Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: https://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=6501

Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

C20K
-
Posts: 91
Joined: 2006-06-24, 16:11
KC-Experience: Ich habe mich mit meiner jetzigen Situation arrangiert. Es gibt gute und manchmal schlechtere Tage. Hat wohl jeder der diese Krankheit hat. Mal schauen, wie sich das ganze Entwickelt.
Keratoconus since: Diagnostiziert wurde es bei mir 1995. Damals war ich 15 Jahre alt
Experience with eyeglasses / lenses: Trage seit mehreren Jahren Kontaktlinsen. In den letzten Jahren vermehrt auf einem Auge. Zur Zeit links. Vorher Rechts. In letzter Zeit macht mir aber das Tragen von CL eher Probleme. Mein Tränenfilm hat sich wohl verändert
Operationen: 2004 Keratoplastik links
2008 Keratoplastik rechts
Bisher keinerlei Probleme
Begeiterscheinungen: Habe seit zwei Jahren Neurodermitis im Gesicht, obs vom KC kommt kann ich nicht sagen
Mögliche Ursachen: Man vermutet, dass es von einer Meningitis in der Kindheit kommt. Man ist sich aber nicht sicher
Ich über mich: Hobbys: Mal ein Buch lesen und alles Technische

Post by C20K »

Hallo Babs,

bei mir hat es eine ganze Weile nach der Op gedauert, bis sich meine jetzige Sehschärfe eingestellt hat. (ca. 2,5 Jahre nach Transplantation). Also nicht die Geduld verlieren, wird schon!!.

Gruß
Christian
Babs Johnson
-
Posts: 79
Joined: 2006-10-05, 12:01
KC-Experience: Bisherige Krankengeschichte:
Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Nahtentfernung erster Teil

Post by Babs Johnson »

Gestern wurde mir die Hälfte meiner Nähte entfernt. Es war sehr unspektakulär. Der Arzt tropfte mir was zur Betäubung ein, setzte so eine Lidzange ein, was aber nicht unangenehm war, dann schnitt er zuerst die Fäden auf, und zupfte sie dann mit einer Pinzette heraus. Ich spürte garnichts. Dann bekam ich einen Augenverband, und konnte gehen!
Gestern hats noch bisschen weh getan und ich sehe jetzt schlechter als vorher, aber es ist ok!
Die zweite Hälfte der Nähte kommt in einem Monat raus.
alex_g
-
Posts: 27
Joined: 2007-03-05, 10:40

Post by alex_g »

Das ist ja ermutigend, dass in letzter Zeit so viele "Ist-nicht-schlimm"- Beitraege uebers Faedenziehen kommen :) Ich bin wahrscheinlich im Februar oder so dran.

gruss
alex.
sabine s.
-
Posts: 2364
Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Post by sabine s. »

ja fädenziehen ist ein spaziergang!! keine angst!!! hinterher tuts ein paar stunden etwas weh, der visus wird oft schlechter, ist aber korrigierbar, bzw,. wird noch viel öfter besser nach einigen wochen..........

grüßle
sabine
Maja
-
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Joined: 2006-10-05, 11:39
KC-Experience: Keratokonusdiagnose 1999
linkes Auge: Juni 07 CL in der IROC Klinik Zürich, Dr. Hafezi
rechtes Auge: Transplantation Okt. 07, Augenklinik Zürich, Dr. Kaufmann -> sensationell verlaufen bis jetzt... Visus 0.6

Post by Maja »

Hallo Babs.. schön, dass du das fädeziehen als 'harmlos' erlebt hast!! ich denke gegenüber all dem anderen op-stress ist dies wirklich peanuts!! hoffe für dich, dass isch deine sehleistungen bald verbessern!! du schreibst, dass du anscheinend benetzungsprobleme hast.. bei mir ist das aus eigener erfahrung so, je trockener das auge, desto schlechter die sicht!

Ich habe am 22.10.07 auch eine spenderhornhaut erhalten und habe das glück, dass ich bereits nach ein par tagen bereits ein visus von 0.6 erreicht habe.. auch sonst scheint mein verlauf sensationell zu sein :)))

gruess
maja
Babs Johnson
-
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Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
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Post by Babs Johnson »

Maja wrote:nach ein par tagen bereits ein visus von 0.6 erreicht habe.. auch sonst scheint mein verlauf sensationell zu sein :)))
ja das ist echt super, hast glück gehabt.
bei mir hat sich der visus erst nach ein paar monaten auf 0,3 gebessert. Jetzt ist er aber wieder schlechter..
Maja
-
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rechtes Auge: Transplantation Okt. 07, Augenklinik Zürich, Dr. Kaufmann -> sensationell verlaufen bis jetzt... Visus 0.6

Post by Maja »

kommt das oft vor, dass sich der visus wieder verschlechtert?
Babs Johnson
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KC-Experience: Bisherige Krankengeschichte:
Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Post by Babs Johnson »

visus ist bei mir schlechter nach der nahtentfernung! ich glaube das hab ich hier schon gelesen dass das öfters so ist..
wmmw
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Joined: 2006-12-29, 09:30
KC-Experience: Diagnose 1988 - beide Augen - dann KK-Linsen - immer wieder mit Problemen - dann > erste Transplantation 01/1990 links, zweite Transplantation rechts 01/1991, Danach einige Versuche mit Kontaktlinsen - leider fehlgeschlagen - danach Brille - Visus immer so um die 60 - 80 % - links und rechts. (zwischendurch auch mal nur an die 40% - siehe Bericht)
Seit etwa 2002 erhebliche Verschlechterung des rechten Auges - Diagnose > transplantierte Hornhaut hat sich "bei 9 Uhr" gelöst > abgehoben > Ursache ??? > am wahrscheinlichsten lt. Augenarzt eine körperliche Überanstrengeng. Dies hatte zur Folge, dass im Jänner 2007 eine re.Transplantation rechts gemacht wurde.
Alle drei Transplantationen sind eigentlich "super verlaufen".
Visus jetzt 02/2008 mit Brille bei 80% bivokal (60% links, 80% rechts)
Update: 03.2012 mit Brille re. 100% li. 60%
0382021 Visus links 35%, rechts 100% mit Gleitsichtbrille
04/2021 Abstoßung Hornhaut links - Update 11.2024 - Abstoßung Hornhaut war eine Fehldiagnose - war eine Herpesinfektion - alles wider OK - Viseus RA 100%, LA 40%
Keratoconus since: KK seit dem 22. Lebensjahr (Diagnose). mit 20 beim Bundesheer war noch alles OK. Danach "schleichende Verschlechterung". KK wurde von meinem Doc aber sofort erkannt. Lag wohl auch daran, dass in diesen zwei Jahren der Schub extrem gewesen sein muss. Obscan etc. war damals "noch nicht bekannt" - war schon mit der Spaltlampe zu erkennen.
Experience with eyeglasses / lenses: KL unmöglich - immer Riesenprobleme. Mit Brille immer so um die 60 bis 80% - zwischenzeitlich natürlich auch weit weniger, immer wieder Änderung spez. von Astigmatismus und Achse. Brille im Durchschnitt alle 18 Monate neu.
Operationen: 1990 Keratoplastik links, 1991 Keratoplastik rechts, 2007 Rekeratoplastik rechts.NEU - 10.2015 - meine linke Hornhaut ist wieder in Bewegung geraten (Kegelbildung)
Mögliche Ursachen: Keine Ahnung warum. Das wahrscheinliste ist das "Augenreiben" im Kindesalter. War total lustig sich die Augen zu reiben und danach die visuellen Effekte zu genießen.
Ich über mich: verheiratet, 2 Kinder
Berufserfahrung Behandlung Keraokonus: immer wieder leichte probleme da ich ca. 6 Stunden/Tag vor dem Bildschirm verbringe - hab es aber immer noch mit Hilfe meines Optikers geschafft, dass ich "normal" arbeiten kann.
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Post by wmmw »

Hallo Babs, Hallo Maja

Leider ist es so, dass sich nicht nur oft sondern fast immer der Visus nach der Nahtentfernung verschlechtert. Sehr oft wird der Visus aber nach ca. 1/2 Jahr wieder besser. Die Naht "stützt" die transplantierte Hornhaut. Ist die Naht weg fehlt sie als Stütze - die Hornhaut verändert sich dann noch bis zu 2 Jahren bis sie sich stabilisiert hat. Ich hab am 18.12. meine nächste Nachuntersuchung nach der Nahtentfernung (nach 2 Wochen) - vor der Nahtentfernung hatte ich einen Visus von 100% (im Refraktometer - Schatten Richtung rechts unten - die 80er Zeile geht locker, die 90er und die 100er Zeile sind "sehr anstrengend zu lesen") - mal sehen was in 2 Wochen "davon noch übrig ist" - momentan spür ich eigentlich noch keine Veränderung - lediglich die Achsenlage hat sich verändert - das war aber schon vor dem Fadenzug.
lg Walter
ich liebe das Leben - auch mit KERATOKONUS !!!
Babs Johnson
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
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Post by Babs Johnson »

Weitere Neuigkeiten von mir sind dass ich am nicht operierten Auge eine neue Kontaklinse bekomme, da ich in den letzten Wochen leider vermehrt Probleme mit der alten Linse hatte.
Am operierten Auge wurde ein Astigmatismus von 7 Dioptrien gemessen. Dieser Wert bedeuetet für mich aber nicht viel, ich möchte noch mindestens ein halbes Jahr warten, bis ich mir ernsthaft Gedanken über Visus und Sehhilfen machen werde!
Babs Johnson
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
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Post by Babs Johnson »

Seit 15.1. sind bei mir jetzt alle Nähte herausen. Es ist bis jetzt nicht so angenehm, starkes Kratzen im Auge, Lid leicht geschwollen, Sicht verschwommen/verzerrt, noch nicht so genau zu sagen.. Abwarten!

UPDATE: Es war ein Faden im Auge vergessen worden! daher das Kratzen und die Schwellung. Erst eine Woche später war dann alles heraussen.
Babs Johnson
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Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
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Einzelnähte

Post by Babs Johnson »

Ich hab in der neuen Forumsversion die gallery irgendwie nicht mehr gefunden, also hänge ich mal hier ein Foto von meinem Auge an, auf dem man aber die Nähte nicht erkennt:
Image

Habe aber dieses Foto im Internet gefunden wo man die Einzelnähte gut sieht, so wie sie bei mir auch waren:
Image
Babs Johnson
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Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by Babs Johnson »

Ich bin derzeit leider etwas deprimiert über den Zustand meiner Augen und sehe die OP und Nachbehandung als ziemlich mißglückt an, und das bisherige Ergebnis als nicht zufriedenstellend. Weiters bin ich enttäuscht von mangelnden bzw. Fehlinformationen meines Arztes.
Es ist für mich schwer hinzunehmen dass die einzige Erklärung lautet: „Pech gehabt“.
Im Moment sehe ich genauso schlecht wie vor der OP (inklusiver aller Sehfehler wie Doppelbilder, Schatten und Strahlen), mein Arzt meinte sogar dass der Astimagtismus jetzt höher ist als vor der OP!
Ich hatte sehr gehofft eine Brille tragen zu können wie es mir mein Arzt angekündigt hatte, doch das ist jetzt unmöglich, ich muß wieder eine harte CL kaufen. Diese werde ich aber nur stundenweise tragen können um die neue HH zu schonen..
Anette
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Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by Anette »

Hallo Babs,

....das kommt mir aber bekannt vor!!!! Bei mir sagt der Arzt noch nicht mal "Pech gehabt", sondern "es sieht gut aus" und jedesmal krieg ich wirklich Zustände.
Mir ist schon klar, dass die Art und Weise, wie das Transplantat einwächst, von außen nicht beeinflussbar ist, ebenso ist nicht vorhersehbar, wie das eigene Auge mit der neuen Hornhaut zurechtkommt. Aber was mich nervt, ist das Beschönigen und Nichtzugeben der Situation und das Wegschieben von Problemen und das über Jahre hinweg.
Auch bei mir kann die Fehlsichtigkeit mit Brille nicht korrigiert werden, eine Verbesserung ist nur durch eine harte KL möglich (das ist wohl meistens nach ner TP so) , die ich aber im Moment ( 3 Jahre ist die TP her) noch nicht tragen kann und ich auch noch nicht weiß, ob das jemals dauerhaft möglich sein wird.
Ziel ist, genau wie du schreibst, die KL wenigstens stundenweise tragen zu können, um wenigstens mal für kurze Dauer auf einen besseren Visus zu kommen.
Tja, ich denke, insgesamt gilt es jetzt, das Beste aus der Situation zu machen, weiterhin Geduld mit der neuen Hornhaut zu haben und immer mit dem Gedanken, dass es ohne Op auch nicht besser geworden wäre, sondern nur noch schlechter.
Auf welchen Visus kommst du denn jetzt mit Brille? Hast du schon mal den Kontaktlinsenvisus testen lassen?

Lieben Gruß
Anette
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Babs Johnson
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Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
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Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by Babs Johnson »

Anette wrote:Tja, ich denke, insgesamt gilt es jetzt, das Beste aus der Situation zu machen, weiterhin Geduld mit der neuen Hornhaut zu haben und immer mit dem Gedanken, dass es ohne Op auch nicht besser geworden wäre, sondern nur noch schlechter.
Ja du hast recht, wenigstens das kann man positiv sehen.
Anette wrote:Auf welchen Visus kommst du denn jetzt mit Brille? Hast du schon mal den Kontaktlinsenvisus testen lassen?
Ich habe nie eine Brille getragen. Ich hab jetzt testweise eine Kontaktlinse, mit der sehe ich sehr gut, schätze 80%! Es ist total ungewohnt nach so langer Zeit so gut zu sehen, aber dann umso enttäuschender dass ich sie nur für ca. 2 Std tragen kann. Aber ich hoffe dass es besser wird!
Liebe Grüße und Kopf hoch halten!
Babs
sabine s.
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KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by sabine s. »

hallo babs,
nachdem du ja mit den linsen doch soo gut siehst, würde ich noch nicht so schnell aufgeben.
die tragezeit von linsen ist am anfang immer begrenzt. ich mußte mich da auch sukzessive vortasten von 15 min am ersten tag, bis es dann nach 2-3 wochen bis zu 6h möglich war.
wenn deine hornhaut dick genug ist und sonst nichts gegen linsen spricht, dann würde ich das schon probieren, oder auch mit dem huckepacksystem.
das ist etwas schonender für die hornhaut.
und wie anette auch schon geschrieben hat, ohne transplantat wär´s noch schlechter, und man braucht wirklich ne elendsgeduld.
deine kp. ist nun auch noch nicht soooo lange her, da kann sich der visus ohnehin noch ändern.
ich wünsche dir alles gute!
grüßle
sabine
Babs Johnson
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
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Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by Babs Johnson »

Danke Sabine! ich bin jetzt eh schon positiver gestimmt, hatte nur einen kleinen Durchhänger....
Hatte halt leider nie damit gerechnet dass ich nach der OP genauso schlecht sehe wie vorher.........
Anette
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Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by Anette »

Hallo Babs,

na, 80%...das ist doch super hoch drei!!!! Und wenn deine Hornhaut Ruhe gibt, dann wird diese sich auch an ne Kontaklinse gewöhnen.
Weiterhin Geduld wünscht dir
Anette
Alles hat seine Zeit
Günter
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KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen.
Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.

Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.

Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).

Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131
Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by Günter »

Hallo Babs,

ich trage jetzt seit meinen Transplantationen auf beiden Augen harte Linsen.
Links seit mittelerweile 11 Jahren und rechts seit 15 Jahren.
Man muss sich an die Linsen gewöhnen. Hornhautschäden durch die Linsen sind bei mir minimal – aber erst seit dem ich einen Optiker habe, der mir die Linsen für meine Hornhaut zuschneidet.

Ich habe einen Visus von 1-1.2 auf beiden Augen, obwohl ich einen hohen Astigmatismus habe, rechts -6 und links -14 Dioptrien – mit Brille geht da praktisch nichts.

Also nicht den Mut verlieren!
Gruß Günter
Babs Johnson
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Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
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Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by Babs Johnson »

Anette wrote:na, 80%...das ist doch super hoch drei!!!!
ich habe jetzt die KL gekauft und leider sinds nur 60% geworden, das ist schlechter als mit KL vor der Op..... und auch etwas schlechter als mit dem nicht operierten Auge.
Günter wrote: Ich habe einen Visus von 1-1.2 auf beiden Augen, obwohl ich einen hohen Astigmatismus habe, rechts -6 und links -14 Dioptrien – mit Brille geht da praktisch nichts.
Um den Visus beneidet dich sicher jeder!
Hattest du den Visus gleich mit der ersten KL oder wurde da viel rumprobiert? Astigmatismus wurde bei mir auf -7 gemessen (das ist wohl mehr als vor der Op). Mit Brille war auch nichts zu machen.. obwohls mir angekündigt wurde ich mich schon freute (sogar schon Brillenfassung gekauft).
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wmmw
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KC-Experience: Diagnose 1988 - beide Augen - dann KK-Linsen - immer wieder mit Problemen - dann > erste Transplantation 01/1990 links, zweite Transplantation rechts 01/1991, Danach einige Versuche mit Kontaktlinsen - leider fehlgeschlagen - danach Brille - Visus immer so um die 60 - 80 % - links und rechts. (zwischendurch auch mal nur an die 40% - siehe Bericht)
Seit etwa 2002 erhebliche Verschlechterung des rechten Auges - Diagnose > transplantierte Hornhaut hat sich "bei 9 Uhr" gelöst > abgehoben > Ursache ??? > am wahrscheinlichsten lt. Augenarzt eine körperliche Überanstrengeng. Dies hatte zur Folge, dass im Jänner 2007 eine re.Transplantation rechts gemacht wurde.
Alle drei Transplantationen sind eigentlich "super verlaufen".
Visus jetzt 02/2008 mit Brille bei 80% bivokal (60% links, 80% rechts)
Update: 03.2012 mit Brille re. 100% li. 60%
0382021 Visus links 35%, rechts 100% mit Gleitsichtbrille
04/2021 Abstoßung Hornhaut links - Update 11.2024 - Abstoßung Hornhaut war eine Fehldiagnose - war eine Herpesinfektion - alles wider OK - Viseus RA 100%, LA 40%
Keratoconus since: KK seit dem 22. Lebensjahr (Diagnose). mit 20 beim Bundesheer war noch alles OK. Danach "schleichende Verschlechterung". KK wurde von meinem Doc aber sofort erkannt. Lag wohl auch daran, dass in diesen zwei Jahren der Schub extrem gewesen sein muss. Obscan etc. war damals "noch nicht bekannt" - war schon mit der Spaltlampe zu erkennen.
Experience with eyeglasses / lenses: KL unmöglich - immer Riesenprobleme. Mit Brille immer so um die 60 bis 80% - zwischenzeitlich natürlich auch weit weniger, immer wieder Änderung spez. von Astigmatismus und Achse. Brille im Durchschnitt alle 18 Monate neu.
Operationen: 1990 Keratoplastik links, 1991 Keratoplastik rechts, 2007 Rekeratoplastik rechts.NEU - 10.2015 - meine linke Hornhaut ist wieder in Bewegung geraten (Kegelbildung)
Mögliche Ursachen: Keine Ahnung warum. Das wahrscheinliste ist das "Augenreiben" im Kindesalter. War total lustig sich die Augen zu reiben und danach die visuellen Effekte zu genießen.
Ich über mich: verheiratet, 2 Kinder
Berufserfahrung Behandlung Keraokonus: immer wieder leichte probleme da ich ca. 6 Stunden/Tag vor dem Bildschirm verbringe - hab es aber immer noch mit Hilfe meines Optikers geschafft, dass ich "normal" arbeiten kann.
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Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by wmmw »

Hallo Babs
60% mit KL "ist nicht so gewaltig" aber auch nicht dramatisch. Das wird sicher noch besser. Kann eben zwei Jahre dauern. Natürlich ist man ungeduldig - spez. nach einer KP erhofft man sich natürlich, dass der Visus nacher besser ist. Bleib geduldig. Mit 60 % kann man durchaus das Leben so einigermaßen genießen. Ich hatte zwischenzeitlich mit 60/40 > dann sogar runter auf 60/5 > dabei hab ich das einparken fast verlernt > hatte Riesenprobleme die Entfernung genau abzuschätzen > brauchte jedesmal einen "Busparkplatz" - naja jetzt hab ich zum Glück wieder gelent - das einzige was mich noch etwas irrititer sind längere Nachtfahrten - spez. bei schlechter Witterung.
Ich drück dir weiterhin die Daumen.
lg Walter
ich liebe das Leben - auch mit KERATOKONUS !!!
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by sabine s. »

hallo babs,

dein smiley ist süß!!!
60% mit cl. das ist so der durchschnitt würde ich sagen. das geht ganz sicher noch besser zu korrigieren wenn die HH völlig stabil ist und das kann, wie walter schon schrieb 2 jahre oder länger dauern. du wirst auch merken, daß man sich an diesen visus tatsächlich gewöhnt und es dir bald vorkommt wie 100%.
da ich schon seit jahren einen visus von korrigiert max. 35% habe und dennoch bis auf autofahren und lange lesen, alles machen kann, mehr oder weniger............;-) weiß ich, wovon ich rede.
gegen ende der strecke verläßt einen oft die geduld, das kenne ich auch........aber du hasts sicher bald geschafft!! dann versuchsts mit neuen linsen, dann werdens bestimmt einige % mehr werden.
ich drück dir auf jeden fall die daumen!!
schöne ostern.
grüßle
sabine
Babs Johnson
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Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Re: Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by Babs Johnson »

Ich möchte hiermit meinen Op-Bericht zur Keratoplastik schließen. Weiter gehts bei mir mit anderen Op-Methoden, im speziellen Laser.
Bericht poste ich im passenden Bereich „Mehrfach OP mit verschiedenen Methoden“.

Babs: Lasik nach einer Hornhautransplantation, Jun 2008