Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: viewtopic.php?t=6501

Daniel: ARK-OP, Lombardi, 2004-10

Daniel
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Daniel: ARK-OP, Lombardi, 2004-10

Post by Daniel »

Hallo Miteinander,

ich möchte mich nun auch mal kurz zu Wort melden. Ich bin ja am 11.10.2004 zusammen mit Klaus, Anja, Jakob, Stefan und Gerd in Rom gewesen.

Anja, ich gratuliere Dir zu Deinen sehr guten Ergebnissen, ich bin wirklich sehr neidisch. Leider sind wir uns nicht über den Weg gelaufen, Du warst gerade bei Prof. Lombard im Behandlungszimmer, als ich die Praxis betreten habe.
Na ja, vielleicht lernt man sich ja beim nächsten Besuch mal kennen.

Nun, bis auf Klaus und Anja sind wir alle am Montag Abend operiert worden.
Es war nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe.
Gerd1978

Re: OP-Bericht Daniel M. die 1. von ?.

Post by Gerd1978 »

Hey Daniel!
Na, wie gehts dir mittlerweile? Ich werde mit meinem Bericht noch ein bissl warten, bis es sich bei mir stabilisiert hat.
Wie klappt's mit dem Studium?

Gruß Gerd
Anja_1
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Re: OP-Bericht Daniel M. die 1. von ?.

Post by Anja_1 »

Hi Daniel!

Schade, dass wir uns verpasst haben! Aber wir waren ja nicht das letzte Mal in Rom :grin:

Würde mich freuen, wenn Du noch etwas zu Deinen Werten (vorher/nachher) und den Veränderungen schreiben könntest! Und natürlich wie es Dir momentan geht, etc.!

Wünsch' Dir eine gute Besserung!

@Gerd: Dir natürlich auch alles Gute für den Heilungsprozess! Schön, dass Ihr ein Lebenszeichen von Euch gegeben habt :grin:

Grüßle, Anja
Gerd1978

Re: OP-Bericht Daniel M. die 1. von ?.

Post by Gerd1978 »

Hallo Anja und Danke für deine Glückwünsche!
Da mich im Moment in den Bildschrim schauen noch anstrengt, muss ich mit einem Bericht leider noch ein wenig warten. Er folgt aber bestimmt...

Gruß Gerd
Daniel
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Re: OP-Bericht Daniel M. die 2. von ?.

Post by Daniel »

Hallo Miteinander,

da bin ich noch einmal!

Anja, selbstverständlich werde ich nun etwas ausführlicher berichten.

Ich bin überrascht, daß mein "angefangener Bericht" überhaupt abgeschickt worden ist, als mein Rechner abgeschmirt worden ist, und ich nicht mehr ins Netz gekommen bin. Der Bericht so wie Ihr ihn gelesen habt, hat ja überhaupt noch keine Aussage! Wirklich witzig!! :grin:

Also, wie gesagt war die OP nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Meine Werte sind Folgende gewesen:

Vor der OP:

Links ohne Brille keine 10%, mit Brille auch keine 10 %
Rechts ohne Brille keine 10%, mit Brille ca 90 - 100%, jedoch in Verbindung mit einer Doppelsiichtigkeit, und einem enormen Kontrastverlust von Objekten und Gesichtern, wenn helle Lichtquellen, óder weiße Flächen als Hintergrund dienten.

Hornhautdicke links: 410 Microns
rechts; 430 Microns

Von Prof. Lombardi festgestelltes Keratokonusstadium 3-4.

Dann kam die OP, und ich war wirklich sehr enttäuscht!

Ich gebe in den folgenden Zeilen keine Bewertung ab, sonder schildere nur meine Erfahrungen des ersten Besuchs, und den Zustand, in dem sich meine Augen zur Zeit befinden.
Alle anderen, die an diesem Abend operiert worden sind, hatten bereits deutliche Verbesserungen zu bekunden, und haben die OP auch ganz gut vertragen!

Bei mir hatte sich überhaupt nichts verbessert, und ich hatte extreme Augenschmerzen über einen Zeitraum von 4 Tagen.
Leider hat Prof. Lombardi bei mir im linken Auge die Hornhaut an einer kleinen Stelle durchtrennt, was anscheinend an einer etwas geringeren Dicke gelegen hat. Er hat mich einen Tag beobachtet, und hatte gehofft, daß Stelle von allein wieder zuheilte, was jedoch nicht geschag. Er hat mir am darauffolgenden Tag eine Luftblase unter die Hornhat geblasen. Dieses Luftkissen, sollte die durchtrennte Stelle stabiliesieren. Ich lag an diesem Tag fast 5 Stunden auf dem OP-Tisch und habe bei schöner itlienische Musik versucht ein wenig zu schlafen, doch jeder, der von Euch bereits auf diesem Tisch gelegen hat, weiß daß dies eigentlich nicht möglich ist, und die Rückenschmerzen haben mir dann letztendlich sehr kreative Liegepositionen einfallen lassen. Prof. Lombardi wollte mich für diesen Zeitraum zur Beobachtung vor Ort haben, und schauen, ob die Luftblase hält, und das Auge nicht genäht werden muß. Desweiteren habe meine Augen auch diesem Tag noch sehr viel Fibrin produziert, welches mir regelmäßig entfernt worden ist.
Er hat mich dann am Abend entlassen, und ich bin totmüde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag sollte sich entscheidenk, ob ich nacht Hause fahren darf, oder ob er das Augen nähen muß, und ich bis zum daruaffolgenden Montag in Rom hätte bleiben müssen.

Doch ich hatte "Gott sei Dank" etwas mehr Glück als Klaus, denn die Luftblase hatte gehalten, ...

(Dem Klaus und seiner Freundin möchte ich hiermit noch einmal recht herzlich danken, denn ich hätte die beiden bei Problemen jederzeit anrufen können, und sie wären vorbeigekommen! Also vielen Dank!! Auch Gerd und seiner Freundin vielen Dank, da sie mich nach der OP zum Notti a Roma gebracht haben.
Leider hatte sich meine Begleitung kurzfristig nicht mehr freinehmen können, und ich war wirklich froh, daß so jemand wie Klaus da gewesen ist, da man mit zwei operierten Augen doch ganz schön zu tun hat. Ich kann daher nur jedem raten, der zum ersten mal nach Rom fährt, und noch nicht weiß was auf Ihn zukommen wird, diese Reise nur in Begleitung anzutreten.)

... und ich könnt nach Hause fahren. Das Linke Auge hat mehrere Tage enorm geswchmerzt, und auch heute, nach einer Woche und 2 Tagen, fühlt sich die durchtrennte Stelle immer noch wie ein extrem großes Sandkorn an, daß man nicht aussülen kann, und tut weh.
Doch es wird anscheinend etwas besser, denn die Rötung läßt nun ein wenig nach.
Das rechte Auge, tut nicht mehr weh, es sei denn man bewegt die Augen sehr schnell, und man muß Niesen, was im Moment ja leider noch tötlich für die Augen ist, und eigentlich nunbedingt vermieden werden sollte, aber es ist nun leider nicht mehr Sommer!

Nun Prof. Lombardi hat links ca 20 und rechts ca 15 Schnitte gemacht. Die topographischen Aufnahmen sahen direkt nach der OP auch gar nicht so schlecht aus, was aber normal ist. Auch hatte ich eine Sichtbesserung auf beiden Augen feststellen können, die bereits berüchtigte Digtitaluhr an der Wand im OP konnte ich allerdins lesen.

Nun nach einer Woche, habe ich die OP ganz gut verarbeitet, und es gibt wieder Momente, in denen ich nicht nur an die Augen denke. :grin:

Leider muß ich Euch aber nun am Schluß mitteilen, daß sich bei mir bis heute überhaupt keine Verbesserung eingestellt hat, und ich eher noch schlechter als vorher sehe. Ohne Brille geht leider gar nichts! Und ich kann mir nicht vorstellen, daß ich in den nächsten drei Wochen der Heilungsphase einen deutlichen Besserungsschub bemerken werde. Ich würde mich jedenfalls rieseig freuen.

Ich werde nun "ganz brav" die hömeopathische Therapie durchmachen, mich von den Aflatoxien befreien und das Amalgan ausschwemmen.
Ich hoffe, daß ich dann Clean bin, und sich meine Energien wieder geordnet haben. (Schildrüse, Leber, und Neigung zur stark vergrößerten Prostata hatte Herr Dr, Tomasssini neben Wasseradern bei mir festgestellt, was dies bedeutet weiß ich leider bis heute noch nicht?!) Wie ich daß Problem mit den Wasseradern beseitigen soll, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht so genau, da ich vor 3 Monaten erst in ein kleines 12 m² Zimmer in einer WG in München gezogen bin, und ich nocht nicht weiß, ob das Wasseraderproblem in diesem Zimmer vorhanden ist. Desweiteren hat man auf 12 m² leider auch nicht so viele Möglichkeiten, und wahrscheinlich als Student auch nicht das Geld, eventuelle Lösungen wirklich auszuführen.

Nun, ich hoffe, daß ich in 2-3 Montaten diese Therapie erfolgreich abgeschlossen habe, und ich dann bei Prof Lombardi eine Korrektion erfharen werde, denn der JETZT-Zustand ist eigentlich nicht haltbar. Im Moment wäre die eigentliche Verbesserung nur die angestrebte und hoffentlich auch erreicht Stoppung des Keratokonus !

Desweiteren sehe ich sehr oft dunkle, schattige Schlieren im Sichtfeld, die sich je nach Bewegung des Auges durch das Sichtfeld bewegen. Was ist das?
Hat jemand von Euch ähnliche Probleme, oder weiß jemand woher dies kommt? Prof. Lombardi meint, daß dies nicht so schlimm sei, und dies viele Menschen hätten. Dieses Problem fällt mir allerdings in den letzten Wochen immer häufiger auf. (Ist dies ein Problem auf dem Auge (zähe Tränenflüssigkeit) oder eines im Auge???))
Ich bin schon kurz davor einen Augenarzt hier in Deutschland aufzusuchen, (Augenklinik am Marienplatz - in München) ich weiß allerdings nicht, was er zur Mini-ARK sagen wird!

So es ist nun schon recht spät, und ich muß morgen wieder in die Uni.
Ich hoffe ich habe Euch nicht allzu sehr gelangweilt.
Für die Zukunft würde ich mir eine deutliche Sichtverbesserung, und nicht ganz so ein depressives Ergebnis wünschen.

Ich wünsche allen anderen mit mir Operierten, und allen die noch operiert werden alles Gute und gute Besserung!

Ich halt Euch auf dem Laufenden!

Also dann EIN SEHEN FÜR ALLE KCler!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :grin:

Viele Grüße

DER DANIEL 8)
Daniel
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Re: OP-Bericht Daniel M. die 2. von ?.

Post by Daniel »

Hallo,

ich bins noch mal! Ausversehen habe ich zu früh auf "absenden" geklickt, und Ihr habt diesen Bericht nun leider mit vielen Fehlern und ungünstigen Formulierungen lesen müssen.

Die Digital-Uhr habe ich übrigens nach der OP NICHT lesen können!!!!!!!

Es ist anscheiend einfach schon zu spät!

SORRY!!

Viele Grüße

Der Daniel
Jackob
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Re: OP-Bericht Daniel M. die 1. von ?.

Post by Jackob »

servus Daniel,
ja mir gehts ähnlich links seh ich bisl besser als davor aber rechts nicht sondern eher schlechter. Leider seh ich mit Brille 0 komma o besser egal ob 0,5 oder 17 dio. Naja wird schon besser werden. halt mich auch an die Therapie und schau das ich Ende Dezember iweder nach Rom kann und mich dann über die Feiertage zu erholen.
Gruß und halt die Ohren steif
Jackob
arnie
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Re: OP-Bericht Daniel M. die 1. von ?.

Post by arnie »

Ich hab mal eine Frage an euch beiden und auch alle anderen natürlich. Lasst euch Zeit mit der Antwort. Ich werde mir erst im Januar einen Termin in Rom geben lassen.
Glaubt ihr an die Therapie, die euch empfohlen wurde? Ich meine, Amalgam ausschwemmen ist sicher sehr wichtig, wenn es denn mit dem Mittelchen klappt, aber bei Wasseradern wird es schon komisch. Daran glauben tue ich nicht wirklich. Daniel, ich kann dich super gut verstehen, dass du dir Gedanken machst.
Was passiert eigentlich, wenn man nicht umziehen kann, also die von Lombardi genannte Ursache nicht beseitigen kann? Operiert er dann überhaupt noch?
Bei mir werdem sicher die Amalgamfüllungen thematisiert. Aber was soll ich machen, erst das Auge operieren oder erst die Füllungen raus?
Zum Glück bin ich mit dem Studium fertig, aber was macht einer, der überhaupt kein Geld hat, sich z.B. Keramik einzusetzen?
Gruß
Arne
Filu28

Re: OP-Bericht Daniel M. die 1. von ?.

Post by Filu28 »

Hallo,

hab ich das jetzt richtig verstanden, dass Prof. Lombardi den Amalganfüllungen und Wasseradern schuld gibt??

Also wenn das so ist, dann kann ich nur sagen, dass ich keine Amalganfüllungen habe und trotzdem Keratokonus bekam.
Übrigens glaube ich an diesen ganzen Schwachsinn nicht.

Da kommt mir die Einstellung von Lombardi schon ein bißchen seltsam vor.

Gruß Manni
Gerd1978

Re: OP-Bericht Daniel M. die 1. von ?.

Post by Gerd1978 »

O.K. Ich versuch, das hier mit dem Amalgam und dem Wasser mal etwas zu klären...
An dem Keratokonus ist laut Auffassung von Prof. Lombardi und dessen Team ein spezieller Erreger (Virus) Schuld. Die Strahlung, die von den Wasseradern ausgeht und das Quecksilber in den Amalgamplomben sind sowohl "Nährboden" für den Erreger als auch Hindernisse bei der anschließenden natürlichen Heilung des ganzen Organismus und vor allem der Augen.
Durch das Bioresonanzverfahren, das in der Praxis von Dr. Tomassini (Kollege von Lombardi) durchgeführt wird, wird der Erreger abgetötet und gleichzeitig verschiedene schädigende "Quellen", wie eben Wasseradern, Quecksilber oder auch anderes festgestellt.
Man erhält einige homöopathische Medikamente, deren heilende Wirkung aber wie gesagt davon abhängt, wie gesund man lebt - sprich ohne Strahlung von Wasseradern, Quecksilber aus Amalgamplomben, etc...
So, hoffe ich hab ein wenig helfen können. Wenn mich jemand korrigieren möchte oder etwas zufügen will, dann bitte keine Hemmungen ;-)
Dr. Lombardi hat uns nämlich so viel erklärt, das bekomm ich im Leben nicht mehr alles zusammen...

@Arne
Das Amalgam muss natürlich schon vom Zahnarzt entfernt werden. Am besten schaust du mal nach, ob es bei dir einen gibt, der mit homöopathischen Mitteln arbeitet. Dann wird das Quecksilber beim Entfernen nicht vom Körper aufgenommen, sondern eine "Ausleitung" mittels eines vorher einzunehmenden Medikaments gelegt.
Lass dir das Zeug am besten bald entfernen. Kunststoff ist billiger als Keramik (kostet etwa 1/10).
Wegen der Wasseradern kann man sich auch einen sog. Neutralisationsstab besorgen oder eine Art Kästchen. Hab mich auch noch nicht näher damit befasst, aber es gibt zumindest etwas, wenn man das Bett nicht verstellen kann.

@Manni
Dr. Lombardi überlässt es jedem selbst, ob man ihm seine Philosophie abkauft oder nicht. Man muss die Bioresonanz-Untersuchung auch nicht machen. Aber es wird einem dazu geraten.
An Wasseradern hab ich vorher auch nicht geglaubt, aber ein Kumpel von mir hat scheinbar die Gabe, die Dinger zu finden. Und er hat außer der Wasserader, die direkt unter meinem Kopfkissen verlaufen ist noch sämtliche Wasserleitungen in unserem Garten gefunden...

Gruß Gerd
Waldi83

Re: OP-Bericht Daniel M. die 1. von ?.

Post by Waldi83 »

Kannst mal Kupferblech unter die Matraze schieben :lol:
Ich glaub auch nicht an diesen Unfug. Amalgam hab ich auch keins.
Erst letzte Woche Mittwoch kams im Fernsehen. Es gibt keine "Wasseradern". Das Grundwasser kommt bei uns flächig vor und nicht in Adern. Und das es so viele unterirdische Bach-oder Flußläufe gibt, halte ich auch für unwahrscheinlich.
Lustig war der Test mit den Rutengängern. Jeder hat woanders Wasser gefunden. Anscheinend gibts aber unter der ganzen Wiese flächig Grundwasser. Gefunden haben dies ja, aber in Adern :roll:
http://www.daserste.de/wwiewissen/
Anja_1
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Re: OP-Bericht Daniel M. die 1. von ?.

Post by Anja_1 »

Also ehrlich gesagt weiß ich bis heute auch noch nicht so recht, was an dieser Bioresonanz dran ist oder nicht. Gemacht habe ich sie trotzdem bei jedem Besuch in Rom und Dr. Thomassini hat auch die ein oder andere Kleinigkeit gefunden und dann abgetötet. Bei solchen Dingen ist es ja immer so ne' Ansichtssache, vorallem ist es schwierig anhand von Fakten nachzuweisen. Aber wie oft stößt die Schulmedizin an ihre Grenzen und die homöopathische erziehlt Erfolge?

Letztendlich habe ich die Fakten was meine deutlichen Verbesserungen der Visuswerte angeht. Ob das jetzt "nur" an den OP's von Professor Lombardi liegt oder eventuell teilweise auch an der Therapie auf Basis der Bioresonanz - spielt für mich nicht so eine große Rolle. Für mich ist/war es wichtig eine Lösung gegen Keratokonus zu finden und so wie es aussieht kann Professor Lombardi die Lösung sein...

Grüße an Euch da draußen!
Anja
chriztian

Re: OP-Bericht Daniel M. die 1. von ?.

Post by chriztian »

Hallo Daniel,

wollt mal wieder nachfragen wie es denn im Moment so geht? Hat sich bei dir nun auch eine Verbesserung eingestellt?
Wünsche dir auf jeden Fall weiterhin gut Besserung und kannst uns ja n bisschen auf dem Laufenden halten.

Ich habe am 22.11 einen Termin in Rom.


Viele Grüße
Christian
Norbert S.
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Re: Daniel: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-10

Post by Norbert S. »

Hallo Daniel,

mich würde auch mal der aktuelle Stand bei Dir interessieren.
Bei mir hat sich gleich nach der OP auch nicht so gigantisch viel getan (na ja, der Keratokonus-Nebel war weg, aber super gesehen habe ich auch nicht). Später hat es sich dann noch recht gut entwickelt.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Augentopographie. Hast Du da eine aktuelle? Bei mir gab es auch den gewünschten implosiven Effekt (Eindellung der HH-Oberfläche), aber in der Mitte ist dann noch ein Hügel geblieben. Das ist das Problem an der Sache.
Prof. Lombardi hat gemeint, dass er dort ja nicht schneiden kann, er ist sich aber sicher, dass wenn ich meine Hausaufgaben weiter gut mache, das Auge von sich aus da noch eine Veränderung vollziehen wird.

Es hat sich in der Zeit nach der OP auch bisher tatsächlich noch etwas getan.

Viele Grüße von
Norbert
Daniel
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Re: Daniel: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-10

Post by Daniel »

Hallo Norbert,

leider hat sich bei mir noch nicht sehr viel verändert! Ich werde in den nächsten Wochen einen Augenarzt in München aufsuchen, der dann eine neue Topographie-Aufnahme machen wird! Ich bin schon gespannt, ob sich irgendetwas verändert hat.
Mein Schlierenproblem besteht auch noch! Ich habe in der Uni beim Mikroskopieren festgestellt, daß es sich um kleine Körper handelt, die sich im Inneren meines Auges im Glaskörper mit meinen Augenbewegungen auch bewegen. Sie sehen aus wie kleine Mikroben, meistens Körper zusammengesetzt aus 3-4 oder mehreren Zellbestandteilen.

Ich weiß leider nicht genau was das ist, und ob es schlimm ist bzw. ob ich irgendwann einmal daran erblinden werde. Dies ist zumindest auch ein Grund, warum ich demnächst einen Augenarzt aufsuchen werde.

Ich werde weiterhin meine " Hausaufgaben" machen, und hoffe daß sich irgendwann einmal eine Verbesserung einstellt, bzw. daß mich DR. Lombardi im Februar ein weiteres Mal operieren wird´, und ich dann hoffentlich einen Erfolg erfahren werde.
Bis jetzt habe ich leider nur sehr viel Geld gezahlt!!

Aber ich gebe noch nicht auf!
Ich habe auch noch Hoffnung, daß wir uns in 15 Jahren eine eigene Hornhaut aus Stammzellen züchten können. Erste Schritte in diese Richtung werden ja gerade unternommen. Und da sich alle 10 jahre das Wissen in der Medizin verdoppelt, bin ich sehr zuversichtlich, daß für uns KCler irgendwann eine Lösung zur Verfügung stehen wird. Vielleicht kann ich mich dann auch von diesen unangenehmen "Mikroben" befreien lassen.

Also dann wünsche ich alles Gute!

Viele Grüße

Der Daniel (virtuell-furniture@web.de)
Filu28

Re: Daniel: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-10

Post by Filu28 »

Hallo Daniel,

ja, diese Hoffnung habe ich auch, dass entlich der Durchbruch mit den Stammzellen erfolgt. Ich glaube, dass die Behandlungen im Moment alle nicht das gelbe vom Ei sind.

Wäre ja schon toll, wenn anstelle für die Harten Kontaktlinsen was erfunden würde. Ich hätte nähmlich kein Problem mit KL, wenn ich diese den ganzen Tag nicht spüren würde, aber wie ihr wißt, ist ja das Gegenteil der Fall.

Gruß Manni
Norbert S.
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Re: Daniel: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-10

Post by Norbert S. »

Hi Daniel,

ja, lass Dir mal die Topos machen und auch mitgeben. Falls Du nichts dagegen hast, würde ich diese auch gerne mal sehen. Ich bin fast davon überzeugt, dass es eine gewisse Ähnlichkeit mit meinem Fall haben dürfte.

Das mit den Schlieren hatte ich zum Schluss ziemlich heftig. Dann war es etwa zwei Wochen weg. Seit ca. drei Tagen habe ich sie jetzt wieder.

Ich habe kürzlich ein Medikament abgesetzt (vorübergehend nicht erhältlich). Ich werde mal genau beobachten, ob da ein Zusammenhang besteht. Ich will jetzt mal nicht mehr dazu sagen, da es überhaupt nicht belegbar ist und ich nicht irgendwelche wilden Stories in die Welt setzen will. Ich werde aber in ein paar Wochen hierüber wieder berichten.

Alles Gute für Dich!
Gruß
Norbert
phlo
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KC-Experience: Rechtes Auge nach zirkulärer Keratotomie bei Visus 1.0 hoffentlich weiterhin stabil.

Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)
Keratoconus since: Diagnose mit 23. Dann sehr schnell den Ernst der Lage erkannt und gehandelt.
1,2 Jahre vorher schon Probleme auf dem zuerst betroffenen Auge.
Operationen: Rechtes Auge nach zirkulärer Keratotomie bei Visus 1.0 hoffentlich weiterhin stabil.

Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)

Post by phlo »

das phänomen mit den "mikrobenähnlichen" zellen kenne ich auch ab und zu. ist allerdings nicht dauerthaft und ich meine soetwas in der richtung schon einmal hier im forum gelesen zu haben. weiss allerdings momentan nicht mehr wo. ich denke eher das das in irgendeiner art und weise mit der dünnen hornhaut zusammenhängt. oder wie bewegt sich das ganze bei augenbewegungen bei dir bzw. wie kommst du darauf das der grund im glaskörper zu suchen ist ?
Hold on and be strong,

Florian
phlo
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Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)

Post by phlo »

hallo die schlieren habe ich immer noch. hab es mittlerweile auch im linken auge festgestellt. kann jmd schreiben ob er ein ähnliches problem auch schon hatte oder noch hat ?

habe momentan etwas sorge das vlt. durch die operationen irgendwie ein zu hoher augendruck entstanden sein könnte der grund für die "schlieren" sein könnte. mometan überlege ich ob ich dr. krumeich dazu mal anrufen soll.

würde mich wirklich über weitere antworten freuen.

danke
Hold on and be strong,

Florian
andyH.
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KC-Experience: kommt noch
Keratoconus since: ungefähr mit 16
Operationen: volles Programm:

linkes Auge: Tranplantation, wegen zu hoher Krümmung, danach noch gelasert. Trotzdem nur ca.60% mit starker Brille

rechts: zirkuläre Keratotomie mit Titanringring- hat überhaupt nicht funktioniert,
danach 2mal Operation in Rom bei Dr. Lombardi: ARK. Dann mit Brille ca.80%, aber Schmerzen im Auge und ständig schwankender Visus und Kopfschmerz
Sept. 09 Transplantation in Homburg.
Begeiterscheinungen: häufig Kopfschmerzen
Mögliche Ursachen: wenn ich das mal wüsste
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Post by andyH. »

Ich habe diese seltsamen "Mikroben" auch..besonders deutlich sehe ich sie wenn ich auf irgendwas helles weisses gucke-dann sehe ich diese Punkte rumwandern. Ich habe mir bisher aber deswegen keine Sorgen gemacht, dachte immer das gehört zu der Erkrankung KC irgendwie dazu
phlo
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Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)
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Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)

Post by phlo »

genau so empfinde ich es auch.

dann bin ich erstmal beruhigt. danke andy.

kann es nicht sein das durch eine so dünne hornhaut sogar manchmal einzelne zellen der hornhaut sichtbar werden ? gerade wenn man in helles licht schaut ?
werde dazu dr. krumeich bei meinem nächsten termin fragen.

nur so ein gedanke.
Hold on and be strong,

Florian
sabine s.
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Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
Been thanked: 2 times

Post by sabine s. »

ich denke diese "mikroben" sind sogenannte fliegende mücken. das ist nicht gefährlich, sind einfach glaskörperschmutzpartikel oder sonstige ablagerungen. die treten auf in höherem alter oder/und starker fehlsichtigkeit. nur wenns mehr werden oder so lästig, daß sie beeinträchtigen sollte man mal reinschauen lassen.

grüßle
sabine