Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: https://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=6501

Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Babs Johnson
-
Posts: 79
Joined: 2006-10-05, 12:01
KC-Experience: Bisherige Krankengeschichte:
Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Hornhauttransplantation im AKH Wien 09/2006

Post by Babs Johnson »

Hi Leute!
Vielleicht interessierts wen, ich bin auch operiert worden wegen Keratokonus. Ich habe seit ich 16 bin Keratokonus auf beiden Augen, ziemlich gleicher Stärke, nur war der Tragekomfort der Kontaktlinse auf dem linken Auge in letzter Zeit immer schlechter geworden, daher entschied ich mich für eine Operation am linken Auge! Verantwortlicher Arzt bei mir ist Dr.Skorpik. Er hat mich am 6.9.06 im AKH in Wien operiert. Es hätte eigentlich eine lamelläre Keratoplastik sein sollen, die mir mein Arzt empfohlen hatte, da meine Hornhaut noch nicht sooo dünn war, ABER bei der Operation wurde meine Hornhaut aus nicht ganz geklärten Gründen perforiert. Leider wurde ich über diese Komplikation in vorhinein nicht aufgeklärt, sondern hab erst hier im Forum gelesen dass das vorkommen kann :shock:! Jedenfalls wurde mir also die Hornhaut nicht nur abgehobelt sondern ausgestanzt :::sick (nicht zur Gänze sondern nur ca. der halbe Radius) und ein Transplantat (von einem Toten, wer wie was genau weiss ich natürlich nicht) eingenäht - mit 16 Einzelnähten! Das ist laut Arzt die neueste Technik. Schon am zweiten Tag nach der OP durfte ich das Krankenhaus wieder verlassen. Mein Auge war ziemlich schmerzhaft, sehr angeschwollen, blutrot und extrem lichtempfndlich. Ich musste für eine Woche eine Verbandlinse tragen. Inzwischen ist ein Monat vergangen, mir gehts soweit recht gut, das einzige Problem ist, dass ich nur 10% sehe, vor der OP waren es 20%. Ein Arzt war besonders einfühlsam und erklärte mir ich hätte halt Pech, andere Patienten hätten nach der OP bald 90%, aber bei mir wird sich das bis zur Nahtentfernung (in 9 Monaten!) wohl nicht mehr ändern :::blink2 . Tja, mir bleibt nur übrig geduldig zu sein und auf Besserung zu hoffen…
Ich hab 2 Fotos in meine Gallery gestellt. Ich hab leider kein Foto hingekriegt auf dem man die Nähte gut sieht, weiss nicht wie man das schafft..
Also, mehr fällt mir jetzt mal nicht ein,
:)
Eure Babs
Günter
Administrator/in
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Joined: 2003-06-03, 15:12
KC-Experience: - Ende 1978 Diagnose KC , mit 14 jahren
- Ende 1990 endgültiger zusammenbruch des rechten Auges, ca. 5% Sehfähigkeit
- April 1991 KP (Keratoplastik, Hornhauttransplantation) rechtes Auge in Heidelberg
- 1993 endgültiger Zusammenbruch des linken Auges, tragen von Linsen nicht mehr möglich, ca. 5% Sehfähigkeit (Visus)
- 1993 fast zur gleichen Zeit, rechtes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- Dezember 1995 KP linkes Auge in Jena
- 1997 linkes Transplantiertes Auge wieder einsatzfähig, mit Linse ca. 80%
- 2000 habe einen neuen Optiker, und klasse Linsen jetzt auf beiden Augen ca. 120%
- 2012 Abstoßungsreaktion auf dem linken Auge
- 2013 hohe Belastung für das rechte Auge, das Auge wird instabil. Rekeratokonus mit steigender Instabilität beider Augen
- 2015 März 2015 erneute KP links
- rechtes Auge wird mit Medikamenten einigermaßen stabil gehalten
- 2017 Mai, das linke Auge ist soweit stabil, das ich wieder eine
Kontaktlinse auf dem Auge tragen kann damit erreiche ich einen Visus
von ca. 1,0 (100%). Somit kann ich wieder auf beiden Augen vernünftig
sehen.
Keratoconus since: Ab dem Alter von 14 Jahren.
Experience with eyeglasses / lenses: Mit meinen harten Kontaktlinsen komme ich im großen Ganzen gut klar.

Ich trage sehr gut angepasste quartantenspezifische Kontaktlinsen, von FALCO. Mit diesen erreiche ich einen Visus von ca. 1,0 (100%) auf beiden Augen.

Die Tragezeit der Kontaktlinsen beträgt ca. 10 Stunden pro Tag.
Ohne Kontaktlinsen habe ich links einen Visus von ca. 0.05 (5%) und rechts < 0.05(5%).

Mit einer iScription Brille komme habe ich links ca. 0,3 (30%) und rechts 0,3 (30%).
Dir Brille hat die Werte:
R Spr. -2,75 Cyl -8,50 Achse 175
L Spr. +4,50 Cyl -3,75 Achse 131
Operationen: Auf beiden Augen eine Keratoplastik (Hornhauttransplantation)
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Post by Günter »

Hallo Babs,

die Ärzte habe Dich wohl ziemlich schlecht aufgeklärt.

Meistens dauert es ca. 2 Jahre bis nach einer Transplantation das Auge völlig ausgeheilt ist.
Dein Visus kann sich bis ca. 6 Monate nach dem Fädenziehen verändern manchmal auch bis 12 Monate.

Wenn dein Visus, bis dein Auge ausgeheilt ist immer noch so schlecht ist, wie z.B. bei mir, kann das fast immer mit einer Kontaktlinse korrigiert werden, das geht leider ca. 80% der transplantierten so.

Wie du siehst brauchst du erst mal Geduld. Wichtig ist erst mal nicht der Visus, sondern das die Hornhaut gut verheilt. Das andere ergibt sich mit der Zeit.
Gruß Günter
Markus
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KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
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Post by Markus »

Hallo Babs!

Herzlich Willkommen!
Ich glaub auch, dass du nicht jede Hoffnung aufgeben solltest. Bei mir hat es sich auch noch lang nach der OP verändert. Es wurd stetig besser, allerdings nach dem Fädenziehen auch erstmal wieder schlechter. Es ist halt bei jedem anders.

Und man kann hinterher noch einiges machen, wenn der Visus unbefriedigend ist. Aber erstmal musst du dich gedulden.

Und son Foto von den Nähten zu machen ist auch echt nicht leicht! Wenn du willst geb ich dir noch paar Tips! dann meld dich einfach! ;-)

Viele Grüße von der Ostsee!
MARKUS
sabine s.
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KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Post by sabine s. »

hallo babs!
auch von mir ein herzliches willkommen! ich schließe mich weitgehend meinen vorschreibern an.
allerdings ist eine perforierende keratoplastik mit 16 einzelnähten ncht der letzte schrei sondern eher ein ziemlich alter hut. ein visus von 10% so kurz danach, ist absolut nicht ungewöhnlich, eher sogar, ganz gut.und der arzt der dir geasgt hat, du hättest halt pech,andere patienten hätten nach der op 90% der hat dir schlicht was total falsches gesagt.!!!!
90% visus ohne korrektur, kurz nach einer transplantation ist unmöglich, das gibts vielleicht mal in sehr seltenen ausnahmefällen. du brauchst dir also darüber überahupt keine gedanken zu machen.
wenn du weiter fragen hast, stehe ich dir, wie auch alle anderen hier, gerne zur verfügung.
ich wünsche dir jetzt vor allem mal eine gute genesung! gelassenheit und optimismus.
ich drück die daumen.!!!!

grüßle
sabine s.
nrw12
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Post by nrw12 »

Hallo Babs,

Also wenn ich mir Dein Schreiben noch einmal genauer durchlese, dann glaube ich fast, dass Du überrascht bist, dass man Dir ein "Transplantat von einem Toten" eingesetzt hat, wegen perforierender Keratoplastik.

Das wäre auch bei einer lamellären Keratoplastik gemacht worden !!!

Die Kunst einer lamellären KPL besteht darin, die eigene und die Spenderhornhaut so zu präparieren (bzw. abzuhobeln, wie Du schriebst) , dass sie übereinander eingesetzt werden und später die eigene (bzw. das, was davon übrig ist) die Spenderhornhaut ernährt. Man erhofft sich dadurch eine grössere Verträglichkeitet.

Habe ich Dich jetzt falsch verstanden, oder hat man Dir in der Klinik das gar nicht gesagt?

Mach Dir aber keine Sorgen, denn dass man während der Operation "umschwenkt" und perforierend weitermacht, ist -unter den wenigen Chirugen, die überhaupt lamellär operieren- durchaus üblich. Die für Dich jetzt enttäuchende Sehkraft ist nicht das Ergebnis einer irgendwie schlecht verlaufenden Operation, sonder eher normal, denn die meisten Patienten müssen nach einer KPL weiterhin Kontaktlinsen tragen.

Mir hat es allerdings SEHR weitergeholfen, dass ich etwa 3 Monate nach der OP weiche Kontaktlinsen benutzen durfte, damit kam ich auf Anhieb auf 70 % (und weiche sind wesentlich angenehmer zu tragen als harte Kontaktlinsen, die ich vor der OP benutzen musste, weil nix anderes half. Und auch leichter zu handhaben).

Weiterhin alles Gute noch!
Babs Johnson
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Joined: 2006-10-05, 12:01
KC-Experience: Bisherige Krankengeschichte:
Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Post by Babs Johnson »

:::thanks
@christian: danke für das willkommenheissen! ich denke auch dass ich noch viel geduld brauche :|

@günter: leider klären ärzte nicht gut auf, und man hört auch immer verschiedene sachen...... mir wurde gesagt dass ich nach der lamellären KP schon am nächsten tag gut sehen werde! mit einer PKP hab ich ja überhaupt nicht gerechnet.......

@markus: mir wurde auch gesagt dass man da noch einiges machen kann, kontaktlinse oder brille eh klar, aber auch fäden nachziehen oder so eine korrektur wegen astigmatismus.......
und ja, ich hätte gerne tips wie ich ein gutes foto von meinem auge samt nähten hinkrieg, möchte das schon festhalten, aber ich hab ja noch zeit.... :wink:

@sabine: also mir wurde erklärt früher hat man diese zickzack- bzw. sternförmige naht gemacht (so war es auch auf dem aufklärungsblatt abgebildet, auch auf den bildern die ich im internet gefunden habe war es fast nur so) aber man macht das jetzt mit einzelnähten...... meinst du mit "alter hut" die technik ist doch die ältere oder dass sie schon seit längerem die sternnaht abgelöst hat?

dieser (jung-)arzt (nicht mein operateur) hat mir das tatsächlich so gesagt dass er erst kürzlich einen patienten mit 90% visus nach PKP hatte und es wäre reine glücksache!!!! tolles patientengespräch, nicht? :x

@nrw12: fallt mir nicht auf dass ich das fakt mit der HH von einem Toten irgendwie überrascht geschrieben hätte, das war mir schon immer klar, auch dass das so bei einer lamellären KP gewesen wäre. nicht klar war mir leider dass es zum "Umschwenken" auf eine PKP kommen kann, mein Arzt war anscheinend auch eher überrascht über den Verlauf der OP, ich hatte eher den Eindruck dass er nicht viel Erfahrung damit hatte!!

zum thema organverpflanzung kann ich noch erwähnen dass das in österreich viel einfacher ist, weil jeder mensch automatisch organspender ist! im todesfall werden alle brauchbaren organe entnommen, ausser man reicht zu lebzeiten "widerspruch gegen eine organentnahme" ein!

ja also von meiner sehleistung bin ich echt enttäuscht, damit hätte ich natürlich nicht gerechnet dass ich nach der OP viel schlechter sehe als vorher :cry:
(besagter jungarzt war übrigens auch überrascht beim sehtest und meinte ich sollte eigentlich schon viel besser sehen..... war auch sehr nett zu hören..... :::blink)

also bis bald,
Eure Babs
Babs Johnson
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KC-Experience: Bisherige Krankengeschichte:
Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Post by Babs Johnson »

hallo,
bei mir hat sich nicht viel verändert..
war letzte woche wieder bei der nachuntersuchung, der arzt ist sehr zufrieden mit dem ergebnis und meint ich muss geduld haben wegen der sehstärke, die nerven müssen noch in die hornhaut einwachsen.....
wegen linse oder brille hat er nichts gesagt, ist wohl noch zu früh..
fragen an erfahrene leute hier wären: ist es normal dass nach 2 monaten
-das lid noch geschwollen ist (das auge ist dadurch kleiner)
-das gesehene bild auf dem operierten auge kleiner und versetzt erscheint?
-das auge manchmal schmerzt, und beim eintropfen brennt?
also ich wünsche alles gute und durchhaltevermögen an alle leidensgenossen,
gruß,
Babs
:::bye
Anette
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Post by Anette »

Hallo Babs,

ich denke mal, dass du 2 Monate nach der Transplantation mit deinen Beschwerden absolut in einem akzeptablen Bereich liegst. Mein Oberlid war noch Monate nach der OP gerötet, geschwollen, das schmerzende Auge um einiges kleiner als das andere, Tropfen brannten, Salben waren um einiges angenehmer, die Sicht "bescheiden". Was ich damit ausdrücken will, ist, dass du im Augenblick noch abwarten musst und auch wenns schwerfällt, die Geduld aufbringen musst, das Transplantat einheilen zu lassen........das kann in ein paar Wochen ganz anders aussehen....bis dahin schick ich dir ein bisschen Geduld.... drück dir die Daumen, dass es optimal einwächst! Liebe Grüße Anette
Alles hat seine Zeit
Markus
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...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
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Post by Markus »

Hallo Babs!

Hab mal einiges zusammengeschrieben zum Thema Fotos von Augen.

http://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?p=11113#11113

vielleicht hilft das ja schon etwas. Sonst frag gerne nach! Ich bin Fotofan und kann bestimmt noch weiterhelfen! ,-)

VG MARKUS
Babs Johnson
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Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Post by Babs Johnson »

@sabine: also mir wurde erklärt früher hat man diese zickzack- bzw. sternförmige naht gemacht (so war es auch auf dem aufklärungsblatt abgebildet, auch auf den bildern die ich im internet gefunden habe war es fast nur so) aber man macht das jetzt mit einzelnähten...... meinst du mit "alter hut" die technik ist doch die ältere oder dass sie schon seit längerem die sternnaht abgelöst hat?
antwort auf diese frage würde mich übrigens auch noch immer interessieren
sabine s.
-
Posts: 2364
Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Post by sabine s. »

hallo babs,
also, ich will mich jetzt wirklich nicht festlegen, aber ich denke, die sternnaht ist noch der aktuelle stand der op-technik. zumindest wurde mein neuestes transplantat auch noch mit sternnaht genäht und der neuhann gilt nicht als konservativ was neue standards oder eben auch nciht standards betrifft.
ich kenne einzelnähte von früher.
kann natürlich sein, daß mir in den letzten monaten weas entgangen ist und man wieder zu dieser technik zurückgekehrt ist, kann durchauas möglich sein,
erst rechtfür österreich ;-) ;-)

grüßle
sabine
Babs Johnson
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KC-Experience: Bisherige Krankengeschichte:
Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Post by Babs Johnson »

@anette: vielen dank für deinen zuspruch. liebe grüsse zurück
@markus: super, dein augenfotos-thread, ich werds mal probieren, und ergebnisse natürlich einstellen.
@sabine: tja, ich weiss es auch nicht, aber ich hoffe mal dass es für mich das beste so war.......

tja, ich hab mich damit abgefunden dass ich echt nichts machen kann außer abwarten ob meine sicht besser wird, mal schauen wie lange es dauert...
bis dahin,
Babs :wink:
thorsten.bischof
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Joined: 2006-05-28, 14:03
KC-Experience: Perforierende Keratoplastik rechtes Auge vor 3 Jahren.Meine eigene Hornhaut war eingerissen. OP durch Prof Heiligenhaus (Franziskus Hospital Münster). Sehstärke beidseitig korregiert 80 % mit Brille.

Links Vernetzung war am 27 nov. 2006 in Dortmund.

Post by thorsten.bischof »

Hallo Babs,

Auch ich will mich hier kurz zu Wort melde. Wegen der schlechten Sehleistung und dem geschwollenen und brennenden Auge brauchst du dir absolut keinen Kopf zu machen. Ich hatte 2002 eine PKP in Münster machen lassen. Ich habe nun seit einen 1/2 Jahr stabile Werte.

Eine erhebliche sichtverbesserung hatte ich nach mehreren Wochen nach der der OP und das ganze dafür relativ plötzlich.

Ich war vor 6 Wochen wegen einer Vernetzung am anderen Auge in Dortmund bei Prof. Kohlhaas und auch er hat sich das Transplantat und die Naht angesehen und er meinte es wäre gute Arbeit geleistet worden.Das sich die Werte sogar über 3 Jahre nach der KPL ändern ist auch OK.

Bei mir war damals die alte Hornhaut eingerissen.

Abschließend will ich nur sagen ich bereue der Einwilligung zur OP nicht und bin im Nachhinein froh das es gemacht wurde. Ich war damals 8 Wochen krankgeschrieben.

Alles Gute für dich

Thorsten
Babs Johnson
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Joined: 2006-10-05, 12:01
KC-Experience: Bisherige Krankengeschichte:
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Post by Babs Johnson »

so, meine OP ist heute genau 5 monate her. ich sehe leider noch immer "nichts" auf dem operierten auge, also visus ist unter 0,1. :(
vor 2 tagen hatte ich plötzlich schmerzen und es kratzte ganz stark in meinem auge, bei einem blick in den spiegel sah es so aus als würde sich etwas von der HH ablösen :shock: :!:. es war schon spät und ich bin ins bett und wollte in der früh gleich in die ambulanz, doch dann war es wieder gut :::blink2 :?:
habe nächste woche nachuntersuchungstermin.. hoffentlich war das keine abstoßungsreaktion oder so!
Babs Johnson
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
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Post by Babs Johnson »

heute bei der nachuntersuchung war mein arzt sehr zufrieden mit meinem verlauf. nur das epithel sei sehr trocken, er fragte mich sogar ob ich an neurodermitis oder so leide, tue ich aber nicht. als ich ihm erzählte dass ich den eindruck hatte dass sich etwas von der HH gelöst hat, meinte er das kann sein, ist aber wohl weiter nicht schlimm :?: er meinte auch dass da eine narbenwulst wäre :?: naja, ganz checke ich nicht was da in meinem auge abläuft.. der arzt war aber auf jeden fall zufrieden und gab mir eine sehr gute prognose, und ich soll erst ende april wiederkommen.. also ist wohl alles bestens denk ich mal :wink:

*Grüsse an alle Leidensgenossen*
sabine s.
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Joined: 2005-05-30, 11:25
KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Post by sabine s. »

hallo
epithelabschürfungen und narben sind ganz normal. mußt halt viel corneregel oder regepithel oder andere "schmierung" reintun. wei0 nicht, wie das in ösi heißt ;-) das legt sich aber wieder.
geh lieber einmal zu oft zum augenarzt als einmal zu wenig.
wenn du den eindruck hast, daß es gar nicht besser wird, dann gehst ende der woche lieber nochmal.
ansosnten drück ich dir die daumen!!!!!!!!!!!!!!!
brauchst halt viel geduld!!!!

grüßle aus dem montafon
sabine
wmmw
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KC-Experience: Diagnose 1988 - beide Augen - dann KK-Linsen - immer wieder mit Problemen - dann > erste Transplantation 01/1990 links, zweite Transplantation rechts 01/1991, Danach einige Versuche mit Kontaktlinsen - leider fehlgeschlagen - danach Brille - Visus immer so um die 60 - 80 % - links und rechts. (zwischendurch auch mal nur an die 40% - siehe Bericht)
Seit etwa 2002 erhebliche Verschlechterung des rechten Auges - Diagnose > transplantierte Hornhaut hat sich "bei 9 Uhr" gelöst > abgehoben > Ursache ??? > am wahrscheinlichsten lt. Augenarzt eine körperliche Überanstrengeng. Dies hatte zur Folge, dass im Jänner 2007 eine re.Transplantation rechts gemacht wurde.
Alle drei Transplantationen sind eigentlich "super verlaufen".
Visus jetzt 02/2008 mit Brille bei 80% bivokal (60% links, 80% rechts)
Update: 03.2012 mit Brille re. 100% li. 60%
0382021 Visus links 35%, rechts 100% mit Gleitsichtbrille
04/2021 Abstoßung Hornhaut links - Update 11.2024 - Abstoßung Hornhaut war eine Fehldiagnose - war eine Herpesinfektion - alles wider OK - Viseus RA 100%, LA 40%
Keratoconus since: KK seit dem 22. Lebensjahr (Diagnose). mit 20 beim Bundesheer war noch alles OK. Danach "schleichende Verschlechterung". KK wurde von meinem Doc aber sofort erkannt. Lag wohl auch daran, dass in diesen zwei Jahren der Schub extrem gewesen sein muss. Obscan etc. war damals "noch nicht bekannt" - war schon mit der Spaltlampe zu erkennen.
Experience with eyeglasses / lenses: KL unmöglich - immer Riesenprobleme. Mit Brille immer so um die 60 bis 80% - zwischenzeitlich natürlich auch weit weniger, immer wieder Änderung spez. von Astigmatismus und Achse. Brille im Durchschnitt alle 18 Monate neu.
Operationen: 1990 Keratoplastik links, 1991 Keratoplastik rechts, 2007 Rekeratoplastik rechts.NEU - 10.2015 - meine linke Hornhaut ist wieder in Bewegung geraten (Kegelbildung)
Mögliche Ursachen: Keine Ahnung warum. Das wahrscheinliste ist das "Augenreiben" im Kindesalter. War total lustig sich die Augen zu reiben und danach die visuellen Effekte zu genießen.
Ich über mich: verheiratet, 2 Kinder
Berufserfahrung Behandlung Keraokonus: immer wieder leichte probleme da ich ca. 6 Stunden/Tag vor dem Bildschirm verbringe - hab es aber immer noch mit Hilfe meines Optikers geschafft, dass ich "normal" arbeiten kann.
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Post by wmmw »

Hallo Babs

Meiner Erfahrung nach braucht es seine 6 Monate bis man eine relativ vernünftigen Visus hat. 50% und mehr - es gibt aber auch Ausnahmen - bei meiner ersten HHT 1990 hab ich 70% ohne Korrektur gesehen - hat im laufe der Jahre aber stark nachgelassen.
Momentan warte ich darauf, dass meine neue Hornhaut wieder anwächst - bin jetzt 4 Wochen nach HHT bei ca. 45% mit Kor.

lg Walter

Ps - bin öfters in Wien unterwegs - wenn du Fragen hast könnten wir uns irgentwo treffen
Babs Johnson
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
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Post by Babs Johnson »

ich soll komischerweise nur tropfen, nicht schmieren! habe nur so normale benetzungstropfen verschrieben bekommen: zuerst oculotect, dann genteal, jetzt aquatears. zusätzlich 3x täglich bisher dexagenta jetzt ultracortenol tropfen!
wmmw wrote:Meiner Erfahrung nach braucht es seine 6 Monate bis man eine relativ vernünftigen Visus hat. 50% und mehr - es gibt aber auch Ausnahmen
na dann bin ich wohl eindeutig eine ausnahme, außer mein visus verbessert sich jetzt innerhalb eines monats von nicht mal 10 auf 50%! wäre schön!
ich finds schon eigenartig wie unterschiedlich so ein OP ergebnis im verlauf sein kann! naja stimmt wohl was mir der eine arzt gesagt hat:"Glückssache"!
sabine s.
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Joined: 2005-05-30, 11:25
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Post by sabine s. »

es kann auch 1 jahr und länger dauern bis man einen vernünftigen visus hat, manchmal auch bis nach dem 1. fadenzug.
brauchst dir also noch keine gedanken zu machen.
grüßle#
sabine
Markus
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Joined: 2003-06-24, 13:49
KC-Experience: Ich hab alles mal ausprobiert... Man will ja mitreden können... Transplantation, Laserung, Vernetzung...
...als nächstes kommt dann logischerweise die Kunstlinsen-Implantation... ;)
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Post by Markus »

ich hab auch nach drei Jahren noch keinen Visus gehabt. Is halt Pech. Und bestimmt keine seltene Ausnahme. Is halt bei jedem anders. Kann sich auch jederzeit ändern. Vor allem nach dem Fädenziehen.

Mal sehen, was die Laserung so gebracht hat...

VG MARKUS
wmmw
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Joined: 2006-12-29, 09:30
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Seit etwa 2002 erhebliche Verschlechterung des rechten Auges - Diagnose > transplantierte Hornhaut hat sich "bei 9 Uhr" gelöst > abgehoben > Ursache ??? > am wahrscheinlichsten lt. Augenarzt eine körperliche Überanstrengeng. Dies hatte zur Folge, dass im Jänner 2007 eine re.Transplantation rechts gemacht wurde.
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Experience with eyeglasses / lenses: KL unmöglich - immer Riesenprobleme. Mit Brille immer so um die 60 bis 80% - zwischenzeitlich natürlich auch weit weniger, immer wieder Änderung spez. von Astigmatismus und Achse. Brille im Durchschnitt alle 18 Monate neu.
Operationen: 1990 Keratoplastik links, 1991 Keratoplastik rechts, 2007 Rekeratoplastik rechts.NEU - 10.2015 - meine linke Hornhaut ist wieder in Bewegung geraten (Kegelbildung)
Mögliche Ursachen: Keine Ahnung warum. Das wahrscheinliste ist das "Augenreiben" im Kindesalter. War total lustig sich die Augen zu reiben und danach die visuellen Effekte zu genießen.
Ich über mich: verheiratet, 2 Kinder
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Post by wmmw »

Hallo Babs

hat die dein Augenarzt schon mal erklärt WARUM du keines visus hast - ist die Hornhaut trüb, faltig, sind Verästelungen eingewachsen ?? es muss doch einen Grund geben. Frag mal genau nach. Es gibt Möglichkeiten eine Hornhaut nachträglich zu "glätten". Hast du noch andere Augenerkrankungen

lg walter
Babs Johnson
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Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
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Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Post by Babs Johnson »

so wie ich es verstanden habe ist es nur das trockene Epithel! Sonst habe ich nichts!

achja, außer der "narbenwulst", was aber angebl. normal ist
Babs Johnson
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Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Post by Babs Johnson »

aber ich stimme sabine und markus zu, dass ich sicher noch geduld haben muss! ich hoffe natürlich auf eine veränderung spätestens nach dem fadenzug! (in frühestens 4 monaten ist bei mir aufgrund der einzelfäden auch einzelfadenzug möglich)
wmmw
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Joined: 2006-12-29, 09:30
KC-Experience: Diagnose 1988 - beide Augen - dann KK-Linsen - immer wieder mit Problemen - dann > erste Transplantation 01/1990 links, zweite Transplantation rechts 01/1991, Danach einige Versuche mit Kontaktlinsen - leider fehlgeschlagen - danach Brille - Visus immer so um die 60 - 80 % - links und rechts. (zwischendurch auch mal nur an die 40% - siehe Bericht)
Seit etwa 2002 erhebliche Verschlechterung des rechten Auges - Diagnose > transplantierte Hornhaut hat sich "bei 9 Uhr" gelöst > abgehoben > Ursache ??? > am wahrscheinlichsten lt. Augenarzt eine körperliche Überanstrengeng. Dies hatte zur Folge, dass im Jänner 2007 eine re.Transplantation rechts gemacht wurde.
Alle drei Transplantationen sind eigentlich "super verlaufen".
Visus jetzt 02/2008 mit Brille bei 80% bivokal (60% links, 80% rechts)
Update: 03.2012 mit Brille re. 100% li. 60%
0382021 Visus links 35%, rechts 100% mit Gleitsichtbrille
04/2021 Abstoßung Hornhaut links - Update 11.2024 - Abstoßung Hornhaut war eine Fehldiagnose - war eine Herpesinfektion - alles wider OK - Viseus RA 100%, LA 40%
Keratoconus since: KK seit dem 22. Lebensjahr (Diagnose). mit 20 beim Bundesheer war noch alles OK. Danach "schleichende Verschlechterung". KK wurde von meinem Doc aber sofort erkannt. Lag wohl auch daran, dass in diesen zwei Jahren der Schub extrem gewesen sein muss. Obscan etc. war damals "noch nicht bekannt" - war schon mit der Spaltlampe zu erkennen.
Experience with eyeglasses / lenses: KL unmöglich - immer Riesenprobleme. Mit Brille immer so um die 60 bis 80% - zwischenzeitlich natürlich auch weit weniger, immer wieder Änderung spez. von Astigmatismus und Achse. Brille im Durchschnitt alle 18 Monate neu.
Operationen: 1990 Keratoplastik links, 1991 Keratoplastik rechts, 2007 Rekeratoplastik rechts.NEU - 10.2015 - meine linke Hornhaut ist wieder in Bewegung geraten (Kegelbildung)
Mögliche Ursachen: Keine Ahnung warum. Das wahrscheinliste ist das "Augenreiben" im Kindesalter. War total lustig sich die Augen zu reiben und danach die visuellen Effekte zu genießen.
Ich über mich: verheiratet, 2 Kinder
Berufserfahrung Behandlung Keraokonus: immer wieder leichte probleme da ich ca. 6 Stunden/Tag vor dem Bildschirm verbringe - hab es aber immer noch mit Hilfe meines Optikers geschafft, dass ich "normal" arbeiten kann.
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Post by wmmw »

Hallo Babs

na wenns sonst nichts ist dann gehörst du zud denén die viel Geduld haben müssen - alles Gute

lg walter
Babs Johnson
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Joined: 2006-10-05, 12:01
KC-Experience: Bisherige Krankengeschichte:
Habe seit dem 16.Lj. Keratokonus auf beiden Augen gleicher Stärke, mit laufender Verschlechterung. Ich trug über 10 Jahre lang Kontaktlinsen, lange Phasen ohne Beschwerden, dann wieder phasenweise starke Beschwerden.... Visus mit Linsen war bei 80%. Als 2006 die Beschwerden wieder lästig wurden, entschied ich mich, in Hoffnung auf gutes Sehen ohne KL, für die Op auf einem Auge. Ein Arzt riet mir die lamelläre Keratoplastik, welche aber mißglückte und zur einer perforierenden wurde. Mit dem Ergebnis bin ich leider garnicht zufrieden, denn der Astigmatismus ist stärker als vorher und kann nicht mit Brille korrigiert werden und mit Kontaktlinse nicht so gut wie vorher. Eine Laseroperation 2010 sollte eine Verbesserung der Sehleistung bringen, Ergebnis warte ich derzeit noch ab. Insgesamt fühle ich mich leider von Ärzten bisher nicht gut beraten. Ich bin leider erst nach der Keratoplastik darauf gekommen dass mein Keratokunus sehr gut mit Brille korrigier bar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge).
Keratoconus since: Erste Sehprobleme mit 16 Jahren (1995). Diagnose KK bald darauf, aber erst bei einem 2. Augenarzt.
Experience with eyeglasses / lenses: Nach den ersten Sehproblemen wurde mir eine Brille verordnet, das Sehen verschlechterte sich aber schnell. Ein anderer Arzt diagnostizerte KK und verordnete Kontaktlinsen (~1997). Seitdem trug ich immer Kontaktlinsen, die im Laufe der Jahre sehr oft bearbeitet und erneuert werden mußten. Mit Brille habe ich es nie mehr versucht, ich war davon überzeugt dass es nichts bringt! Erst 2008 wurde ich von einem Forumsmitglied hier ermutigt es mit iScription Gläsern zu probieren und siehe da- plötzlich habe ich mit Brille einen Visus von 120% und erfahre erst dann dass mein Keratokonus sehr gut mit Brille korrigierbar ist (rechtes Auge) bzw. korrigierbar gewesen wäre (linkes Auge) ....
Operationen: Im September 2006 mißglückte eine lamelläre Keratoplastik auf dem linken Auge und es wurde während der Op auf eine perforierende Keratoplastik umdisponiert. Nahtentfernung nach 18 Monaten. Mein Visus war 3 Jahre nach der Op auf 60% im Sehtest, welcher meiner meinung nach aber sehr realitätsfremd ist! Denn ich habe eine starke Verzerrung, Doppelbilder und stärkere sog. Starbursts und Halos als vor der Op, konkret einen höheren Astigmatsmus als vorher! Dieser sollte durch eine Laser-Op Anfang 2010 verbessert werden. Ergebnis steht noch aus.
Begeiterscheinungen: Mein rechtes Auge tränt sehr viel. Diagnostiziert wurde ein Verschluß des oberen Tränenkanals, dies wurde als Ursache für das Tränen von ärztlicher Seite aber ausgeschlossen, was mir gänzlich unverständlich ist.
Mögliche Ursachen: keine Ahnung. Schicksal.

Post by Babs Johnson »

kurzes update von mir: bei der letzten Kontrolle war alles super. sehtest wurde keiner gemacht, daher weiss ich meinen visus nicht, aber seit ca. 2 monaten sehe ich schon deutlich besser als auf dem nicht operierten auge ohne Kontaktlinse, aber eigentlich nur in die weite...... normales buch oder zeitung lesen z.b. kann ich nur mit dem operierte auge nicht!
mein nächster termin ist erst im september, zur (teilweisen) nahtentfernung, bald ist ja schon ein jahr vergangen!