Aktuelle Zeit: 2012-02-04, 22:40


  • Informationen zu Keatokonus

  • Informationen über die Augenkrankheit Keratokonus - Ursachen

    Wie schon beschrieben, ist Keratokonus die kegelförmige Ausbuchtung der normalerweise runden Hornhautoberfläche. Die Krankheit ist der klassischen Schulmedizin seit ungefähr 200 Jahren bekannt, aber sie wurde - nur nicht als eigenständige Krankheit - bereits in wesentlich älteren medizinischen Berichten erwähnt.

    Keratokonus ist eine angeborene Erkrankung der Hornhaut des Auges und gehört zu den genetisch bedingten Veränderungen der Hornhaut. Es ist noch nicht geklärt, durch welche persönlichen oder in der Umwelt bedingten Faktoren die für die Krankheit verantwortlichen Gene in ihrer Aktivität beeinflusst werden. Im Allgemeinen beginnt die Krankheit zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr und kommt zwischen dem 40. und 60. zum Stillstand.

    Je nach Ausprägung des Keratokonus in diesem Zeitraum kommt es zu einer mehr oder weniger starken Veränderung des Hornhautgewebes im Auge. Wenn die Hornhautveränderung stark ist, dann kommt es durch die verminderte Zellzahl und das verringerte Zellvolumen zu einer Ausdünnung des Gewebes. Dabei kann die Hornhaut mit einer von ca. 0,6mm auf 0,2mm verringerten Stärke dem Augeninnendruck nicht mehr standhalten und wölbt sich kegelförmig vor. Keratokonus tritt oft auf beiden Augen auf, häufig jedoch zeitlich versetzt und mit einer asymmetrischen Ausprägung.

      Als Begleiterscheinungen, die das Fortschreiten des Keratokonus begünstigen können gelten im allgemeinen:

    • - Augenkrankheiten wie Retinitis, Retiniopathie oder Konjunktivitis
    • - instabiles Bindegewebe
    • - häufiges "Augenreiben" über mehrere Jahre (durch harte Kontaktlinsen)
    • - systemische Erkrankungen (Pilz- oder Bakterieninfektionen)
    • - versteckte Virusinfektionen (HerpesSimplex, Papilloma)
    • - allgemeine degenerative Entwicklung


    Auge Normal/Keratokonus


Die hier dargestellten Informationen über Keratokonus und Kontaktlinsen sollen in keinem Fall die fachliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.