Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: https://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=6501

CCL re.+li. 2006, ALZ München (+/+)

skychild
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ALZ München

CCL re.+li. 2006, ALZ München (+/+)

Post by skychild »

So hallo zusammen,

falls es jemandem aufgefallen ist - jetzt hab ich mich ja länger mal nicht gemeldet. Grund war, dass es einmal nicht wirklich so viel neues gab (jedenfalls keine harten Fakten), andererseits war ich auch viel unterwegs.

Heute war es dann aber soweit: Nach Wochen des Wartens, der Termin- und OP-Ort-Verschiebungen (hatte zwischenzeitlich in Dresden schon alles klar gemacht...) bin ich heute früh pünktlich um neun im ALZ München zur Vernetzung angetreten.

Nun liegt die OP rd. 6 Stunden zurück und ich ziehe mal kurz ne Bilanz. Dafür, dass die etwas kürzer ausfallen wird, bitte ich um Verständnis... 8)

Zu aller erst: Es gibt überhaupt nichts, wovor man bei der Vernetzung Angst haben braucht. Ich hatte bisher zu keiner Zeit Schmerzen und die OP selber ist geradezu langweilig.

Aber mal der Reihe nach...

Anfahrt nach München: Zeit einplanen. Die Kombination aus Rush-Hour und Wiesn hat es in sich. Das "Parkhaus am Stachus" liegt direkt an der Rückseite des ALZ (http://www.gutsehen.de).

Der Eingang zur Bayerstr. 3 ist gleich hinterm Kaufhof am Stachus. Wenn nach dem Klingeln nichts passiert einfach so lange klingeln, wie was passiert. Bei uns war die Dame am Empfang wohl gerade nicht in Stellung..

Oben im 6. Stock angekommen erfolgt dann erstmal ein netter Empfang mit Kaffee, Wasser und Formblättern. Es folgen einmal mehr die ganzen üblichen Untersuchungen (Topo, Pupilometer, Innendruck, Dickemessung usw. usw.). Das ganze erinnert stark an den Stationenlauf früher im Schulsport: Guggen Sie hier, blinseln Sie da... Ich denke, wir kennen das ja alle.

Trotz auffallend schlechter "Tagesform" meiner Augen kam ich mit Brille auf 100% beidseits. Alle Untersuchungen bis auf Innendruck und Hornhautdicke sind kontaktlos und auch die anderen sind dank Tropfen "schwerz-" oder besser völlig gefühlsfrei.

Dauer ca. 2 Stunden. Alle Daten liefere ich noch nach...

Zwischendurch habe ich dann auch den Operateur Dr. Bauer erstmals kennen gelernt... Nun ist ja die Artzt/Patienten-Beziehung immer so eine "Sache". Ich für meinen Teil kann jedenfalls sagen: Ich mag ihn. Zwar ist er kein Mann vieler Worte oder der größte Verkäufer seiner Zunft, aber wenn ich quatschen will geh ich eh zum Friseur.

Auch verfügt er über ein - im Vergleich zum Prof - doch etwas "subtileres" Einfühlungsvermögen und so blieb an mir der latente Eindruck haften, dass der Doc vom Ergebnis dieser ersten Vernetzung in München mind. so "gespannt" ist wie ich...

Beispiel: Während der OP nannte er als Begründung dafür, warum ich der erste bin, neben meiner noch vorh. Sehstärke und HH-Dicke auch die Tatsache, dass ich in Dresden eh schon einen Termin für den gleichen Tag hatte. Deshalb wäre es mit dem ärztlichen Gewissen in jedem Fall vereinbar, zu operieren, weil passiert wäre es ja so oder so... - ich nahm´s sportlich... :D

Dann, nach zwei Stunden Pause und Kaufhof- und Hertiebesuch dann pünktliche Rückmeldung im OP-Bereich (5. Stock). Wieder netter Empfang mit Kaffee und Wasser inkl. Wartebereich mit Internet-PC. Also noch kurz dieses Forum, Mails und Ebay gecheckt und dann die ersten von drei Betäubungstropfen empfangen, der Empfangsdame zum Umziehbereich gefolgt, die Papierkluft übergeworfen, Hände desinfiziert und auf in den OP.

In Sachen "psychologische Betreuung" gings auch hier in gewohnter Weise weiter. Nachdem mich von den Anwesenden (Dr. Bauer, ein oder zwei OP-Schwerstern und 3 Vertreter des Riboflavin und Lampenlieferanten) keiner beachtete schmetterte ich erstmal ein "GUTN TACH!" in die Reihen - die Reaktion blieben übersichtlich, also legte ich mich erstmal auf die zugewiesene, bequeme Liege...

Wichtiger Tipp zum OP-Bereich: ZIEHT EUCH WARM AN. Ich hatte ein Longsleeve und ne Strickjacke drüber und das war nicht zu viel. Im t-Shirts hätte ich da bei klimatisierten 20 Grad jedenfalls nicht rumliegen wollen.

Dann gings los...

1. Überraschung: Diese Lid-Spange hatte ich mir als Folterinstrument erster Klasse ausgemahlt, doch vom einsetzen hab ich kauf was gemerkt. Mit Dr. Bauer kann man auch während der OP problemlos reden, sollte das Ding unangenehm werden. Bei bestimmten Phasen kann er auch etwas nachlassen. Man kann auch "Blinseln" - dabei geht das Lid zwar natürlich nicht zu, aber dem Muskel tuts trotzdem gut. Es gibt also kein ungenehmes Gefühl einer "Augensperre" oder sowas...

Schritt 1: Epithel ablösen
nix besonderes und völlig schmerzfrei. Das sieht ungefähr so aus, als wenn man beim Tauchen von unten durch die Wasseroberfläche schaut und dort gerade jemand rumschwimmt. Oder wer bei Grafiksoftware das "Wischfinger-Werkzeug" kennt, das triffts auch. Jedenfalls fuhr mir da Dr. Bauer wohl kreuz und quer mit dem spachtelartigen Messer durch die Optik und löste die Oberschicht ab (Dauer: ne Minute, vielleicht zwei) Hinterher meinte er, das lief übrigens völlig problemlos.

Schritt 2: Eintropfen
zum Start drei Tropfen, dann alle 2 Minuten ein Tropfen. Während des gesamten Vorgangs schaut man einfach auf ne blinkende rote LED, die in die Decke des OP-Tischs eingelassen ist, auf dem man liegt. Die Optik dabei ist schon toll und ziemlich verspult. Der rote Punkt breitet sich zeitweise wie als eine Art "Laser-Netz" übers gesamte Blickfeld aus und nach jedem Tropfen Riboblavin ist es, als ob einen der grüne "Slimer" von den GhostBusters frontal erwischt hat (Dauer: 30 Minuten)

Während der 30 Minunten herrschte übrigens weitgehend Funkstille. Von "tollen Gesprächen zum Zeitvertreib" wie in Dresden kann ich leider nichts berichten. Möglicher Weise lags auch an der doch vorhandenen Nervosität wegen der neuen OP-Methode. Wenigstens e-t-w-a-s Spannung kam dann noch auf, als einer der Vertreter des Lampenherstellers versucht hat, bei der OP-Schwester zu landen. Auch wenn für ihn persönlich eher enttäuschend war ich ihm doch für diese ungewollt komödiantische Abwechslung dankbar... 8)

Nun wollte sich Dr. Bauer sein Eintropf-Werk dann unter einer "blauen Lampe" betrachten. Dummer Weise war eine solche Lampe im OP-Tisch nicht verfügbar, deshalb musste ich aufstehen und zu einem Untersuchungsplatz zwischen den OPs zurücklaufen. Dort durften sich dann alle - außer mir - das Werk auf einem großen Display anschauen (gefilmt wurde wohl auch). Naja, jedenfalls war wohl alles schön grün, irgend jemand meinte "gut getropft" und dann gings zurück zum Aushärten

Schritt 3: Eintropfen und Verhärten
Kaum wieder auf dem OP-Tisch angekommen merkte ich, dass das Auge langsam wieder beginnt Feedback zu senden. Also bat ich Dr. Bauer, nochmal Betäubungsmittel hinterherzuschicken was er sofort tat. 10 Sekunden später war dann schon wieder totale Taubheit in der Optik und weiter gings mit dem Eingetropfe des Riboblavin, dieses Mal 1-2 Tropfen alle 3 Minuten UND dieses mal unter der vieldiskutierten und nun endlich gelieferten und erstmals im Einsatz befindlichen UV-Lampe. Wenn ihr mich fragt: Das Ding sieht aus wie bei innenbeleuchteter Glasbaustein und ich habe fest vor, demnächst bei Ebay danach zu suchen... :D

Im Übrigen hat mir das Ding ein echtes Rätsel zu knacken gegeben: Während des Eintropfens unter der Lampe hatte ich nämlich auf einmal den Eindruck, schwarze Punkte (Staubpartikel etc.) im Auge (Hauptsichtbereich) zu haben. Da dachte ich mir natürlich schon mal kurz, was ist, wenn die nun bleiben. Nach einiger Zeit intensiven Grübelns kam ich dann aber drauf: Der Dreck, den ich da sehe, ist nicht in meinem Auge sondern hinter den Dioden im Spiegel der UV-Lampe... :)

Dann, nach insg. 1. Stunde OP-Dauer ging es kurz und schwerzlos... - noch schnell die Verbandslinse drauf, aufstehen, verabschieden, umziehen, Klappe aufs Auge, fertig.

Dann noch schnell zur Apotheke Tropfen und Schmerztabletten besorgen (insg. 80 Euro), ne Pizza vom PizzaHutexpr. im Vorbeigehen noch eingefangen und zu Papi ins Auto.

Und dann: Basierend auf meinen angelesenen Erfahrungen hier aus dem Forum wartete ich drauf, dass eine WAHNSINNIGE LICHTEMPFINDLICHKEIT und natürlich UNGLAUBLICHE SCHMERZEN einsetzen :shock: .

Und was soll ich sagen. Ich warte immer noch... :lol:

Eine erhöhte Lichtempfindlichkeit kann ich definitiv überhaupt nicht vermelden. Und die Schmerzen? Also vor drei Wochen hab ich mir den Daumen zwischen einer Konzert-Lautsprecherbox und einem Festerbrett eingeklemmt. Der musste dann angebohrt werden. DAS waren Schmerzen...

Dagegen hatte ich heute - ganz ehrlich - bisher überhaupt keine Schmerzen. Von meinen Schmerztabletten habe ich bisher 3 genommen. Zwei gleich auf der Rückfahrt "auf Vorrat" und die dritte als ich dachte, "jetzt geht´s los". Gings aber nicht...

Morgen, Mittwoch, um neun ist die erste Nachuntersuchung. Nr. 3 und 4 folgen Do und Fr.. Infos folgen (dann auch mit allen Werten, Medikamentennamen, Tropfschema usw).

Greetz
Jürgen

ps: Verzeiht mir bitte meine Schreibfehler. Mit einem Auge schreiben ist doof... :roll:
skychild
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Post by skychild »

Kurzer Zwischenbericht nach der ersten Nacht:

Super geschlafen und gerade gut am frühstücken. In der Nacht null Schmerzen. Nur heute früh, als ich die Verkrustungen ums Auge etewas abtupfen wollte, hat es etwas angefangen zu brennen, also gleich ne Tablette eingeworfen.

Direkt nach dem Aufstehen war das Auge leicht gerötet und geschwollen, das hat sich mittlerweile ebenfalls wieder gegeben.

Lichtempfindlichkeit nach wie vor normal. Also konnte ich mir das Auge heute früh mal vorm beleuchteten Spiegelschrank ansehen. Die Verbandslinse sitzt da wo sie sein soll. Da ich sie nicht spüre war ich schon froh sie dort zu sehen.

So, nun noch fertig frühstücken und auf nach München zur 1. Nachuntersuchung...! Bericht folgt.
sabine s.
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
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1.vernetzung im alz

Post by sabine s. »

hallo jürgen,
super, dankeschön für deinen wirklich anschaulichen bericht!!! jetzt hab ich mal ne vorstellung davon, wies bei einer vernetzung (in münchen) zu geht,
jetzt wünsche idh cir natürlich gute besserung und vor allem erfolg!!
tut mir leid, daß du mit dem Prof. keine sooo guten erfahrungen gemacht hast.
ich kenne ihn als einen sehr sensiblen und einfühlsamen menschen, aber ich bin ahlt ne frau :oops: :wink: gehst du zur nachunterscuhung heute zu ihm in die praxis??oder ins alz?
würde mich interessieren, wie deren nachbehandlungschema aussieht, weil mir das evtl. auch gedroht hätte,,,, naja jeztz nicht merh, aber mich interessierts trotzdem.
daß du hinterher und währenddessen keine schmerzen gahbt hast, spricht doch eigentlich fürs alz. operiert dort nur der Dr, bauer, der mir einen sehr kompetenten und souveränen eindruck gemacht hat, allerdings lang nciht so einfühlsam war wie der Prof.
ist ja letztlich auch egal, wer wen wie empfindet. wichtig ist, daß die ganze aktion erfolgreich verläuft.
drück dir die daumen, grüßle
sabine
Tecx
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Post by Tecx »

schöner bericht !

also die lichtempfindlichkeit setzte bei mir immer später ein, im normalem alltag.

aber schön und "komisch", dass du überhaupt keine schmerzen hattest, ich hatte beide male unglaubliche schmerzen, wie noch nie im leben.

80 euro für medikamente ? echt ne menge, ich musste immer maximal 10 ausgeben.

was bringt eigentlich dieser "schritt 2" ?
skychild
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Post by skychild »

...so da bin ich wieder :::bye - gerade zurück von der Nachuntersuchung #1 (Dauer: max. 5 Minuten). Fazit: Dr. Bauer ist sehr sehr zufrieden mit dem OP-Ergebnis. Er meinte sowas wie "sieht ja aus, als wäre nix gewesen"... Das Epithel beginnt unter der Verbandslinse schon wieder zuzuwachsen und auch sonst verläuft die Sache nach wie vor komplett unspektakulär und schmerzfrei.

Dann haben wir noch so nen kurzen Pseudo-Sehtest gemacht (MIT Linse allderdings). Ich hab die angebotenen (Riesen-) Zahlen zwar erkannt aber als "gesehen" würde ich das nicht bezeichnen. Auf Nachfrage hab ich dann von Dr. Bauer erfahren, dass die Verbandslinse selbst +0,5 Dioptrin hat. Da das nun wieder garnicht zu meinen bisherigen Werten passt war ich also von der der Sehleistung nicht sehr überrascht. Sehr wahrscheinlich hätte ich mit der Linse auch ohne OP nix gesehen.

@ Sabine: ich glaube, da hast du etwas anders gelesen als es von mir gedacht war. Mit Prof. Neuhann hab ich überhaupt-gar-nie-nicht schlechte Erfahrungen gemacht!! Allerdings hatte er auch mit meiner OP in keiner Weise was zu tun (von der Diagonose seiner Zeit und, dass das ALZ sein Laden ist, mal abgesehen...).

Im ALZ wurde ich von A-Z von Dr. Bauer behandelt. Und auch mit dem habe ich keinerlei "schlechte" Erfahrungen gemacht! Ich könnte mir nur vorstellen, dass Leute, die es vorher mit dem Prof. zu tun hatten und dann einen ähnlichen Stil im ALZ erwarten ein Problem haben könnten, weil es dort insgesamt - so jedenfalls mein subjektives Empfinden - eher etwas sachlicher zugeht.

@ Tecx: nun sinds schon 100 Euro, hab mir heute noch Zovirax-Tabletten holen dürfen, weil ich früher mal ein Problem mit nem Herpes-Virus hatte (was nach meiner persönlichen Theorie bei mir den KK auch überhaupt erst ausgelöst hat)

Hier mal das Tropfschema nach der OP (damit erklärt sich auch die Kohle... :D :
OP Tag:
nachmittags: Acular (1. Tropfen)
abends: Isoptomax (1. Tropfen)
1. + 2. Tag: (je 1. Tropfen)
morgens: Acular
mittags: Isoptomax
nachmittags: Acular
abends. Isoptomax
3. Tag
morgens: Acular
mittags: Isoptomax

nach Kontaktlinsenentfernung:
1.-2. Woche, 3 x tägl. 1 Tropfen Inflanefran forte
3.-5. Woche, 3 x tägl. 1 Tropfen Inflanefran 0,12%
6.-8. Woche, 2 x tägl. ""
9.-11. Woche, 1x tägl. ""
12.-14. Woche, jeden zweiten Tag ""

Thema Schwerztabletten:
Verschrieben werden die "Gelonida". Die kann ich wirklich nur empfehlen! Die machen angeblich auch gleich ein bisschen balla-balla und bringen auf jeden Fall mehr, als die Iboprophen 400, die ich in Dresden bekommen hätte. Deshalb hatte ich die Gelonida eh schon daheim... 8)

So, soviel für heute. Morgen gehts weiter mit Nachuntersuchung #2
Tecx
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Post by Tecx »

wow schon 100 :shock:
hattest du in dresden schmerzen ? oder bist du einfach schmerzfrei :)
habe mir beim zweiten mal iboprohen 800 reingetan, hat auch nicht viel gebracht.
skychild
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Post by skychild »

...in Dresden war ich ja nie, nachdem sich das nun in München ergeben hat. Das andere Auge folgt in München dann irgendwann in ein paar Wochen...

Noch wg. Deiner Frage von oben zu Schritt 2: Ich hab das so verstanden, dass hier die HH erst richtig mit dem Ribo "durchtränkt" werde soll, bevor die Lampe zur Verhärtung dazu kommt. Deshalb auch der Check unterm "blauen Licht" (UV?)...
sabine s.
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Post by sabine s. »

hallo jürgen,
danke, für deine bereichtigung!!! will natürlich solche Aussagennvon mir nicht unberichtigt im raum stehen lassen. deshalb, danke, daß dus zurechtgerückt hast!! tut mir leid, dann hab ich dich faslch verstanden. kann ja meinen beitrag noch ändern.
ok also, dann alles gute weiterhin.
grüßle
sabine
skychild
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Post by skychild »

..null problemo, wenn ich dürfte, würde ich jetzt direkt für dich das linke auge zudrücken :lol: -

übrigens sind wir da auch schpn wieder beim Thema: Hinsichtlich Verhaltensregeln etc. nach der OP bekam ich eigentlich null Info (wie mir hinterher auffiel).

Wäre ich total unwissend in Sachen Augen-OP´s hätte ich auch direkt nach der OP ins Hallenbad oder zum Saunaabend gehen können (von meinem Befinden her wäre das ohne Probs gegangen).

Deshalb auch mein persönliches Resume´ bei OPs im ALZ: fragen, fragen, fragen....!

Allgemein zum Thema Schmerz und Lichtempfindlichkeit wollte ich noch anmerken: Normaler Weise im Alltag sind meine Augen immer HYPERSENSIBEL, d.h. bei Schnee und Sonne geht ohne Brille garnix und die bisherigen KL-Anpassversuche waren die Hölle überhaupt...
Dani

Post by Dani »

Hallo Jürgen,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Das gibt Mut! Ich habe am 10 Okt. einen Untersuchungstermin im ALZ. Eigenlich hoffe ich, daß eine Vernetzung bei mir durchgeführt werden kann (bin ja noch im Anfangsstadium) andererseits habe ich aber auch Angst davor. Dein Bericht hilft ...

Gruss, Dani
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Post by skychild »

so da bin ich wieder, grad zurück von Nachuntersuchung #2:
Grob zusammengefasst alles weiterhin weiter :::thumb.

Verschweigen möchte ich allerdings nicht, dass ich heute früh auf der Fahrt nach München für ca. 45 Minuten mal kurzzeitig etwas Probleme bekommen habe. Schmerzen waren es zwar nicht, aber von einer Sekunde auf die andere war das Auge auf einmal WAHNSINNIG lichtempfindlich, hat getränt wie irr und gekribbelt hoch2 (ungefähr so wie beim ersten Mal harte Linse im Auge haben...).

Das ging dann zeitweise soweit, dass ich trotz dunkler Brille gar kein Auge aufmachen konnte... Nach 45 Minuten (vor der ALZ-Tür) war der Zauber dann schlagartig vorbei (ohne Tropfen, ohne Tabletten, einfach so...).

Im ALZ untersuchte mich dann erstmals Frau Dr. Lege, weil Dr. Bauer heute und morgen nicht da ist. Sie ist sehr symphatisch und nimmt sich Zeit. Allerdings gingen uns nach einem Blick in mein Auge recht schnell die Gesprächsthemen aus, weils da nicht viel zu sehen gab... :::hehe

Das Epithel ist ca. wieder zur Hälfte geschlossen und insgesamt sieht alles sehr gut aus. Etwas blöd dabei ist halt, dass es somit auf jeden Fall bis morgen nicht ganz geschlossen sein wird. Also muss ich Montag nochmal ins ALZ, was einen Tag länger AU bedeutet...

Am Montag wird dann wohl die Verbandslinse entfernt und ich werde dann endlich wissen, wie es drunter bzw. damit so "aussieht"...

Danach haben wir dann noch meine Patientenakte durchgesprochen, die ich mir vorher kopieren lies. Also kann ich euch heute auch mal meine Werte mitteilen... (sollten noch andere Werte interessant sein, einfach melden. Ich hab hier ganz viele Zahlen...)

Sehstärke (gemessen vor der OP):
+3,25 / -3,0 Zyl / Achse 90 / r=g

Hornhautdicke:
akustisch gemessen: 537 / 540
Lasermessung: 474

Augeninnendruck:
12mm Hg

Bei der Hornhautdicke meinte sie, dass entspricht beinahe dem Normalwert. Warum ich mich dann eigentlich mit dem Thema KK herumschlagen muss konnte sie mir natürlich auch nicht sagen...

Naja, auch Dr. Bauer erinnerte mich während der OP nochmal an die Tatsache, dass 97% der KK-Patienten Nichtraucher sind. Vielleicht sollte ich jetzt einfach rausgehen und mal wieder probieren, anzufangen... :::gruebel
Tecx
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Post by Tecx »

hängt vielleicht nur damit zusammen, dass wir kluge leute sind und deswegen nicht rauchen :)


und nicht, dass die haut dann fester wird.
skychild
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Post by skychild »

ach naja, ein paar IQ-Punkte würde ich schon hergeben, wenns die HH wieder plätten würde... Aber ganz im Ernst: Studien beweisen, dass Rauchen auch die Hornhaut "teert" bzw. deren Stabilität zuträglich zu sein scheint. Allerdings wohl eher präventiv... Außerdem konnte mir noch keiner erklären, wie man "auf Hornhaut raucht". Also bleibe ich wohl vorerst doch beim Kollagen-Schub...
skychild
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Post by skychild »

heute mal ganz kurz: Nachuntersuchung Nr. #3: rein, hinsetzen, blinsel blinsel, raus... Das Auge ist erwartungsgemäß fast wieder zu. Montag kommt die Verbandslinse raus und dann wirds interessant. Fürs WE hab ich ne Notfallnummer vom Rotkreuz-KH bekommen, falls was sein sollte. Denke nicht, dass ich die brauchen werde...
sabine s.
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Post by sabine s. »

hallo, ich freu mich für dich!!!! ich denke auch nicht, daß du die brauchen wirst.!!! jetzt bin ich auch auf deinen visus gespannt,
drück dir die daumen!!!!

grüßle
sabine
skychild
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Post by skychild »

Hallo Sabine, danke für Deine guten Wünsche!

Die letzten Tage habe ich nach längerer Zeit mal wieder etwas mehr hier rumgelesen. Ehrlich gesagt war es mir danach zeitweise ziemlich unangenehm zu berichten, wie unkompliziert der Krankheitsverlauf und die OP (bis jetzt) bei mir lief...

Andererseits haben mir auch schon viele Leute geschrieben, dass gerade das Ihnen Mut macht denn KK ernst zu nehmen und keine Zeit zu verlieren usw. Also warum Positives verschweigen, vor allem, wenn es noch jemandem hilft?! Kommt mir etwas wie eine Gratwanderung vor...

Gerade Dir wünsch ich auch alles Gute und hoffentlich bald mal wieder ein Schritt nach vorn!
optics
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hornhautdicke

Post by optics »

@skychild

hallo,

vielleicht ein bisschen off topic,
aber bei der dickenmessung vor allem mit ultraschall
aber auch mit den (meisten) anderen methoden fragt sich halt immer wo man misst.

die hornhaut ist ja nicht gleich dick über die fläche; d.h. wenn man nur punktuell misst z.B. ultraschall hat man immer das problem evtl die duennste stelle nicht "erwischt" zu haben >> deshalb dickenmessung mit ner pentacam oder orbscan

ciao und alles gute

optics
sabine s.
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird.
Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Post by sabine s. »

hallo jürgen,
danke, für deine guten wünsche!!! kann ich brauchen und positive berichte stimmen sogar mich etwas hoffnungsvoller.schritt anch vor, wäre nciht schlecht, aber wir sind grad froh, wenns wenigstens stagniert.
ich halte euch auf dem laufenden.
grüßle
sabine
skychild
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Post by skychild »

so, mal wieder Zeit für einen kleinen Nachbericht:

Die Verbandslinse ist seit zwei Tagen runter und der Visus ist... - SCHLECHT... :::sick So schlecht, dass ich das Auge zum arbeiten gleich "verklappe" und Werte ohnehin nicht bestimmbar wären. Im Moment sehe ich alles wie durch eine sehr stark beschlagene Brille - wenigstens sind täglich Fortschritte erkennbar.

Mittags hab ich mir heute erstmal ne andere Augenklappe besorgt, weil die vom ALZ am Auge gerieben hat, was ich für die Heilung nicht besonders hilfreich fand.

Passend dazu ist mir heute auch gleich mal die OP-Rechnung ins Haus geflattert. Aus einem KV von 500-600 Euro ist eine Rechnung von knapp 900 Euro geworden (VU: 105,-, OP: 640,-, NU´s: 4x34,-).

Ein solches "Verschätzen" finde ich nicht eben vertrauensbildend, zumal ich heute meinen zweiten OP-Termin für Ende Nov. klargemacht habe.

Werde also morgen mal die Gründe dafür erfragen...
sabine s.
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Post by sabine s. »

hallo
tja...das tut mir jetzt wirklich n bißchen leid. !!! ich denke aber die trübung gibt sich bald. hoffe ich für dich!!! das mit der rechnung:
dieser endbbetrag ist realistisch, so ähnlich haat mein KV für den ICR ring auch ausgesehen.
möglicherweise wurde bei deinem KV die ein oder andere NU vergessen.
ich trau das denen vom alz bzw. dem neuhann nicht zu,daß der falsche KV ausstellt,
ja, frag mal nach, würde mich auch interessieren. ansosnten wünsche ich dir baldige klare sicht.

grüßle
sabine
skychild
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Post by skychild »

Zum Auge: Wird täglich besser. Ich vermute, dadurch, dass die Verbandslinse eine Woche auf dem Auge war verschiebt sich das ganze Geschaue um eine Woche nach hinten (verglichen mit Dresden, die lt. Dr. Bauer ohne Linse arbeiten und wo man, so einige Forumsberichte hier, schon nach einer Woche wieder was sieht...).

Zur Rechnung: Das Argument mit den NU´s lasse ich nicht gelten. Wenn Dr. Bauer sein Auto in die Werkstatt bringt und einen KV verlangt, wird er auch wissen wollen, was am Ende UNTERM STRICH steht, nicht irgendwelche realitätsfremden Teilbeträge. Im Übrigen liegen ja bereits die nackten OP-Kosten rd. 30 Prozent über dem (schriftlichen) KV von 500,-. Warte diesbezüglich auf RR, Info folgt...
Tecx
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Post by Tecx »

yo war bei mir genauso, am besten du schläfst sehr lange und jeden tag wird es stark besser !
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Post by skychild »

danke, etwas Aufmunterung kann ich brauchen...!

Thema Kohle nochmal: http://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=1946
skychild
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Post by skychild »

heute war die 4-Wochen-Nachuntersuchung, d.h. die OP liegt nun rd. 4 Wochen zurück, die Entfernung der Verbandslinse rd. 3 Wochen. Ich war sehr gespannt auf das Ergebnis weil ich zwar keinerlei Probleme mit dem Auge habe, ich mit der Sehleistung aber nicht zufrieden bin. Ich sehe deutlich schlechter als vor der OP.

Angefangen hats erstmal mit einer Topo und einer digitalen Refraktion (oder wie das heisst, sorry...). Dann gings zu Dr. Bauer rein und wir machten nen Sehtest. Da wurde es dann etwas "strange".

Hier nochmal mein Wert VOR der OP zum Vergleich:
+3,25 / -3,0 Zyl / Achse 90 / r=g

Ausgehend von der Voruntersuchung kam Dr. Bauer auf diesen Wert (grob aus der Erinnerung):
-3,0 / +3,5 / Achse 170

Sein Kommentar: Genau das Gegenteil vom Zustand vor der OP. Als ich den Eindruck hatte, damit wäre das Thema für ihn erledigt, warf ich ein, dass ich aber mit meiner "alten" Brille defintiv besser sehe also ohne und fragte ihn, wie das denn ginge. Er hatte auch keine Erklärung... Vermutlich hätte ers mir eh nicht geglaubt, wenn ich ihm nicht so und so die Zahlen vorgelesen hätte...

Schließlich meinte er "lieber sehen und nicht wissen warum als zu wissen, warum man nichts sieht". Ok... :roll:

Am Ende kamen wir dann auf folgende Werte (aus dem Gedächtnis....):
+3,0 / -5,0 / Achse 90. - also "fast" wie vor der OP.

Mit Korrektur waren 80% drin und die 100 waren in Reichweite. Derzeit bin ich ziemlich kurzsichtig hab ich den Eindruck. Mal sehen, was die nächsten 6 Wochen bringen. Bin jedenfalls sehr gespannt...
skychild
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Post by skychild »

...hab grad mein letztes Statement gelesen und mit Schrecken festgestellt, dass es ja doch ziemlich pessimistisch klang. Das möchte ich so nicht stehen lassen - hier also eine kurze Info zum Stand der Dinge (damit ich nicht auch in diese Falle tappe, hier nur was zu schreiben, wenns grad mies läuft):

also...

dem vernetzten Auge gehts nun wieder prächtig! Ca 6 Wochen nach der OP hat es auf einmal wieder "sichtbare" Fortschritte gemacht und tut dies noch. Die "gefühlte" Sehleistung ist absolut gut und oft sogar wieder besser, als vor der OP. Auch die Tagesschwankungen fallen geringer aus.

Dementsprechend froh bin ich, dass ichs gemacht habe und "freue" mich nun schon auf die zweite OP in zwei Wochen.

DANKE an alle, die mir beim Durchhängen mit PN´s und Mails zu mehr Gedult verholfen haben... Das ist echt richtig wichtig!