Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: https://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=6501

Markus: Transpl, Hamburg, 09-2003

Petra
-
Posts: 76
Joined: 2004-03-29, 15:29
KC-Experience: Kurzsichtig seit 1984, seitdem habe ich weiche Kontaktlinsen getragen.
1991 wurde bei mir auf der rechten Auge eine Hornhautverkrümmung festgestellt, dadurch habe ich dann rechts eine weiche torische Linse bekommen.
Diagnose beidseitiger Keratokonus seit 2000, danach Anpassung harter Keratokonuslinsen.
Hornhautvernetzung vom rechten Auge am 19. September 2005 in Dresden. Stabil seit Juli 2006.
Hornhautvernetzung vom linken Auge am 14. Februar 2006 in Dresden. Stabil seit Juli 2006.
Laser-OP (keine Lasik) vom rechten Auge am 20. Oktober 2006 und 10. November 2006 durch meinen Augenarzt Dr. Opel . Er führt diese Laser-OP's seit 10 Jahren bei Keratokonuspatienten durch.

Brillenwerte vor Vernetzung: 1 Stunde Tragepause von harten Linsen!
R: sph. -2,75 cyl. -2,5 Achse 101° 30 %
L: sph. - 3,75 cyl. -1,25 Achse 50° 70 %
Rechts nach Vernetzung:
sph +1,5 cly. -5,0 Achse 105° 50 %
Rechts nach 2. Laser-OP:
sph -2,75 cyl. -2,5 Achse 50° mindestens 60 %
Links nach Vernetzung (3 Wochen)
sph -2,75 -1,25 cyl. Achse 100° 80 %
sph -3,0 -1,5 cyl. Achse 79 (August 2006) ca. 100 %
Sehleistung mit harten Kontaktlinsen rechts 80/90 % und links 100 %. Anpasser: Müllter-Welt in Stuttgart, Herr Bischoff bzw. Herr Baur
Ab August 2005 bis Januar 2008 weiche torische 14 Tageslinsen von Johnson & Johnson, Acuvue Advance for Astigmatism
Anpasser: Fielmann, Bremen, Herr Biermann
Werte rechts: D -3,0 Cyl -2,25 Achse 70° ca. 60 %
Werte links: D -2,75 Cyl -1,75 Achse 70° ca 100 %
Ab Januar 2008: Neue Silikonhydrogel-Jahreslinse der zweiten Generation (Hersteller: Galifa - Schweiz); Linsenmaterial: SH74; Anpasser: Contactlinsenpraxis Ruge, Herrn Ruge (Hamburg). Diese Linsen sind erst seit Februar 2008 auf den Markt und kosten pro Paar ca. 570 Euro. Sehleistung mit diesem Linsentyp bei der letzten Kontrolle links 100 % und rechts 80 % bis 90 %. R: -3,5 - 3,00 48°; L: -3,75 -1,00 95°. Mit meinen neuen Linsen (April 2009) gleiche Sehleistung auf beiden Augen beim Sehtest (Anpasser) also 100 %.
Pflegemittel Quick Care (für harte Linsen), ReNu MultiPlus (für weiche Linsen)
Benetzungsflüssigkeit HycoSan oder HYLO-COMOD

Allergie gegen Pollen (Birke, Erle, Hasel) ---> Desensibilieserung seit Oktober 2004, da ich im April/Mai 2004 meine Kontaktlinsen nur stundenweise vertragen habe. Dieses Jahr hatte ich keine Probleme mehr.
Keratoconus since: Kurzsichtig seit 1984, seitdem habe ich weiche Kontaktlinsen getragen.
1991 wurde bei mir auf der rechten Auge eine Hornhautverkrümmung festgestellt, dadurch habe ich dann rechts eine weiche torische Linse bekommen.
Diagnose beidseitiger Keratokonus seit 2000, danach Anpassung harter Keratokonuslinsen.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehleistung mit harten Kontaktlinsen rechts 80/90 % und links 100 %. Anpasser: Müllter-Welt in Stuttgart, Herr Bischoff bzw. Herr Baur
Ab August 2005 bis Januar 2008 weiche torische 14 Tageslinsen von Johnson & Johnson, Acuvue Advance for Astigmatism
Anpasser: Fielmann, Bremen, Herr Biermann
Werte rechts: D -3,0 Cyl -2,25 Achse 70° ca. 60 %
Werte links: D -2,75 Cyl -1,75 Achse 70° ca 100 %
Ab Januar 2008: Neue Silikonhydrogel-Jahreslinse der zweiten Generation (Hersteller: Galifa - Schweiz); Linsenmaterial: SH74; Anpasser: Contactlinsenpraxis Ruge, Herrn Ruge (Hamburg). Diese Linsen sind erst seit Februar 2008 auf den Markt und kosten pro Paar ca. 570 Euro. Sehleistung mit diesem Linsentyp bei der letzten Kontrolle links 100 % und rechts 80 % bis 90 %. R: -3,5 - 3,00 48°; L: -3,75 -1,00 95°. Mit meinen neuen Linsen (April 2009) gleiche Sehleistung auf beiden Augen beim Sehtest (Anpasser) also 100 %.
Pflegemittel Quick Care (für harte Linsen), ReNu MultiPlus (für weiche Linsen)
Benetzungsflüssigkeit HycoSan oder HYLO-COMOD
Seit meiner Diagnose wurden alle Linsen komplett von der Krankenkasse bezahlt.
Operationen: Hornhautvernetzung vom rechten Auge am 19. September 2005 in Dresden. Stabil seit Juli 2006.
Hornhautvernetzung vom linken Auge am 14. Februar 2006 in Dresden. Stabil seit Juli 2006.
Laser-OP (keine Lasik) vom rechten Auge am 20. Oktober 2006 und 10. November 2006 durch meinen Augenarzt Dr. Opel . Er führt diese Laser-OP's seit 10 Jahren bei Keratokonuspatienten durch.
Begeiterscheinungen: Allergie gegen Pollen (Birke, Erle, Hasel) ---> Desensibilieserung seit Oktober 2004, da ich im April/Mai 2004 meine Kontaktlinsen nur stundenweise vertragen habe. Dieses Jahr hatte ich keine Probleme mehr.
Haut: Endogenes Ekzem
Ich habe extrem trockene Augen.
Mögliche Ursachen: Bei mir hat auf jeden Fall Stress 3 Schübe ausgelöst. Der letzte war im Jahr 99 durch unseren Hausbau.

Re: Markus: Transplantation, 2003-09

Post by Petra »

Hallo Markus!

Leider warst Du ja am Montag nicht im Aurel, sonst hätte ich Dir von meiner Vernetzung in Dresden erzählen können.

Meine Werte auf dem rechten Auge haben sich durch die Vernetzung sehr verändert. Mein Brillenglas hatte vorher die Werte -2,75 D -2,5 Cyl. 101 Achse Sehkraft damit 30 %. Jetzt würden meine Werte lauten: +2,5 D - 6,5 Cyl. 105 Achse Sehkraft 60 %. Leider wären mit diesem Glas die Unterschiede zwischen rechts und links zu gross. Wir werden folgende Werte versuchen +1,5 D -5 Cyl. 105 Achse Sehkraft 45 - 50 %. Ich bekomme das neue Glas am 30. November.

Viele Grüße

Petra
Tim_OS_78
Administrator/in
Posts: 784
Joined: 2003-06-03, 21:48
KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg.
Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge.
Has thanked: 13 times
Been thanked: 11 times

Re: Markus: Transplantation, 2003-09

Post by Tim_OS_78 »

Hallo Markus,

wie gesagt, gebe Dir jederzeit Auskunft.
Ich war im übrigen nicht einmal 2 Tage in Dresden.
Das mit 2 Wochen vorher keine Linsen mag durchaus so sein, war für mich zu dem Zeitpunkt aber eh egal.
Kann allerdings nachvollziehen, das das andere Auge dann funktionieren sollte. Im Moment denke ich zwar nicht wirklich daran mein 2.Auge zu vernetzen, aber wenn ich das wollte, dann hätte ich auf dem anderen Auge schon etwas mehr als 6 Stunden die Linse drin.

VG
Tim
andreas
Administrator/in
Posts: 730
Joined: 2003-05-17, 01:21
KC-Experience: Im Studium und im Beruf war es immer sehr anstrengend, mit den Kollegen mitzuhalten - trotz sehr großer Bildschirme und immer "vorne sitzen" bei Präsentationen. Feierabend war wirklich Feierabend; da war keine Kraft mehr für After-Work-Parties oder Work-Out im Fitnessstudio. Langes lesen oder schreiben von Texten war trotz aller Hilfsmittel anstrengend; oder lange Besprechungen mit Präsentationen.

Seitdem ich Rentner bin, kann ich mir meine Zeit / Pausen sehr viel großzügiger einteilen; trotz der regelmäßigen Struktur, die ich meinem Rentnerleben gegeben habe.
Keratoconus since: Die erste richtige Diagnose kam so 1978 - erst irregulärer Astigmatismus, dann Keratokonus. Bis zur richtigen Diagnose habe ich ca. 10 Augenärzte und 3-4 Jahre gebraucht. Seit ca. 2006 stabil in rechts Stufe II-III: links I-II; kaum Veränderungen bei Scanns in 4-6-Jahres-Abständen
Experience with eyeglasses / lenses: Ich komme gut mit verschiedenen Brillen zurecht (Hell&Fern; NormalesTageslicht/Nah; Dunkel/Fern; Dunkel/Nah; reichen fast immer. Früher habe ich gelegentlich Tageslinsen getragen, dass brauche ich nun nicht mehr.
Operationen: Keine OP´s
Begeiterscheinungen: trockene Augen; trockene Haut; Augen-jucken
Has thanked: 340 times
Been thanked: 184 times

Re: Markus: Transplantation, 2003-09

Post by andreas »

**************************************
Diskussion zu Sklerallinsen verschoben in das Forum "Linse + Brille nach der Operation".

"?Sklerallinsen nach ARK?"
http://www.forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=1406

Admin
**************************************
Rosi
-
Posts: 18
Joined: 2004-01-08, 00:11

Re: Markus: Transplantation, 2003-09

Post by Rosi »

Hallo Markus,

ich bin ja noch ziemlich neu hier und hab dei´nen Bericht nit großem Interesse gelesen. ich bin vor 2 Wochen operiert worden also noch ganz frisch. ich bin vielleicht etwas dumm weil ich noch nicht viel über Keratokonus weiß, ich dachte aber nach der Transplantation würde ich irgendwann wieder sehen können auch ohne Linsen. ´geht das nicht? muß man auch nach der OP noch Brille oder Linse tragen. bei mir hat das mit linsen überhaupt nicht geklappt die sind immer wieder verrutscht es wurden mehrere ausprobiert aber es klappte nicht. festgestellt wurde es bei mir vor knapp 3 Jahren da war ich 50 Jahre alt. bis dahin hbe ich eigentlich ganz gut gesehen und nur eine Lesebrille gebraucht. aber dann mit einem Mal konnte ich immer schlechter sehen zuerst auf dem rechten Auge dann auch links. es wurde die Diagnose Keratokonus gestellt bis dahin hatte ich noch nie dvon gehört. dann folgten 2 Jahre mit immer wieder neuen Testlinsen was aber wie gesagt nicht klappte. dann wurde ich an die Uni-Klinik Essen überwiesen und die meinten mir hilft nur noch eine OP. die wurde dann am 17.11,2005 gemacht. ich hab noch große Schwierigkeiten aber das geht hoffentlich vorbei. ich freue mich wenn du mir einiges erzählen kannst was mir weiter hilft. du scheinst ja einge Erfahrungen zu haben.

Rosi
sabine s.
-
Posts: 2364
Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
Been thanked: 2 times

Re: Markus: Transplantation, 2003-09

Post by sabine s. »

hallo rosi,

nach 4 transplantationen........ich nerv langsam.
aber, 2 wochen nach der op, ist alles im rahmen, glaub mir. das dauert wie schon geschrieben ost 2 oder mehr jahre, bis man ein endgültiges ergebnis hat, und leider ist es nicht so, daß man nach der kp immer weder brille noch linse braucht. eine brille ist in vielen fällen wohl nötig. solange die fäden drin sind, kann man visusmäßig noch gar nichts sagen, weil das transpl. mit fäden unter spannung steht und nicht die natürliche lage hat. scmerzen hin und wieder sind auch normal.

gruß

sabine
Günter
Administrator/in
Posts: 1070
Joined: 2003-06-03, 15:12
KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen.
Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.

Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.

Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).

Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131
Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
Has thanked: 92 times
Been thanked: 37 times

Re: Markus: Transplantation, 2003-09

Post by Günter »

Hallo Rosi,


Nach der Operation braucht das Auge erst mal ein bis zwei Jahre ruhe. In dieser Zeit können auf dem Auge normalerweise keine Kontaktlinsen getragen werden.
Wenn man glück hat entwickelt sich der Heilungsverlauf so positiv, das der Sehfehler nach der Operation mit einer Brille ausgeglichen werden kann, dann kann schon einige Wochen nach der Operation eine optische Korrektur durchgeführt werden. Leider ist das nur bei 20%-30% der Transplantierten der Fall.
(War bei mir leider nicht so ich musste bei beiden Augen 2 Jahre warten bis ich Kontaktlinsen tragen konnte, dann war es allerdings super - besser wie vorher.)
Während der ersten Monate in denen die Hornhaut einwächst verändert sich dein Visus dauernd, am Anfang schneller gegen ende der Einwachsphase langsamer. Nach ca. einem Jahr ist der Visus fast konstant.
Aber dann werden in der Regel die Fäden entfernt.
Nach entfernen der Fäden verändert sich der Visus normalerweise noch einmal stark, das ist aber auch nach einigen Monaten abgeschlossen.
Aber ich beobachte immer noch Änderungen im Visus und das nach mehr als 10 Jahren. Allerdings könnten diese Visusändeungen auch anderer Natur sein.
Gruß Günter
Markus
-
Posts: 604
Joined: 2003-06-24, 13:49
KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
Has thanked: 4 times
Been thanked: 9 times

Post by Markus »

Hallo mal wieder!

So, jetzt gehts hoffentlich endlich mal weiter. Nicht nur mit diesem Tagebuch, sondern auch mit dem Auge.
Hab nach langer Zeit mal wieder meinen Professor aufgesucht und mit ihm nun endlich eine Entscheidung getroffen. Ich werde nun schnellstmöglich (wobei das sehr relativ ist) das transplantierte Auge mit nem Laser "glattbügeln" lassen.
Er hat dabei betont, dass er es nun auch mit besserem Gewissen machen kann, da er nun neue Software für seine Messgeräte hat, die es ermöglichen, die Messungen auf verschiedene Weisen auszuwerten. Nicht nut die Oberfläche (Topografie) wird vermessen, sondern auch der Sehapparat als ganzes. Also das gesamte Linsensystem mit seinen Brechungen. Das sind die Aberationen höherer Ordnung, wenn ich das richtig verstanden habe. Naja, für diese Aberrationen gibt es nun verschiedene Verfahren bei der Messauswertung.

Das ist übrigens ganz spannend, denn nach der Messung können dir bestimmte Geräte zeigen, wie du ohne Linse oder Brille siehst, indem sie ein E so ausgeben, wie du es wahrnehmen würdest. Genau so verzerrt. Doch das nur am Rande.

Er hat auch schon ziemlich sicher festgelegt, dass er keine LASIK bei mir machen wird, sondern eine Epi-LASIK, bei der nur das Epithel zur Seite geschoben wird anstatt eines richtigen Schnittes.
Bei meinem Transplantat würde eine Lasik durch die Transplantatsnarbe gehen und das Auge mit der relativ dünnen Wirtshornhaut würde ünnötig geschwächt. Mit einer Epi-Lasik wird der Eingriff wohl langsamer heilen und es besteht die Gefahr von vorübergehenden Öberflächennarben, er ist aber weniger invasiv, also kleiner und oft Methode der Wahl bei relativ dünnen Hornhäuten.

vgl: http://www.freevis.de/laser/prk.html

Tja, so ganz war der Tag aber noch nicht ideal, weil wir die nötigen Messungen noch nicht alle machen konnten, weil der Topograph gerade eine neue Lampe bekommt, die noch nicht da ist. Also heisst es erstmal wieder warten auf einen Anruf. Und dann geht es hoffentlich bald los. Ich bin mal gespannt...

Viele Grüße aus dem sonnigen Hamburg!
MARKUS
sabine s.
-
Posts: 2364
Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
Been thanked: 2 times

Post by sabine s. »

das isst wirklich spannend, zumal bei mir das selbe "droht" . jetzt kann ich nur hoffen, daß mein Prof. auch die neue software hat.
wann ists bei dir soweit??
gerichte unbedingt!!!!
ich drück dir auf jeden fall dafür die daumen, das wird schon einen erfolg haben, oder??
alles gute. grüßle
sabine
Markus
-
Posts: 604
Joined: 2003-06-24, 13:49
KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
Has thanked: 4 times
Been thanked: 9 times

Post by Markus »

Langsam gehts mal voran!

Gestern hab ich meinem Arzt mal wieder einen Besuch abgestattet und mir nun einen Termin für die OP geben lassen.
Am 25.01.07 wird es dann wohl eine Laser-OP auf dem Transplantat geben, wenn nichts mehr dazwischenkommt.

Es wird wohl eine EPI-Lasik werden, wie ich es auch schon mit ihm besprochen hatte. Obwohl es gute Gründe für beide Verfahren gibt. Bei der normalen Lasik ist die Heilung schneller und es gibt weniger Narbenrisiko, dafür wird die Struktur des Gewebes mehr beansprucht, was er vermeiden will.
Die EPI-Lasik ist schinender, heilt dafür langsamer und es können halt manchmal Narben auftreten.
Ich bin mal gespannt, was das bringt...

Und dann haben wir noch über Vernetzungen geredet. der Professor war am Wochenende auf diesem Crosslinking-Kongress in der Schweiz und hat sich dort mal näher mit dem Verfahren beschäftigt.

Er steht der Sache immernoch kritisch gegenüber, vor allem aus biochemischer Sicht, aber er beginnt mehr Vertrauen zu bekommen in die Methode. Obwohl immernoch Vorsicht geboten ist.

Er sagt, dass nun zum ersten Mal 5-Jahresstudien vorliegen, die auch auf einer genügenden Anzahl an Patienten basieren.
Es scheint auch so zu sein, dass sich die behandelten Hornhäute tendenziell eher verbessern.

Es bleibt allerdings immernoch ein chemischer Eingriff in natürliches Gewebe, was seiner Meinung nach immer mit Risiken behaftet ist. Entstehen bei diesen Verfahren neue Stoffe, die nicht in den Organismus gehören, besthet immer die Gefahr von Autoimmunreaktionen. Zum Beispiel in Form von Allergien aber auch anderen Folgen.

Auch der Bestrahlung steht er immernoch etwas kritisch gegenüber, da solche Strahlen als möglicher Auslöser für Grauen Star gelten. Und er ist der Meinung, dass Strahlung immer schlecht ist, nur scheint die Strahlendosis, die noch bei LInse und Netzhaut ankommt bisher keine negativen Folgen zu zeigen.
Das kann erst in einigen Jahren in längeren Studien untersucht werden.

Er ist außerdem der Meinung, dass Riboflavin, die Substanz, die im Augenblick verwendet wird bei der Vernetzung, nicht unbedingt der Weisheit letzteer Schluss ist, sondern er sieht das eher als eine erste Entwicklungsstufe der Methode. Andere Teaam nutzen schon andere Substanzen zur Vernetzung und die Zukunft wird zeigen, was das beste sein wird.

Ein Punkt, der ihn auch noch stört, ist die Ungleichmäßigkeit der Vernetzung innerhalb der Hornhaut. In dieser Richtung haben ihn die gezeigten Beispiele nicht überzeugt.
Er erklärte das durch die ungleichmäßige Strahlenverteilung in gekrümmten Hornhäuten. Strahlen, die senkrecht auf eine gekrümmte Oberfläche auftreffen dringen mehr ein, als Strahlen, die weiter an der Seite auftreffen, weil diese zu einem Teil durch die LIchtbrechung abgelekt werden. Je flacher der Winkel, desto größer die Ablenkung und so auch die Abnahme der Strahlenintensität.

An diesem Punkt hat er sich tatsächlich schon Gedanken gemacht und arbeitet nun zusammen mit dem Schweizer Kontaktlinsenexperten Herrn Anhalm und Falco an einer Optimierung des Verfahrens.

Das klang ja schon ganz gut, fand ich. Und es scheint, als wenn es in Zukunft auch Vernetzungen in seiner Praxisklinik geben wird. Zumal langsam die rechtlichen Probleme nach und nach weniger werden. Zum Beispiel haben nun die ersten Vernetzungsgeräte ein CE-Zeichen vom TÜV, was bisher nicht der Fall war.
Private Ärzte konnten das Risiko, so einen Apparat einzusetzen, der bisher nicht mal vom TÜV abgenommen wurde, nicht tragen.

Soviel erstmal, auch wenn es nciht nur mit meinem Weg zu tun hat, und bis zum nächsten Mal!
MARKUS
sabine s.
-
Posts: 2364
Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
Been thanked: 2 times

Post by sabine s. »

hallo markus.
na alle achtung!!!!!! großartig! VIELEN DANK!!! für die neueste info, frisch vom crosslinkung.kongress!!!
es ist, wie du schreibst, die meinung und beobachtung EINZELNER, aber trotzdem für uns gut zu wissen.!!
ich denke, das verfahren wird aber doch relativ realistisch eingeschätzt, und z.b. grauer star zu bekommen ist immer noch besser als einen massiven kc.
jetzt wünsche ich aber dir alles gute für dein vorhaben!!!! bin mal gespannt, wie's dann bei dir wird!!!
erzähl bitte davon.

grüaßle aus dem montafon.

sabine
Markus
-
Posts: 604
Joined: 2003-06-24, 13:49
KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
Has thanked: 4 times
Been thanked: 9 times

Post by Markus »

Hallo zusammen!

Also der Termin für die Laser-OP wurde zwischenzeitlich ncohmal verschoben. Auf den ersten Februar.

Heute war ich zur Voruntersuchung und zu den Messungen. Topographie, Wellenfrontanalyse und Hornhautdickenmessung wurden gemacht. Ach ja, die Pupillengröße im dunklen wurde auch noch gemessen.

Jetzt gehts wohl wirklich bald los!
Drückt mir die Daumen am Donnerstag ab 13Uhr!

Grüße,
MARKUS
Anette
-
Posts: 139
Joined: 2006-01-21, 15:55
Has thanked: 249 times
Been thanked: 84 times

Post by Anette »

Hallo Markus,

logo, drück dir die Daumen und bin jetzt schon auf deinen Erfolg gespannt!!!! Dein Transplantat wird gelastert, oder? Brauchst du dann keine Brille bzw. KL mehr? Warum lässt du das überhaupt machen? Stell wieder doofe Fragen ..dafür einen schönen Abend wünscht dir Anette
Alles hat seine Zeit
floeru
-
Posts: 94
Joined: 2005-07-11, 22:47
KC-Experience: Kerratokonus beidseitig. Diagnose ca. 1998 mit 15 Jahren. Kontaktlinsen seit 2000.

16.02.2007 lamelläre Keratoplastik am rechten Auge in Olten/CH
06.05.2014 lamelläre Keratoplasitk (DALK) am rechten Auge in Fribourg/CH

Post by floeru »

Hallo Markus,

da bin ich ja gespannt! Deinen Thread verfolge ich besonders aufmerksam weil ich beim gleichen Prof. bin wie du, allerdings in Olten in der Schweiz. In 18 Tagen habe ich meinen Termin für die KP.

Ich drücke dir die Daumen! :-)
An Apple a day keeps the doctor away.
Tim_OS_78
Administrator/in
Posts: 784
Joined: 2003-06-03, 21:48
KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg.
Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge.
Has thanked: 13 times
Been thanked: 11 times

Post by Tim_OS_78 »

*** DAUMEN DRÜCK ***
gabriel
-
Posts: 29
Joined: 2006-01-26, 19:25

Post by gabriel »

Grüß dich Markus,

auch ich wünsche dir viel Glück für die Laser-OP!!!
Ich finde es ganz schön mutig, an einem transplantierten Auge
rumlasern zu lassen. Viel Erfolg!!! Auf das Ergebnis sind wir alle
gespannt!

Machs gut!
gabriel
Markus
-
Posts: 604
Joined: 2003-06-24, 13:49
KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
Has thanked: 4 times
Been thanked: 9 times

Post by Markus »

floeru wrote:Hallo Markus,

da bin ich ja gespannt! Deinen Thread verfolge ich besonders aufmerksam weil ich beim gleichen Prof. bin wie du, allerdings in Olten in der Schweiz. In 18 Tagen habe ich meinen Termin für die KP.

Ich drücke dir die Daumen! :-)
Cool, da drück cih dir die Daumen! für deine OP!
Wenn du ihn das nächste mal triffst, dann erzähl ihm doch mal von mir! Also dass wir uns hier her kennen. Mal sehen, was er dazu sagt, wenn du ihn von mir grüßt! ;-)

UNd frag ihn, ob er die OP filmen kann. Ich hab mit ihm darüber während meiner OP gesprochen und er sagte, ich hätt das früher sagen sollen, dann wärs kein Problem gewesen, das aufzuzeichnen. Wär doch spannend.

Und allen anderen Danke für die Daumen morgen! ;-)

VG MARKUS
Markus
-
Posts: 604
Joined: 2003-06-24, 13:49
KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
Has thanked: 4 times
Been thanked: 9 times

Post by Markus »

Hallo LEute!

LASEK hinter mich gebracht! (Hier ein paar Infos zu LASEK und Epi-Lasik)

Der Schmerz hat schon etwas nachgelassen. Hoffentlich kommt der nicht wieder. War nicht son Spass vorhin. Jetzt tropf ich fleissig und ruh mich aus.

Aber ich glaub das wird super! ;-)
Ich kann sehen wie seit Jahren nicht mehr! Und das schon kurz nach der OP und obwohl noch das Epithel ganz frisch draufliegt und bestimmt wellig ist und obwohl ich noch keine Brille oder Linse hab natürlich und obwohl ich noch diese Verbandslinse trage!

Der Visus schwankt noch, aber ich bin jetzt schon happy! Hoffe, das bleibt so positiv!

Ich leg mich wieder hin! Berichte später detaillierter!

MARKUS
andreas
Administrator/in
Posts: 730
Joined: 2003-05-17, 01:21
KC-Experience: Im Studium und im Beruf war es immer sehr anstrengend, mit den Kollegen mitzuhalten - trotz sehr großer Bildschirme und immer "vorne sitzen" bei Präsentationen. Feierabend war wirklich Feierabend; da war keine Kraft mehr für After-Work-Parties oder Work-Out im Fitnessstudio. Langes lesen oder schreiben von Texten war trotz aller Hilfsmittel anstrengend; oder lange Besprechungen mit Präsentationen.

Seitdem ich Rentner bin, kann ich mir meine Zeit / Pausen sehr viel großzügiger einteilen; trotz der regelmäßigen Struktur, die ich meinem Rentnerleben gegeben habe.
Keratoconus since: Die erste richtige Diagnose kam so 1978 - erst irregulärer Astigmatismus, dann Keratokonus. Bis zur richtigen Diagnose habe ich ca. 10 Augenärzte und 3-4 Jahre gebraucht. Seit ca. 2006 stabil in rechts Stufe II-III: links I-II; kaum Veränderungen bei Scanns in 4-6-Jahres-Abständen
Experience with eyeglasses / lenses: Ich komme gut mit verschiedenen Brillen zurecht (Hell&Fern; NormalesTageslicht/Nah; Dunkel/Fern; Dunkel/Nah; reichen fast immer. Früher habe ich gelegentlich Tageslinsen getragen, dass brauche ich nun nicht mehr.
Operationen: Keine OP´s
Begeiterscheinungen: trockene Augen; trockene Haut; Augen-jucken
Has thanked: 340 times
Been thanked: 184 times

Post by andreas »

Hallo Markus,

ich drücke dir alle Daumen xs..xs.. xs..xs.. xs..xs.. xs..xs..

Gruß, Andreas
Tim_OS_78
Administrator/in
Posts: 784
Joined: 2003-06-03, 21:48
KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg.
Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge.
Has thanked: 13 times
Been thanked: 11 times

Post by Tim_OS_78 »

Das hört sich ja super an!
Markus
-
Posts: 604
Joined: 2003-06-24, 13:49
KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
Has thanked: 4 times
Been thanked: 9 times

Post by Markus »

So, jetzt will ich nochmal genauer berichten!

Also gestern um 13Uhr war ich da und dann ging es los mit ersten Betäubingstropfen im Wartezimmer. Ein paar mal.

Irgendwann wurde ich aufgerufen und hab im Behandlungsvorraum gewartet, dass ich drankomme. Der Professor kam gutgelaunt vorbei und hat nach anfänglichem Rumflaxen dann auch schon kru erzählt, was nun passiert: Er würde versuchen, das Epithel vorsichtig wegzuschieben, aber es könnte sein, dass es dabei zerreisst, weil es an der Transplantatnarbe ziemlich fest ist meist. In diesem Fall würde er es entfernen und es würde dann nachwachsen. Da würd die Heilung dann halt länger dauern und es würde wahrscheinlich auch länger weh tun.
Außerdem sollte ich mich nicht fürchten, wenn hinterher der Visus erst gut und dann erstmal schlechter würde. Das wäre ganz normal, da die nachwachsenden Epithelzellen vom Rand in die Mitte wandern und sich dort beim Zusammentreffen erstmal gegenseitig hochschieben würden. Wenn die sich dann irgendwann geordnet haben, sieht man wieder besser. Also keine Panikanrufe bei Verschlechterungen...

Mit dieser Info ging es dann in den Vorraum, wo mir Kittel über Klamotten, Tüten über die Schuhe und Haube auf dem Kopf verpasst wurden. Zudem wieder Betäubungstropfen.

Im Laserraum hab ich mich auf eine Liege und mit dem Kopf in eine Mulde gelegt. Der Prof hat mir nochmal erzählt, was er vorhat. Es ginge darum so viel von dem Astigmatismus wegzunehmen, dass hinterher kaum Irregularitäten und -2 Dioprien sowie 1 Dioprie Astigmatismus bleiben würden.
Das hat, wie schon früher mal erzählt, die Gründe, dass zum einen irgendwo die Grenze der möglichen Abtragung erreicht ist und zum anderen, dass die Abbildungsgrößen beider Augen dann besser im Gehirn zusammenspielen.

Dann wurde eine Klammer ins Auge gesetzt, damit ich es nicht schliessen konnte und zusätzlich noch mit Klebeband abgeklebt. Der Kopf lag schon genau unter dem Laser und nun wurde das Epithel vorbereitet.

Bei mir wurde eine LASEK gemacht. (in einem der vorigen Beiträge hab ich da nen Link zu gepostet) Es wurde also die ganz dünne äussere Zellschicht, das Epithel, mit einem "Schaber" oder so weggeschoben. Vorher wurden noch zwei Tinkturen ins Auge geträufelt, die eine spätere Narbenreaktion, also eine vermehrte Narbenbildung, mindern sollen. Zum einen etwas Alkohol, dass die Zellen etwas ruhig stellt und zum anderen ein zweites Mittel, dessen Namen ich vergessen hab, dass auf andere Weise in dieser Richtung helfen soll.

Von der Prozedur hab ich nix gemerkt. zum Glück! ;-) Höchsten einen ganz keichten Druck gespürt. Die Anspannung war aber schon recht gross. Es war ja auch spannend...
Es waren irre Lichteffekte zu sehen. Zum einen von der Laserlampe, die da schon vor sich hin glimmte und zum anderen von weissen Lichtern, die das Gesicht ausleuchteten. Es war wie bei Captain Future im Raumschiff. Blinkende Kreise, weiße und rote, und unscharfe und schärfere. Sehr skurril!
Dazu immer der Schaber, den man zwar nicht spürte, von dem man aber genau wusste, was er da grade machte. Nämlich einfach, die Hornhautschicht in großem Stil wegzuschieben, die schon beim kleinsten Staubkorn sonst schon so weh tut... uiuiui...

Also ich sagte, ich würde das gerne mal von aussen sehen, meinte der Prof nur, dass das aussähe, wie Teppichaufrollen zu Hause. Nagut, musste ich glauben.

Dann ging ds Lasern los. Bei mir relativ lang, weil sehr viel abgetragen wurde. Wie lang genau weiss ich nicht. Ein paar Minuten vielleicht. Aber so lang, dass ich schon deutlich keinen Bock mehr hatte. Nicht, dass es weh tat, aber irgendwie war ich sehr angespannt und wollt ja auch nicht zucken oder so. (Obwohl der Laser dann sofort aufhören würde)
Es knackte relativ hochfrequent und in Intervallen und der rote Punkt, den ich ansah, wanderte immer etwas im Blickfeld hin und her. Dabei roch es tatsächlich nach verbrannter Haut. Hätt ich nicht gedacht, aber der Laser brutzelt da wirklcih so rum, dass man es riecht. Auch skurril...

Dann war es vorbei und der Prof hat das Epithel vorsichtig wieder zurück gelegt und glatt gestrichen. Sah übrigens auch witzig aus, den kleinen Besen immer wieder über das Auge fahren zu sehen und alles richtig hinzustreichen.

Danach wurde gespült, benetzt, die Klammer entfernt und eine Verbandslinse eingesetzt, die das ganze nun erstmal schützt und auch die Schmerzen mildern soll.
Ich bekam noch einen Umschlag mit verschiedenen Tropfen, Rezept für Benetzungsflüssigkeit und Paracetamol, sowie eine Anleitung was wann zu nehmen sei in den ersten Tagen. Dann war ich fertig. Hat vielleicht ne halbe Stunde gedauert oder so. (ohne Wartezeit vorher)

Zunächst tat es auch noch nicht weh. War ja betäubt. Aber dann irgendwann ging es los mit echt nervigen Schmerzen. ICh kenne das ja schon von den anderen OPs, daher war es auch OK, aber hinlegen und Augen zu musste sein. Jedes Licht war zu viel. Hörspiel an und nix weiter machen. Paracetamol gefuttert und abgewartet. Nächstes mal werd ich das Zeug schon propylaktisch nehmen, wenn noch keine Schmerzen da sind.
Dazu immer wieder verschiedene Tropfen. Benetzung, Schmerztropfen und eine im OP gerührte Mixtur aus Betäubingsmittel und Cortison oder so. Gegen Schmerzen und auch als Vorbeugung eventueller Abstossungsreaktionen. Die muss ich auch noch 14Tage regelmäßig weiter tropfen. Auch benetzen muss ich regelmäßig. Zumindest solang die Verbandslinse noch drin ist.

Die schmerzen waren dann irgendwann, abends gegen 10 oder 11, plötzlich weg. Komplett. Alles gut. Keine Schmerzen mehr seit dem. Es ist immerwieder schön, wenn der Schmerz nachlässt... Fazit: halb so wild! ;-)

Heute war dann erste Nachuntersuchung. Er hat nur ganz kurz ins Auge geschaut und dann haben wir über ganz andere Sachen geredet. Naja, er hat nochmal die Geschichte erzählt, mit der möglichen Visusverschlechterung und erklärt, warum das genau passiert.

Und dann haben wir noch über die Vernetzung geredet. Und das war ganz spannend. Denn es ist wohl so, dass die Methode seit diesem Jahr medizinisch anerkannt ist und auch die medizinischen Geräte nun eine CE-Prüfnummer haben. Sie sind zwar in Deutschland noch nicht schnell lieferbar, aber man kann sie schon bestellen. Auch seine neuesten Erkenntnisse dazu hat er mir erzählt und alles klingt ganz gut, auch wenn er immernoch nicht restlos überzeugt ist.
Vor allem, dass die Stammzellen am Hornhautrand mit bestrahlt würden, macht ihm Sorgen, weil die negativen Auswirkungne erst in 20Jahren zu erkennen seien. Für sich will er das Problem durch einen speziellen Galstubus lösen, durch den bestrahtl wird und so die Randpartien ausgespart werden. Aber das sit ja alles ein anderes Thema...

Mir gehts auf jeden Fall grad super und ich hab sogar schon beim Optiker geschaut, welche Brillenart mir denn gefallen würde! Vielleicht gehts ja bald los mit ner Brille! Das wär schon echt klasse!

Ich seh zwar noch nicth scharf, aber nun ist alles gleichmäßig unscharf und nciht mehr so extrem verzerrt. Gestern beim Handball gucken konnt ich sogar schon manchmal die Schrift der Einblendungen lesen. Ohne jede Sehhilfe!

Soviel erstmal. Ein neuer Roman zu einem neuen Behandlungsstand!

Viele Grüße,
MARKUS


PS: Hab dem Prof heut auch von Dir erzählt, Florian, also dass du von ihm operiert wirst! Leider konnte ich mich nicht an deinen Namen erinnern. Aber grüß ihn von mir!
Anette
-
Posts: 139
Joined: 2006-01-21, 15:55
Has thanked: 249 times
Been thanked: 84 times

Post by Anette »

Hi Markus,

super, dass die OP so erfolgreich gelaufen ist, bis auf die Schmerzen...gegen dieses Wort reagiere ich inzwischen nach 2 Jahren fast panisch! Ich bin gespannt, was bei dir an Visusprozenten rausspringt. Wie lange dauert es jetzt, bis eine Brille angepasst werden kann???? Ich bin am Montag bei meinem Prof in München, ich denke, dass dieser mir das für die fernere Zukunft auch vorschlägt, denn ich habe ja ähnliche Probleme mit dem Transplantat!!!! Auf jeden Fall ists schon mal beruhigend, dass es bei dir funktioniert hat......ich drück dir weiterhin die Daumen und alles alles Gute!!!! Lieber Gruß von Anette
Alles hat seine Zeit
Markus
-
Posts: 604
Joined: 2003-06-24, 13:49
KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
Has thanked: 4 times
Been thanked: 9 times

Post by Markus »

naja, erstmal abwarten.
Ich will mich auch nicht schon zu sehr freuen. Noch weiss ich ja garnicht, ob es so wird, wie ich es mir wünsche. Aber ich merke auf jeden Fall schon eine deutliche Verbesserung. Mal sehen, ob es wirklich für eine Brillenkorrektur reichen wird...

Die nächsten Wochen werden es zeigen.

VG Markus
Norbert S.
-
Posts: 277
Joined: 2003-09-04, 09:05
Has thanked: 1 time
Been thanked: 4 times

Post by Norbert S. »

Hallo Markus,

ich drück' Dir auch die Daumen, dass das eine super Erfolgsstory für Dich wird.

Freundliche Grüße
Norbert
Markus
-
Posts: 604
Joined: 2003-06-24, 13:49
KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
Has thanked: 4 times
Been thanked: 9 times

Post by Markus »

Hallihallo!

OK, ganz so schnell wie erhofft geht es halt doch meist nicht...

Gestern abend hat die Verbandslinse dann doch so doll genervt (also dieses Linse-zu-lang-trage-Gefühl) und das Auge war so rot, dass ich die LInse rausgenommen hab. War garnicht so einfach. Hab noch nie ne weiche LInse herausgenommen. Daher war ich auch echt unsicher, wie ich das am besten machen sollte. Aber sie sollte raus. Habs dann auch irgendwie geschafft. EInfach vorsichtig zugegriffen...

Das unangenehme Gefühl war dann zwar weg, aber es stellte sich gleich ein anderes unangenehmes Gefühl ein. Wieder leichte Schmerzen, aber nix dramatisches. Ich war mir jedoch nicht sicher, ob ich nun nicht irgendwas kaputtgemacht hatte. DIe Sicht war nämlich sofort weg. Alles unscharf. Und beim Blick in den Spiegel sah die Hornhaut sehr stumpf und uneben aus.
Hab mir dann aber gesagt, es kann nicht so schlimm sein, da ein richtig offenes Epithel sicher viel mehr schmerzen würde. Unsicher war ich trotdem.

Bin dann heut früher als geplant beim Arzt gewesen. Zum ersten mal hab ich die Frau des Professors, Frau Dr. Vogelberg-Böhnke kennengelernt. Ebenfalls Augenärztin. Sie hat mich zuerst rund gemacht, weil ich mit 32 Jahren nichtmal meine Medikamente namentlich kannte ;-) und dann aber bezüglich des Auges alles für normal befunden.

Donnerstag ist der nächte Kontrolltermin.

Die Sicht ist auf jeden Fall grad, ohne Verbandlinse, völlig unscharf. Die Oberfläche scheint noch sehr uneben zu sein.

Grüsse aus Hamburg,
MARKUS
Anette
-
Posts: 139
Joined: 2006-01-21, 15:55
Has thanked: 249 times
Been thanked: 84 times

Post by Anette »

Hallo Markus,

puh...naja....dieses Linse-zu-lang-trage-Gefühl ist grausam, ich kann dir nachempfinden, aber glücklicherweise konntest du die Linse ja rausnehmen. ( Ich hätte gerne mein Transplantat 1 1/2 Jahre lang täglich rausgenommen..ging leider nicht, war angenäht!) . Wenn ich dich richtig verstehe, dann wird im Moment noch die Oberfläche durch die Verbandslinse geglättet, oder? Wie lange bleibt diese im Auge? Bis die Oberfläche glatt ist? Danach wird aber das Auge mit Brille korrigiert und nicht mehr mit KL, oder?
Ich war bei meinem Prof. und leider lässt sich mein Transplantat nicht mehr lasern, weil es zu dünn ist. Allerdings versuchte mich der Prof mit der Aussage zu trösten, dass ein dünnes Transplantat ein gutes Transplantat wäre.....! Hm..diese Aussage geht mir die ganze Zeit durch den Kopf, dachte nämlich immer, dass Transplantate mit ner hohen Zellenzahl gut sind! Oder hat das eine gar nix mit dem anderen zu tun? Bin etwas verunsichert ....!
Markus, ich wünsche dir auf alle Fälle einen weiteren schmerzfreien, guten, erfolgreichen Heilungsprozess und halte uns auf dem Laufenden! Viele Grüße aus dem Süden von Anette
Alles hat seine Zeit