Keratokonus wurde bei mir vor 2 Jahren festgestellt. Auf dem rechten Auge ist es gott sei Dank stabil geblieben, während auf dem linken Auge der Keratokonus sich im letzten halben Jahr sehr verschlechtert hat. Darum habe ich am 18.03. das Crosslinking im St. Joseph Stift in Bremen durchführen lassen.
Die Ärzte waren sehr nett und der Verlauf wie folgt:
- Lidsperre
- Auge betäubt
- Epithel abgeschabt
- alle 5 Minuten (6 Durchgänge, also 30 Minuten) Riboflavin ins Auge geträufelt.
- Nach den 6 Durchgegänen für je 5 Minuten UVA-Bestrahlung und immer nach 5 Minuten wieder Riboflavin, auch ingesamt eine halbe Stunde,
nach einer Stunde war ich fertig, das Auge wurde ausgespült und die Verbandkontaktlinse eingelegt.
Ich hatte keine Schmerzen, die fingen dann 3 Stunden post-OP an und waren unerträglich. Ich bin sehr auf Naturheilmittel eingestellt, aber da brauche selbst ich 2 Schmerztabletten, das Auge hat sehr doll getränt und gebrannt. Am nächsten Tag war ich bei meinem Augenarzt, der hat den Verband abgenommen, einmal ins Auge geschaut und ich habe antibiotische Tropfen verschrieben bekommen, die ich 4 mal am Tag bis Epithelschluss nehmen soll. Am Montag kommt die Verbandskontaktlinse raus, dann soll ich steroidhaltige Augentropfen bekommen, die ich zwischen 1 - 3 Monaten bis zu 5 mal am Tag nehmen kann / soll. Das weiß ich auch noch nicht genau.
Der Schmerz war am 2 Tag schon etwas besser und am dritten ganz weg. Heute geht es mir schon wieder super, das Auge öffne ich aber nur selten, da ich ein extremes Fremdkörpergefühl durch die Verbandskontaktlinse im Auge habe und das teilweise sehr unangenehm ist.
Wenn ich gucke, dann sehe ich noch Trübungen, die aber besser zu werden scheinen. Ich glaube nun ist Geduld das beste Rezept.
Falls ihr noch Fragen habt, gerne.
LG und ein schönes WE euch, Steffi