Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: https://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=6501

Kostenerstattung als Alternative zum Sachleistungsprinzip?

Der individuelle "Weg" bis zur Diagnose - was ist Keratokonus, habe ich überhaupt Keratokonus, was kann Man/Frau tun?.
Markus
-
Posts: 604
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KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
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Kostenerstattung als Alternative zum Sachleistungsprinzip?

Post by Markus »

Hallo!

Man kann bei Krankenkassen entscheiden, ob man nach dem sachleistungsprinzip oder nach dem Prinzip der Kostenerstattung abrechnen will.

Bei der Kostenerstattung bekommt man eine rechnung von Arzt, die man erst auslegen muss und dann bei seiner Krankenasse einreicht. Genau wie Privatpatienten. Man wird dann auch so behandelt.

Die frsge ist nun, ob das in unserem Fall Vorteile bei der Kostenerstattung der KC-Linsen bringen kann. Mein Arzt tat so als wäre dann die Kostenübernahme auch nach der gesundheitsreform kein Problem.
Klar, das der Arzt lieber gleich das Geld von mir haben will. Von den Kassen bekommt er nämlich wegen des Punktesystems nicht viel.

Müssen die Kassen mehr zahlen, wenn man per Kostenerstattung abrechenet?
Oder was bringt mir als Patient sonst ein Prinzip der Kostenerstattung?

VG,
MARKUS
andreas
Administrator/in
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KC-Experience: Im Studium und im Beruf war es immer sehr anstrengend, mit den Kollegen mitzuhalten - trotz sehr großer Bildschirme und immer "vorne sitzen" bei Präsentationen. Feierabend war wirklich Feierabend; da war keine Kraft mehr für After-Work-Parties oder Work-Out im Fitnessstudio. Langes lesen oder schreiben von Texten war trotz aller Hilfsmittel anstrengend; oder lange Besprechungen mit Präsentationen.

Seitdem ich Rentner bin, kann ich mir meine Zeit / Pausen sehr viel großzügiger einteilen; trotz der regelmäßigen Struktur, die ich meinem Rentnerleben gegeben habe.
Keratoconus since: Die erste richtige Diagnose kam so 1978 - erst irregulärer Astigmatismus, dann Keratokonus. Bis zur richtigen Diagnose habe ich ca. 10 Augenärzte und 3-4 Jahre gebraucht. Seit ca. 2006 stabil in rechts Stufe II-III: links I-II; kaum Veränderungen bei Scanns in 4-6-Jahres-Abständen
Experience with eyeglasses / lenses: Ich komme gut mit verschiedenen Brillen zurecht (Hell&Fern; NormalesTageslicht/Nah; Dunkel/Fern; Dunkel/Nah; reichen fast immer. Früher habe ich gelegentlich Tageslinsen getragen, dass brauche ich nun nicht mehr.
Operationen: Keine OP´s
Begeiterscheinungen: trockene Augen; trockene Haut; Augen-jucken
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Re: Kostenerstattung als Alternative zum Sachleistungsprinzi

Post by andreas »

Hallo Markus,

so wie ich den Text bei der TK verstanden habe, bezahlt man als Privatpatient und bekommt hinterher die Kosten der gesetzlichen Leistungen erstattet.

... wenn aber für bestimmte Leistungen gesetzlich keine Erstattungen vorgesehen sind, bekommt man auch nichts wieder. Und es ist ja wohl definiert worden, das nur noch ein Teil der Keratokonuspatienten die Linsen erstattet bekommt. ( siehe Beitrag von Gunther vom 2003-12-11 )

Bei KC-Linsen muss trotz Kostenerstattung vorher geklärt werden, ob und wieviel die Kasse übernimmt.

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Was die Kostenerstattung sonst anstelle der Kartenabrechnung "bringt"?:

Gut, man wird als Privatpatient behandelt, d.h:

- man kann sich den Arzt aussuchen, der einen behandeln soll (z.B. im Krankenhaus)
- der Arzt gibt sich möglicherweise mehr Mühe.... vielleicht.
- man kann mit dem Arzt über sein Honorar verhandeln
- man kann verschiedene Behandlungsmöglichkeiten erörtern
- die Spritze hat eine dünnere Kanüle und hinterher bekommt man ein Pflaster
- die Sprechstundenhilfe lächelt öfter.
- keine Zeit im Wartezimmer verschwendet.
- .....

Dafür zahlt man z.B. 200 Euro für eine Behandlung und bekommt 120 Euro von der Kasse wieder - was einem die Behandlung als Privatpatient wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Der vollständige Text ist zu finden unter:

http://www.tk-online.de/centaurus/gener ... nerst.html

http://www.tk-online.de - aktuell - reform im fokus - kostenerstattung

oder einfach unter "Suche" das Stichwort "Kostenerstattung" eingeben.

Gruß, Andreas