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Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
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pixi
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- KC-Experience: mein Lebensgefährte hat im April 2008 wegen Keratokonus eine Hornhauttransplantation erhalten.
Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
Mein Lebensgefährte (30) hatte am 23.4. in Wien eine einseitige Hornhauttransplantation.
Er muss 10 Tage im spital bleiben und seit der OP strenge Bettruhe (inkl. breiiger Kost und Bettschüssel) einhalten. Zudem hat man ihm alle beiden Augen (auch das nichtoperierte) verklebt und der Verband auf dem nichtoperierten Auge kommt erst nach 1 Woche ab! Er ist somit völlig blind, hilflos und muss gepflegt werden. Die OP verlief laut Auskunft der Ärzte aber ohne Komplikationen.
Bitte wer kann mir sagen ob diese Art der Nachbehandlung normal ist? Ist das nur in Wien so? Denn in Internet las und lese ich immer nur, dass nach einer Keratoplastik nur das operierte Auge verbunden werden muss und der Patient aufstehen darf und nach einigen Tagen heimgehen.
Ich bin verzweifelt und habe das Gefühl, dass unsere Beziehung durch diese für uns nicht vorhersehbare Tortur schwerstens belastet wird. Auf die einwöchige Blindheit und Hilflosigkeit nach der OP hat uns niemand vorbereitet.
Bitte um rasche Antwort!
Vielen Dank!
Pixi
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andreas
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- KC-Experience: Im Studium und im Beruf war es immer sehr anstrengend, mit den Kollegen mitzuhalten - trotz sehr großer Bildschirme und immer "vorne sitzen" bei Präsentationen. Feierabend war wirklich Feierabend; da war keine Kraft mehr für After-Work-Parties oder Work-Out im Fitnessstudio. Langes lesen oder schreiben von Texten war trotz aller Hilfsmittel anstrengend; oder lange Besprechungen mit Präsentationen.
Seitdem ich Rentner bin, kann ich mir meine Zeit / Pausen sehr viel großzügiger einteilen; trotz der regelmäßigen Struktur, die ich meinem Rentnerleben gegeben habe. - Keratoconus since: Die erste richtige Diagnose kam so 1978 - erst irregulärer Astigmatismus, dann Keratokonus. Bis zur richtigen Diagnose habe ich ca. 10 Augenärzte und 3-4 Jahre gebraucht. Seit ca. 2006 stabil in rechts Stufe II-III: links I-II; kaum Veränderungen bei Scanns in 4-6-Jahres-Abständen
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich komme gut mit verschiedenen Brillen zurecht (Hell&Fern; NormalesTageslicht/Nah; Dunkel/Fern; Dunkel/Nah; reichen fast immer. Früher habe ich gelegentlich Tageslinsen getragen, dass brauche ich nun nicht mehr.
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
ich habe deinen Beitrag/deine Frage von dem OP-Bericht "Walter" abgetrennt, eine zur Frage passende Überschrift zum Thema geschrieben und das ganze als eigenes Thema in den Bereich OP-Berichte verschoben.
Zu deiner Frage:
Ich habe auch noch nicht gehört, das nach einer Transplantation beide Augen abgedeckt werden - wie begründen den die Ärzte diese Maßnahme? Die müssen ja irgendetwas dazu gesagt haben, denn normalerweise wissen diese Ärzte schon was sie tun - aber ich gebe die Frage an die Forum-Teilnehmer weiter, die selbst schon Erfahrung mit der Transplantation hatten.
......ist vielleicht gleichzeitig das andere Auge "vernetzt" worden? Das wäre eine Erklärung.....
Gruß, Andreas
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pixi
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
danke für deine Antwort und die richtige Einteilung meines Beitrags.
Auf die Möglichkeit einer Vernetzung hoffen wir für das noch nicht operierte Auge, beim jetzt operierten Auge war der Keratokonus zu weit fortgeschritten (die Hornhaut war laut Ärzten schon sehr dünn und es bestand bei Verletzung die Gefahr eines Verlustes des Auges).
Ich kann dir den Schock nicht beschreiben, als ich am Dienstag ins Spital kam und alle Patienten (die meisten wohl grauer Star, darauf ist die Klinik spezialisiert) laufen munter mit einem einseitigen Verband herum und nur mein Freund liegt bewegungslos mit 2 verbundenen Augen im Bett und darf sich nicht einmal aufrichten und auch nicht husten. Ich bin sofort zum Personal weil ich eine Erklärung wollte, aber wie gesagt, angeblich wurde nur an einem Auge eine Keratoplastik (über die Methode bekamen wir keine Auskunft) vorgenommen - sonst keinerlei Eingriff.
Seit gestern kann nicht richtig schlafen oder essen und schaffe es auch nicht in die Arbeit, weil ich immer wieder weinen muss.
Freundliche Grüße
Pixi
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pixi
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
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andreas
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
wie gesagt, Ärzte wissen normalerweise schon was sie tun - nur weil ich noch nicht von so einer Situation gehört habe, kann es dennoch sinnvolle medizinische Gründe für diese Vorgehensweise geben.
Ich würde hartnäckig nachfragen, so lange und so nervig, bis ich eine schlüssige, umfangreiche Antwort bekomme, die ich auch verstehe - und wenn ich dem Arzt dafür richtig nerven muss - egal. (das gehört zu seinem Job).
.... das Statement "......das Auge darf sich nicht bewegen ........" wirft die weiteren Fragen auf:
- Warum darf sich das Auge nicht bewegen?
- Ist das Auge / die Augen betäubt?, weil sich die Augen ja auch unter einer Abdeckung / einem Verband bewegen können.
- ......
Frag nach! Nerv die Ärzte! Nerv das Personal! - Frag nach! Nerv die Ärzte! Nerv das Personal! - Frag nach! Nerv die Ärzte! Nerv das Personal! - Frag nach! Nerv die Ärzte! Nerv das Personal! - ......
Die Antwort(en) würden mich auch interessieren.
Gruß, Andreas
PS: ..... letztlich sind ein paar Tage nichts sehen doch nicht so tragisch, wenn es danach wieder besser ist....oder? Die Station wird ja wohl darauf eingerichtet sein, Patienten ohne Sicht zu pflegen?
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pixi
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
ich habe einem Arzt gesagt dass ich schockiert bin und dass ich noch nie über eine solche Vorgehensweise nach einer angeblich gelungenen Keratoplastik gehört oder gelesen habe und ihn gefragt, was denn schiefgegangen sei. Er hat gesagt das nichtoperierte Auge darf sich nicht bewegen, weil sich das operierte sonst mitbewegen würde und ich soll keinen Unsinn reden.
Natürlich sind die wie alle Krankenhäuser auf schwere Pflegefälle eingerichtet. Das ist nicht auch das Problem.
Pixi
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andreas
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
...... Augen bewegen sich auch wenn die Augenlider geschlossen sind - insbesondere im Schlaf (REM-Phasen = RapidEyeMovement-Phasen) - daher hört sich diese "Erklärung" auf den ersten Blick extrem unsinnig an.
Also: Nachfragen&Nerven
Gruß, Andreas
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pixi
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
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andreas
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
ein Arzt sollte immer in der Lage sein, auf Fragen (von sehr aufgeregten Angehörigen) vernünftig und ruhig zu antworten - das ist ein elementarer Bestandteil des Arztberufes.
Wenn du den Pflegern, den Ärzten deine Ängste erklärst sollte eigentlich eine ruhige Einigung möglich sein. Voraussetzung dafür ist das vernünftige Umgehen mit den eigenen Ängsten, mit der Hilflosigkeit in dieser Situation. Die eigene Unsicherheit in einer ungewohnten, hilflosen Situation darf nicht zu ungerechtfertigten Beleidigungen oder Forderungen an das Pflegepersonal oder die Ärzte führen.
Lass dich nicht von deinen Ängsten oder Befürchtungen zu sehr beeinflussen - mach das was du für richtig hältst und geh in die Klinik - aber ruhig, freundlich - und sprich den Arzt an, ob er sich wirklich beleidigt fühlt, oder ob du dir das nur einbildest (in der Aufregung stimmt die normale Wahrnehmung nicht).
Was ist denn so schlimm, wenn die Augen ein paar Tage zu sind? Ich habe selbst schon mehrere Experimente mit komplett abgedunkelten Räumen gemacht (Seminare-im-Dunkeln, Aushilfskellner in einer Dunkel-Bar) und ich konnte mich immer recht gut zurechtfinden.
Gruß, Andreas
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sabine s.
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- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
Ich habe schon 4 Hornhauttransplantationen hinter mir aber ich mußte niemals so lange liegen. Ich bin immer schon aus dem OP zu Fuß zur Station gegangen.
Opereriert wurde ich in München im Rotkreuz KKH.
Daß man nach einer Keratoplastik u.U. liegen sollte, könnte ich ja gerade noch einsehen. Aber alle anderen postoperativen Maßnahmen scheinen mir sehr sehr überzogen.
Ich weiß, auch von anderen Forumsmitgliedern, daß man in Österreich eher stringent und vorsichtig ist und das Liegen danach fast üblich, aber nicht tagelang und nicht mit Breikost und Hustverbot ist auch nicht und schon gar keine Bettschüssel.
Das Liegen kann dem schnelleren EInheilen des Transplantates dienen. Daß das andere Auge zugeklebt wird, ist unorthodox. Das operierte Auge ist eh noch lange ruhiggestellt und bewegt sich kaum und die Hornhaut bewegt sich ja nicht mit, die bleibt ja relativ statisch.
Ruhiggestellt deshalb, weil es noch lange betäubt ist und vor allem die Tropfen zur Pupillenerweiterung noch ein paar Tage wirksam sind.
Bekommt Dein Lebensgefährte Immunsuppression??? Das könnte das LIegen und die Breikost erklären.
Immusuppression ist gegen Organsabstoßung und belastet anfangs den Organismus sehr.
Bitte hab keine Bedenken weil ein Arzt beleidigt sein könnte!!
Er muß Euch diese Maßnahme medizinisch sehr gut begründen!!! Ihr seid keine Gefangenen!
Erkundige Dich mal in anderen Kliniken, wie es da gemacht wird und laß nicht locker!!!
Kann mir vorstellen, wie Euch zumute ist!
Eure LIebe wird das durchstehen, oder? Ich wünsche es Euch!
Man muß sich nicht alles klaglos gefallen lassen!! Wehrt Euch! Oder wehre DICH1
Ich drücke Euch die Daumen!!!.
Wenn DU Fragen hast, bin ich jederzeit für Dich da!!!
Alles Gute!!
sabine s.
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pixi
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
es ist eine sog. Lehrklinik und ich weiß nichtmal welcher Arzt nun wirlich zuständig ist und wie sie alle heißen. Es sind immer andere Ärzte da. Immer wieder muss ich meinen Freund alleinlassen weil wieder irgendein unbekannter Arzt (immer andere) ihn anschauen will. Ich weiß auch nicht von wem er operiert worden ist und welcher Arzt für die Verordnungen verantwortlich ist. Und ich traue mich nicht danach zu fragen denn dann schauen alle immer komisch, obwohl ich eine freundliche Art habe.
Das mit der REM-Aktivität des Auges leuchtet mir ein, ging mir auch schon durch den Kopf. Aber wie gesagt, meine Erfahrung ist, dass es zumindest hier in Wien die Ärzte nicht so gern haben, wenn Patienten und/oder Angehörige ihr Hirn benutzen.
Und die vorübergehende Blindheit und Pflegebedürftigkeit wäre nicht annähernd so schlimm für mich wenn ich davon schon vorher gewußt hätte und mich darauf einstellen hätte können.
Grüße
pixi
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andreas
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
die eigene Unsicherheit in medizinischen Fragen kann nur durch ausreichende Information behoben werden - sobald genügend Informationen vorliegen kann man selbst - unabhängig von allen anderen - eine Entscheidung treffen.
Wenn Sabine sagt in Österreich sind die Ärzte besonders "vorsichtig" - dann ist das zur Beurteilung der Situation schon sehr interessant, denn Sabine hat selbst schon einige Transplantationen hinter sich und steht mit vielen anderen Transplantierten in engem Kontakt. Die Hinweise mit dem besseren Einwachsen des Transplantates im Liegen und eine mögliche Immunsuppression sind auch wichtig.
Letztlich entscheidet dein Freund, was er will:
- wenn er aufstehen will, dann steht er auf....
- wenn er ein Auge aufmachen will, dann macht er es auf....
- wenn er die Klinik wechseln will, dann wechselt er eben....
Es ist jederzeit möglich eigene Entscheidungen zu treffen, wenn man auch die möglichen positiven oder negativen Konsequenzen akzeptiert.
Gruß, Andreas
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pixi
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
mein Freund hat nach der Aufnahme - einen Tag vor der OP - eine Schwester freundlich gefragt was für Pillen er bekommt, sie hat uns die Namen der Medikamente vorgelesen, dazugesagt dass das die Medikamente seien, die der Herr Doktor verschrieben hätte und dieselbe Medikation die er schon vor seiner Aufnahme bekommen hätte - Aber er hatte ja vorher keinerlei Medikamente bekommen! Weitere Fragen - zb darüber was die verabreichten Medikamente bewirken - wurden von der Schwester nicht zugelassen, indem sie mit scharfem Blick den Raum verließ.
Wir wissen also nicht was für Medikamente er bekommt... habe aber auf seinem Nachttisch 2 verschiedene Augensalben und 2 verschiedene Augentropfen gesehen, von denen ich mir die Namen leider nicht gemerkt habe.
Und ich würde mich gerne wehren, aber habe zu schlechte Erfahrungen damit. Habe selbst 2005 einen Medizinrechtsprozess wegen einer an mir durchgeführten OP verloren, weil das Gericht in der Erstverhandlung meine Aussagen als Lüge abtat und meine Berufung gegen dieses Urteil mit der Begründung, ich hätte über meine Behandlung "selbst Bescheid wissen müssen", abwies. Kostenpunkt: € 18.000,00, die ich noch immer abstottere (inzwischen mittels Gehaltspfändung), und die eingeforderte ärztliche Aufklärung habe ich bis heute nicht erhalten. Bin also in dieser Hinsicht schon genug bedient.
Liebe Grüße und alles Gute an dich und schön dass du da bist.
pixi
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pixi
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
Stimmt. Und ohne über mögliche Konsequenzen an die nötigen Informationen zu kommen, ist es schwer, Entscheidungen zu treffen.Es ist jederzeit möglich eigene Entscheidungen zu treffen, wenn man auch die möglichen positiven oder negativen Konsequenzen akzeptiert.
Ja, letztlich muss er entscheiden was er tut. Ich kenne meinen Lebensgefährten - so glaube ich - besser als ein Arzt, der nur sein Auge sieht oder mal kurz vorbeischaut. Ich weiß dass er sehr große Probleme mit Ärzten hat, die ihm eine korrekte Aufklärung verweigern. Auch er hat dahingehend seine ganz eigene Geschichte, über die wir uns genaugenommen überhaupt erst kennengelernt haben. Und es ist halt so, all diese Ärzte, die ihn jetzt behandeln, sehen ihn nur im Behandlungszimmer und im Krankenbett. Aber ich verbringe mein ganzes Leben mit ihm und allen Konsequenzen, die ihr Umgang mit ihm möglicherweise noch haben wird.
pixi
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andreas
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
dafür gibt es ja dieses Forum.....
Die Suchfunktion gibt z.Z. 132 Treffer bei den Begriffen "Transplantation" und "Österreich" - vielleicht findest du dort ja weitere Informationen.
Gruß, Andreas
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sabine s.
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
danke!!!!
Wenn man sich ruhig und sachlich erkundigt, dann sollte doch eine eben so ruhige und sachliche ANtwort möglich sein.
Ok.......2x Salbe und 2x Tropfen, läßt nicht auf eine Immunsuppression schließen.
Dabei handelt es sich eher um eine Cortisonhaltige Augensalbe um ENtzündungen vorzubeugen,Benetzungstropfen, bzw. Salbe, alles üblich nach einer Keratoplastik.
Im Moment denke ich, so schwierig das auch sein mag, ist es wichtig, daß Du ruhig bleibst, auch Deinem Freund zuliebe.
Wenn Du nicht "intervenieren" möchtest, bei den Ärzten und Schwestern, wobei es doch Euer gutes Recht ist, informiert zu werden, kannst Du nicht eine Euch vertraute Person damit beauftragen, die dann evtl. mehr Distanz hat und cooler bleibt??
Ich denke mal, daß es nicht schadet, wenn Dein Freund wengistens wieder normale Kost bekommt.
Das müßte doch drin sein. Ich hab sofort nach der OP ganz normales Essen bekommen, hatte allerdings keine Vollnarkose, aber selbst danach, ist ein Tag nach OP normales Essen wieder möglich.
Grüßle
sabine
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pixi
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
mein Freund bekommt breiige Kost und muss auf die Schüssel und das wird auch so bleiben, wie lange wissen wir aber nicht. Und das alles ist nicht wegen der Vollnarkose, sondern wegen der Keratoplastik.
Er hat gerade angerufen. Aber ich schaffe es nicht hinzugehen.
Vertraute Personen habe ich nicht, ich habe nur ihn. Ich hatte früher viele Freunde aber seit dem Prozess damals ist keiner davon übriggeblieben. Auch der Kontakt zu meiner Familie ist in diesen Jahren total verlorengegangen.
Nur wo ich arbeite sind die einzigen Menschen, die mich in schweren Zeiten nie weggeschickt haben. Die wissen aber auch nicht viel über mich, und ja ich bin freundlich und cool, und strahle die meiste Zeit sogar eine Art stoischer Ruhe aus (wurde mir gesagt) aber mit arroganten Ärzten hab ich leider ein Problem. Tut mir leid euch belästigt zu haben, mein Freund hat mir empfohlen dieses Forum aufzusuchen.
Pixi
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andreas
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- KC-Experience: Im Studium und im Beruf war es immer sehr anstrengend, mit den Kollegen mitzuhalten - trotz sehr großer Bildschirme und immer "vorne sitzen" bei Präsentationen. Feierabend war wirklich Feierabend; da war keine Kraft mehr für After-Work-Parties oder Work-Out im Fitnessstudio. Langes lesen oder schreiben von Texten war trotz aller Hilfsmittel anstrengend; oder lange Besprechungen mit Präsentationen.
Seitdem ich Rentner bin, kann ich mir meine Zeit / Pausen sehr viel großzügiger einteilen; trotz der regelmäßigen Struktur, die ich meinem Rentnerleben gegeben habe. - Keratoconus since: Die erste richtige Diagnose kam so 1978 - erst irregulärer Astigmatismus, dann Keratokonus. Bis zur richtigen Diagnose habe ich ca. 10 Augenärzte und 3-4 Jahre gebraucht. Seit ca. 2006 stabil in rechts Stufe II-III: links I-II; kaum Veränderungen bei Scanns in 4-6-Jahres-Abständen
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich komme gut mit verschiedenen Brillen zurecht (Hell&Fern; NormalesTageslicht/Nah; Dunkel/Fern; Dunkel/Nah; reichen fast immer. Früher habe ich gelegentlich Tageslinsen getragen, dass brauche ich nun nicht mehr.
- Operationen: Keine OP´s
- Begeiterscheinungen: trockene Augen; trockene Haut; Augen-jucken
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
Gruß, Andreas
...so jetzt muss ich aber los - bin wahrscheinlich erst morgen wieder im Forum.
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pixi
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- KC-Experience: mein Lebensgefährte hat im April 2008 wegen Keratokonus eine Hornhauttransplantation erhalten.
Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
er bekommt ja nicht nur die lokale Behandlung sondern auch Pillen, man sagt uns aber nicht welche Wirkung die haben sollen.
ich werde jetzt eine Beruhigungstablette nehmen, eigentlich hatte ich aber schon lange damit aufgehört.
danke euch allen.
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pixi
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- Joined: 2008-04-23, 20:28
- KC-Experience: mein Lebensgefährte hat im April 2008 wegen Keratokonus eine Hornhauttransplantation erhalten.
Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
sind die Erfolge deiner OP´s zufriedenstellend?
Wie gesagt: Ärzte zu "nerven" hab ich mir abgewöhnt, da wurde ich bereits drastisch davon geheilt.
Was ich nicht verstehe, wenn es schon notwendig ist, beide Augen für 7 Tage ununterbrochen zu verkleben - warum haben die Ärzte sich dann nicht entschlossen, gleich beide Augen zu operieren??? So muss er doch die Tortur voraussichtlich noch ein zweites Mal durchmachen! Warum ist das denn nötig? Wenn er auch beim 2. Mal zumindest vorher schon weiß was ihm bevorsteht. Am Dienstag nach der OP wurde mir ja auch aufgetragen, ich solle ihm verheimlichen, dass das nichtoperierte Auge erst in einer Woche abgedeckt wird. Was ich nicht getan habe.
Denn wenn mein Freund über seine Behandlung etwas wissen möchte werde ich ihn auf jede Art dabei unterstützen, diese Informationen zu erhalten. Ich werde es aber jedenfalls nicht unerstützen, dass er für die OP des zweiten Auges wieder in dieses Spital in Wien 2 geht. Ich werde mich nach einem Arzt erkundigen, der wirklich Erfahrung mit Hornhauttransplantationen hat. Denn offensichtlich traut dieser Operateur seinem eigenen Können nicht genug, anders kann ich mir die überzogene "Vorsicht" nicht erklären.
Grüße, pixi
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sabine s.
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- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
nein, du belästigst uns doch nicht!!!!!!!!!!! dafür sind wir ja da! es ist auch für uns gut und wichtig, daß DU Eure Erfahrungen schilderst und uns um Rat frägst, oder einfach nur Druck ablassen möchtest.
Tu Dir da keinen Zwang an! Wenn Du willst,kannst Du mir auch persönlich schreiben, auch kein Problem. Sag Deinem Freund bitte ganz ganz liebe Grüße von uns hier! Er soll durchhalten, die 2. OP wird sicher anderst.
gut...........hoffe, wieder von DIr zu hören und nimm Dir das bitte nicht so sehr zu Herzen!
Das ist ne besch...eidene Situation, das kann ich mir vorstellen, aber nicht wert,sich so sehr aufzureiben. Ihr beide braucht Euch und wenn einer aufgibt, ists für den anderen umso schwieriger.
Ich wünsche Euch ganz viel Kraft!!
grüßle
sabine
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wmmw
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- KC-Experience: Diagnose 1988 - beide Augen - dann KK-Linsen - immer wieder mit Problemen - dann > erste Transplantation 01/1990 links, zweite Transplantation rechts 01/1991, Danach einige Versuche mit Kontaktlinsen - leider fehlgeschlagen - danach Brille - Visus immer so um die 60 - 80 % - links und rechts. (zwischendurch auch mal nur an die 40% - siehe Bericht)
Seit etwa 2002 erhebliche Verschlechterung des rechten Auges - Diagnose > transplantierte Hornhaut hat sich "bei 9 Uhr" gelöst > abgehoben > Ursache ??? > am wahrscheinlichsten lt. Augenarzt eine körperliche Überanstrengeng. Dies hatte zur Folge, dass im Jänner 2007 eine re.Transplantation rechts gemacht wurde.
Alle drei Transplantationen sind eigentlich "super verlaufen".
Visus jetzt 02/2008 mit Brille bei 80% bivokal (60% links, 80% rechts)
Update: 03.2012 mit Brille re. 100% li. 60%
0382021 Visus links 35%, rechts 100% mit Gleitsichtbrille
04/2021 Abstoßung Hornhaut links - Update 11.2024 - Abstoßung Hornhaut war eine Fehldiagnose - war eine Herpesinfektion - alles wider OK - Viseus RA 100%, LA 40% - Keratoconus since: KK seit dem 22. Lebensjahr (Diagnose). mit 20 beim Bundesheer war noch alles OK. Danach "schleichende Verschlechterung". KK wurde von meinem Doc aber sofort erkannt. Lag wohl auch daran, dass in diesen zwei Jahren der Schub extrem gewesen sein muss. Obscan etc. war damals "noch nicht bekannt" - war schon mit der Spaltlampe zu erkennen.
- Experience with eyeglasses / lenses: KL unmöglich - immer Riesenprobleme. Mit Brille immer so um die 60 bis 80% - zwischenzeitlich natürlich auch weit weniger, immer wieder Änderung spez. von Astigmatismus und Achse. Brille im Durchschnitt alle 18 Monate neu.
- Operationen: 1990 Keratoplastik links, 1991 Keratoplastik rechts, 2007 Rekeratoplastik rechts.NEU - 10.2015 - meine linke Hornhaut ist wieder in Bewegung geraten (Kegelbildung)
- Mögliche Ursachen: Keine Ahnung warum. Das wahrscheinliste ist das "Augenreiben" im Kindesalter. War total lustig sich die Augen zu reiben und danach die visuellen Effekte zu genießen.
- Ich über mich: verheiratet, 2 Kinder
- Berufserfahrung Behandlung Keraokonus: immer wieder leichte probleme da ich ca. 6 Stunden/Tag vor dem Bildschirm verbringe - hab es aber immer noch mit Hilfe meines Optikers geschafft, dass ich "normal" arbeiten kann.
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Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
Les dir bitte meinen OP-Bericht durch uns schau mal ins Profil. Ich hab das Ganze schon drei mal hinter mich gebracht. Die ersten beiden Male ca. 14 Tage STRENGE Bettruhe. Das 3. Mal ca. 1 Woche. > Ist etwas FAD!!! ABER > der Erfolg spricht für sich. Dis ganze dient nur einem Zweck > Hornhaut kann "in Ruhe" anwachsen und die 3 Hornhautschichten (Zellen) können sich besser verbinden > soll bessenen postoperativen Visus und geringere Hornhautverkrümmung bewirken. Verrätst du mir in welchen KH dein Lebensgefährte ist?
lg Walter
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pixi
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- KC-Experience: mein Lebensgefährte hat im April 2008 wegen Keratokonus eine Hornhauttransplantation erhalten.
Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
danke für deine Antwort!
Deinen OP-Bericht habe ich interessiert gelesen, bevor ich meinen ersten Beitrag schrieb. Vielleicht bin ich dabei zu aufgeregt gewesen, aber ich konnte deinem Bericht nicht entnehmen, dass dir für 7 Tage beide Augen zugebunden wurden, obwohl nur eines operiert war.
Und ich denke, ein Seminar zu machen, wo man von Blinden an der Hand geführt wird um das mal kennenzulernen kann man damit nicht vergleichen denn 1) macht man das Seminar aus freien Stücken und weiß, dass man nichts sehen wird und 2) dauert das ganze nicht 7 Tage.
Liebe Grüße
pixi
PS mein Freund büßt für seine Sünden derzeit bei den "barmherzigen Brüdern" in der Mohrengasse.
Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
hm, wenn ich das hier so lese, fällt mir mein Bruder ein, der vor 25 Jahren auch unter Vollnarkose transplantiert wurde und ebenfalls für eingie Tage beide Augen zugeklebt bekam. Das war damals nicht wegen Komplikationen, sondern einfach eine Vorsichtsmaßnahme, um eventuelle Komplikationen zu vermeiden. Er sieht heute noch über 100% auf dem opterierten Auge, vielleicht beruhigt dich das ein bisschen. Möglicherweise ist der Operateur noch einer von der "alten Schule", die ja nicht immer die Schlechteste sein muss. So lästig diese wohl nicht mehr zeitgemäße Maßnahme für euch beide sein mag, aber Schaden richtet sie doch eigentlich nicht an, die Hauptsache ist doch, dass das Ergebnis hinterher passt.
Festes Daumendrücken dafür
Anette
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wmmw
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- KC-Experience: Diagnose 1988 - beide Augen - dann KK-Linsen - immer wieder mit Problemen - dann > erste Transplantation 01/1990 links, zweite Transplantation rechts 01/1991, Danach einige Versuche mit Kontaktlinsen - leider fehlgeschlagen - danach Brille - Visus immer so um die 60 - 80 % - links und rechts. (zwischendurch auch mal nur an die 40% - siehe Bericht)
Seit etwa 2002 erhebliche Verschlechterung des rechten Auges - Diagnose > transplantierte Hornhaut hat sich "bei 9 Uhr" gelöst > abgehoben > Ursache ??? > am wahrscheinlichsten lt. Augenarzt eine körperliche Überanstrengeng. Dies hatte zur Folge, dass im Jänner 2007 eine re.Transplantation rechts gemacht wurde.
Alle drei Transplantationen sind eigentlich "super verlaufen".
Visus jetzt 02/2008 mit Brille bei 80% bivokal (60% links, 80% rechts)
Update: 03.2012 mit Brille re. 100% li. 60%
0382021 Visus links 35%, rechts 100% mit Gleitsichtbrille
04/2021 Abstoßung Hornhaut links - Update 11.2024 - Abstoßung Hornhaut war eine Fehldiagnose - war eine Herpesinfektion - alles wider OK - Viseus RA 100%, LA 40% - Keratoconus since: KK seit dem 22. Lebensjahr (Diagnose). mit 20 beim Bundesheer war noch alles OK. Danach "schleichende Verschlechterung". KK wurde von meinem Doc aber sofort erkannt. Lag wohl auch daran, dass in diesen zwei Jahren der Schub extrem gewesen sein muss. Obscan etc. war damals "noch nicht bekannt" - war schon mit der Spaltlampe zu erkennen.
- Experience with eyeglasses / lenses: KL unmöglich - immer Riesenprobleme. Mit Brille immer so um die 60 bis 80% - zwischenzeitlich natürlich auch weit weniger, immer wieder Änderung spez. von Astigmatismus und Achse. Brille im Durchschnitt alle 18 Monate neu.
- Operationen: 1990 Keratoplastik links, 1991 Keratoplastik rechts, 2007 Rekeratoplastik rechts.NEU - 10.2015 - meine linke Hornhaut ist wieder in Bewegung geraten (Kegelbildung)
- Mögliche Ursachen: Keine Ahnung warum. Das wahrscheinliste ist das "Augenreiben" im Kindesalter. War total lustig sich die Augen zu reiben und danach die visuellen Effekte zu genießen.
- Ich über mich: verheiratet, 2 Kinder
- Berufserfahrung Behandlung Keraokonus: immer wieder leichte probleme da ich ca. 6 Stunden/Tag vor dem Bildschirm verbringe - hab es aber immer noch mit Hilfe meines Optikers geschafft, dass ich "normal" arbeiten kann.
- Been thanked: 16 times
Re: Pixi´s Lebensgefährte: 0P, Wien, 23.4.2008 - Beide Augen zu
Ich kann dich beruhigen
lg Walter
P.S. - am Gang hängen Fotos von allen Arzten und dem Pflegepersonal