunden.

Alles Gute bei der Suche,
Niels
Thomas

Re: Hornhauttransplantation

Post by Thomas »

Hallo Michael,

ich habe eine Hornhauttransplantation auf dem linken Auge hinter mir. Anfang Januar war ich auch in Düsseldorf zur Voruntersuchung und muß sagen, daß man dort wirklich nur eine Nummer ist. Ich wurde zwar über die Behandlung aufgeklärt, nicht jedoch über mögliche Alternativen. In Düsseldorf wäre bei mir eine perforierende, d. h. durchgreifende Hornhautverpflanzung durchgeführt worden. Man sagte mir, daß diese eine durchschnittliche Haltbarkeit von 10-15 Jahren hat und man dann ein neues Transplantat benötigt. Die Wartezeit in Düsseldorf liegt bei durchschnittlich gut 6 Monaten, weil die dort nur auf die "hauseigene" Hornhautbank zurückgreifen. Ich wollte aber unbedingt eine zweite Meinung haben und wandte mich an Dr. Krumeich aus Bochum. Hier wurde man sofort ganz anders und intensiver aufgeklärt. Außerdem sagte Dr. Krumeich, daß er bei mir eine lamelläre Transplantation durchführen wird. Diese schließt eine evtl. später erforderlich werdende perforierende Keratoplastik nicht aus. Das sieht folgendermaßen aus: Die Hornhaut besteht aus 5 Schichten, bei denen er nur die obersten 4 entfernt und die letzte Schicht, das Endothel stehen läßt (das ist ziemlich Fuckelarbeit, wenn man bedenkt, daß die Hornhaut nur 0,5 mm dick ist!!!). Dies ist die Zellschicht, die für die Nährstoffversorgung der Hornhaut eine ganz wichtige Rolle spielt. Bei der durchgreifenden Transplantation wird diese mit entfernt und mit der Spenderhornhaut übertragen, es entsteht hier ein direkter Kontakt mit dem Auge. Vorteil der lamellären Keratoplastik ist, daß praktisch keine Abstoßung erfolgen kann (kein direkter Körperkontakt, da das eigene Endothel stehen bleibt) und eine weitaus längere Haltbarkeit besteht, da sich bei der durchgreifenden Keratoplastik die Endothelzellen des Spenderorgans langsam aber sicher abbauen.

So habe ich mich für eine Operation bei Dr. Krumeich entschieden. Er führt diese entweder ambulant oder auch stationär durch. Der OP-Termin war der 26.02., es heilte alles sehr gut an, dann stellte sich aber nach ca. 2 Wochen heraus, daß die oberste Schicht, die Epithelschicht, sich nicht richtig entwickelte, und eine leichte Trübung eintrat, die das Sehen beeinträchtigte. Mein Augenarzt sagte, daß es solch eine Komplikation geben kann, die aber selten vorkommt. So wurde ich am 01.04.03 noch einmal operiert, und diesmal ist alles glatt gegangen. Vergangenen Freitag erreichte ich mit Brillenkorrektur bereits einen Visus zwischen 40 und 50 %, es bessert sich meiner Meinung nach täglich. Weiterhin habe ich mich für die ambulante OP entschieden, denn zu Hause finde ich, kann man irgendwie besser "krank feiern" (insgesamt nach der OP war ich 2 Wochen berufsunfähig, dann gings wieder). Da Dr. Krumeich mit verschiedenen Hornhautbanken, u. a. auch in den USA, zusammenarbeitet, ist bei ihm die Wartezeit sehr gering, sie liegt bei etwa 2 Wochen.

Ich hoffe, das war nicht zu viel.

Viele Grüße
Thomas
Edeltraud

Re: Hornhauttransplantation

Post by Edeltraud »

Hallo Michael,
behandelt Dr. Krumeich auch Kassenpatienten oder nur Privatversicherte ?
Wird die OP in Vollnarkose durchgeführt?
Ich werde dieses Verfahren auf jeden fall mit meiner Ärztin besprechen
Ich stehe z. Zt. in AC auf der Warteliste. D ist aber auch im Gespräch.
Das stimmt, dass man in so einer Klinik nur eine Nummer ist.
Meine erste Untersuchung in AC verlief äußerst kurios ab.
Wie findet eigentlich eine Typisierung statt.
Bei mir ist noch eigentlich nichts Besonderes, außer Gespräche und Topografie, gemacht worden
also kann ich logischerweise noch gar nicht so richtig auf der Liste stehen
Gruß
Edeltraud
Ulrike

Re: Hornhauttransplantation

Post by Ulrike »

...zur HLA-Typisierung kann ich nach Auskunft des Leiters der Hornhautbank der LMU München folgendes sagen:
eine Typisierung ist lt. Aussagen der Klinik hier nur bei Hochrisikotransplantationen (sprich Vaskularisatione, d. h. Einwachsungen von Blutgefäßen in die Honrhaut und dadurch bedingtes erhöhtes Abstoßungsrisiko)oder nach bereits erfolgter Abstoßung nötig. eine HLA-Typisierung senkt laut Aussagen des Leiters der Hornhautbank das Risiko einer eher geringen Abstoßungsmöglichkeit im Gegensatz zu soliden Organen (Herz, Leber...) nicht weiter.
Dies bestätigte auch der Operateur meines Mannes aus den USA.

Düsseldorf war laut Aussagen von Aachen eines der Zentren in der BRD, die noch neben Aachen geeignet wären, eine HTPX durchzuführen....Ich denke mal, dass man Vertrauen fassen muss und wenn man vom Bauch her ein gutes Gefühl hat, dieses Zentrum oder Arzt dann wählt. Ein gewisses Unbehagen wird sicherlich immer bleiben, nur hätte ich persönlich mehr Zutrauen zu einem Operateur mit großen Patientengut als einem Zentrum, die wenig Transplantationen/Jahr machen.

Euch allen alles Gute!
Michael

Re: Hornhauttransplantation

Post by Michael »

Danke euch allen für euere Antworten. Ich habe da noch eine Frage. Wie alt seit Ihr eigentlich (wenn ich fragen darf)? Ich werde dieses Jahr 26. Mein Arzt sagte mir das eventuell die Ärzte die OP soweit wie möglich nach hinten schieben würden, da die Transplantation normalerweise nur ein mal gemacht werden könnte. Oder habe ich das falsch verstanden? Weil, wenn ich das richtig gelesen habe wird nach 10 - 15 Jahren eine zweite OP nötig da die Hornhaut dann nachlässt.

Gruß

´Michael
Ulrike

Re: Hornhauttransplantation

Post by Ulrike »

Mein Mann ist Patient und ist 36 Jahre, er wird nächste Woche operiert!
Drückt uns die Daumen!
lg
Thomas

Re: Hornhauttransplantation

Post by Thomas »

Hallo nochmal,

ich versuche jetzt einfach mal alle Eure Fragen in einer Antwort zusammenzufassen. Dr. Krumeich aus Bochum behandelt auch ganz normale Kassenpatienten, so wie ich auch einer bin. Er hat ein spezielles Instrument zur Hornhauttransplantation entwickelt, das sog. geführte Trepansystem, das bei der Transplantation zum Einsatz kommt. Hier kommt eine Einwegklinge zum Einsatz. Den Einsatz dieses Instrumentes kann er mit der Kasse nicht abrechnen, daher mußte ich 62,- € der OP selbst tragen, aber das war es mir wert, zumal man mit Hilfe dieses Instrumentes wohl noch genauere Schnitte machen kann als üblich, und das war bei meiner Art, der tiefen lamellären Keratoplastik, ganz wichtig. Die Haltbarkeit eines Transplantates kann unterschiedlich sein. Eine tiefe lamelläre Keratoplastik ist eine permanente Maßnahme (Haltbarkeit >30 Jahre bis lebenslang) da das eigene Endothel die Nährstoffversorgung der Hornhaut übernimmt (siehe meinen vorherigen Beitrag), bei einer perforierenden Keratoplastik ist oft (aber nicht immer) nach 10-15 Jahren die Endothelzellschicht soweit abgebaut (es existiert kein eigenes, sondern nur Spenderendothel bei dieser Art der OP), daß kein gutes Sehen mehr möglich ist. Dann wäre eine neue OP nötig. Das ist grundsätzlich mehrfach möglich, aber nicht beliebig oft. Ein Problem ist, daß der Schnitt i. d. R. einen größeren Durchmesser haben muß als bei der ersten OP, weil ja der Schnitt verheilt ist und sich eine feine Narbe gebildet hat. Schaut doch mal unter http://www.augenoperation.de nach, das ist Dr. Krumeichs Website. Die OP wird bei Dr. Krumeich normalerweise unter örtlicher Betäubung durchgeführt, kann aber auch in Vollnarkose stattfinden, dann aber nicht ambulant.

Ich kann Euch nur raten, zunächst eine tiefe lamelläre Keratoplastik zu versuchen (ist normalerweise bei Keratokonus bis Stadium III möglich), denn auch wenn diese mißlingen sollte, wird dadurch eine perforierende Keratoplastik nicht beeinträchtigt. Dieses Verfahren führen jedoch leider nur sehr wenig Ärzte durch.

Viele Grüße
Thomas

PS. Ich bin 26 Jahre alt.
Michael

Re: Hornhauttransplantation

Post by Michael »

Hallo Thomas,

sag mal was meinst du mit PHase 3? Ich bin da nicht so auf dem laufenden.

Meine Angst ist folgende: An einer Uniklinik machen die Ärzte nichts anderes als diese OPs und haben viel Erfahrung. Über diese Praxis weiß ich leider nicht besonders viel und habe große Angst das bei dieser OP was schief gehen könnte.

Aber ich bin auf jedenfall sehr neugierig auf diese Methode.

Gruß

Michael