Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: viewtopic.php?t=6501

Unschlüssig - Operation wagen?

Sacer
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KC-Experience: Habe seit 2006 starken Keratokonus der selbst mit Linsen nur 50% Sehkraft auslöst...
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Unschlüssig - Operation wagen?

Post by Sacer »

Moin moin aus München,

da ich aktuell mit dem Gedanken spiele mein rechtes Auge operieren zu lassen - ggf sogar eine Transplantation - mir dieser Weg aber immernoch Bauchschmerzen bereitet, wollte ich mal eine nichtärztliche Meinung einholen. Mein Optiker/Augenarzt der mich und meinen Keratokonus seit über 10 Jahren betreut, rät mir logischerweise davon ab. Ein anderer Augenarzt hält eine OP zumindest am rechten Auge für unumgänglich. Nun habe ich es am Wochenende geschafft die Linse meines starken Auges (links) zu verlieren und die Praxis hat die nächsten zwei Wochen Sommerurlaub - großes Kino!

Als Student mit Nebenjob (vor allem jetzt in den Semesterferien Vollzeit) und der Liebe zu Festivals ist das nun extrem frustrierent. Klar habe ich schon früher mal eine Linse verloren. Aber ein Ersatz lag immer "griffbereit" beim Arzt, sodass der Frust gering ausviel.

Zu meinen Werten: Ich habe mit beiden Augen zusammen mit Linsen etwa 60~65% Visus - ohne Linsen sind es unter 1%. Das rechte Auge ist dabei das schwächere Auge - mit Linse ~20%. Mit der Aussicht die nächsten zwei Wochen nur mit dem rechten Auge sehen zu können bzw. Kopfschmerzen und Hornhautbeschädigungen am linken Auge riskieren wenn ich die Linse ins linke Auge einsetze haben mir nun deutlich gemacht, wie Abhängig ich von diesen Glaskuppeln bin. Von einer OP würde ich mir zumindest erhoffen, dass ich in der Lage wäre einen Visusausgleich mit Brille zu erreichen.

Darum meine Frage an euch - vor allem an die, die den mutigen Schritt einer OP bereits getan haben: Lohnt sich die OP? Sollte ich sie wagen? Oder doch lieber den größerwerdenden Frust runterschlucken und ggf. ein privates Ersatzpaar Linsen zulegen?

Danke und Grüße

Chris / Sacer
ppp
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KC-Experience: jahrelang immer kompliziertere Linsen, nun meint der Arzt die OP wäre langsam unausweichlich

Re: Unschlüssig - Operation wagen?

Post by ppp »

Versteh ich recht - Dein Linsenersatz liegt "griffbereit" beim Arzt/Optiker? bzw.

Du überlegst, die rechte Linse ins linke Auge zu setzen?? Dann hast Du wohl wenig optimierte, harte CL. Die Frage ist, ob Du mit individuell angefertigten, höheroptimierten "Quadrantenspezifischen" CL auf mehr als 20% kommen könntest. . . .

Nach Transplantation brauchen die Meisten Linsen um auf 80% oder so zu kommen, mit Brille würde ich da nicht planen.

Eine OP sehe ich auf langfristigem, strategischem Level - eine solche Entscheidung würde ich nie auf der Basis von taktischem Tagesgeschäft treffen. (Ich schlag Dir diesbzgl. vor, meine anderen Beiträge zu lesen.)