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Sebastian: ARK, Rom, 12-2004
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Sebastian
Sebastian: ARK, Rom, 12-2004
Hallo zusammen,
am 6.12. unterzog ich mich in Rom der ARK, an beiden Augen. Anreise erfolgte am Sonntag abend, Montag hätte es auch getan, da sich die Untersuchungen den ganzen Tag hingezogen haben, und die Operation selbst erst am Dienstag Mittag stattfand.
Hier meine Werte vor der Op:
rechts: -3.50; -6.50; 22
links: -2.00; -4,25; 166
Hornhautdicke 459.1 bzw. 477.9
Sicht mit Brille 0.5 (nur beim Augenarzt getestet, in der Praxis habe ich weder Brille noch Kontaktlinsen benutzt)
Heute war ich nun zum ersten Mal seit der Op (also gut 2 Wochen) wieder beim Augenarzt, und die Messungen liefern folgendes Ergebnis:
rechts: +1.25; -1.50; 21
links: +0.25; -2.00; 171
d.h. der Keratokonus hat sich wie gewünscht sehr stark abgeflacht,
sichtmäßig komme ich mit Brille auf 0.7, und die Schnitte sind bereits auch sehr gut verheilt.
Ich gehe davon aus, dass sich in den nächsten Wochen und Monaten noch etwas tun wird, bin aber mit dem jetzigen Ergebnis schon sehr zufrieden. Man sollte sich von der Op rein sichtmäßig zumindest kurzfristig keine Wunder erwarten, für mich liegt der Hauptvorteil darin, eine Transplantation zu vermeiden, und die Sehschwäche mit einer Brille ausgleichen zu können.
Bei der Op selbst empfand ich die Augenklammer als am störendsten, wie schon oftmals betont wurde, spürt man die Schnitte nicht. Nach der Op hatte ich besonders im linken Auge die ersten 3-4 Tage Schmerzen, nachts habe ich 2 mal die Schmerzmittel genommen, um schlafen zu können.
Da meine Freundin sich nicht freinehmen konnte, war ich alleine in Rom, und ich fand es eigentlich ok so, d.h. ich habe zu jeder Zeit so viel gesehen, dass ich mich problemlos alleine in Rom bewegen konnte.
Mittwoch nach der Op war in Rom Feiertag, aber Prof. Lombardi sowie Angela haben mir beide für den Notfall Ihre Handynummern gegeben. Donnerstag war ich dann noch den ganzen Tag über in der Praxis, zu Beginn hat Prof Lombardi aus meinem linken Auge immer wieder Fibrin entfernt, das sich nach kürzester Zeit aber immer wieder nachgebildet hat. Mit dem Hinweis darauf, dass es der Wundheilung dient, hat Prof Lombardi dann irgendwann damit aufgehört, das Fibrin zu entfernen, die Schmerzen waren aber noch erträglich. Donnerstag abend bin ich dann wieder zurückgeflogen. Die Lichtempfindlichkeit war in den ersten Tagen auch besonders hoch, mittlerweile ist sie wieder einigermaßen normal.
Bislang bin ich also mit der Op sehr zufrieden, bin gespannt, was sich bis zur Nachuntersuchung in Rom Ende Januar/Anfang Februar noch tut.
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Sebastian
Re: Sebastian: ARK-OP, Lombardi, 2004-12
sind die ergebnisse einsehbar
sebastian
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
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Re: Sebastian: ARK-OP, Lombardi, 2004-12
die Topographie ist doch Klasse.
Man sieht gut wie der Konus nach unten gewandert íst - da kann man dir nur gratulieren. Hast du das auch von dem zweiten Auge?
Gruß
Tim
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Sebastian
Re: Sebastian: ARK-OP, Lombardi, 2004-12
die Topographie habe ich auch vom anderen Auge - sieht sehr ähnlich aus. Der Konus ist nicht nach unten gewandert, der dunkle Bereich unten ist Tränenflüssigkeit. Wichtig ist laut Angaben der Ärzte eigentlich nur der Bereich in der Mitte.
Sebastian
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
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Re: Sebastian: ARK-OP, Lombardi, 2004-12
es muß nicht genau die Mitte sein, das Sichtfeld kann auch leicht unterhalb der Mitte bzw. auch oberhalb sein.
Bei mir ist das Sichtfeld zumindestens noch recht voll.
Gruß
Tim
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Rico82
Re: Sebastian: ARK-OP, Lombardi, 2004-12
hab mir grad deine topographie angeschaut, ganzschöne veränderung, wie viel prozent schaffst du denn jetzt ohne hilfsmittel?
wie stellst du deine topographie denn ins net? ( hab nich soviel ahnung von dem computerzeugs...
wär vielleicht auch ´ne idee für die neue site, wenn man solche bilder einfügen könnte, ohne größeren aufwand...
mfg, rico.
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Sebastian
Re: Sebastian: ARK-OP, Lombardi, 2004-12
am montag war ich zur nachuntersuchung in rom (die op war im dezember). ich war recht zuversichtlich, da mein subjektiver eindruck, sowie die messungen meines augenarztes in die richtige richtung gezeigt hatten, zudem hatte ich in der zwischenzeit auch prof lombardi die ergebnisse inkl topographie zukommen lassen, so dass er ungefähr wusste, was sich getan hatte. die untersuchungen in rom verliefen alle positiv, inkl. der bioresonanz.
meine sicht beträgt ohne brille auf dem linken auge 80% (vor der op 30%), und auf dem rechten auge 50% (vor der op 10%). mit brille komme ich auf 100% (beide augen zusammen). prof lombardi schlug eine nachkorrektur vor, in jedem fall am rechten auge. mit 1-2 zusätzlichen schnitten, sowie der vertiefung von 2 schnitten sollte ich auf ein ähnliches ergebnis kommen wie beim linken auge. da ich mit den ergebnissen bislang sehr zufrieden bin, weiß ich allerdings noch nicht, ob ich die nachkorrektur noch machen lasse oder nicht. prof lombardi meinte, es besteht keine medizinische notwendigkeit für die nachkorrektur, als perfektionist will er aber die bestmöglichen ergebnisse erzielen. er machte klar, dass das seine sichtweise ist, und es aber selbstverständlich meine entscheidung ist, ob nachkorrektur oder nicht.
viele grüße,
sebastian
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Anja_1
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- KC-Experience: Hier steht eigentlich das Wichtigste: http://www.forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=689
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Re: Sebastian: ARK-OP, Lombardi, 2004-12
Vielen Dank für die Neuigkeiten, schön, dass Du uns über den aktuellen Stand der Dinge informierst. Nur so kann man sich auch längerfristig ein Bild über die OP und den Heilungsprozess machen. Freut mich für Dich, dass es sich so gut entwickelt hat!
Wenn Du momentan mit der Brille ohne Probleme zurecht kommst, bist Du ja nicht ganz so in Eile und kannst Dir ja noch eine zeitlang Gedanken darüber machen, ob Du nachkorrigieren lässt oder nicht. Wobei ca. 30 % mehr auf dem rechten Auge wäre natürlich schon nochmal ein ordentlicher Sprung... Allerdings sollte man aber immer bedenken, dass es eine OP ist, die auch wieder Risiken insich birgt - so wie eben jede OP. Ich denke, das ist einfach auch eine Bauch-Entscheidung, was für ein Gefühl habe ich, vertraue ich dem Operateur, war ich bisher zufrieden, etc.
Wünsche Dir auf jeden Fall weiterhin alles Gute! Und lass' es uns bitte wissen, wenn es wieder Neuigkeiten bei Dir gibt.
Gruß Anja
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Tim_OS_78
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Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
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Re: Sebastian: ARK-OP, Lombardi, 2004-12
kann mich nur der Anja anschließen. Freut mich für Dich.
Finde es auch gut, das so ein Bericht bis zum Ende durchgezogen wird.
Ganz klasse ist ja auch Markus Bericht über die Transplantation.
Dann warte einfach ab und irgendwann wirst du wissen ob du die Nachkorrektur machen willst oder nicht.
Viele Grüße sendet
Tim