2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).
Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)
Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.
Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: viewtopic.php?t=6501
Depresioen Forum
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KingGozza
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- Joined: 2012-03-13, 02:21
- KC-Experience: Im Januar 2011 hatte ich eine Keratoplastik am rechten Auge, auf dem linken Auge bin ich auf Grund der Krankheit blind.
Die Fäden am rechten Aufe wurden im Januar 2012 gezogen.
Die Behandlung findet in der Polytechnischen Klinik Göttingen (Uni Klinik) statt.
Depresioen Forum
Ich hoffe das ist in Ordnung wenn ich hier den Link poste.
http://depressionen-shg.de
Wenn ihr selbst betroffen, angehöriger oder einfach interessiert ist, kann sich gern bei uns anmelden.
Das Forum existiert jetzt knapp 2 Monate und allzu viele Mitglieder haben wir noch nicht.
Zudem haben wir einen Sucht-Bereich und einen Chat.
Ich freue mich auf Resonanz.
LG
Gozza
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Seros
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- Posts: 1
- Joined: 2013-04-25, 19:30
- KC-Experience: Ich selber habe keine Erfahrungen damit machen müssen, würde mich aber gerne für meinen Opa informieren-
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MaHa
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- Joined: 2011-12-29, 20:58
- KC-Experience: Großmutter litt an Keratokonus - KK seit 1974 festgestellt, rechts mehr als links - Harte Kontaktlinsen, Transplantation rechts (1990), links (1997), sehr, Korrektur mit Brille möglich!! - seit 2011 starke Achsenverschiebung links, Neubeginn des Keratokonus?
- Keratoconus since: festgestellt im Alter von ca. 20 Jahren.
- Experience with eyeglasses / lenses: erste Anpassung ca 1974 war schrecklich;
harte Linsen, Verträglichkeit ca. 1 - 2 h am Tag;
1975: Anpassung bei gutem Optiker, der sich viel Zeit genommen hat;
harte Linsen, Verträglichkeit bis zu 4 h am Tag;
1978: Anpassung der Linsen an der Uniklinik Tübingen, erstmals speziell für KK, zuerst hatre Linsen, dann hochgasdurchlässig; hochgasdurchlässige Linsen bis zu 10 h am Tag einsetzbar - am Wochenende war Linsen-frei
seit 1997 (OP am 2. Auge) Korrektur mit Brille möglich. - Operationen: Transplantation rechts (1990, Uniklinik Erlangen, Herr Dr. Jonas), anfangs sehr guter Erfolg, dann wieder starker Astigmatismus - Reaktion rechts 1994 - Korrektur-OP rechts 1995 - Transplantation links (1997, Uniklinik Erlangen, Herr Prof. Naumann), sehr guter Erfolg, Korrektur mit Brille möglich!! - seit 2011 starke Achsenverschiebung links, Neubeginn des Keratokonus; Korrektur-OPs 2013 und 2014
- Begeiterscheinungen: Probleme bei schlechten Lichtverhältnissen -> schnelle Ermüdung; Blendung; bei Nacht, schlechtes Sehen;
Bluthochdruck; Gelenkschmerzschübe (seit 2011); Erschöpfung, Depression - Mögliche Ursachen: ererbt
- Ich über mich: verheiratet seit 1980, 2 erwachsene Töchter
- Been thanked: 5 times
Re: Depresioen Forum
Ich lebe seit 40 Jahren mit KC. Die meisten Jahre waren gute Jahre.
Dann kamen Probleme im privaten Bereich: Stress, viel Arbeit, Stress, Verschlechterung des Visus - dann wurde alles eine Spirale.
Dann kam die Depression - Aggression gegen mich selbst - kein Rat, keine Hilfe - mein Stolz als Mann keine Schwächen zu zeigen - ich war alleine wie noch nie.
Ich denke, dass Depression umd schlechtes Sehen sehr eng zusammenhängen.
Aber wer hat noch die Kraft sich im Internet zu melden, wenn er eine schwere depressive Episode hat?
Ich lag damals nur noch im Bett! - meiner Familie fremd!
Ein großes Problem ist, dass unsere Augenärzte und Psychiater nur ihre Fachgebiete beherrschen. Schade!
Ich weiß, dass wenn sich meine Sehstärke verschlechtert, auch meine Leistungsfähigkeit in den Keller geht.
Ich weiß, dass mich das Auf und Ab meiner Sehleistung sehr belastet.
Ich weiß, dass ich Angst davor habe immer schlechter zu sehen.
Ich weiß, dass ich, wenn ich schlecht sehe, meinen Job nicht mehr machen kann und viele meiner sozialen Kontake verliere.
Ich hatte und habe Angst und ich wurde darum depressiv.
Heute werde ich behandelt und got betreut.
Bis ich soweit war, mir Hilfe zu holen, hat sehr lange gedauert - beinahe wäre es zu spät gewesen.
Im KC-Forum war ich damals schon lange.
Beste Grüße
Martin
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donatia13
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- Joined: 2016-03-07, 20:22
- KC-Experience: z.B.: Erste Diagnose 1982, bei Augenarzt / Augenklinik München
z.B.:
z.B.: Erste Transplantation: rechts, 2001, Erlangen
Re: Depresioen Forum
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thea
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- Joined: 2014-12-18, 14:32
- KC-Experience: Habe einen Keratokunus, beidseitig. Am rechten Auge wurde vor 8 Jahren ein Crosslinking durchgeführt. Linkes Auge Sehfähigkeit ca. 5-10%
Re: Depresioen Forum
hab mich vor zwei Jahren auf der Seite angemeldet, aber erst wieder hab ich sie heute besucht. Ich hab eure Fragen, Meinungen zu dem Thema Depression gelesen.
Ich bin 37 Jahre alt und weiß seit ich glaub 19 oder 20 bin das ich einen Keradokonus habe. Erst fing es beim linken Augen an. Nach ein paar Jahren folgte das rechte Auge. Eine Depression bekam ich ca vor fünf Jahren. Vielleicht fing sie unterschwellig auch schon früher an.
Ich kann sie nicht mit dem Keradokunus in Vernbindung bringen. Meine Erfahrung in den letzten Jahren waren, dass generell bei Depressionen, Burn out, ... es nicht viele Ärzte gibt, die einem weiterhelfen können. Es ist ein mühsamer Weg. Wenn man Familie, gute Freunde zur Seite hat, ist es wichtig darüber zu reden und um Hilfe zu bitten. Das ist nicht einfach und kostet erstmal Überwindung, aber ist notwendig.
Ich bin so langsam aus dem Schlimmsten Heraus und erhole mich. Was ich generell zum Thema Keradokonus schwierig finde bzw. zu bedenken ist, ob man in dieser Phase, OP, Keradoplastik, durchführen sollte. Ich bin seit Jahren auf der Liste zwecks einem Spenderorgan. Als ich einen Anruf bekam, dass ich in ein paar Tage operiert werden könnte, merkte ich, dass ich das psychisch gerade nicht packe. Ich habe nicht zugesagt. Auch noch 1 1/2 Jahre später war mir das zu viel. Jetzt erst merke ich dass, mein Körper diesen zusätzlichen "Stress" verkraften könnte/kann.
Bei Psychischen Erkrankungen, sollte ´man nach meiner Erfahrung, aufpassen sich nicht zu überfordern. Nicht negativ Stressen zu lassen. Eine OP die Entscheidung, die man selbst dazu treffen muss, Bedenken und Ängste was passieren könnte etc., sind normal. Aber in diesem Moment überfordern sie oft.
Wenn es nicht absolut notwendig ist, weil die Hornhaut reißen könne oder schon gerissen ist, oder ähnl. Gründe;
Wichtihg sich dem Arzt, Therapeuten davon erzählen, die einem helfen, eher der Therapeut, ob man den Herausforderungen gerade gewachsen ist oder nicht. Ob Familie, Freunde einem helfen, zur Seite tattkräftig stehen.
Step by Step.
LG