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M-ARK re.+li. 2004; re. 2005; li. 2006, Rom, Lombardi (+/+)
M-ARK re.+li. 2004; re. 2005; li. 2006, Rom, Lombardi (+/+)
Hallo,
anbei mein Erfahrungsbericht meiner OP am 27.09.2004. Einmal in Kurzform und weiter unten ausführlich:
::: Zusammenfassung
Ausgangssituation: KC prognostiziert vor ca. 9 Jahren. Seitdem harte Kontaktlinsen. Seit April letzten Jahres habe ich rechts keine Linse mehr vertragen.
Li. Auge: 15 %, 430 µm Hornhautdicke; re. Auge: 5 %, 390 µm; mit Linsen: li. Auge 60 %, re. Auge 90 %.
Begleiterkrankungen: trockenes Auge, Heuschnupfen und weitere Allergien.
OP am 27.09.2004: Dauer ca. 1 Stunde, keine Schmerzen bei der OP (Tablette und lokale Betäubung mit Augentropfen).
In der OP-Nacht heftiges Tränen, aber mit den Tabletten erträgliche Schmerzen.
28.09.2004: Nachuntersuchung
29.09.2004: Biokybernetische Untersuchung. Der KC-Erreger wird beseitigt und weitere Probleme aufgedeckt, die in verschiedener Weise zuhause beseitigt werden müssen.
30.09.2004: Abschlussuntersuchung
Die Sicht nach der OP ist nicht so toll, da ich ein gewaltiges Doppelsehen habe, das erst im Laufe einiger Tage bis Wochen verschwinden muss. -> Direkt nach OP nur Sehstärke von ca. 40 %.
Ich merke aber jeden Morgen einen guten Fortschritt.
====================================================
::: Ausführlicher Bericht (für Leseratten ;o)
Nach sehr langem, reiflichem Überlegen, sehr aufwändigen Recherchen und vielen Gesprächen mit anderen Patienten hatte ich einen Untersuchungstermin bei Prof. Lombardi vereinbart. Ich habe mir einen Termin geben lassen, bei dem im Anschluss an die Untersuchung auch eine OP möglich wäre. Auch bei mir war es so, dass ich einen Montag-Termin bekommen habe, an dem noch viele weitere deutsche Patienten da waren (insgesamt 7, 3 Neu-OPs).
Bis zum Schluss war ich noch nicht restlos von der Methode von Prof. Lombardi überzeugt. V.a. was das Langzeitverhalten angeht war ich mehr als skeptisch.
Zusammen mit einem Freund reisten wir am Sonntag Morgen an, so dass wir am Sonntag noch eine sehr interessante Tour durch Rom machen konnten. Wir haben auch schon einmal geschaut, wo die Klinik von Prof. Lombardi ist. Na ja, sehr eindruckserweckend war das von außen nicht. Eine nicht so tolle Hausfassade und das Schild von Prof. Lombardi ist auch nicht mehr das Beste.
Am Montag Morgen war`s dann soweit. Anreise mit der U-Bahn zur Klinik. Kurz vor 11 Uhr waren wir da. Nach ein paar Minuten wurde dann pünktlich geöffnet. Aus Pfui wurde Hui. Innen eröffnet sich einem ein völlig anderes Bild. Schon das Treppenhaus ist topp.
Im Wartezimmer trafen wir dann bereits Bekannte und auch zwei Patienten, die nicht über das Forum bekannt waren. Der Austausch - v.a. mit den bereits Operierten - war nochmals sehr hilfreich.
Nach einiger Zeit begannen die Voruntersuchungen bei verschiedenen Ärzten. Die Ausstattung in der Klinik ist wirklich vom Allerbesten (kann den Vergleich mit den mir bekannten Unis standhalten). Bei der Untersuchung ergab sich folgendes Ergebnis: Sehstärke li. ca. 15 %, re. ca. 5 %. Hornhautdicke: li. 430 µm, re. 390 µm. Da wurde vor 1 Jahr je ca. 450 µm gemessen. Dies hielt Prof. Lombardi später für absolut unmöglich.
Noch etwas anderes sehr wichtiges wurde bei mir festgestellt: Eine Netzhautablösung am rechten Auge.
Man kann sich übrigens die Untersuchungsergebnisse immer ansehen und erklären lassen. Die Begleitung, die man dabei hat, kann am Monitor verfolgen, was der Arzt über die Untersuchungsgeräte gerade sieht.
Nach den Untersuchungen stand das Gespräch mit Prof. Lombardi an. Wir haben uns meist auf englisch unterhalten. Prof. Lombardi spricht auch etwas deutsch. Wenn mal etwas nicht verständlich gemacht werden kann, wird Angela, die deutschsprachige Mitarbeiterin hinzugezogen. Giovanna, ihre Kollegin, spricht sehr gut englisch. Beide sind übrigens äußerst hilfsbereit. Ich bin recht begeistert von den beiden.
Prof. Lombardi erklärte mir noch einmal, wie die A.R.K. funktioniert und wie z.B. auch eine weitere Ausbreitung des KC verhindert wird. Er war ziemlich verwundert über die Hornhautdicke-Messung von Erlangen, die nicht erklärbar ist und auch dass die Netzhautablösung von hiesigen Augenärzten nicht erkannt wurde. Er schlug vor, dass ich im Anschluss gleich eine Laserbehandlung machen lasse, um die Netzhaut zu verschweißen, sodass am Abend beide Augen mit A.R.K. operiert werden können und in den nächsten Tagen die Biokybernetik-Untersuchungen und Behandlungen gemacht werden sollen. Mit letzteren werden dann die Auslöser von KC gesucht und teilweise gleich beseitigt.
Er erwartet sich bei mir, konservativ betrachtet, dass nach Abschluss aller Behandlungen eine Sehstärke von ca. 80 % und 60 % ohne Sehhilfe erreicht werden kann.
Ich willigte ein und gleich im Anschluss fand die Laserbehandlung statt. Diese dauerte ca. 15 Min. und war bei ein paar "Laser-Schüssen" doch ein wenig schmerzhaft. Unmittelbar nach den "Schussschmerzen" war allerdings kein Schmerz mehr zu spüren.
Danach waren 2 Stunden (Essens-)Pause außerhalb der Klinik angesagt und abends fand dann die A.R.K.-OP statt. Um kurz vor 21 Uhr ging die Vorbereitung los: OP-Bekleidung anziehen, Schmerztablette einnehmen und im Vorzimmer warten. Nachdem der Patient, der vor mir an der Reihe war, relativ entspannt herauskam, war ich ein klein wenig beruhigt, aber doch noch aufgeregt. Hier kann ich jedem die Einnahme von Rescue Remedy-Tropfen (Bachblüten Notfalltropfen, selber in der Apotheke zu besorgen) empfehlen. Die haben mich ganz schön runtergebracht. Auf dem OP-Tisch erklärte mir Prof. Lombardi dann, dass ich Betäubungstropfen in die Augen bekäme und nichts von den Schnitten spüren werde. Ferner solle ich mich darauf konzentrieren, absolut entspannt zu sein, die Augen offen und ruhig zu halten und immer auf das Licht über mir zu starren. Er hätte nämlich keine Lust, mehr Arbeit zu machen, als unbedingt nötig. Jeweils ein Auge wird abgedeckt, das andere zu Operierende mit einer Klammer offen gehalten. Dann werden die Schnitte mit einem Diamantmesser gesetzt, worüber er sich vorher immer mit seiner Assistenzärztin unterhält. Meiner Empfindung nach werden die Schnitte bis zu 3 mal nachgeschnitten. Nach einigen Schnitten wird eine Pause und eine Topographie gemacht. Dann unterhalten sich die beiden Ärzte wieder darüber, wie der nächste Schnitt gemacht werden soll, wobei es dann am anderen Auge weitergeht. Bei der A.R.K. geht es übrigens darum, den Konus so "wandern" zu lassen, dass er außerhalb des Sichtfeldes liegt und dass das Sichtfeld möglichst eben wird. Das Auge selbst wird in "implosiver" Weise etwas "eingedellt" (Hornhaut wie "Vulkankrater"). Dadurch verteilen sich die Kräfte durch den Augeninnendruck nicht mehr gleichmäßig nach außen (und auf die dünnste Stelle im Konus).
Nach 1 Stunde war es dann endlich vorbei. Man hat zwar keine Schmerzen während des Eingriffs, aber lästig und ziemlich anstrengend war es für mich schon.
Ich sollte nun versuchen, die Uhr im Saal zu lesen, aber dies ging leider nicht. Macht nichts, hat Prof. Lombardi gemeint. Das ist bei jedem unterschiedlich. Das wird demnächst schon noch.
Ca. eine 3/4 Stunde nach der OP konnten wir dann nachhause gehen. Vorher bekam ich noch 2 Schmerztabletten für die Nacht und Antibiotikum-Augentropfen.
Die Nacht war ziemlich lang, nur 2 Stunden Schlaf waren drin. Die Schmerzen waren zwar erträglich, aber die Augen haben ununterbrochen heftig getränt und ich hatte ein unangenehmes Gefühl. Alles in allem hatte ich mir es trotzdem schlimmer vorgestellt, als es tatsächlich war.
Am nächsten Tag kam ich bei meinem eigenen Sehtest (bestimmtes Blatt Papier mit verschiedenen Schriftgrößen) auf fast 80 %, hatte aber eine gigantische Doppelsicht. Je weiter etwas weg ist, desto mehr schlägt dies zu. Deshalb kam ich bei der Nachuntersuchung in der Klinik auch nur auf max. 40 %. Nachdem ich Prof. Lombardi ein paar Fragen in Richtung Anerkennung seiner Methode, Meinung von Ärzten dazu und Langzeitverhalten gestellt hatte, kam er so richtig ins Erzählen. Wir haben uns ca. 2 Stunden unterhalten und immer mehr deutsche Patienten kamen dazu. Ich begann immer mehr, ihn zu verstehen. Für mich absolut unverständliche Punkte, wie das Fehlen von Studien, sind für mich jetzt nachvollziehbar. Es hat keine medizinischen Gründe, sondern eher in von ihm gemachten Erfahrungen, seiner Person, Art und Einstellung begründete. Nach dem Gespräch war ich mir absolut sicher, den richtigen Weg gegangen zu sein!
Nach etwa 2 Stunden kamen seine beiden Mitarbeiterinnen immer wieder herein und haben ihn darauf hingewiesen, dass noch andere Patienten warten. Dann wurde Giovanna hartnäckiger und hat auf Prof. Lombardi eingeredet. Soweit wir das mitbekommen haben, hat sie ihn energisch darauf hingewiesen, dass er auch noch andere Patienten als seine deutsche Gruppe hier hat.
Um alles genau herüber zu bringen, müsste ich ein Buch schreiben. Aber vielleicht ein paar Punkte die mir Sicherheit gaben:
:: Bereits in jungen Jahren hat Prof. Lombardi Erfindungen gemacht. Er war immer sehr ehrgeizig in Sachen Forschung etc.
Seinen Uni-Abschluss hat er so auch mit Bestnoten absolviert. Auch viele Auszeichnungen und Urkunden lassen sich übrigens in seinem Büro einsehen.
:: Er hat 2 "Babies": Die A.R.K. (komplett von ihm) und die LASIK-Methode. Hier war er auch bei den Entwicklungen mit dabei (1. OPs an Schweineaugen).
:: Führende deutsche Professoren und Forscher haben ihn für medizin-wissenschaftliche Untersuchungen zu Rate gezogen. So waren beispielsweise Prof. Draeger und sein damaliger Assistent Prof. Kohlhaas (heute Spitzenposition an der Uni Dresden) Anfang der 90er für 10 Tage in seiner Klinik. Dort wurde u.a. die RK und die LASIK bei gesteigertem Augendruck (Piloten) untersucht. Einige Ergebnisse daraus liegen mir aus medizinischen Fachzeitschriften vor.
:: Viele Ärzte überweisen sehr schwierige Fälle, bei denen bei Behandlungen etwas schief gelaufen ist, an Prof. Lombardi. So war auch gerade eine junge Patientin in der Klinik, bei der eine LASIK daneben ging. Er zeigte uns live ihre Augen, was verkorkst wurde und wie er behandelt hat.
:: Er kombiniert verschiedene Methoden und macht auch Transplantationen. So hat er z.B. einem unserer anwesenden "Forum-Patienten" eine LASIK nach der bereits durchgeführten A.R.K. angeboten, um die Sicht auf 100 % zu steigern, wenn dieser möchte. Einer anderen "Forum-Patientin" hat er eine "Mini-Epikeratoplastik" (heißt das so? Die Kaufmann-Methode meine ich) angeboten, um gleiches Ziel zu erreichen. Diese Behandlungen hat er allerdings beiden freigestellt, um eben ohne Sehhilfe das Optimum zu erreichen. Er strebt immer das Perfekte an (trifft auch auf sein ganzes Leben zu).
Er hat uns einen KC-Patienten, der ebenfalls anwesend war, gezeigt, bei dem er dies bereits abgeschlossen hat, und seine "idealen" Augen mit einiges über 100 % Sicht inklusive der Topographien etc. gezeigt.
:: Eine große Lobby im Gesundheitswesen ist gegen ihn. Dies hat er an einigen Beispielen verdeutlicht. Was ihn ganz aktuell getroffen hat war, dass Prof. Draeger anscheinend nichts mehr von ihm wissen will. Als ihm das von unserer Gruppe erzählt wurde, wollte er es erst nicht richtig glauben und hat Angela gebeten, zu übersetzen; nicht dass ein Missverständnis vorliegt. Aber dann hat er es mit Fassung getragen und gesagt: "Wieder einer, typisch."
:: Er widmet die ganze Zeit seinen Patienten, Weiterentwicklungen/Forschungen und bildet auch seine Assistenten aus (derzeit eine Assistentin auch während den OPs). Zuviel Energie und Zeit kann er nicht mehr in Studien stecken, die vielleicht trotzdem nicht anerkannt werden. Ein weiteres Problem ist es auch, Patienten, die vor langer Zeit operiert wurden, wieder herzubekommen. Wenn alles o.k. ist, haben sie meist kein großes Interesse mehr. Und man bräuchte sehr viele für eine Studie.
Er will weiter geradlinig seinen bisherigen Weg gehen, allen bestmöglichst zu helfen, die sich an ihn wenden. Eine (anerkannte) Studie ist für ihn zweitrangig.
:: Er gibt offen zu, dass auch er Fehler macht. Nur kann er sie in aller Regel selbst wieder korrigieren und lässt keinen im Regen stehen. Er gab auch zu, dass es bisher (drei?) Prozesse gegen ihn gab. Auch dazu steht er.
Dritter Behandlungstag: Die biokybernetische Untersuchung.
Prof. Lombardi glaubt, dass er den KC nur dann entgültig besiegen kann, wenn er den Auslöser ausschalten kann. Den Erreger glaubt er mit biokybernetischen Untersuchungen gefunden zu haben und auch ausschalten/zerstören zu können. Zu diesem Punkt gibt er noch keine genauen Daten preis, da diese Methode bei ihm noch zu jung ist und noch nicht genügend Ergebnisse als Beweis vorliegen. Bei allen KC-Patienten, die sich seit Januar mit dieser Methode untersuchen haben lassen, wurde ein bestimmter Erreger (pathological agent) festgestellt.
Nachdem ich persönlich an Methoden mit Bioresonanz glaube, ist für mich die gesamte Sache bei Prof. Lombardi auch glaubhaft. Hier muss sich allerdings jeder selbst seine Meinung bilden. Ich kenne viele Leute, bei denen Bioresonanztherapien Erfolge gebracht haben (nicht KC!).
Ich habe einiges an Hausaufgaben mitbekommen. Na ja, manche Wege sind halt etwas länger und unebener, aber es geht sie leichter mit einem klaren Ziel vor Augen.
Meiner Meinung nach ist der gefundene Erreger kein Lebewesen (z.B. auch kein Parasit oder Pilz) sondern etwas, das entsteht, wenn verschiedene Faktoren zusammenkommen. Vielleicht werden wir in einiger Zeit mehr davon erfahren.
Am Donnerstag schaute sich Prof. Lombardi noch einmal meine Augen an. Gerade nachdem ich - wie er bereits bei der OP gesagt hat - schwierige Augen habe, war er mit dem Ergebnis zufrieden. Das mit der Doppelsicht ist normal. Ich muss allerdings in 1-2 Monaten nochmals nachoperiert werden.
Nun harre ich der Dinge, die so kommen und hoffe von Tag zu Tag gebannt, dass es mit dem Sehen besser wird. Die noch großen Baustellen, die mir aufgezeigt wurden (z.B. auch Amalgam-Entfernung) werde ich baldmöglichst in Angriff nehmen.
Jeden morgen stehe ich auf und mache meinen Sehtest. Mein größter Wunsch wäre es, baldmöglichst wieder Auto fahren zu können.
Ich werde wieder berichten, wie es weitergeht.
Ich habe in der Klinik einige tolle Leute kennen gelernt (Patienten und Mitarbeiter). Ich wünsche den Patienten, die ich dort getroffen habe, ebenfalls eine Gute Besserung und dass alles so läuft, wie sie es sich vorgestellt haben. Ich hoffe auch, von einigen wieder etwas zu hören.
Viele Grüße von
Norbert
Nachtrag 1:
Wer auch vorhat, sich operieren zu lassen: Nehmt eine möglichst dicht schließende dunkle Sonnenbrille und eine dunkle Käppi mit.
Viele haben nach der OP eine enorme Lichtempfindlichkeit. Die Brille hilft auch gegen Wind und dient als Schutz wenn man rausgeht. Die Käppi ist auch ganz praktisch, wenn man einige Tage die Haare nicht wäscht (evtl. Kurzhaarschnitt angebracht).
Nachtrag 2:
Falls es bei einer Terminvereinbarung einmal untergehen oder nicht richtig verstanden werden sollte: Mindestens 2 Wochen vor einem Untersuchungstermin dürfen keine Linsen mehr getragen werden!
Prof. Lombardi ist übrigens grundsätzlilch der Meinung, dass Kontaktlinsentragen so ziemlich eines der Schlimmsten Dinge ist, was man seinen Augen antun kann.
Noch ein Hinweis zur A.R.K.: Ein weiterer Punkt, wie sie wirkt, ist die Wundheilung bzw. Narbenbildung. Dadurch wird neues, gesundes und stabiles Gewebe gebildet, das reich an Fibrini ist.
Es ist übrigens festgestellt worden, dass an einigen Stellen im Laufe von Jahren nach der OP die Hornhautdicke um 30-50 µm zunimmt.
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Anja_1
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Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
Wow, das ist ja mal ein Bericht!
Freut mich, dass bei Dir soweit alles gut verlaufen ist. Drücke Dir natürlich die Daumen für eine stetige Visus-Verbesserung!! Aber Du wirst sehen, von Woche zu Woche wird es besser, auch wenn es teilweise nur minimale Schritte sind.
Habt Ihr eigentlich unser stattgefundenes und schon wieder geplantes KC-Treffen gegenüber Professor Lombardi erwähnt? Ich würde ihn nämlich dann in einer Woche darauf ansprechen. Vielleicht hat er ja Zeit/Lust am nächsten Treffen teilzunehmen...
Jetzt lass' Dich zu Hause erstmal verwöhnen und erhole Dich gut von der OP!
Viele Grüße auch an Deine Ehefrau!
Bis bald mal wieder,
LG Anja
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
Danke!
Ja, ich hatte Prof. Lombardi bereits vorher meine Eindrücke vom Treffen gemailt. Es hatte ihn sehr gefreut, dass seine bisherigen Patienten so positiv berichten und dass großes Interesse an seiner Methode bei uns besteht.
Angela hat mir gesagt, dass Prof. Lombardi bereit wäre, zu einem Treffen zu kommen. Kein Problem.
Ich bin allerdings der Meinung, dies sollte entsprechend vorbereitet und das Interesse sollte auch entsprechend groß sein.
Gerne könnten auch beliebige Spezialisten dabei sein. Dies ist Prof. Lombardi nur recht. Er sagte mir, dass er überhaupt keine Probleme damit hat und alle Angriffe und Zweifel immer sauber entkräften kann.
Mal sehen, was sich da ergibt. Ich glaube, dass derzeit einiges in Bewegung kommt.
Viele Grüße, auch an Deinen Freund
Norbert
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Rico82
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
erstmal herzlichen Dank für deinen ausführlichen Bericht, hab deine Zeilen förmlich aufgesogen
Wir hatten am 11. ja unsere Nummern ausgetauscht, dein Bericht lässt aber fast keine Fragen offen...
Was mich dann aber doch noch interessiert,: wie hast du das mit deinem Arbeitgeber geklärt? Hast du dich einfach krankschreiben lassen, für 4 oder 6 Wochen...? Beim Augenarzt oder Hausarzt?
Wünsch dir gute und schnelle Besserung, dass du bald wieder Auto fahren kannst....
Bis denn, ciao Rico.
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
das mit dem Krankschreiben war kein Problem. Meine Hausärztin hat das gemacht. Sie kann ja eindeutig bestätigen, dass ich nicht arbeitsfähig bin.
Ich wollte mich aber nur noch eine Woche krankschreiben lassen. Danach möchte ich wieder loslegen. Falls ich dann noch nicht fahren kann, muss mich meine Frau und mein Vater noch etwas rumkutschieren.
Für den Fall, dass ich noch etwas Zeit brauche, um meine anderen "Lombardi-Hausaufgaben" zu machen, nehme ich Urlaub, da habe ich noch einige Tage, die eh noch weg müssen.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall auch alles Gute für den weiteren Verlauf.
Viele Grüße von
Norbert
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
ich hätt' da noch was ...
Kann mir jemand in Sachen Bildveröffentlichung im Internet behilflich sein?
Es hat mir keine Ruhe gelassen, ich wollte so ein Ding (Schnitt) mal sehen. Ein Foto gelang uns, bei dem man zumindest ein paar Schnitte mal sehen kann.
Wenn meine Augen wieder in einem besseren Zustand sind, werde ich vermutlich noch bessere Bilder bekommen. Man muss beim Fotografieren mit einer Taschenlampe seitlich reinleuchten und das Auge eine Zeit lang schön weit offen halten.
Gruß
Norbert
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Waldi83
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 200
Ist ganz nett. Größe ist auf 1MB (1024kB) begrenzt. Hochladen und voila. Zeigt einem gleich BBcode an und hat eine Thumbnail-Funktion.
Was besseres oder einfacheres wüsste ich jetzt nicht.
Tu dir keinen Zwang an, hier ein Thumbnail zu zeigen. Oder wenns nicht so groß ist, gleich das ganze Bild.
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
http://img4.exs.cx/img4/4656/ark1a.jpg
Unten auf 5-6 Uhr kann man einen Schnitt ganz gut erkennen.
Erwartet Euch aber keine Riesen-Furchen.
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Waldi83
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 200
Werden da immer so viele Schnitte gemacht? Und es ist ja nicht mal das ganze Auge auf dem Bild zu sehen.
Noch ne technische Frage.
Analog- oder Digitalkamera? Wenn ersteres welches Modell/Einstellungen
Sieht recht gut aus. Etwas unscharf aber ansonst. Hab noch kein wirklich gscheites Foto von meinen Äuglein hingebracht.
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Gerd1978
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
auch meinerseits vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Bericht. Hat mir nochmal etwas Aufschluss gegeben und Mut gemacht.
Am nächsten Montag, 11.10. steht bei mir auch ein Termin bei Prof. Lombardi auf dem Programm.
Ich werde sobald es geht auch meine Erfahrungen dazu hier schildern.
Gruß Gerd
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
@Waldi83:
Wenn wir das richtig gesehen haben, wurden bei mir 12 und 13 Schnitte gemacht. Die Anzahl ist sehr unterschiedlich. Ich kenne jemanden mit 19 Schnitten und auch jemanden mit 5.
Die restlichen waren im Gesamtbild nicht zu erkennen. Bessere Fotos kommen noch, hoffe ich. Das Ablichten ist derzeit nicht sehr angenehm, deshalb werde ich weitere Fotos erst in einiger Zeit machen.
Interessant ist auf dem Bild auch der Schnitt unten auf 6 Uhr (wenn das auch wirklich einer ist), der komplett aus der Reihe tanzt (daher ja auch der Name Asymmetrisch).
Die Fotos habe ich mit einer Sanyo Xacti VPC J1 gemacht. Außer Super-Makro mit Standardeinstellung. Leider habe ich nicht bemerkt, dass ich nur 2 Megapixel eingestellt hatte und der Bildausschnitt ist eine 200%-Vergrößerung.
@Gerd:
Das wird wohl wieder ein Treffen von Deutschen. Habe schon von einigen gehört, die auch dort sind. Richtet doch bitte viele Grüße von mir an Angela, Giovanna und Prof. Lombardi aus.
Habe übrigens noch etwas in meinem Bericht ergänzt (unten).
Viele Grüße von
Norbert
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Anja_1
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Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
Es gibt aber Augenoptiker, die mit der erforderlichen Technik richtig gut ausgestattet sind und das Foto so hinbekommen, wie die Schnitte auch wirklich liegen und auch das komplette Auge zu sehen ist.
Die Anzahl der Schnitte ist von Auge zu Auge unterschiedlich, das macht Professor Lombardi wie er es eben für richtig hält. Deswegen sind ja auch Tiefe und Länge unterschiedlich.
Grüße Anja
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 12 times
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Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
Danke Norbert für die vielen Infos.
Dabei ist mir aufgefallen, wenn es wirklich gelingen könnte ein KC-Treffen in Deutschland abzuhalten und Dr. Lombardi würde auch dort vor Ort sein, dann müßte es doch nur noch Gelingen irgendeinen Fernsehsender dazuzubekommen.
Ok, das ist sicherlich das größte Problem, aber sollte das Gelingen, dann denke ich hat die OP-Methode auch in Deutschland eine Zukunft.
Vielleicht hat ja irgendeiner, der hier mitliest einen Draht zu der Presse und es gibt eine Chance!
Naja, nur mal eine Idee von mir.
Noch eine Frage an den Norbert, wie sieht das mit den Kosten für die OP aus?
Viele von uns haben ja das Problem, das Sie sich gar nicht die OP leisten können...
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Anja_1
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Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
In Sachen Fernsehen sind wir schon dran, haben das auch beim KC-Treffen im September besprochen. Bislang haben zwei KCler entsprechende Kontakte und wollen da mal näher nachhaken. Markus aus dem Forum plant ja eine Dokumentation über Keratokonus. Evtl. wird es darin auch ein Interview mit Professor Lombardi geben, aber das ist alles noch in der Planung...
Aber wenn jemand noch entsprechende Kontakte zu Funk & Fernsehen hat: nur her damit, nur so können wir irgendwann etwas bewegen!
Das mit den Kosten ist sicherlich ein beachtliches Problem. Ich persönlich hätte mir auch einen Kredit aufgenommen, wenn ich es nicht so hätte bezahlen können. Meine Augen und die Aussicht auf ein unbeschwertes Leben (ohne Sehverschlechterung und ohne Tragen von Kontaktlinsen) sind mir das wert. Dann gibts halt auch mal zwei-drei Jahre keinen Urlaub und kein neues Auto...
Aber man sollte sich natürlich von vorneherein im Klaren sein, dass da ein ganz schöner Batzen Geld zusammenkommt.
Grüßle, Anja
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
das was Anja gesagt hat, trifft den Nagel auf den Kopf.
Ich sehe das als Investition in die Zukunft. Wenn ich meine Arbeit nicht mehr machen kann und in meinem Alter "heimgeschickt" werde, dann habe ich ein richtiges finanzielles Problem.
Außerdem macht mir mein Job spaß und ich hänge an ihm. Ich will unbedingt baldmöglichst wieder fit sein, um wieder loslegen zu können.
Klar, das mit dem Geld tut schon weh. Nachdem ich aber keine vergleichbare Möglichkeit gesehen habe, die man bei uns bezahlt bekommt, war die Entscheidung für mich klar.
Viele Grüße von
Norbert
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Markus
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- KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;) - Has thanked: 4 times
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Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
Wieviel hast du denn bis jetzt abdrücken müssen für deine OP?
VG MARKUS
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
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Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
also in meiner Situation denke ich ist die Investition nicht zu rechtfertigen. Ich komme noch auf einen Visus von 80% und kann fast immer während der Arbeit die Linsen tragen, allerdings danach ist dann meistens nichts mehr drin.
Das heißt in der Woche kommt die Freizeit dann doch sehr kurz.
Nun die Kosten würden mich schon noch mehr interessieren. Habe bis jetzt was von 6000 Euro gelesen.
Das ist schon ne Stange Geld!
Aber wenn mir jemand garantieren könnte, es würde dadurch definitiv besser werden, fände ich das auch ne gute Investition!
Wenn das Linsen tragen wirklich nicht mehr möglich ist oder der Visus unter 60% liegt, sehe ich es ein, dann ist die Chance doch groß!
Einen schönen Abend wünscht
Tim
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Anja_1
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Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
@Tim:
Kommst mit oder ohne Kontaktlinsen auf 80%? Wie ist die Hornhautdicke Deiner Augen?
Grundsätzlich ist es so, je früher operiert wird desto besser. Man kann es auch nicht unbedingt von der Sehstärke abhängig machen, die Hornhautdicke und der Zustand der Hornhaut/des Auges sind eigentlich wichtiger.
Professor Lombardi sagt, dass die OP mit einer HH-Dicke von 400 Mikrons und mehr die besten Erfolge verspricht (eine gesunde Hornhaut hat 550 Mikrons). Desweiteren muss dann auch nicht so oft nachgeschnitten werden. Wenn man es rechtzeitig machen lässt, kann es mit einer OP schon erledigt sein -> siehe Ralph's OP-Bericht.
Also zu warten, dass man nur noch auf eine bestimmte Sehstärke kommt, ist hier leider nicht der beste Weg. Zudem sagt Professor Lombardi, dass er bessere Ergebnisse erzielt, wenn keine oder nur kurze Zeit Kontaktlinsen getragen wurden. Denn die Kontaktlinsen sind immer eine Belastung für die Hornhaut. Und die ist in unserem Fall eh' schon ziemlich strapaziert.
Aber letztendlich muss ja jeder für sich selbst entscheiden, was er macht oder nicht. Aber für so eine Entscheidung sollte man eben alle Gesichtspunkte betrachten. Ausserdem heißt ja ein Termin in Rom zu machen nicht gleich sich einer OP zu unterziehen. Man kann die Voruntersuchungen machen lassen und sich dann immer noch überlegen, ob man sich operieren lässt oder nicht. Und die 200 Euro für die Voruntersuchungen kann man ja schon eher verkraften, oder?
Viele Grüße,
Anja
-
Waldi83
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 200
Über den ViVo-Anschluß an der Grafikkarte müsste man ja Bilder reinbekommen können. Da müsste ich aber erst ne Treibersoftware installieren und mal schauen, ob ich überhaupt die notwendigen Adapter habe.
Auch ein bißchen umständlich
-
Sebastian
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Ich verfolge nun seit einiger Zeit die Einträge zur Lombardi-Operation, da ich mir ebenfalls überlege, mich der Behandlung zu unterziehen. Was mich interessieren würde, ist, was Prof. Lomardi im Rahmen der biokybernetische Untersuchung macht, bzw. wie er diese macht. Ist sie bei einer Behandlung obligatorisch oder optional? Und kannst Du etwas näher darauf eingehen, was für Einflüsse oder Probleme es sein können, die beseitigt werden müssen? Ich selbst schätze mich als prinzipiell offen für alternative Behandlungsmethoden ein, fand aber bislang die genetischen Ansätze als Ursache für den Keratokonus einleuchtend.
Viele Grüße,
Sebastian
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
in der Klinik sind mehrere Bioresonanzgeräte vorhanden. Insgesamt habe ich vier "Stationen" durchgemacht. Das wichtigste ist m.E. die ausführliche Untersuchung bei Dr. Tomassini (Heilpraktiker) mit dem Bioresonanzcomputer und Untersuchungen an den Elektroakupunkturpunkten.
Bei mir wurde z.B. eine starke Beeinflussung durch Störstrahlen (evtl. Wasseradern, Erdstrahlen, Elektrosmog ...) und Probleme wegen meinem Amalgam festgestellt. Interessant war, dass bei der Bioresonanztherapie daheim das mit den Störstrahlen in der genau gleichen Ausprägung festgestellt wurde. Ebenso Probleme mit der Leber.
Die Bioresonanz-Untersuchungen sind eigentlich obligatorisch, aber wenn Du nicht willst, musst du sie nicht machen. Prof. Lombardi legt es einem aber sehr an's Herz, da er der festen Überzeugung ist, dass der KC nur dann besiegt ist, wenn auch der bzw. die Auslöser beseitigt werden.
Ich kenne drei Patienten aus unserem Forum, bei denen er keine Operation oder Nachoperation gemacht hat, weil er glaubt, dass ein Auge auch ohne die Operation "gerettet" werden kann (wenn Sicht gut genug ist) oder erst eine Stabilisierung eintreten soll (Besiegen der Auslöser) bevor er eine Nachoperation macht.
Wenn es ihm nur um Geld ginge, wäre es ein leichtes, nur einen kleinen Schnitt zu machen (oder 2-3) und dafür 2.500 € zu kassieren.
Ach ja, noch was: Ein Erreger ist übrigens bei allen KC-Patienten bisher präsent gewesen, der sog. "KC Pathalogical Agent". Wie bereits gesagt gibt es hierzu noch nicht viele Infos von Prof. Lombardi.
Zur genetischen Sache: Kann ja gut sein, dass auch das richtig ist. Es wäre aber z.B. auch möglich, dass einige Faktoren zusammentreffen müssen. Ich kenne z.B. auch einen KC-Patienten, bei dem der KC sich im Laufe von 20 Jahren nur sehr gering ausgeprägt hat und jetzt seit einiger Zeit stabil geblieben ist.
Manchmal ist es schon verdammt schwierig, eine logische Erklärung zu finden.
Prof. Lombardi hat mir einmal einen - wie ich finde - sehr interessanten Satz gesagt: "You have to learn that the world is not a logic place, but a place where many forces fight, and the logic can be easily destroyed."
Viele Grüße von
Norbert
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Frank B
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Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
herzlichen Dank für Deinen super ausführlichen Bericht. Der ist wirklich spitze.
Ich hatte mir vorgenommen in meine Schnellanleitung "Überblick, Reise-Vorbereitung" Stichworte aus Deinem Bericht zu übernehmen - aber bei der Fülle der Information habe ich mit der Umsetzung große Schwierigkeiten.
Ich hoffe Deine Augen heilen gut nach der OP aus.
Viele Grüße Frank
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 2004-09
vielen Dank!
Ich wünsche Dir ebenfalls sehr, dass Du eine Lösung für Dich findest.
Ich glaube wirklich, dass sich so langsam etwas tut. Meines Erachtens gab es noch nie einen solchen "Schwung" wie derzeit (nicht nur in Sachen ARK).
Alles Gute.
Norbert
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Waldi83
Re: Norbert: Meine ARK-OP, Lombardi, 200

Häng ich hier mal dran. Bin zu faul nen eigenen Thread aufzumachen.
Ich Depp hab meine Kamera bisher falsch bedient. Man kann doch ganz passable Bilder damit machen. Hab nur dem Makromodus nicht vertraut.
Wurde aus ca 5cm Entfernung geschossen. Hatte die Kamera bisher weiter weggehalten und voll reingezoomt.
Der erste Faden ist raus. Keine große Änderung der Sehschärfe festzustellen.
Entfernung schmerzfrei und hat dank der "grobmaschigen" Naht nicht lange gedauert.
Laut Hersteller geht der Makromodus glaube ich 9cm - 30cm. Und die Kamera schaffts sogar noch näher