Ich bin 26 Jahre alt und habe die Diagnose Anfang Januar erhalten. Bei mir fing es einfach damit an, dass meine Brillenstärke nicht mehr passte und ich plötzlich unscharf sehen konnte. Zeitweise war ich fast schon davon überzeugt, dass ich einfach "älter" werde und das die meisten Menschen nicht mehr so gut gucken können. Also alles kein Problem. Ich bemerkte aber dennoch das mir das Autofahren extrem schwer fiel und bin dann doch zum Augenarzt gegangen. Mit der Diagnose ging ich aus der Praxis (und mit neuen Stärken für meine Brille). Ich habe zunächst überhaupt nicht verstanden, was diese Diagnose eigentlich bedeutet. Ob ich das jetzt verstehen kann, schwer zu sagen.
Nach 30 Minuten und einem Besuch beim Optiker fiel ich erstmal in ein Loch. Aus dem ich dank der Google-Suche und den gefundenen diversen Behandlungsmöglichkeiten wieder raus kam. Danach ging es irgendwie einfach weiter. Klar Arbeit, Freunde, es gibt ja immer reichlich viel zu tun.
Der einzige wirkliche Unterschied in meinem Alltag ist, dass mein Freund meist bei Dunkelheit das Auto fährt und ich versuche der gesamt Situation mit Humor zu begegenen. Irgendwie nach dem Motto: gut diese Krankheit ist jetzt da, es muss aber weitergehen und vllt. gibts ja noch irgendeine "gute" Seite. (die ich bisher ehrlich gesagt nicht entdeckt habe)
Was ich aber eigentlich sagen will... ich gehöre vom Typ Mensch her nicht zu denen, die sich aufgrund einer solchen Krankheit verändern wollen. Merke aber, dass ich mich dennoch verändert habe...
Wie war für euch die Zeit nach der Diagnose? Was hat sich für euch verändert und wie habt ihr euch verändert? Habt ihr vielleicht ein paar Tipps für den Alltag bzw. wichtige Schritte die man nach dieser Diagnose tun sollte?
Ich würde mich freuen von euch zu hören!
Viele Grüße